Es ist unangenehm im Sonnensystem

Es ist unangenehm im Sonnensystem von Amanshauser,  Martin
In Martin Amanshausers Universum ist jeder Tag eine neue Chance. Eine Chance, um zu lachen, zu weinen, zu lieben, zu staunen und manchmal auch grandios zu scheitern. Ob Liebesfreud, Liebesleid, politische Ärgernisse, eigenartige Reisen, nervtötend gleichförmiger Alltag oder Selbstreflexion – alles findet seinen Platz in Amanshausers ureigenem Sonnensystem, in dem manchmal nach klassischen Vorlagen gereimt wird, oftmals alles im Chaos versinkt und immer irgendetwas zwickt und zwackt. "Ich hätte meinen Schmerz am liebsten idiotisch. Ich würde mit ihm um die Wette schrein. Den Nachbarn würd ich sagen, ich lern Gotisch. Und meine Katzen (sag ich) quietschen oft allein." Amanshauser schickt seine literarischen Miniaturen, in denen er Großes verhandelt, aus allen Ecken der Welt, bleibt in Herz und Feder aber immer österreichisch – also skeptisch – und auf dem Boden, den Artmann, Jandl & Co. einst bereitet haben. Durchzogen von feinem Witz, einer guten Portion Selbstironie, realistischer Melancholie, immer scharf beobachtend, schreibt er sich durch die Welt und lässt die Lesenden teilhaben am Allgemeingültigen aus seinem Gefühlskosmos. Was dabei entsteht, sind Texte, die auf jedem Planeten verständlich sind. Aber keine Sorge: Martin Amanshausers Lyrik bleibt stets erfrischend erdverbunden. Wenn sie uns nicht gerade einen Schlag auf den Kopf versetzt.
Aktualisiert: 2019-02-10
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Biedermeiern

Biedermeiern von Klingl,  Livia
Dass sich Livia Klingl nie ein Blatt vor den Mund nimmt, ist kein Geheimnis. Ihr Blick auf die Welt ist stets unbestechlich und streitbar. Seit Beginn der türkis-blauen Koalition im Oktober 2017 begleitet sie auf Facebook das österreichische Politgeschehen mit dem Projekt "Biedermeiern": tägliche Meldungen, kritisch, satirisch, menschlich und im besten Sinn politisch unkorrekt. Von Kern bis Kickl, von Kurz bis Strache bleibt keine Partei, kein Politiker vor Klingls spitzer Feder verschont. Doch Livia Klingl versammelt in diesem Band nicht nur die Highlights aus über 400 Tagen eng am Puls des politischen Tagesgeschäfts. Ihre treffsicheren Analysen, Erinnerungen und manchmal auch Wutausbrüche rundet sie durch nachdenklich machende und das Zwerchfell anregende Karikaturen sowie zu Herzen gehende wahre Begebenheiten in ihrem kunterbunten Wiener Heimatbezirk Rudolfsheim-Fünfhaus ab. Ein kleines Buch voll großer Wahrheiten.
Aktualisiert: 2019-02-09
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Schiff oder Schornstein

Schiff oder Schornstein von Stift-Laube,  Andrea
Franziska ist verschwunden. Das ist sie schon öfter. Dann sagt man, sie ist wohl wieder irgendwo Tiere befreien, im Wald, am Nordpol, irgendwo auf einem Schiff. Aber dieses Mal kommt sie nicht mehr zurück. Sie ist spurlos verschwunden und niemand weiß, was passiert ist. Ihre Schwester Ila begibt sich auf die Suche, wühlt in ihrer beider Vergangenheit und trifft den Umweltaktivisten Konstantin, der unglücklich in Franzi verliebt ist. Ila und Konstantin werden Freunde und bewältigen ihre Trauer in einem schrägen Kunstprojekt, das ein Statement gegen Massentierhaltung und Fleischkonsum sein soll: einem Online-Versand für Katzenfleisch. Andrea Stift-Laube gelingt es, die Geschichte trotz psychologischer Detailaufnahmen und liebevoll gezeichneter Charaktere ins Makabre zu kippen, und das gänzlich unaufgeregt. Dabei zeigt sie auf erschreckende Weise den kaum hinterfragten Wahnwitz unseres Gesellschaftssystems angesichts Klimawandels und Ressourcenknappheit. "Seit Franziska weg ist, habe ich die Verpflichtung, die Welt zu retten. Weil es ja sein könnte, dass sie eines Tages wiederkommt. Und mich fragt, was ich inzwischen so gemacht habe."
Aktualisiert: 2019-02-04
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Marillen und Sauerkraut

