Fegefeuer der Missionare

Fegefeuer der Missionare von Barbu,  Violeta, Kahl,  Thede, Richter,  Julia
Die Gegenreformation in den Donaufürstentümern spielt in der rumänischen Geschichtsschreibung nahezu keine Rolle, erst recht wurde sie außerhalb von Rumäniens Grenzen kaum wahrgenommen. Das Buch von Violeta Barbu setzt hier an und liefert eine kenntnisreiche und ausgewogene Darstellung dieser Prozesse des 17. Jahrhunderts. Das Buch wurde von vielen Fachleuten außerordentlich gelobt. Die Untersuchung der bislang nicht (an-)erkannten und nicht untersuchten Strömung der Gegenreformation in Rumänien füllt eine Lücke in den Geisteswissenschaften.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Die Illusionen der rumänischen Literatur

Die Illusionen der rumänischen Literatur von Große,  Gundel, Kahl,  Thede, Negrici,  Eugen, Richter,  Julia, Schippel,  Larisa
Eugen Negrici (geb. 1941) ist ein bekannter rumänischer Literaturhistoriker. Nachdem er sich nach dem politischen Umbruch mit der rumänischen Literatur des Kommunismus auseinandergesetzt hat, publizierte er im Jahr 2008 das vorliegende Buch, das im selben Jahr zum „Buch des Jahres“ gekürt wurde und mehrere wichtige Preise erhielt. Es wurde als „schonungslose“ Auseinandersetzung mit der rumänischen Literatur wahrgenommen und gilt bis heute als einzigartig. Negrici untersucht hier die rumänische Literatur in ihrer komplexen Entfaltung: Sowohl das gesellschaftliche Verständnis von Literatur und ihren Repräsentanten als auch die Literaturgeschichtsschreibung im 20. Jahrhundert werden kritisch in den Blick genommen. Negricis Anspruch ist, die Ursachen für bestimmte Festschreibungen von Wissensbeständen, die er als „Illusionen“ bezeichnet, zu erhellen. Im Ergebnis dekonstruiert Negrici das bestehende rumänische Selbstverständnis der Literatur.
Aktualisiert: 2019-06-06
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3. November 1918. Die Länder und der neue Staat.

3. November 1918. Die Länder und der neue Staat. von Bußjäger,  Peter
Der 3. November 1918 ist ein Wendepunkt in der Geschichte des Landes Vorarlberg, das an diesem Tag seine Geschicke in die Hand nahm und sich als selbständiges Land eines damals in seinen Dimensionen noch unscharf umrissenen Staatsgebildes erklärte. Dieser Tag wurde von den Zeitgenossen freilich weniger spektakulär wahrgenommen, als er es in staatsrechtlicher Hinsicht war. Schließlich galt es für die meisten, sich um das für das Überleben Notwendigste zu kümmern.Der vorliegende Band enthält die Beiträge, die im Rahmen einer Festveranstaltung des Landes Vorarlberg und eines wissenschaftlichen Symposiums am 3. November 2018 im Landhaus in Bregenz staatsrechtliche und historische Aspekte rund um die Länder und den neuen Staat behandelten.Sie beleuchten nicht nur den 3. November 1918 in Vorarlberg (Niederstätter), sondern auch die Rahmenbedingungen von Staatsgründungen im Allgemeinen (Gamper), das Ringen um die Selbständigkeit in Vorarlberg (Nachbaur), die Situation in den anderen Ländern (Schennach) und die Sicht der Zentralstellen auf die Vorgänge in der Peripherie (Wiederin). Dadurch entsteht ein abgerundetes Bild auf die Vorgänge vor 100 Jahren, die noch heute unser Staatswesen prägen.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Translationshistoriographie

Translationshistoriographie von Richter,  Julia
„Kein Wissenschaftler kann derzeit umfassend Auskunft darüber geben, wer wann mit welchen Voraussetzungen welche Texte aus welchen Sprachen mit welcher Absicht und welchen Methoden und mit welcher Wirkung ins Deutsche gebracht hat“ (Kelletat & Tashinskiy 2014: 7). Die Translationswissenschaft hat noch keinen systematischen Umgang mit der Geschichte ihres Gegenstandes gefunden. Gleichzeitig wächst aber das Interesse an der Beschäftigung mit Translationsgeschichte sowohl innerhalb der Translationswissenschaft als auch innerhalb benachbarter Disziplinen. Im Zuge dieses Interesses entstehen vielfältige Arbeiten zu bestimmten Ereignissen, Zeiträumen und Personen. Die Translationsgeschichte steht nun vor der Aufgabe, diese Ereignisse zu strukturieren, um ihr ganzes Erkenntnispotenzial wirksam zu machen. Im vorliegenden Band werden Perspektiven und Methoden einer translationswissenschaftlichen Translationshistoriographie und Möglichkeiten einer Strukturierung und Typologisierung der Translationsereignisse diskutiert. 
Aktualisiert: 2019-06-06
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Warum Rumänien so ist

