Tourismus und Denkmalpflege

Tourismus und Denkmalpflege
Die Vorstellungen von Tourismusbranche und Denkmalpflege gehen zuweilen auseinander. So sieht der Tourismus seine Bedeutung als Wirtschaftsfaktor, während für die Denkmalpflege das Bewahrendes historischen Erbes an erster Stelle steht. Der Band zeigt Wege zur Verständigung auf, gibt Impulse für gemeinsame Strategien und führt Beispiele inhaltlicher Verknüpfung vor.
Aktualisiert: 2019-06-04
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Höfisches Rokoko in Thüringen

Höfisches Rokoko in Thüringen
Zwei Einwanderern verdankt Thüringen seine bedeutendsten Gesamtkunstwerke aus der Zeit des Rokoko. Vor allem auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt trafen die Talente des aus Dresden stammenden Architekten Gottfried Heinrich Krohne und des italienischen Stuckateurs Giovanni Battista Pedrozzi mit kongenialer Wirkung aufeinander. Im zweiten Drittel des 18. Jh. kam es in Thüringen zu besonderen baulichen Aktivitäten, veranlasst durch gesteigerte fürstliche Repräsentationsansprüche. Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar-Eisenach ließ sich eine Vielzahl von Lustschlössern errichten, darunter Schloss Belvedere in Weimar und das mittlere der Dornburger Schlösser. In Rudolstadt strebte die 1710 in den Fürstenstand erhobene Dynastie der Schwarzburger mit dem Neubau des Westflügels von Schloss Heidecksburg nach einer standesgemäßen Residenz. Schloss Molsdorf wurde im Auftrag des Diplomaten Gotter nach fürstlichem Vorbild ausgebaut. Dies sind nur wenige Beispiele für die zahlreichen Bau- und Ausstattungsprojekte, mit denen thüringische Herzöge und Fürsten den Architekten Gottfried Heinrich Krohne (1703 1756) betrauten. In den prominentesten Fällen führte der später an den Höfen in Bayreuth und Potsdam tätige Giovanni Battista Pedrozzi (1711 1778) die Stuckarbeiten aus. Der Band nimmt das OEuvre der beiden Künstler und ihre kulturgeschichtlichen Voraussetzungen in den Blick. Einen Schwerpunkt bildet dabei Schloss Heidecksburg.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Das Schloss als Zeugnis der Landesgeschichte

Das Schloss als Zeugnis der Landesgeschichte
Schlösser waren in Thüringen jahrhundertelang Orte der territorialen Herrschaft, der Repräsentation und des höfischen Lebens. Ihre Architektur und Ausstattung transportieren komplexe Botschaften. Sie verleihen sie dem Selbstverständnis des Fürsten Ausdruck und werden zu Trägern dynastischer Traditionen. Heute sind sie aussagekräftige Zeugnisse der Landesgeschichte.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Das Schloss in der Republik

Das Schloss in der Republik
Das Revolutionsjahr 1918 ist ein zentraler Wendepunkt auch in der Geschichte der deutschen Schlösser. Eine Vielzahl von Residenzen und Sommersitzen gelangte praktisch über Nacht in die Verantwortung republikanischer Institutionen. Die meisten wurden dauerhaft zu Museen, einige dienen bis in die Gegenwart der staatlichen Repräsentation. Die aus den deutschen Königreichen, Herzog- und Fürstentümern hervorgegangenen Länder organisierten die Verwaltung der Bauwerke und die museale Betreuung auf unterschiedliche Weise, die vielfach bis heute nachwirkt. Teils in enger Anlehnung an die alten höfischen Strukturen, teils in bewusster Abgrenzung neu organisiert, wurden die Schlösser und ihr Inventar zu Orten republikanischer Identifikation und Bildung. Anhand zahlreicher Beispiele aus ganz Deutschland werfen die Beiträge des Bandes Schlaglichter auf den administrativen, politischen und denkmalpflegerischen Umgang mit Schlössern von der Weimarer Republik bis in die jüngste Vergangenheit. Die Gründungsphase deutscher Schlösserverwaltungen kommt dabei ebenso zur Sprache wie unterschiedliche denkmalpolitische Strategien während der Zeit der deutschen Teilung und die Nutzung von Schlössern als Orte staatlicher Repräsentation unter den Bedingungen der Republik. Neue Forschungen zur Geschichte deutscher Schlösser im 20. Jahrhundert. Einblicke in das Selbstverständnis deutscher Republiken anhand des Umgangs mit historischen Monumenten.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Das Kunstwerk in der Residenz

