Das Brot des Schriftsetzers

Das Brot des Schriftsetzers von Hans,  Pühn
Das autobiografische Buch, "Das Brot des Schriftsetzers", erinnert an einen Beruf, der seine Protagonisten über Jahrhunderte hinweg gut ernährte, ehe der Lichtsatz sowohl Bleiletter und Schriftkasten als auch die Setzmaschine in vergleichsweise kurzer Zeit ins Abseits stellte. Die Auswirkungen für das grafische Gewerbe verdeutlicht der Verfasser am Beispiel eines mittelfränkischen Verlages, der den Übergang vom Bleisatz zur digitalisierten Zeitungsherstellung dank einer Kooperation mit den Nürnberger Nachrichten zwar relativ problemlos bewältigte, seine Akzidenz-Druckerei aber schließen musste. Dabei hatte der mittelständische Betrieb, der in seiner Blütezeit knapp 60 Mitarbeiter beschäftigte, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit der Herstellung von Drucksachen aller Art über lange Jahre ein recht gutes Auskommen. Der Autor dieses Buches, Hans Pühn, schildert zunächst in unterhaltsamer Weise einige amüsante beziehungsweise für diese Zeit bezeichnende Episoden aus seiner dreijährigen Ausbildung zum Schriftsetzer. Den Wechsel vom Blei- zum Lichtsatz erlebt er dann als Journalist und Redaktionsleiter. In dem grafisch fein gestalteten 132-seitigen Werk vermitteln großformatige Bilder und Zeichnungen einen guten Eindruck über das Wirken und Leben der einstigen "Jünger Gutenbergs". Der Blick in die Zukunft verrät, dass sich in dem Nachfolgeberuf eines Mediengestalters zumindest ein Teil der gestalterischen Fertigkeiten, die der Schriftsetzer einst aus dem Effeff beherrschen musste, widerspiegeln. Der Zunftspruch von Generationen von Schriftsetzern, "Gott grüß' die Kunst", hat also weiterhin seine Berechtigung.
Aktualisiert: 2019-01-31
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Die Bajuwaren in Thalmässing

Die Bajuwaren in Thalmässing von Hutzelmann,  Helmut, Pfauth,  Ulrich, Wurdak,  Ernst
Das frühe Mittelalter ist eine Zeit, aus der es nur wenige Schriftquellen gibt. Da nicht zu erwarten ist, dass weitere Urkunden und Schriften entdeckt werden, kann nur die Wissenschaft der Archäologie dazu beitragen, neue Erkenntnisse aus der Zeit vor der Jahrtausendwende zu gewinnen. Dabei sind neue Ausgrabungen genauso wichtig wie die Aufarbeitung alter Schürfungen. In Thalmässing wurde schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein relativ großer Friedhof der Merowingerzeit ausgegraben. Die Fundstücke belegen eine überdurchschnittlich reiche Siedlung an der alamannisch-bajuwarischen Grenzen.
Aktualisiert: 2016-11-17
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Brief an den Turmschreiber

Brief an den Turmschreiber von Binder,  Horst, Hiltl,  Karlheinz, Knodt,  Reinhard
"... dass Irland und Franken viel gemeinsam hätten: das Bier, die etwa dreihundert Klöster, den Regen, den Buchenholzrauch aus den Kaminen und die Landschaft, die uns Franken über alle sonstigen bereits durch den technischen Fortschritt zerstörten Gegenden der Welt weit hinaushebt. Ich verstieg mich zu hohen Hymnen. Die Franken seien der letzte Hort einer lebenskräftigen Vernunft. Ihr scheinbar schüchterner, in Wirklichkeit aber hintergründiger Umgang miteinander seit bereits Weisheit. Ich muss sehr betrunken gewesen sein! In meinem Wahn brachte ich für die schlimmsten Stammtischbrüder und Fortschrittsverweigerer Verständnis auf..."
Aktualisiert: 2018-07-12
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Der Turm der geschwätzigen Vögel

Der Turm der geschwätzigen Vögel von Amoneit,  Jörg, Gollwitzer,  Friederike, Huber,  Bernhard, Roggel,  Klaus, Scherm,  Gerd
Dieses Hiersein in dieser Stadt, bei diesen Menschen, in diesem Turm, bei diesen geschwätzigen Vögeln, es hat tiefe Spuren in mir hinterlassen. Anfangs dachte ich noch, der Turm wäre ein guter Platz um an meinem Mittelalterroman zu schreiben. Doch schnell erkannte ich, dass es hier nur ein Thema geben kann: Abenberg und die Abenberger. Du hast recht, wenn Du in Deinem dritten Brief schreibst, alles andere wäre Verrat. Und so habe ich über sie geschrieben, und über die, die vorher schon da waren wie Stilla und Wolfram du über die, die zu Gast waren.
Aktualisiert: 2016-11-17
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Frühe Bauern auf dem Fränkischen Jura

Frühe Bauern auf dem Fränkischen Jura von Hutzelmann,  Helmut, Wurdak,  Ernst, Zeitler,  John P
Die Jurahochflächen bei Thalmässing stecken voller geschichtlicher Überraschungen. Dies durften auch die Mitglieder der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg erfahren, die in einer vierjährigen Grabungskampagne den Hinteren Berg zwischen Waizenhofen und Landersdorf auf geschichtliche Spuren untersuchten. Die Grabungsfunde und die wertvollen wissenschaftlichen Ergebnisse haben über Generationen Bestand und dokumentieren die frühe Besiedlung des Thalmässinger Raumes.
Aktualisiert: 2016-11-17
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So red’n mir im Landkreis Roth

So red’n mir im Landkreis Roth von Eckstein,  Herbert, Frühwald,  Martin, Helmhagen,  Egon, Prchal,  Josef
"So red'n mir im Landkreis Roth", selbstverständlich überall ein bisschen anders, und die oberpfälzischen und nürnbergerischen Einflüsse sind unverkennbar, genauso wie die der Oberbayern, Schwaben und österreichischen Exulanten. Das wiederum ergibt eine bunte Mischung, die genauso vielfarbig ist wie unser Landkreis, genauso vielseitig übrigens wie auch die Autoren dieses Buches. Sie haben die Aufforderung des Landkreises ernst genommen und ihre Beträge eingeschickt. Geschichten und Gedichte zum Schmunzeln, zum Lachen, mal zum Nachdenken, mal zum Beifällig-Nicken, aber immer "mitt'n aus'm Leb'n" und "wie wir red'n". Egon Helmhagen, der bekannte Rundfunkmoderator hat sie zusammengestellt und Josef Prchal hat sie illustriert. Und "schöner hätt'n's die Vög'l net z'sammtrog'n könna"!
Aktualisiert: 2016-11-17
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Abenberger Alphabet

Abenberger Alphabet von Amonat,  Jörg, Gasseleder,  Klaus
Wenn ich hinaufsteige in den Turm und durch eines der Fenster hinaus blicke, bietet sich mir durchaus eine schöne Aussicht. Alles, was einem so oft Aussichten verdirbt, fehlt hier völlig: Keine großen Industriebetriebe dominieren das Bild, keine an die Hänge geklebten Einfamilienhausgebiete, selbst die Abenberger Siedlungen unter dem Kloster ducken sich harmlos im Tal. Keine monströsen Schornsteine überragen die Hügel, keine Windradkolonnen drehen sich auf Bergrücken, sondern man blickt nach allen Seiten auf sanfte Höhenzüge mit kleinen Dörfchen darauf, auf viel Wald und auf weites Wiesenland davor. Nicht gerade eine liebliche Ideallandschaft, doch durchaus angenehm ist der Anblick fürs Auge, das heißt auch für den Geist.
Aktualisiert: 2016-11-17
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