Klagenfurt 1518

Klagenfurt 1518 von Drobesch,  Werner, Wadl,  Wilhelm
Am Beginn des Buches stehen Betrachtungen zur Person und Politik Maximilians I. Es folgen Beiträge – Bezug nehmend auf die innerösterreichischen Länder Kärnten, Krain, Steiermark und Görz sowie Ober- und Niederösterreich –, welche die konfliktbeladenen Beziehungen zwischen den mehrheitlich dem Protestantismus zuneigenden Ständen und dem katholischen habsburgischen Landesfürsten thematisieren. In diesen Kontext wird die Entwicklung des Städtewesens im Donauraum, sowie von Laibach (Ljubljana), Graz und Klagenfurt als politisch-administrativen und kulturell-geistigen Zentren des jeweiligen Landes während des 16. Jahrhunderts eingebettet. Ungeachtet der Unterschiedlichkeit der Traditionen sind politische und lebensweltliche Kongruenzen in der Geschichte der Städte und Länder, die allesamt unter der habsburgischen Herrschaft standen, unübersehbar. Der vierte Abschnitt fokussiert sich auf die Darstellung von Aspekten der Entwicklung Klagenfurts im 16. Jahrhundert. Die Beiträge illustrieren den Übergang der im Wiederaufbau befindlichen Stadt in die frühneuzeitliche Moderne sowie – damit in Zusammenhang stehend – ihren Aufstieg zum politisch-administrativen, kulturell-geistigen und konfessionellen Zentrum Kärntens, aber auch die sich daraus ergebenden Problemfelder. Summa summarum zeichnet der weite Bogen der Darstellungen das Bild einer vielschichtigen Entwicklung der Länder und Städte der Alpen-Adria-Region, insbesondere aber Klagenfurts, im 16. Jahrhundert. Im Panorama des historischen Geschehens spiegelt sich gleichsam die Kontinuität der Vielfalt, des Austausches und der doppelten Bindung in regionale wie überregionale Bezugsfelder wieder.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Klagenfurt 500

Klagenfurt 500 von Fräss-Ehrfeld,  Claudia
Im April 1518 wurde von einem Kreis visionärer Kärntner die Idee zu einer außergewöhnlichen Initiative geboren: Man ersuchte den Landesfürsten von Kärnten und Klagenfurter Stadtherrn, den Habsburger Kaiser Maximilian I. (1459-1519), das 1514 abgebrannte herzogliche Städtchen Klagenfurt den Kärntner Landständen, also der großteils dem Adel angehörenden Führungsschicht, zu schenken. Als Gegenleistung wollte man die Stadt wiederaufbauen und als Festung einrichten. Maximilian I. hat tatsächlich am 24. April 1518 Klagenfurt den Prälaten und dem Adel als erbliches Eigentum überlassen. Eine Reihe von Historikern hat in dieser Publikation den Fokus auf Ereignisse und Entwicklungen gerichtet, die während der 500 Jahre seit 1518 der Stadt Klagenfurt ihr ganz spezielles Gesicht gegeben haben.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Harfe, Fidel und Sackpfeife

Harfe, Fidel und Sackpfeife von Deuer,  Wilhelm, Henning,  Rudolf, Henning,  Uta, Leute,  Gerfried H, Mattitsch,  Ingomar
Während uns heute Musik – das persönliche Wollen vorausgesetzt – in jeder nur denkbaren Form alltäglich begleitet, war sie früher repräsentativer Bestandteil sowohl der kirchlichen wie profanen Festkultur. Keine Frage, dass sie Niederschlag in den Bildquellen früherer Jahrhunderte gefunden hat. Nun ist Kärnten sowohl an römischen Relikten als auch an mittelalterlichen Wand- und Tafelmalereien sowie an Schnitzaltären überaus reich und vielgestaltig. Die Musikdarstellungen werden im vorliegenden Werk unter verschiedensten Gesichtspunkten untersucht: Zwei Beiträge etwa beschäftigen sich mit der Ikonographie, das heißt den Bildinhalten, in denen Musik- und Musikinstrumentendarstellungen überhaupt lokal vorkommen, wobei antike Mythologie und christliche Bildinhalte getrennt abgehandelt werden. Ein Kapitel ist den dargestellten Musikinstrumenten, ihrer Verwendung und Besonderheiten der Verbreitung, Entwicklung bzw. der Spieltechnik selbst gewidmet, nach Blas-, Zupf-, Streich- und sonstigen Instrumenten gegliedert mit einem eigenen Kapitel über Ensembles. Thematisiert wird auch das Wesen der Kirchenmusik aus der kirchlichen Tradition. Der Band ist reich illustriert. Er soll auf möglichst breiter Basis interessierten Laien wie ausgewiesenen Fachleuten sowohl einen Überblick als auch Detailinformationen zur reichen musikalischen Bildüberlieferung in Kärnten geben.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Lesen in Bild und Text