Warum Rumänien so ist von Kahl,  Thede, Mihăilescu,  Vintilă, Richter,  Julia
AnthropologInnen, SoziologInnen, PolitologInnen und HistorikerInnen gehen der Frage nach, „Warum Rumänien so ist“. Damit skizzieren sie nicht nur Antworten auf die gestellte Frage, sondern begeben sich in eine Polemik, die vom Buch Lucian Boias, „Warum ist Rumänien anders?“ (in der deutschen Übersetzung von Georg Aescht im Schillerverlag Braşov), ausgelöst wurde. Zugleich überschreiten sie aber auch diese Grenze und diskutieren den Wunsch nach „Exzeptionalismus“ in der rumänischen Gesellschaft und darüber hinaus. Rumäniens Gesellschaft schwanke, meint Mihăilescu, zwischen den Polen eines „Es war einmal ...“ und „lichter Zukunft“, ohne Antwort für das „Jetzt“.Übersetzt im Rahmen eines studentischen Projekts am ZTW der Uni Wien, geleitet von Larisa Schippel und Julia Richter.
Aktualisiert: 2019-06-06
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PERSONAL, CONFIDENTIAL

PERSONAL, CONFIDENTIAL von Gouverneur,  Fabienne
Der ungarischstämmige Journalist Mike William Fodor (geb. Marcel Vilmos Fodor, 1890-1977) gehörte zu jenen Mitteleuropäern, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die US-amerikanischen Demokratisierungsbemühungen in (West-)Deutschland mittrugen und so auch die Anfänge des Kalten Krieges miterlebten und -prägten. Als Chefredakteur der Neuen Zeitung in Berlin von 1948 bis 1955 war Fodor nicht nur geografisch, sondern auch professionell an der Frontlinie des Konflikts tätig und spielte mit seiner Zeitung eine wichtige Rolle in der ideologischen Auseinandersetzung, die sich besonders in der Presse in ihrer propagandistischen Form niederschlug. Mike Fodor kam die Rolle eines transatlantischen Mittlers zu, der die Aufgabe hatte, im Sinne der USA an der Demokratisierung Deutschlands mitzuwirken.Diese Arbeit beleuchtet erstmals in großer Ausführlichkeit die Person Fodors ebenso wie das Beziehungsgeflecht, in dem er sich befand und in dem er agierte. Denn Mike Fodor war in den USA wie in Europa bestens vernetzt und unterhielt langjährige private Korrespondenzen unter anderem mit J. William Fulbright und Dorothy Thompson, die hier untersucht werden. Außerdem wird seine Vermittlungstätigkeit, seine Eigenschaft als Grenzgänger und kultureller Mittler, in Augenschein genommen – wer übernahm im konkreten Einzelfall die Aufgabe des Vermittlers zwischen Amerika und Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg? Was machte ihn zum Grenzgänger, wie sah seine Vermittlungstätigkeit aus, was waren die Motivationen und Ziele dahinter, und warum war gerade er so geeignet für die Einnahme dieser Position?Fabienne Gouverneur studierte European Studies, International Economy and Business, Mitteleuropäische Studien und Geschichte Mitteleuropas in Maastricht, Prag und Budapest. Sie promovierte 2017 an der Andrássy Universität Budapest. Ihre Forschungsinteressen sind u.a. Themen des Nationalsozialismus und der Kulturgeschichte der Nachkriegszeit.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Raum neu denken