Das Kunstwerk in der Residenz
Die Frage nach dem angemessenen Umgang mit dem historischen Erbe stellt sich jeder Generation von Neuem. Dies gilt insbesondere für die Residenzschlösser, die als Ensembles mit ihrer Architektur und ihrer Innenausstattung als Spiegel der höfischen Kultur wirken. Nach 1918 wurden in Deutschland zahlreiche Schlösser zu Museen. Aus Orten von Herrschaft und Zeremonie wurden innerhalb kurzer Zeit Erinnerungsstätten an die kulturgeschichtliche Entwicklung Europas während der letzten Jahrhunderte. Die erhaltene Ausstattung der Residenzen geht selten geschlossen auf eine Epoche zurück. Raumkunstwerke wurden im Lauf der Jahrhunderte immer wieder überformt und dem sich wandelnden Herrschaftsverständnis angepasst. Sie sind damit einzigartige präsente Zeugnisse historischer Entscheidungen. Die Musealisierung der Schlösser bedeutete ihre Öffnung für die Allgemeinheit, aber auch eine Zäsur in ihrer steten baulichen und künstlerischen Fortentwicklung im höfischen Rahmen. Historische Bauwerke sind Chance und Verpflichtung, unsere Geschichte als Gesamtheit des kulturellen Erbes in anschaulicher Weise nachvollziehbar zu machen. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich anhand zahlreicher Beispiele der Frage, wie historische Zeugnisse erhalten, wissenschaftlich aufgearbeitet und als authentische Denkmale präsentiert werden können.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Bamberg. Militär und Stadt

Bamberg. Militär und Stadt von Freitag,  Sabine, Wiesemann,  Gabriele
Bamberg blickt auf eine lange Tradition als Garnisonstadt zurück. Über mehrere Jahrhunderte war Militär in der Stadt stationiert. Ulanen, die auf ihren Pferden zum Exerzierplatz ritten, gehörten ebenso zum alltäglichen Stadtbild wie die Musikkapelle der Infanterie, die das kulturelle Leben bereicherte. Die Stadtgesellschaft nahm Anteil, wenn die Truppen schwer bewaffnet in den Krieg ausrückten oder wieder heimkehrten. Das stetig expandierende Militär war einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Bamberg und die umfangreichen Kasernen sind die größten Gebäude, die hier in staatlichem Auftrag je gebaut wurden. Erstmals wird die Militärgeschichte Bambergs umfassend und anhand vieler Quellen präsentiert. Die Beiträge namhafter Autoren behandeln die Baugeschichte der Kasernen, die enge Beziehung zwischen Militär und Stadtgesellschaft im Kaiserreich, die Truppenverminderung in der frühen Weimarer Republik, die Wiederaufrüstung im Dritten Reich, ein Beispiel für amerikanische Kulturdiplomatie nach 1945 und schließlich die Präsenz der U. S. Army bis 2014. Der Band ist mit zahlreichen, aus den Archiven erschlossenen Plänen, Fotos und Zeitungsausschnitten reich bebildert.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Phönix aus der Asche

Phönix aus der Asche von Pfisterer,  Ulrich, Ruggero,  Cristina
Die verschwundene, zerstörte, leblose Antike ersteht seit Jahrhunderten immer wieder neu auf, ähnlich wie der mythische Vogel Phönix aus der Asche seines verbrannten Leibes. Bilder – seien es reine Fantasien, dokumentierende Aufnahmen der Überreste, Rekonstruktionen, Repliken oder Reiseimpressionen – spielen dabei eine zentrale Rolle. Erst diese kontinuierlichen „Bildwerdungen“ begründen, zumindest seit der Renaissance, die Faszination der Antike. Die Bilder machen zugleich besonders deutlich, dass das Interesse nie nur auf eine „klassische“, römisch-griechische Antike beschränkt war, sondern stets die lokalen Antiken der anderen Länder in Europa, Kleinasien und Nordafrika mit einschloss, ja selbst die Kulturen in Fernost und Amerika zum Vergleich heranzog. Für diese Bildwerdung der Antike kommt insbesondere dem Medium der Druckgrafik, das seit dem späten 15. Jahrhundert eine weite Verbreitung von Abbildungen ermöglichte, entscheidende Bedeutung zu. Der Katalog Phönix aus der Asche untersucht die epistemischen Funktionen dieser Grafiken, ihre eigenständigen Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des durch sie Darstellbaren, ihr „Nachleben“ durch Neuauflagen, Nachstiche und Übernahmen wie auch ihr Verhältnis zu begleitenden Texten. Ein Ausblick beleuchtet den Übergang zu den neuen, mit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufkommenden Möglichkeiten moderner Bildgebung und Vervielfältigung, allen voran der Fotografie.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Das Residenzschloss zu Dresden Band 2