Lesen in Bild und Text von Hensle-Wlasak,  Helga
Rund 850 Inkunabeln (Druckwerke bis zum 31. Dezember 1500) zählt das Archiv der Diözese Gurk in Klagenfurt am Wörthersee und gehört damit österreichweit zu den großen Sammlungen von frühen Buchdrucken. Für das Buch wurden 16 illustrierte Inkunabeln ausgewählt, die auf die Vielfalt der Druckwerke des späten 15. Jahrhunderts aufmerksam machen. Inhaltlich spannt sich der Bogen von den traditionellen Liturgika (Missalien, Bibeln) über Schulbücher und theologische Literatur bis hin zu den frühesten naturwissenschaftlichen Traktaten wie dem berühmten Fasciulus Medicinae (Venedig 1495). Darüber hinaus werden Besonderheiten der Bestände oder Raritäten, etwa die Ausgabe der Grammatik des Nicolaus Perottus von 1495, die nur einmal in Österreich vertreten ist, berücksichtigt. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf dem Bildschmuck der frühen gedruckten Bücher. Auch auf diesem Gebiet präsentieren sich die Klagenfurter Bibliotheksbestände von überdurchschnittlich hoher Qualität. Das Spektrum reicht von spätgotischer Buchmalerei anonymer Meister bis hin zu Holzschnitten berühmter Künstler wie Michael Wolgemut oder Albrecht Dürer. Ein großer Teil dieses kunsthistorisch bedeutsamen Bestandes an graphischem Bildmaterial ist bis heute nahezu unerforscht. Mit dieser reich bebilderten Publikation werden erstmals durch den Geschichtsverein für Kärnten bibliographische Kostbarkeiten aus dem Archiv der Diözese Gurk präsentiert.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Unrests Welt

Unrests Welt von Sellin,  Jonas
Der Kärntner Geschichtsschreiber Jakob Unrest, der drei Chroniken – Österreichische Chronik, Kärntner Chronik, Ungarische Chronik – verfasst hat, zählt zu den bedeutendsten Chronisten des Spätmittelalters. Unrest hängt noch den klassisch mittelalterlichen Vorstellungen einer Ständeordnung an, die er allerdings als zutiefst gestört empfindet. Elemente, die sich nicht in dieses Schema fügen, wie Stadtbürger und Kriegsführung durch Söldner, werden mit Unverständnis und Ablehnung betrachtet. Seine Heimat Kärnten ist Kern einer Weltordnung, die rund um die miteinander verwobenen Hierarchien von Kirche und Reich aufgebaut ist und letztlich die gesamte Christenheit umfasst. Die Legitimität von Kaiser und Papst wird nicht angezweifelt, die einzelnen Amtsinhaber für ihre Fehler jedoch heftig angegriffen. Obwohl immer wieder verbindende Elemente anklingen, erscheinen die meisten auswärtigen Mächte schon durch den Schwerpunkt der Chroniken auf kriegerische Ereignisse als feindlich. Einer der Hauptgründe, warum er immer wieder Kriege zwischen Christen verurteilt, ist, dass diese den von ihm ersehnten gemeinsamen Krieg gegen das Osmanische Reich verhindern. Außerhalb von Unrests christlicher Weltordnung stehen Türken, Juden und Häretiker. Insbesondere die Türken sind für ihn das Andere und der Feind schlechthin. Sie werden für Unrest zu Instrumenten Gottes, die die sündigen Christen strafen und zu Buße und Besserung zwingen. Es zeigt sich, dass die verschiedenen behandelten Faktoren in den Chroniken allesamt der Schaffung einer regionalen Identität dienen. Unrests Welt wird stets auf seine Heimat Kärnten hin gedacht. Das Reich, die Ständelehre, die Konfrontation mit dem Fremden und Feindlichen, alles trägt dazu bei, ein ganz bestimmtes Bild Kärntens zu konstruieren. Alles Handeln hat bei Unrest auch eine heilsgeschichtliche Dimension, seine ideale Weltordnung ist zugleich Abbild der himmlischen Ordnung.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Die Durchführung der Grundentlastung von 1848/49 in Kärnten

