Herdanziehungskraft. Küche und Kochen

Herdanziehungskraft. Küche und Kochen von Fieder,  Matthias, Halsey,  Torsten, Kreuzer,  Pia, Novak,  Dennis, Petersen,  Tanja, Pohl,  Verena, Schimmerohn,  Egbert R., Thomas-Ziegler,  Sabine, Tönsfeldt,  Vera, von Stephanitz,  Iris
Das Thema Küche und Kochen ist von Museen oft thematisiert worden. Dennoch gab es die Idee des Ausstellungverbundes Alltag I Arbeit I Aufbruch I Anstoß, eine Ausstellung zur Kulturgeschichte der Kochstelle zu entwickeln, um die Sammlungsbestände aus Alltagskultur und Brauchtum zu präsentieren. Der Domäne Dahlem als konzipierendes Haus stellte sich die Frage, welche Perspektiven geeignet sein könnten, um junge Erwachsene, Familien und Schulgruppen als zusätzliche Besucher*innen zu gewinnen. Die Küche als sozialer Raum steht im Zentrum der Ausstellung. Genderaspekte und Inklusion werden zum Leitthema der Ausstellung. Das Narrativ folgt dem Thema Kochstelle in seiner Entwicklungsgeschichte und der damit einhergehenden technikhistorischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderlichkeit. Exponate aus dem Bereich Gestaltung und Food-Art sind ebenfalls Teil der Schau wie serielle Sammlungen einzelner Küchenhelfer und zeitgenössische Interviews. Entscheidender Teil des partizipativen Konzepts war die Einbindung verschiedener Akteure*innen und Communities. Dazu gehörten der „Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverband“, Arbeitskreise zum Thema Inklusion und „Museum queeren“ sowie zahlreiche Privatpersonen, die den Bestand durch Interviews, Küchenporträts oder kleine persönliche Leihgaben erweitern. Eine von ihnen, Mandy Hamann, ist von Geburt an blind. Sie kocht leidenschaftlich gern. Nur mit den Eierkuchen, berlinisch für Pfannkuchen, hapert es, verrät sie im Interview. Ein Raum der Ausstellung lädt als interaktive Kücheninstallation unter der Überschrift „Ordnung muss sein“ zum Nachspüren und Entdecken ein. Hier können Besucher*innen herausfinden, welche Erfindungen blinden Köchinnen und Köchen helfen oder die Ausstellung um fehlende Küchengerüche erweitern.
Aktualisiert: 2019-03-15
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90 Jahre Atelier Ophoven

90 Jahre Atelier Ophoven von Meuser,  Birgit, Ophoven,  Gerd
Das alte Düren ist am 16. November 1944 zum größten Teil untergegangen. Die Erinnerung daran muss sich weitgehend aus Fotografien speisen, die uns überliefert sind. Einen großen Teil davon verdanken wir der Fotografenfamilie Ophoven, die über drei Generationen und 90 Jahre hinweg unsere Stadt in vielen Facetten porträtiert hat. Birgit Meuser hat es unternommen, in Zusammenarbeit mit Gerd Ophoven Leben und Wirken dieser Familie in und für Düren nachzuzeichnen. Seit Mathias Ophoven 1862 ein fotografisches Atelier in Düren eröffnete, haben er und sein Sohn Robert der Stadt ein bildnerisches Vermächtnis von unschätzbarem Wert hinterlassen. Enkel Theo schließlich verschlug der Krieg nach Husum, wo auch sein Vater seine letzten Lebensjahre verbrachte. Mathias Ophoven, Jahrgang 1838, hatte nach einer abgebrochenen Schlosserlehre sein Herz für das neue Medium entdeckt und machte bei seinem älteren Bruder Joseph, der in Lippstadt schon ein eigenes Atelier aufgemacht hatte, eine Ausbildung zum Fotografen. 1861 kehrte er nach Düren zurück und eröffnete hier sein eigenes Geschäft. Nach seinem Tod 1886 im Alter von nur 47 Jahren führte seine Witwe Lucia zunächst das Atelier fort, ehe der Sohn Robert nach einigen Jahren der Hospitation im elterlichen Betrieb schließlich 1901 Nachfolger seines Vaters und Inhaber des Ateliers wurde, das sich mittlerweile in der Oberstraße 35 befand. In mehr als vier Jahrzehnten schuf er mit Tausenden Fotografien, von denen leider nicht alle überliefert sind, ein Bild dieser Stadt, ehe der Krieg ihn aus Düren vertrieb. Mit den berührenden Bilder seiner zerstörten Heimatstadt hat er uns ein letztes Vermächtnis hinterlassen.
Aktualisiert: 2019-01-22
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Rund um die Dürener Stadtmauer

