Meinungsmacht

Meinungsmacht von Krüger,  Uwe
Journalisten brauchen die Nähe zu den Mächtigen, um informiert zu sein. Sie begleiten Politiker auf ihren Auslandsreisen, nehmen an Hintergrundrunden im Kanzleramt teil und sind zu Gast auf Geburtstagsfeiern der Wirtschaftselite. Das ist gut für die Informationsbeschaffung. Aber verlieren die Journalisten dann nicht die Distanz? Wird die Unabhängigkeit und damit die Kritikfähigkeit des Journalismus durch den Kontakt mit den Eliten aus Politik und Wirtschaft nicht stark beeinträchtigt? Und umgekehrt: Ab wann beeinflusst die Meinung der Eliten die Auswahl der Nachrichten und die Stoßrichtung der Kommentare? In "Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten" beschreibt Uwe Krüger mittels einer aufwändigen Netzwerkanalyse die Verflechtungen zwischen Journalismus, Politik und Wirtschaft. Mit Hilfe einer Frame-Analyse zeigt er zudem Auffälligkeiten, Leerstellen und Tabus in der Berichterstattung auf.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und „Willkommenskultur“

Von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und „Willkommenskultur“ von Jutta,  Brennauer
2015 sorgten Hunderttausende geflüchtete Menschen in den deutschen Zeitungen für Schlagzeilen und machten Flucht einmal mehr zum Thema der Kommunikationswissenschaft. Wurde über Geflüchtete zuvor gar nicht oder wenn, dann oft negativ berichtet, stellt sich im Kontext der viel beschworenen "Willkommenskultur" eine neue Frage an den Journalismus: Gibt es neben der ereigniszentrierten Politikberichterstattung andere, wirtschafts- und kulturjournalistische Perspektiven auf das Thema Flucht und wenn ja, welche? Diese Frage beantwortet das Buch mit einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse von rund 300 Zeitungsartikeln im Wirtschafts- und Kulturressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung zwischen 2015 und 2016. Grundlage bildet eine umfassende Literatursichtung bisheriger Befunde, die den normativen Ansprüchen des Friedensjournalismus gegenübergestellt werden. Mit einer daraus entwickelten Analyseheuristik werden sowohl defizitäre als auch humanitäre Elemente der Wirtschafts- und Kulturberichterstattung über Flucht identifiziert und systematisiert: Während Geflüchtete im Wirtschaftsressort tendenziell eher als Belastung beschrieben werden und sich die Berichterstattung auf eine deutsche wirtschafts-, sozial- und innenpolitische Krise bezieht, lässt das Kulturressort mehr Raum für eine empathische Berichterstattung, in der die humanitäre Dimension im Vordergrund steht. In beiden Ressorts wird jedoch mehr über als mit Geflüchteten gesprochen, Fluchtursachen werden nur oberflächlich thematisiert und Lösungsansätze selten diskutiert. "Von 'Wirtschaftsflüchtlingen' und 'Willkommenskultur'. Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts" ist eine Studie über Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts, zwischen journalistischem Anspruch und Realität.
Aktualisiert: 2019-06-07
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Mediensportarten abseits des Fußballs

Mediensportarten abseits des Fußballs von Bieg,  Peter
Was braucht eine (Mannschafts-)Sportart in Deutschland, um in Sachen Zuschauerinteresse, Umsatz und allgemeiner öffentlicher Aufmerksamkeit Platz zwei hinter Fußball zu erkämpfen? Dieser Frage widmet sich die vorliegenden Studie. Grundannahme ist, dass Medienpräsenz als Schlüssel zu mehr Kapital im Feld des Sports ein wesentlicher Trumpf ist. Auf Basis einer Fallstudie zum Basketball extrapoliert diese Arbeit die erfolgsentscheidenden Merkmale von Mediensportarten abseits des Fußballs.
Aktualisiert: 2019-05-22
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Mediensportarten abseits des Fußballs

Mediensportarten abseits des Fußballs von Bieg,  Peter
Was braucht eine (Mannschafts-)Sportart in Deutschland, um in Sachen Zuschauerinteresse, Umsatz und allgemeiner öffentlicher Aufmerksamkeit Platz zwei hinter Fußball zu erkämpfen? Dieser Frage widmet sich die vorliegenden Studie. Grundannahme ist, dass Medienpräsenz als Schlüssel zu mehr Kapital im Feld des Sports ein wesentlicher Trumpf ist. Auf Basis einer Fallstudie zum Basketball extrapoliert diese Arbeit die erfolgsentscheidenden Merkmale von Mediensportarten abseits des Fußballs.
Aktualisiert: 2019-05-22
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Camera Acting