Die Durchführung der Grundentlastung von 1848/49 in Kärnten von Bäck,  Roland
Am 7. 9. 1848 erklärte Kaiser Ferdinand I. die Aufhebung der Untertänigkeit der Bauern in allen Provinzen des Habsburgerstaates. Darüber hinaus sollten Grund und Boden in der gesamten Monarchie auf oberste Anordnung des Kaisers hin von allen an diesen haftenden Lasten und Pflichten den Grundobrigkeiten gegenüber befreit werden. Die Bauern sahen sich ab 1848 als vollwertige Staatsbürger erstmals den Bürgern in den Städten und Märkten gleichgestellt, obwohl das Wahlrecht noch mit der Steuerleistung gekoppelt war. An Stelle der Dominien traten politische Ortsgemeinden und die grundherrschaftlichen Ämter wurden durch neue staatliche Bezirks- und Landesbehörden abgelöst. Kärnten stand, sowohl den Gesamtbetrag der Grundentlastungsschuld, als auch die Gesamtzahl der Verpflichtenden betreffend, im innerösterreichischen Raum nach absoluten Zahlen im Mittelfeld. In dem Buch werden die komplexen Auswirkungen und Folgen der Grundentlastung am Beispiel von Kärnten eingehend behandelt.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Ortsnamensbuch von Kärnten

Ortsnamensbuch von Kärnten von Kranzmayer,  Eberhard
Bei dem Werk handelt es sich um ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die sich für die Herkunft der Kärntner Ortsnamen interessieren. Der erste Teil behandelt die Siedlungsgeschichte, der zweite bringt ein alphabetisches Verzeichnis aller Kärntner Siedlungs- und anderer wichtiger Kärntner Ortsnamen mit ihren mundartlichen und urkundlichen Formen sowie deren Deutungen. Er bietet eine Zusammenstellungen der einzelnen Kärntner Namentypen mit allen ihren Belegen.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Zu Lied und Musik in Kärnten

Zu Lied und Musik in Kärnten von Anderluh,  Anton, Anderluh,  Gerda, Deutsch,  Walter
Der soziale und gesellschaftliche Hintergrund des Singens und Musizierens, Monografien zu einzelnen Liedern und Weisen, gattungsspezifische Untersuchungen, das Phänomen der Variantenbildung waren für Anton Anderluh ebenso Schwerpunkte fundierter Untersuchungen wie die Würdigung und Einordnung von Sammel- und Forschungsergebnissen anderer zeitgenössischer Volksliedexperten oder seine bemerkenswerten Darstellungen von bislang wenig erforschten Teilbereichen der regionalen Musikgeschichte. In dem Buch sind alle wesentlichen Arbeiten von Anton Anderluh zu diesem Themenkomplex zusammengefasst.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Flecht- und Knotenornamentik, Mosaiken (Teurnia und Otranto)

Flecht- und Knotenornamentik, Mosaiken (Teurnia und Otranto) von Haiden,  Wilhelm, Küppers-Sonnenberg,  Gustav A., Schulte,  Alice
In ersten Abschnitt des Buches wird die Verwendung von Flechtwerk, Knotenband und Knotendrachen im Laufe der Geschichte untersucht. Im zweiten Teil stehen die Mosaiken von Teurnia und Otranto und ihre Symbolik im Mittelpunkt.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Die Ausgrabungen auf dem Magdalensberg 1980 bis 1986

Die Ausgrabungen auf dem Magdalensberg 1980 bis 1986 von Piccottini,  Gernot
Seit 1949 werden laufend die Ergebnisse der 1948 auf dem Magdalensberg begonnen Ausgrabungen in einzelnen Grabungsberichten publiziert. In den ersten 25 Jahren erschienen diese Berichte innerhalb der Zeitschrift Carinthia I, ab 1973 (Bericht 13) aufgrund des stets sich erweiternden Umfangs als selbständige Publikation. Die Berichte enthalten die erzielten Ausgrabungsergebnisse sowie einzelne Untersuchungen zu besonderen Fundkategorien; unterstrichen wird dies durch zahlreiche Abbildungen und entsprechende Pläne.
Aktualisiert: 2018-10-12
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Oben: Publikationen von Geschichtsverein für Kärnten

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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Geschichtsverein für Kärnten

Wie die oben genannten Verlage legt auch Geschichtsverein für Kärnten besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben