Burgrecht

Burgrecht von Speich,  Heinrich
Geding-, Satz- oder Paktbürger wurde im Spätmittelalter, wer seine ständischen und wirtschaftlichen Sonderrechte bei der Einbürgerung in einer Stadt behalten wollte. Der Einbürgerungsvertrag wurde im oberdeutschen Raum als Burgrecht bezeichnet und für Adel, Klöster, Juden, Landgemeinden und sogar zur gegenseitigen Einbürgerung ganzer Stadtgemeinden verwendet. Dadurch entwickelten sich die Burgrechte zu politischen Verträgen, die sowohl zum Instrument städtischer Territorialisierung, als auch zur Vereinnahmung städtischer Politik durch Klöster und Adel werden konnten. Die Studie zeigt anhand von Fallbeispielen des 13. bis 15. Jahrhunderts im schweizerischen Raum, wie direkt und tiefgreifend Burgrechte die Politik, Gesellschaft und Konflikte im Untersuchungsraum prägten und wie dynamisch die Akteure mit den Verträgen umgingen.
Aktualisiert: 2018-07-31
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Burgrecht

Burgrecht von Speich,  Heinrich
Geding-, Satz- oder Paktbürger wurde im Spätmittelalter, wer seine ständischen und wirtschaftlichen Sonderrechte bei der Einbürgerung in einer Stadt behalten wollte. Der Einbürgerungsvertrag wurde im oberdeutschen Raum als Burgrecht bezeichnet und für Adel, Klöster, Juden, Landgemeinden und sogar zur gegenseitigen Einbürgerung ganzer Stadtgemeinden verwendet. Dadurch entwickelten sich die Burgrechte zu politischen Verträgen, die sowohl zum Instrument städtischer Territorialisierung, als auch zur Vereinnahmung städtischer Politik durch Klöster und Adel werden konnten. Die Studie zeigt anhand von Fallbeispielen des 13. bis 15. Jahrhunderts im schweizerischen Raum, wie direkt und tiefgreifend Burgrechte die Politik, Gesellschaft und Konflikte im Untersuchungsraum prägten und wie dynamisch die Akteure mit den Verträgen umgingen.
Aktualisiert: 2018-09-19
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Die verdrängte Kultur

Die verdrängte Kultur von Engl,  Richard
Denkt man an christlich-muslimische Beziehungen im Mittelalter, kommen einem sofort die Kreuzzüge in den Sinn; weniger bekannt ist die jahrhundertelange christlich-muslimische Kopräsenz im heutigen Süditalien. Dabei spielten die dortigen Muslime gerade in der Zeit der Staufer- und Anjoukönige eine bemerkenswerte Rolle für die ‚große‘ Politik, für gesellschaftliche, militärische und wirtschaftliche Phänomene, Hofkultur und Publizistik. Wie gestaltete sich das Leben dieser Bevölkerungsgruppe unter christlicher Herrschaft? Wie entstanden Kooperationen, wie Konflikte? Wer waren überhaupt ‚die‘ süditalienischen Muslime? In breiter kulturgeschichtlicher Perspektive untersucht die Studie die relativ unerforschte Geschichte der Muslime Süditaliens vom späten 12. Jahrhundert bis zu ihrer weitgehenden Versklavung im Jahr 1300. Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis der Stauferstiftung 2016 ausgezeichnet.
Aktualisiert: 2018-07-31
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Die verdrängte Kultur

Die verdrängte Kultur von Engl,  Richard
Denkt man an christlich-muslimische Beziehungen im Mittelalter, kommen einem sofort die Kreuzzüge in den Sinn; weniger bekannt ist die jahrhundertelange christlich-muslimische Kopräsenz im heutigen Süditalien. Dabei spielten die dortigen Muslime gerade in der Zeit der Staufer- und Anjoukönige eine bemerkenswerte Rolle für die ‚große‘ Politik, für gesellschaftliche, militärische und wirtschaftliche Phänomene, Hofkultur und Publizistik. Wie gestaltete sich das Leben dieser Bevölkerungsgruppe unter christlicher Herrschaft? Wie entstanden Kooperationen, wie Konflikte? Wer waren überhaupt ‚die‘ süditalienischen Muslime? In breiter kulturgeschichtlicher Perspektive untersucht die Studie die relativ unerforschte Geschichte der Muslime Süditaliens vom späten 12. Jahrhundert bis zu ihrer weitgehenden Versklavung im Jahr 1300. Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis der Stauferstiftung 2016 ausgezeichnet.
Aktualisiert: 2018-09-19
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Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung

Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung
Vor genau 150 Jahren, am 19. Oktober 1868, wurde der „Verein für Geschichte des Bodensee’s und seiner Umgebung“ gegründet. Im aktuellen Heft stellt der Konstanzer Historiker Harald Derschka die Geschichte dieses internationalen Vereins von den Anfängen bis heute dar. Historische Fotos und Dokumente vertiefen den Erzählstrang. Anderthalb Jahrhunderte hat der Bodensee-Geschichtsverein die historischen, kulturellen und landschaftlichen Gemeinsamkeiten rund um den See untersucht, beschrieben und in seinem Vereinsleben verwirklicht. Damit hat er einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass wir trotz der modernen staatlichen Grenzziehung den Bodensee bis heute als die Mitte einer alten Kulturlandschaft betrachten dürfen.
Aktualisiert: 2018-07-31
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Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung

Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung
Vor genau 150 Jahren, am 19. Oktober 1868, wurde der „Verein für Geschichte des Bodensee’s und seiner Umgebung“ gegründet. Im aktuellen Heft stellt der Konstanzer Historiker Harald Derschka die Geschichte dieses internationalen Vereins von den Anfängen bis heute dar. Historische Fotos und Dokumente vertiefen den Erzählstrang. Anderthalb Jahrhunderte hat der Bodensee-Geschichtsverein die historischen, kulturellen und landschaftlichen Gemeinsamkeiten rund um den See untersucht, beschrieben und in seinem Vereinsleben verwirklicht. Damit hat er einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass wir trotz der modernen staatlichen Grenzziehung den Bodensee bis heute als die Mitte einer alten Kulturlandschaft betrachten dürfen.
Aktualisiert: 2018-09-17
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„gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg

„gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg von Brauer,  Franziska, Gaukel,  Inken, Kielmann,  Dunja, Koltermann,  Grit, Langsam,  Friedrich, Parello,  Daniel, Rahfoth,  Kathrin, Ruppert,  Ute, Schmauder,  Andreas, Seyfert,  Susann, van Treeck-Vaassen,  Elgin, Widmaier,  Jörg, Wölbert,  Otto
Die Reformatorenfenster in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, die in einzigartiger Weise die wichtigsten Personen der Reformation zeigen, sind ein faszinierendes Dokument des 19. Jahrhunderts. Geschaffen wurden sie 1862 von dem Glasmaler Ludwig Mittermaier aus Lauingen. In einem zweijährigen Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Kultur und Medien und dem Land Baden-Württemberg, wurden die Glasmalereien untersucht, erforscht und musterhaft einer Konservierung und Restaurierung unterzogen. Restauratoren, Historiker, Kunsthistoriker, Theologen und Naturwissenschaftler waren an dem interdisziplinären Projekt beteiligt und stellen in diesem Band ihre Ergebnisse vor. Damit setzt das Landesamt für Denkmalpflege seine Bemühungen zur Erforschung und zum Erhalt der Glasmalerei des 19. Jahrhunderts fort.
Aktualisiert: 2018-07-31
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„gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg

„gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg von Brauer,  Franziska, Gaukel,  Inken, Kielmann,  Dunja, Koltermann,  Grit, Langsam,  Friedrich, Parello,  Daniel, Rahfoth,  Kathrin, Ruppert,  Ute, Schmauder,  Andreas, Seyfert,  Susann, van Treeck-Vaassen,  Elgin, Widmaier,  Jörg, Wölbert,  Otto
Die Reformatorenfenster in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, die in einzigartiger Weise die wichtigsten Personen der Reformation zeigen, sind ein faszinierendes Dokument des 19. Jahrhunderts. Geschaffen wurden sie 1862 von dem Glasmaler Ludwig Mittermaier aus Lauingen. In einem zweijährigen Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Kultur und Medien und dem Land Baden-Württemberg, wurden die Glasmalereien untersucht, erforscht und musterhaft einer Konservierung und Restaurierung unterzogen. Restauratoren, Historiker, Kunsthistoriker, Theologen und Naturwissenschaftler waren an dem interdisziplinären Projekt beteiligt und stellen in diesem Band ihre Ergebnisse vor. Damit setzt das Landesamt für Denkmalpflege seine Bemühungen zur Erforschung und zum Erhalt der Glasmalerei des 19. Jahrhunderts fort.
Aktualisiert: 2018-07-31
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Koalitionen statt Klassenkampf

Koalitionen statt Klassenkampf von Pastewka,  Janosch
Der sächsische Landtag in der Weimarer Republik war weit mehr als eine Bühne für den Klassenkampf oder die gescheiterte Vorgeschichte des Nationalsozialismus. Im Landesparlament, dem zentralen Ort für öffentliche Debatten, gelang es, Gemeinsinn zu stiften, bis die parlamentarische Ordnung in den 1930er Jahren zunehmend erodierte. Auf breiter Quellenbasis untersucht die vorliegende Studie den Landtag als eigenständige Institution mit spezifischer parlamentarischer Kultur. Sie geht der Frage nach, wie es einer Gruppe von Akteuren innerhalb des Parlaments gelang, ideologische Gräben zu überwinden, um das Vertrauen zu organisieren, ohne das es keine Regierungsbildung geben konnte. Es wird analysiert, wie Sozialdemokraten, Liberale und Konservative in den Jahren 1919, 1924 und 1930 sich bemühten, Koalitionen zu schließen. Damit bietet sich eine neue Perspektive auf diese wechselvolle Epoche der Landtagsgeschichte.
Aktualisiert: 2018-07-31
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Koalitionen statt Klassenkampf

Koalitionen statt Klassenkampf von Pastewka,  Janosch
Der sächsische Landtag in der Weimarer Republik war weit mehr als eine Bühne für den Klassenkampf oder die gescheiterte Vorgeschichte des Nationalsozialismus. Im Landesparlament, dem zentralen Ort für öffentliche Debatten, gelang es, Gemeinsinn zu stiften, bis die parlamentarische Ordnung in den 1930er Jahren zunehmend erodierte. Auf breiter Quellenbasis untersucht die vorliegende Studie den Landtag als eigenständige Institution mit spezifischer parlamentarischer Kultur. Sie geht der Frage nach, wie es einer Gruppe von Akteuren innerhalb des Parlaments gelang, ideologische Gräben zu überwinden, um das Vertrauen zu organisieren, ohne das es keine Regierungsbildung geben konnte. Es wird analysiert, wie Sozialdemokraten, Liberale und Konservative in den Jahren 1919, 1924 und 1930 sich bemühten, Koalitionen zu schließen. Damit bietet sich eine neue Perspektive auf diese wechselvolle Epoche der Landtagsgeschichte.
Aktualisiert: 2018-09-17
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