Camera Acting von Dalchow,  Claudia, Dong-Sik,  Nick
Dein Begleiter für alle Arbeitsphasen des Film- und Fernsehschauspiels: Trainiere mit Nick Dong-Sik Deine Körpersprache als Schlüssel zum Schauspielerfolg. Während es in der Szenenarbeit häufig ausschließlich um Gefühls- und Denkprozesse oder Dramaturgie geht, legt Nick Dong-Sik den Fokus ganz auf unseren Körper. Denn unser Körper ist kontrollierbar und bietet so Schauspielern, die am FilmSet punktgenau funktionieren müssen, einen sicheren Anker – ganz unabhängig von Tagesform und Gefühlslage. Optimale Kamerapräsenz mit künstlerischem Ausdruck zu verbinden, ist dabei das Ziel: Wie zeigt man authentische Emotionen, Gedanken und Bewegungen in verschiedenen Einstellungsgrößen für egal wie viele Takes? Wie bewahrt man kreative Spielfreude, aber ebenso Erdung und Stillness, während man sich am FilmSet auf so vieles gleichzeitig konzentrieren muss? Dieses Buch führt Schauspieler durch Theorie und Praxis – vom Drehbuch bis zum Drehtag. Es richtet sich an jeden, der sich für Filmschauspiel interessiert bzw. in diesem Bereich professionell arbeiten möchte: vom Schauspielschüler bis zum Berufsschauspieler, vom Theaterschauspieler, der zum Film wechseln möchte, bis hin zum engagierten Hobbyschauspieler. Aber auch Regisseure und Regiestudenten können von diesem Buch profitieren, weil sie darin eine Menge guter Werkzeuge für die Schauspielführung am Set finden werden. Mit 39 exklusiven Trainingsvideos, die zeigen, wie es vor der Kamera funktioniert. Unter Mitarbeit von Claudia Dalchow. Mit einem Vorwort von Iris Baumüller (Casting-Direktorin: u.a. "Stromberg").
Aktualisiert: 2019-05-22
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Niklas Luhmann

Niklas Luhmann von Goebel,  Andreas, Solomon,  René
Bis heute wird unterschätzt, welch prominente Rolle die historisch-wissenssoziologischen Forschungen Niklas Luhmanns für das Gesamtverständnis einer systemtheoretisch angelegten Theorie der modernen Gesellschaft spielen. Im Zentrum der historisch-semantischen Studien Luhmanns steht einerseits die Idee eines nicht-beliebigen Zusammenhangs des semantischen Apparats einer Gesellschaft mit der jeweiligen Differenzierungsform, unter der dieses semantische Material produziert und reproduziert wird. Insofern fungieren diese historisch-semantischen Studien Luhmanns als empirisches Belegmaterial, das die These des Übergangs zur Form funktionaler Differenzierung plausibel macht. Andererseits betreffen diese Überlegungen auch das Selbstverständnis der gesamten Theorie; einer Theorie die sich – in einer wissenssoziologischen Wendung auf sich selbst – als eine soziologische Form der Selbstbeschreibung der modernen Gesellschaft versteht. Der vorliegende Band will die Theoriegestalt dieser Form von gesellschaftstheoretisch fundierter Wissenssoziologie rekonstruieren. Dabei spielen sowohl die entscheidenden grundbegrifflichen Orientierungen (Sinn, Erwartungsstruktur, Semantik, gepflegte Semantik, Ideenevolution) eine Rolle als auch der Zusammenhang zu den anderen Teilsträngen der Gesamttheorie – der Kommunikations- , der Differenzierungs- und der Evolutionstheorie. Aber auch die Unterschiede und Anschlüsse zu konkurrierenden Theorieunternehmen mit (im weiteren Sinne) wissenssoziologischem oder ideengeschichtlichem Zuschnitt werden deutlich gemacht.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Niklas Luhmann

Niklas Luhmann von Goebel,  Andreas, Solomon,  René
Bis heute wird unterschätzt, welch prominente Rolle die historisch-wissenssoziologischen Forschungen Niklas Luhmanns für das Gesamtverständnis einer systemtheoretisch angelegten Theorie der modernen Gesellschaft spielen. Im Zentrum der historisch-semantischen Studien Luhmanns steht einerseits die Idee eines nicht-beliebigen Zusammenhangs des semantischen Apparats einer Gesellschaft mit der jeweiligen Differenzierungsform, unter der dieses semantische Material produziert und reproduziert wird. Insofern fungieren diese historisch-semantischen Studien Luhmanns als empirisches Belegmaterial, das die These des Übergangs zur Form funktionaler Differenzierung plausibel macht. Andererseits betreffen diese Überlegungen auch das Selbstverständnis der gesamten Theorie; einer Theorie die sich – in einer wissenssoziologischen Wendung auf sich selbst – als eine soziologische Form der Selbstbeschreibung der modernen Gesellschaft versteht. Der vorliegende Band will die Theoriegestalt dieser Form von gesellschaftstheoretisch fundierter Wissenssoziologie rekonstruieren. Dabei spielen sowohl die entscheidenden grundbegrifflichen Orientierungen (Sinn, Erwartungsstruktur, Semantik, gepflegte Semantik, Ideenevolution) eine Rolle als auch der Zusammenhang zu den anderen Teilsträngen der Gesamttheorie – der Kommunikations- , der Differenzierungs- und der Evolutionstheorie. Aber auch die Unterschiede und Anschlüsse zu konkurrierenden Theorieunternehmen mit (im weiteren Sinne) wissenssoziologischem oder ideengeschichtlichem Zuschnitt werden deutlich gemacht.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Public Relations und Digitalisierung