Rund um die Dürener Stadtmauer von Jaeger,  Achim, Lentz,  Michael
Eines der Kriterien, weshalb man bei einer menschlichen Ansiedlung von einer Stadt sprechen kann, ist das Vorhandensein einer Befestigung: Stadtmauer, Stadttore, Türme, Wassergraben. Dass Düren stark befestigt war, wissen wir spätestens seit dem Vogelschauplan von Wenzel Hollar (1634). Doch liegt im Hinblick auf Entstehung und Geschichte der Stadtmauer noch vieles im Dunkeln. Dr. Achim Jaeger, Lehrer für Deutsch und Geschichte am Stiftischen Gymnasium, beschäftigt sich schon lange mit diesem Dürener Bauwerk. Seit Jahren leitet er eine Schüler-Arbeitsgemeinschaft, welche regelmäßig zum „Tag des offenen Denkmals“ die hinter ihrer Schule gelegene, gut erhaltene Partie der Stadtmauer mit Dickem Turm und Grönjansturm betreut. Nun hat er sich entschlossen, die Ergebnisse seiner Forschungen in einem opulenten Band, der gleichermaßen Lese- und Bilderbuch sein soll, festzuhalten.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Far Away From Würselen

Far Away From Würselen von Bücken,  Peter, Gedig,  Iris, Kahlen,  Stefan
Anhand des Schicksals der deutsch-jüdischen Familie Jakob und Emma Voss aus Würselen bei Aachen und ihrer Nachkommen breitet der Autor ein Stück deutsche Geschichte aus, wie sie das 20. Jahrhundert geprägt hat. Von der gesicherten Existenz in der rheinischen Kleinstadt über die Stufen der Verfolgung und schließlichen Vernichtung, aber auch dem weiteren Lebensweg der Entkommenen und Überlebenden bis zur heutigen Verarbeitung der Erinnerungen wird das ganze Kaleidoskop zwischen Tragödie und Lebensglück ausgebreitet. Ein umfangreicher genealogischer Teil gilt den weitverzweigten Spuren der Familie Voss im ganzen Rheinland.
Aktualisiert: 2018-11-05
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1813-2013. Kolping kommt aus Kerpen

1813-2013. Kolping kommt aus Kerpen
Als im Jahr 1963 der 150ste Geburtstag von Adolph Kolping gefeiert wurde, gründeten honorige Männer in Kerpen den Verein der Heimatfreunde von Kerpen, Blatzheim und Mödrath. In den vergangenen 50 Jahren erschienen in unseren Kerpener Heimatblättern zahlreiche Artikel über den Priester und Sozialreformer. Zum 100jährigen Jubiläum der Kerpener Kolpingsfamilie im Jahr 1969 wurde ein umfangreiches Sonderheft publiziert. Die Heimatfreunde Stadt Kerpen e.V. beteiligen sich mit mehreren Aktionen am Kolpingjahr. Unter anderem findet im Herbst im Capitol-Kino eine Podiumsdiskussion zum Thema „Arbeit vor Kapital. Auf dem Weg in die Postwachstumsgesellschaft“ statt. Einer der Teilnehmer wird Herr Bundesminister a.D. Dr. Norbert Blüm sein. FÜr die nun vorliegende Publikation zum 200sten Kolping-Geburtstag ver¬fassten neun fachkundige Autorinnen und Autoren elf Beiträge, die Leben und Lebenswerk von Adolph Kolping detailliert und sorgfältig recherchiert abbilden: Der historische Hintergrund in Kerpen, in dem Kolping aufwuchs, wird ebenso thematisiert wie seine Freunde und Förderer. Die Geschichte der Kerpener Kolpingsfamilie und des Kolpinghauses sind nachzulesen, außer¬dem Details zu den Spuren, die Kolping bis heute in Kerpen hinterlassen hat. Konzept und Inhalte des am 8. Dezember 2012 neu eröffneten Kolping-Museums verdeutlichen, dass das Museum heute den modernen museumspä¬dagogischen Ansprüchen genügt. Kolpings noch immer aktuelle Thesen zur Integration werden erläutert, Befragungen über Kolping werden ausgewertet. Selbstverständlich wird auch die beeindruckende Arbeit, die das Kolpingwerk Deutschland und Kolping International deutschland- und weltweit leisten, dargestellt. Eine Untersuchung widmet sich der Geschichte der Frauen und Frauengruppen in den Kolpingsfamilien. Der Katalogteil rundet die Publikation ab. Auf insgesamt 224 Seiten können Leserinnen und Leser den Werdegang des Schäfersohns Kolping vom Schustergesellen zum Publizisten und Sozialreformer und schließlich zum Seligen Adolph Kolping in einer bislang so nicht vorliegenden Zusammenstellung verfolgen. Die Ausstellung „Kolping kommt aus Kerpen“ veranschaulicht anhand zahlreicher Leihgaben die Inhalte der Publikation. Neben archivi-schen Quellen sind auch museale Objekte wie ein Kolping-Porträt des Jugendfreundes Ferdinand Müller aus dem Kölnischen Stadtmuseum oder die Reisetruhe Kolpings vom Kolpingwerk Deutschland zu sehen. Besonders zu erwähnen ist sicher die Leinwand mit dem Porträt Adolph Kolpings von Kolping International, die zur Seligsprechung 1991 am Petersdom hing.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Zigarren & Zigarillos aus Würselen

Zigarren & Zigarillos aus Würselen von Großmann,  Achim
Kaum jemand weiß heute noch, dass in Würselen die Fertigung von Zigarren und Tabakwaren mehreren hundert Beschäftigten Arbeit und Lohn sicherte. Etwas über 90 Jahre, von 1861 bis in die 1950er Jahre hinein, wurde in Würselen produziert, in größeren Fabriken, in Klein- und Kleinstbetrieben und auch in Heimarbeit. Die Tabakindustrie war neben dem Bergbau, der Nadelindustrie und der Sodafabrikation einer der großen Arbeitgeber in unserer Stadt. Das vorliegende Buch erzählt die Geschichte dieser Fabrikation. Es konnte eine Fülle von Quellen ausgewertet werden, so ist eine umfangreiche Dokumentation über diesen Teil der Würselener Industriegeschichte entstanden.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Jahrbuch Kreis Düren 2018

Jahrbuch Kreis Düren 2018 von Blender,  Lucia, Blümmert,  Bernd, Büren,  Guido von, Fücker,  Dieter, Hahne,  Bernd, Herrling-Tusch,  Ursula, Holtz,  Helmut, Irmen,  Helmut, Ishii,  Hiromi, Jaeger,  Achim, Jentzsch,  Wilfried, Johnen,  Marco, Körver,  Edith, Kreutzer,  Josef, Krings,  Anne, Kückhoven,  Gerda, Lensa,  Werner von, Loup,  Alexander, Offergeld,  Annika, Perplies,  Günter, Perse,  Marcell, Reiche,  Alwin, Schneiders,  Wolfgang
Das über 200 Seiten starke Kreisjahrbuch 2018 hat diesmal „Mobilität im Kreis Düren“ als Schwerpunktthema. In sechs Beiträgen werden ganz unterschiedliche Aspekte beleuchtet. Guido von Büren wartet mit einem Parforce-Ritt durch die Geschichte auf, beginnend bei den Römern und ihrer Via Belgica als wichtige Ost-West- Verbindung zwischen Rhein und Maas bis in die Jetztzeit. Auf seiner Zeitreise spielt das mittelalterliche Pilgern ebenso eine Rolle wie die Kriegs- und Heereszüge. Ein Pionier der Mobilität war Franz Kurtz aus Pier. Mit seinem selbstkonstruierten Dreirad rollte er schon 1849 von Jülich nach Köln. Eisenbahn, Autobahn und Pendlerströme sind weitere Aspekte der Zeitreise. Wie beschwerlich das Reisen in der Region anno dazumal war, geht aus den drei sehr unterschiedlichen Reiseberichten hervor, die Bernd Hahne präsentiert. In den Schilderungen wird zudem deutlich, wie die Auswärtigen im frühen 19. Jahrhundert Land und Leute an der Rur gesehen und empfunden haben. Gemeinsam mit Helmut Irmen zeichnet Bernd Hahne dann die Geschichte der Bahnlinie zwischen Köln und Aachen nach. Dass sie über Düren führt, war alles andere als Zufall und ein Segen für die Stadt an der Rur. Dass die denkmalgeschützte Drehscheibe im Dürener Bahnhof heute wieder funktionstüchtig ist, ist Ehrenamtlern des Stadtmuseums Düren zu verdanken. Anne Krings und Dieter Fücker haben diese Geschichte in Wort und Bild aufbereitet. An einen in Vergessenheit geratenen Weltenbummler erinnert Achim Jäger. Carl Baumann heißt der Dürener Kaufmann, der „Kaschmir, Japan, Nordamerika“ bereiste und dabei stetig Tagebuch führte. Wie Mobilität morgen aussieht? Ein Vorgeschmack auf selbstfahrende Autos rundet das Schwerpunktthema ab. Dabei rückt das Autotestzentrum Aldenhoven in den Fokus. Das vom Kreis Düren und der RWTH Aachen entwickelte Gelände bietet allen Forschern optimale Bedingungen, um Visionen zu verwirklichen. „Mobilität ist eines der wichtigsten und spannendsten Themen für unseren ländlich geprägten Kreis“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn das Gespür der ehrenamtlich tätigen Redaktion um Ludger Dowe. Dass die Leserschaft sich einmal mehr auf einen vielfältigen Themenmix freuen darf, dafür sorgen zwölf weitere höchst unterschiedliche Beiträge. Die Leader-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur spielt dabei ebenso eine Rolle wie der kreative Technologieführer GKD Düren, Wetterphänomene auf der Sophienhöhe und Orchideen im Jülicher Land. Was es mit den „Schwarzen Bergen“ bei Jüngersdorf auf sich hat, erfährt der Leser, Kunst und Kultur liefern weitere Farbtupfer, etwa in der Würdigung der Künstler Herb Schiffer und Hanns Pastor. Nicht fehlen dürfen die Chroniken aus dem Kreis Düren und seinen Städten und Gemeinden, die an herausragende Ereignisse erinnern. Sie machen die Jahrbücher zum Gedächtnis des Kreises. „Das Buch bietet einmal mehr viel hochwertigen Lesestoff für erstaunlich kleines Geld“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn die ehrenamtlich tätigen Autoren.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Erfahrungen und Erlebnisse in den peruanischen Anden

Erfahrungen und Erlebnisse in den peruanischen Anden von Hindrichs,  Wolfgang
Es gab und gibt drei Gründe, dieses Buch zu schreiben. 1. Schon beim „Dreiländertreff“ 2012 in Urubama, im heiligen Tal der Inkas, einem Treffen mit paraguayischen und peruanischen Partnern unserer Gemeinde, ermunterte mich mein Freund, der Befreiungstheologe Jesus Ojanguren de Larigancha, meine Erfahrungen und Erlebnisse aufzuschreiben und öffentlich zu machen. Mehr als 30 Jahre habe ich Projekte und Partnerschaften in den peruanischen Anden begleitet. Peruaner, Paraguayer und Deutsche hatten dieses Jubiläum gemeinsam gefeiert. 2. Diese mehr als 30jährige Erfahrung mit Partnerschaften in Peru noch einmal zu reflektieren, halte ich für angebracht. Es geht nicht nur darum, zu hinterfragen, wo adäquat oder fehlerhaft gehandelt wurde, sondern auch rückblickend Freude und Dankbarkeit für diese gemeinsamen Jahre auszudrücken. 3. Seit dem Jahr 1982 gibt es in Düren Partner- und Projektpartnerschaften mit Peru. Das beweist: Auf Langlebigkeit sind Partnerschaften von Kirchengemeinden angelegt. Solidarität und Freundschaft stehen im Mittelpunkt der Arbeit, nicht der schnelle Abschluss eines Projektes. Das unterscheidet diese Partnerschaften von wichtiger Projektarbeit der kirchlichen Entwicklungsdienste wie „Misereor“ und „Brot für die Welt“.
Aktualisiert: 2018-11-05
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