Marillen und Sauerkraut von Jöllinger,  Harald
Sie sind von der pessimistischeren Sorte, finden ihre Mitmenschen grindig, schiach und deppert – trotzdem hört man ihnen gerne heimlich zu. Ob Gelse, Sandler, Puffn oder Ferdl, die Protagonisten von Harald Jöllinger haben die zutiefst österreichische Kunst des Suderns und Raunzens perfektioniert. Da beschwert sich schon mal eine Gelse über den Geruch ihrer Stechobjekte, die Puffn über die Wortwahl des Bankräubers, der Ferdl über die Sonja – und überhaupt war früher alles besser. Gott sei Dank gibt es solche und andere Geschichten: die süßen, marilligen und die grauslichen, bei denen sogar das Kraut sauer wird. Skurril und makaber, mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor zeichnet Harald Jöllinger Figuren, die oft am Rande der Gesellschaft stehen: zwielichtige Typen, liebenswürdige Trottel oder Hascherl, mit denen das Leben nicht sonderlich gnädig war. Immer bringen uns die Geschichten aber durch gekonnte Überspitzung und Situationskomik zum Schmunzeln. Was für ein Debüt! (enthält ein Glossar österreichischer Ausdrücke und Redewendungen) "So, Silentium, da ist was an der Tür. Jö, ein Blader, die sind immer super. Die schnarchen in der Nacht, da weiß man, dass sie schlafen. Da kann ich's mir aussuchen, wo ich hinstech, riesige Angriffsfläche."
Aktualisiert: 2019-02-04
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Sie sagt, er sagt

Sie sagt, er sagt von Widler,  Yvonne
Die Liebe. Ach! Zu kaum einem Thema wird mehr publiziert. Die Journalistin Yvonne Widler traut sich trotzdem. Warum? Weil sie neugierig ist. Weil sie scharf beobachtet. Weil sie wissen möchte: Was bedeuten Liebe und Beziehung heutzutage tatsächlich noch? Einerseits findet gerade die "Tinderisierung" des Datingverhaltens statt. Auf der anderen Seite leben wir in einer Gesellschaft, die die treue, langanhaltende Liebe auf ein romantisches Podest stellt. Wie verträgt sich das? Anhand von persönlichen Gesprächen, in denen Menschen jeglichen Alters intimen Einblick in ihre Paarbeziehungen geben, sowie ExpertInnen-Interviews (u.a. Caroline Erb, Elisabeth Oberzaucher, Dominik Borde), Studien und privaten Anekdoten, nähert sich Yvonne Widler den Antworten auf die brennenden Liebesfragen unserer Zeit. Vielleicht erkennen Sie sich in der einen oder anderen Geschichte wieder? Und übrigens: Dies ist kein Beziehungsratgeber.
Aktualisiert: 2019-01-31
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Heinz und sein Herrl

Heinz und sein Herrl von Woska-Nimmervoll,  Eva
Heinz und sein Herrl leben ein ruhiges und beschauliches Leben im Wiener Gemeindebau. Siedrehen ihre Runden um den Block, sonst passiert nicht viel. Doch eines Tages kommt es zu einemIntermezzo mit dem Nachbarn, der immer schon was gegen Heinz hatte. Eins ergibt das andere,der Nachbar fällt auf den Boden und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Ist etwa das Herrl schuld an seinem Tod? Der Vorfall bringt so einiges ins Wanken. Heinz und sein Herrl müssen raus aus ihrer Komfortzone, Hilfe holen, zur Aussage aufs Revier. Dabei treffen sie nicht nur alte Bekannte und Liebschaften, sondern bekommen auch Hilfe von einer interessanten Frau namens Magritta. Und als sie auch noch Drohbriefe erhalten, steht die Welt von Heinz und seinem Herrl endgültig Kopf. Eva Woska-Nimmervoll führt ihre Figuren mit großer Leichtigkeit und einem Gespür für Alltagskomik durch den Roman. Dabei baut sie aus der Wiener Verschrobenheit, dem Prekären undAbgründigen mancher Lebensentwürfe ein liebevolles Porträt des Gemeindebaus.Es ist schön, einen Hund zu haben, der Heinz heißt."Mein Nachbar nennt ihn Scheißköter. Mein Hund tut niemandem etwas.Er ist einfach nur Hund und schnuppert, frisst, scheißt und schläft.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Marillen & Sauerkraut

Marillen & Sauerkraut von Jöllinger,  Harald
Sie sind von der pessimistischeren Sorte, finden ihre Mitmenschen grindig, schiach und deppert– trotzdem hört man ihnen gerne heimlich zu. Ob Gelse, Sandler, Puffn oder Ferdl, die Protagonisten von Harald Jöllinger haben die zutiefst österreichische Kunst des Suderns und Raunzens perfektioniert. Da beschwert sich schon mal eine Gelse über den Geruch ihrer Stechobjekte, die Puffn über die Wortwahl des Bankräubers, der Ferdl über die Sonja – und überhaupt war früher alles besser. Gott sei Dank gibt es solche und andere Geschichten: die süßen, marilligen und die grauslichen, bei denen sogar das Kraut sauer wird.Skurril und makaber, mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor, zeichnet Harald JöllingerFiguren, die oft am Rande der Gesellschaft stehen: zwielichtige Typen, liebenswürdige Trotteloder Hascherl, mit denen das Leben nicht sonderlich gnädig war. Immer bringen uns die Geschichten aber durch gekonnte Überspitzung und Situationskomik zum Schmunzeln. Was für ein Debüt!"So, Silentium, da ist was an der Tür. Jö, ein Blader, die sind immer super. Die schnarchen in der Nacht, da weiß man, dass sie schlafen. Da kann ich's mir aussuchen, wo ich hinstech, riesige Angriffsfläche."
Aktualisiert: 2019-02-04
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Schiff oder Schornstein

Schiff oder Schornstein von Stift-Laube,  Andrea
Franziska ist verschwunden. Das ist sie schon öfter. Dann sagt man, sie ist wohl wieder irgendwo Tiere befreien, im Wald, am Nordpol, irgendwo auf einem Schiff. Aber dieses Mal kommt sie nicht mehr zurück. Sie ist spurlos verschwunden und niemand weiß, was passiert ist. Ihre Schwester Ila begibt sich auf die Suche, wühlt in ihrer beiden Vergangenheit und trifft den Umweltaktivisten Konstantin, der unglücklich in Franzi verliebt ist. Ila und Konstantin werden Freunde und bewältigen ihre Trauer in einem schrägen Kunstprojekt, das ein Statement gegen Massentierhaltung und Fleischkonsum sein soll: einem Online-Versand für Katzenfleisch.Andrea Stift-Laube gelingt es, trotz psychologischer Detailaufnahmen und liebevoll gezeichneter Charaktere ins Makabre zu kippen, und das gänzlich unaufgeregt. Dabei zeigt sie auferschreckende Weise den kaum hinterfragten Wahnwitz unseres Gesellschaftssystems angesichts Klimawandels und Ressourcenknappheit."Seit Franziska weg ist, habe ich die Verpflichtung, die Welt zu retten. Weil es ja sein könnte, dass sie eines Tages wiederkommt. Und mich fragt, was ich inzwischen so gemacht habe."
Aktualisiert: 2019-02-04
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„Freunde sind wir ja eigentlich nicht“

„Freunde sind wir ja eigentlich nicht“ von Österle,  David
Das Junge Wien – eine Gruppe junger Literaten: der Dichter-Dandy Richard Beer-Hofmann, der Schriftsteller und Arzt Arthur Schnitzler, das literarische Wunderkind Hugo von Hofmannsthal, weiter im Hintergrund: Hermann Bahr, Netzwerker und selbsternannter „Gründer“ des Jungen Wien, und nicht zuletzt der Schriftsteller und Feuilletonist Felix Salten, der mit „Bambi“, von Walt Disney verfilmt, postum Berühmtheit erlangen sollte. Zehn Jahre lang um die Jahrhundertwende fühlten sich die Autoren in lockerem Kreis einander verbunden. David Österles Gruppenbiografie nähert sich dem bedeutenden Literatenkreis kaleidoskopisch. Er betrachtet ihr Schreiben am Übergang von Tradition und Moderne, zwischen Historismus und Erneuerung, Ästhetentum und Engagement, untersucht das soziokulturelle Bewusstsein der Gruppenmitglieder zwischen Bürgertum und Aristokratie, erkundet Themen wie Liebe, literarische Geschlechterbilder, ihre gemeinsamen Reisen, Schaffens- und Freizeiträume, ihre Erfolge und Niederlagen und nichtzuletzt auch die komplizierten freundschaftlichen Beziehungen untereinander. In den Blick gerückt werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Verbindendes und Trennendes und Fragen der individuellen und kollektiven Identität der Autoren.
Aktualisiert: 2019-01-28
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Es ist unangenehm im Sonnensystem

Es ist unangenehm im Sonnensystem von Amanshauser,  Martin
In Martin Amanshausers Universum ist jeder Tag eine neue Chance. Eine Chance, um zu lachen, zu weinen, zu lieben, zu staunen und manchmal auch grandios zu scheitern. Ob Liebesfreud, Liebesleid, politische Ärgernisse, eigenartige Reisen, nervtötend gleichförmiger Alltag oder Selbstreflexion – alles findet seinen Platz in Amanshausers ureigenem Sonnensystem, in dem manchmal nach klassischen Vorlagen gereimt wird, oftmals alles im Chaos versinkt und immer irgendetwas zwickt und zwackt. Ich hätte meinen Schmerz am liebsten idiotisch.Ich würde mit ihm um die Wette schrein. Den Nachbarn würd ich sagen, ich lern Gotisch. Und meine Katzen (sag ich) quietschen oft allein. Amanshauser schickt seine literarischen Miniaturen, in denen er Großes verhandelt, aus allen Ecken der Welt, bleibt in Herz und Feder aber immer österreichisch – also skeptisch – und auf dem Boden, den Artmann, Jandl & Co. einst bereitet haben. Durchzogen von feinem Witz, einer guten Portion Selbstironie, realistischer Melancholie, immer scharf beobachtend, schreibt er sich durch die Welt und lässt die Lesenden teilhaben am Allgemeingültigen aus seinem Gefühlskosmos. Was dabei entsteht, sind Texte, die auf jedem Planeten verständlich sind.Aber keine Sorge: Martin Amanshausers Lyrik bleibt stets erfrischend erdverbunden. Wenn sie uns nicht gerade einen Schlag auf den Kopf versetzt.
Aktualisiert: 2019-01-28
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