Raum neu denken von Bußjäger,  Peter
In ganz Europa bereiten die unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten der urbanen Ballungsräume und ländlichen Gegenden politische Probleme. Die Gelbwestenbewegung in Frankreich oder die Entleerung zahlreicher Dörfer, ja ganzer Landstriche in Spanien sind nur zwei Beispiele, welche die Brisanz dieser Entwicklung aufzeigen. In der vorliegenden Publikation werden Ursachen und Wirkung von Megatrends genauso analysiert wie die Möglichkeiten der Gegensteuerung. So wird u.a. sowohl die Verschiebung des Humankapitals in Österreich als auch die Lokomotivfunktion von Wissenschaft und Forschung für das regionale Wirtschaftswachstum untersucht. Im Kapitel „Regionalpolitische Folgen der Digitalisierung“ wird in einer Analyse der deutschen Landkreise die zentralisierende Wirkung der Digitalisierung ebenso dargestellt wie die systemimmanente dezentralisierende Wirkung der Digitalisierung. Am Beispiel der Universität Innsbruck wird beschrieben, wie eine regionale Universität mit einem Digital Science Center und mehr als zwanzig Professuren die digitalen Herausforderungen der Region aufnimmt. Ein Beitrag über eine aktuelle Studie in der Schweiz beleuchtet die Chancen, aber auch die Risiken, die die Digitalisierung für die regionale Entwicklung mit sich bringt. In einem ausführlichen Artikel werden die Dezentralisierungsinitiativen europäischer Staaten und Regionen vorgestellt.
Aktualisiert: 2019-06-06
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43. Bericht über den Föderalismus in Österreich (2018)

43. Bericht über den Föderalismus in Österreich (2018) von Institut für Föderalismus
Der jährlich erscheinende Bericht über den Föderalismus in Österreich dokumentiert die Entwicklung des bundesstaatlichen Systems anhand der Tätigkeit von Bundes- und Landesgesetzgebung sowie des Verfassungsgerichtshofes. Ferner enthalten sind eine Darstellung der wichtigsten Tendenzen auf Ebene der Europäischen Union und der österreichischen Gemeinden sowie im Bereich des Finanzföderalismus. Im Anhang enthalten ist eine Auswahl von föderalistisch bedeutsamen Dokumenten und Statistiken für das betreffende Berichtsjahr.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Roma – Der Diskurswandel

Roma – Der Diskurswandel von Kahl,  Thede, Matei,  Petre, Mihăilescu,  Vintilă, Richter,  Julia, Schippel,  Larisa
Die Roma werden als große Familie, Solidargruppe oder als Volk angesehen, das seinen geografischen Ort noch nicht gefunden hat, und sind Gegenstand vielfältiger Studien verschiedener Disziplinen. Verallgemeinerungen über das Sich-nicht-Integrieren der Roma in die Gesellschaften, in denen sie leben, waren typisch auch für wissenschaftliche Zugänge. Dieser Band versammelt die Forschungsresultate mehrerer Anthropologen, die in Gemeinschaften der Roma in Rumänien und anderen Ländern forschten, und versuchten charakteristische Elemente der Roma-Identität zu definieren sowie die Art und Weise zu erklären, wie sich andere auf sie beziehen. Beschreibungen der Lebensabläufe, der Traditionen, der Kleidung und der Musik (von Lautari bis zu Manele) zeichnen ein realistisches Bild dieser Ethnie und bieten neue Perspektiven des wissenschaftlichen Zugangs. 
Aktualisiert: 2019-06-06
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Wilde Landschaft – gepflegte Natur

Wilde Landschaft – gepflegte Natur von Madzar,  Marlies
Die Vermarktung von Landschaft in der Tourismusindustrie brachte in den vergangenen 20 Jahren völlig neue Sichtweisen und Interessen auf und für Landschaft hervor, die bis dahin vor allem durch Land-, Alm- und Forstwirtschaft geprägt war. Aber auch der Naturschutz – im Garstnertal prominent durch den Nationalpark Kalkalpen vertreten – in Form von Erhaltung und Konservierung der Landschaft wurde eine weitere wichtige Komponente. Es macht einen großen Unterschied, welche Vorstellungen von Landschaft wir im Blick haben: die einer idealistischen Kulturlandschaft, mehr die ökonomische Ressourcennutzung oder konservierende Schutzziele. Wenn diese Vorstellungen aufeinandertreffen, läuft das nicht immer konfliktfrei ab. Divergierende Ansprüche in der ästhetischen und ökologischen Landschaftspflege machen hier eine Zusammenarbeit der unterschiedlichen Stakeholdergruppen anspruchsvoll.Dieses Buch basiert auf einem sozialanthropologischen Forschungsansatz, der die vielseitigen Sichtweisen auf Landschaft im Garstnertal in einem direkten Dialog mit verschiedenen NutzerInnengruppen untersucht. Es werden die Differenzen im Verständnis und ihre Relevanz für daraus resultierende Nutzungskonflikte anhand von Fallbeispielen dargestellt. Thematisiert wird dabei auch die Miteinbeziehung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse sowie soziale und kulturelle Strukturveränderungen. Dazu gehören die Sichtweisen von AkteurInnen aus Land-, Alm-, Jagd- und Forstwirtschaft, Politik und Tourismusverband sowie Naturschutz und Nationalpark als institutionelle Stakeholder. 
Aktualisiert: 2019-06-06
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