Das Residenzschloss zu Dresden Band 2
Das ehemalige Dresdner Residenzschloss mit seiner über achthundertjährigen Geschichte wurde im Februar 1945 in einer einzigen Bombennacht zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es nur unter Mithilfe Vieler, die Ruine zu bewahren. 1985 begann endlich der Wiederaufbau der Schlossanlage, heute zugleich ein Ort der Präsentation einzigartiger Kunstschätze, der inzwischen in wesentlichen Teilen wieder erlebbar ist. Die Arbeiten an diesem Monument sächsischer und europäischer Geschichte dauern noch an. Die denkmalpflegerische Konzeption des Wiederaufbaus beruht insbesondere auf der Erforschung des erhaltenen Baubestandes, der Analyse der Schrift- und Bildquellen sowie der Erschließung architekturgeschichtlicher und historischer Zusammenhänge. Im Band 1 legten hieran maßgeblich beteiligte Denkmalpfleger, Bauhistoriker, Restauratoren und Archäologen die Ergebnisse ihrer jahrzehntelangen Untersuchungen zur Entwicklung des Monumentes während der ersten vierhundert Jahre vor – von den Anfängen der schlichten „Curie“ um 1170/80 bis zum „Einzug der Renaissance“ in Dresden mit dem Umbau des Georgenbaus um 1530. Der nun vorgelegte Band 2 schließt 1547 mit dem Umbau, der Erweiterung und künstlerischen Ausstattung des spätgotischen Kernschlosses zu einem der großartigsten Residenzschlösser der Renaissance nördlich der Alpen an, das entsprechend umfassend gewürdigt wird. Wiederum auf der Grundlage des neuesten Forschungsstandes, aber einer zunehmend dichteren Quellenlage, kann die bauliche Entwicklung über knapp 150 Jahre nun den jeweiligen Kurfürsten klarer zugeordnet werden, ebenso vielen der am Bau Wirkenden. Es wird das Bild einer repräsentativen Residenzerweiterung insbesondere in Dresden gezeichnet. Auch die zur Residenz gehörenden baulichen Anlagen und Gärten sind in den Blick genommen, ebenso wie die politische Stellung des Dresdner Hofes im Reich und seine europäische Ausstrahlung hinsichtlich seiner Kunst- und Musikpflege. Band 3 wird mit der barocken Prachtentfaltung am Residenzschloss um 1700 einsetzen und dessen weitere wechselvolle Entwicklung, insbesondere mit der Verfassungsreform von 1831 bis zum großen Schlossumbau Ende des 19.Jahrhunderts vorstellen. Und hier wird auch dem Folgenden bis hin zur Zerstörung 1945 und dem Wiederaufbau Raum gegeben.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Paul Wieghardt (1897–1969) – Coming and Going

Paul Wieghardt (1897–1969) – Coming and Going von Conzen,  Susanne, Trox,  Eckhard
Einer der vielversprechendsten Nachlässe, welche der Städtischen Galerie Lüdenscheid in den letzten Jahren übereignet wurden, sind die malerischen und zeichnerischen Arbeiten Paul Wieghardts. Sein Lebensmittelpunkt, das Zentrum seiner Tätigkeit lag mit Beginn des Zweiten Weltkrieges in den USA, genauer in Chicago, am Illinois Institute of Technology (IIT). Dort verstarb der 1897 in Lüdenscheid geborene Künstler 1969. Die Stationen seiner Ausbildung, seine wichtigsten Aufenthaltsorte und deren jeweilige einflussreiche künstlerische Szene sind für ihn Inspiration und Ansporn zu einer stringenten künstlerischen Entwicklung, welche sein umfangreiches Werk widerspiegelt. Es ist der komplexe Schritt aus der figürlichen Determination der Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts hin zur vergeistigten Farb-Raum-Vision der Mitte des 20. Jahrhunderts. > Werkschau des Künstlers anlässlich des 50. Todesjahres > Erster monographisch angelegter Katalog des künstlerischen Nachlasses unter Berücksichtigung aller Werkphasen > Neue Facette in der Betrachtung deutscher Künstler in der Emigration seit 1939
Aktualisiert: 2019-05-23
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