Public Relations und Digitalisierung von Herbst,  Dieter Georg, Schildhauer,  Thomas
Die umfassende Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft hat auch gravierende Auswirkungen auf die Public Relations. Das Buch zeigt einerseits, wie die Public Relations die Digitalisierung in den Unternehmen und Organisationen begleiten können, und andererseits, wie die PR selbst die Digitalisierung für sich nutzen können. Begleitung der Digitalisierung durch PR: Ziel ist dabei, die Digitalisierung bekannt zu machen und eine klare Vorstellung von ihr bei Mitarbeitenden, Kunden, Journalisten und weiteren wichtigen Bezugsgruppen zu entwickeln. Nutzung digitaler Medien und Technologien für die PR: Unternehmen können neue Bezugsgruppen erreichen, die traditionelle Kanäle nicht (mehr) nutzen. Sie können in Echtzeit mit ihnen kommunizieren, erklären und sie motivieren, das Unternehmen zu unterstützen. Ziel der Public Relations in der Digitalisierung ist, dass die verschiedenen Bezugsgruppen diese Entwicklung annehmen und mitgestalten.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Meinungsmacht.

Meinungsmacht. von Krüger,  Uwe
Die Interaktionen zwischen Journalisten und Eliten wurden bislang meist vor systemtheoretischem Hintergrund und durch Befragung von Akteuren erforscht, wobei die Ergebnisse anonymisiert wurden. Diese Arbeit wählt theoretisch und methodisch einen anderen Ansatz, um Eliten-Einflüsse auf journalistische Inhalte zu lokalisieren. Es wird ein theoretisches Modell entwickelt, das Medienverhalten mit Hilfe von Pressure Groups und sozialen Netzwerken erklärt und das vorhersagt, dass Leitmedien mehr oder weniger den laufenden Diskurs der Eliten reflektieren, aber dessen Grenzen nicht überschreiten und dessen Prämissen nicht kritisch hinterfragen. Im empirischen Teil fokussiert eine Netzwerkanalyse zunächst die soziale Umgebung von 219 leitenden Redakteuren deutscher Leitmedien. Jeder Dritte unterhielt informelle Kontakte mit Politik- und Wirtschaftseliten; bei vier Außenpolitik-Journalisten von FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Zeit finden sich dichte Netzwerke im US- und NATO-affinen Elitenmilieu. Eine anschließende Frame-Analyse fragt, inwieweit der Output dieser vier Journalisten in den umstrittenen Fragen der Definition von Sicherheit („erweiterter Sicherheitsbegriff“) und Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr auf der Linie der ermittelten Bezugsgruppen liegt. Abschließend werden die Berichte über die Münchner Sicherheitskonferenz und deren Gegner in fünf Tageszeitungen inhaltsanalytisch untersucht. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Eliten-nahen Leitmedien FAZ, Welt und Süddeutsche den auf der Sicherheitskonferenz laufenden Elitendiskurs ausführlich abbilden, dabei aber die Proteste und die Gegenveranstaltung „Münchner Friedenskonferenz“ marginalisieren und delegitimieren.
Aktualisiert: 2019-06-06
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fern. sehen

fern. sehen von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.,  Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.,
Die Themen des aktuellen Schwerpunktes u.a.: Tilmann P. Gangloff: Auf dem virtuellen Sofa. Die Kinder der 1960er-Jahre bleiben ihrem Medium treu Prof. Joachim von Gottberg im Gespräch mit Prof. Egbert van Wyngaarden: An den Bedürfnissen des Nutzers orientieren. Der Kampf der Mediensysteme um die Aufmerksamkeit des Zuschauers Dr. Franziska Giffey: Familien und Kinder stärken – für ein gutes Aufwachsen mit Medien Prof. Joachim von Gottberg im Gespräch mit Martin Drechsler: Altersfreigaben als Option. Jugendmedienschutz der Zukunft setzt auf Elternverantwortung Florian Krauß: Deutsche Fernsehfiktion und Redaktionsarbeit im Wandel Claudia Mikat: Jugendschutz im Fernsehen. Stand und Perspektiven nach 25 Jahren FSF Jenni Zylka: Kolumne: Binging in the Rain
Aktualisiert: 2019-05-31
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Oben: Publikationen von Herbert von Halem Verlag

Informationen über buch-findr.de: Sie sind auf der Suche nach frischen Ideen, innovativen Arbeitsmaterialien, Informationen zu Musik und Medien oder spannenden Krimis? Vielleicht finden Sie bei Herbert von Halem Verlag was Sei suchen. Neben praxiserprobten Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblättern finden Sie in unserem Verlags-Verzeichnis zahlreiche Ratgeber und Romane von vielen Verlagen. Bücher machen Spaß, fördern die Fantasie, sind lehrreich oder vermitteln Wissen. Herbert von Halem Verlag hat vielleicht das passende Buch für Sie.

Weitere Verlage neben Herbert von Halem Verlag

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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei Herbert von Halem Verlag

Wie die oben genannten Verlage legt auch Herbert von Halem Verlag besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben