Hochmoorleichen

Hochmoorleichen von Weis,  Roland
Der Hinterzartener Revierförster Eugen Winterhalder traut seinen Augen nicht: Beim morgendlichen Gang durch das Hochmoor entdeckt er drei männliche Leichen, die zum Teil verstümmelt sind. Die Polizei kann nur einen Toten identifizieren. Es ist der Insektenforscher Günther Hesslin, der im Hochmoor die Nachtfalter kartierte. Als der stets abgebrannte und in Affären verwickelte Lokalreporter Alfred von den Moorleichen erfährt, erwacht sein kriminologischer Spürsinn. Seine Recherchen bietet er als Exklusivstorys der Badischen Zeitung an. Damit will er die angebetete Redakteurin Anna für sich gewinnen. Bei seinen Ermittlungen stößt Alfred auf ein Infanteriegewehr aus dem 18. Jahrhundert. Eine weitere Spur führt ihn zum französischen Heer von General Moreau, der 1796 mit seiner Armee das Höllental durchquerte. Aber wie hängen diese historischen Fakten mit den Toten zusammen? Warum hatte der Kollege des Insektenforschers ausgerechnet in der Mordnacht einen Verkehrsunfall? Was hat es mit dem Werwolf auf sich, der angeblich im Hochmoor umgeht? Ist vielleicht ein Paketfahrer der alles entscheidende Schlüssel zur Aufklärung des Falles? Als Alfred in diese Richtung ermittelt, muss er selbst um sein Leben bangen …
Aktualisiert: 2018-09-25
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Drittes Wiedersehen!

Drittes Wiedersehen! von Carola,  Schark, Kalchthaler,  Peter, Scheck,  Joachim, Sigmund,  Hans
Rauschende Ballnächte im in Herdern, Tanz im in der Bertoldstraße, selbstgebrautes Bier im an der Schwarzwaldstraße, Abenteuergeschichten im in der Habsburgerstraße – Freiburgs Lokalszene war legendär. Die Cineasten kamen im und in der alten auf ihre Kosten. Im schwamm noch die lebende Ware der Händler und Gaslaternen beleuchteten die Straßen. 1974 galt das Volksbank-Gebäude als Architektur der neuen Generation. 1972 wurde eine ganze Häusergruppe am Schwabentor für die Straße geopfert und 1996 schloss das letzte im Stühlinger. Freiburg verändert sich ständig. Das Buch ist eine Zeitreise in die Vergangenheit und eine Bestandsaufnahme von heute. Es hält die Zeit an und sorgt für ein Wiedersehen mit Altbekanntem. Historische und aktuelle Fotos aus derselben Perspektive sorgen für einen Vorher-Nachher-Effekt und illustrieren die Texte. Wie für die ersten beiden »Wiedersehen!«-Bände haben die Autoren eine besondere Auswahl von 40 Artikeln der Serie »Wiedersehen!« aus der Badischen Zeitung zusammengestellt. Die profunden Kenner der Stadtgeschichte Peter Kalchthaler, Carola Schark, Joachim Scheck und Hans Sigmund werfen persönliche, interessante und vielfältige Blicke auf Freiburg, seine Menschen, seine Geschichte(n) und sein Stadtbild.
Aktualisiert: 2018-09-20
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Freiburger Münster – Pflanzenschmuck aus Stein

Freiburger Münster – Pflanzenschmuck aus Stein von Bogenrieder,  Arno, Mittmann,  Heike
Erst auf den zweiten Blick nimmt man am Freiburger Münster die in Stein gehauenen Blätter von Eiche, Efeu, Ahorn, Wein, Hopfen und den vielen anderen Pflanzen wahr. Sie schmücken Säulenkapitelle, Giebel, Konsolen und Wandfriese. Mit großer Kunstfertigkeit gestalteten die mittelalterlichen Steinmetzen diese Meisterwerke aus dem heimischen Buntsandstein. Pflanzenabbildungen waren in allen Bauphasen beliebt, doch gibt es große Unterschiede in ihrer künstlerischen Umsetzung. So finden sich neben stilisierten Formen naturgetreue, lebendig wirkende Darstellungen, die sich botanisch eindeutig bestimmen lassen. Die circa zwanzig wiedergegebenen Pflanzenarten bilden einen Grundbestand, der sich auch an anderen bedeutenden Kirchen des Mittelalters findet. Wie kam es zu dieser Auswahl und was steckt hinter diesen Motiven? Die Vielfalt und Bedeutung der steinernen Pflanzenwelt werden von den beiden Autoren, Botaniker und Kunsthistorikerin, in diesem Buch umfassend vorgestellt. Zahlreiche Abbildungen, farbige Schemata sowie ein Katalog ergänzen die Texte und veranschaulichen den Reichtum dieser außergewöhnlichen Bauplastik.
Aktualisiert: 2018-09-12
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Die neuen Zeiten im Westen und das ästhetische Niemandsland

Die neuen Zeiten im Westen und das ästhetische Niemandsland von Waßmer,  Johannes
Die Westfront des Ersten Weltkriegs gilt als ›Urkatastrophe‹ des 20. Jahrhunderts. Auch zahlreiche Romanciers erzählen von diesem Fanal einer unmenschlichen Moderne, unter ihnen Ernst Jünger, Henri Barbusse, Erich Maria Remarque, Werner Beumelburg und in der Literatur der Gegenwart Christian Kracht. Ihre Westfront-Romane berichten vom Leid der Soldaten an der Westfront, von den kaum noch wahrnehmbaren Granaten, Minen und Schrapnells, von der Kameradschaft und vom ›Erlebnis Krieg‹ der kaum dem Schulalter entwachsenen Protagonisten. Dennoch verleihen die Soldaten ihrem als sinnlos empfundenen Sterben einen Sinn. Durch diese »Sinngebung des Sinnlosen« werden der Erste Weltkrieg, die Westfront und das Erleben der Soldaten in einen geschichtlichen Rahmen gestellt und als notwendiger Schritt in eine erhoffte Zukunft gedeutet. Im Buch wird argumentiert, dass sich die Erzählstruktur der untersuchten Westfront-Romane in ein Narrativ der Erfahrung und in ein Narrativ der Erwartung auffächert, die Erfahrungsraum und Erwartungshorizont der Frontsoldaten aufspannen. Das Phänomen der modernen Beschleunigung diktiert die Fronterfahrung, die Zukunftserwartung hingegen folgt geschichtsphilosophischen Ideen bzw. politischen Ideologien. Unterscheiden sich die Romane in der Sinndeutung des Kriegs, so erheben sie alle die Beschleunigungserfahrung an der Front zum zentralen Topos. Mit der Ausrichtung auf ein geschichtliches jedoch verlieren die untersuchten Romane ästhetische Qualität und verirren sich im ästhetischen Niemandsland der Westfront.
Aktualisiert: 2018-09-10
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»Kosmisches Arkadien« und »Wienerische Schlampigkeit«

»Kosmisches Arkadien« und »Wienerische Schlampigkeit« von Joachim,  Brügge
Bis in die Gegenwart hinein erweist sich der berühmteste aller Wiener Walzer, , op. 314, von Johann Strauss (Sohn) als ein faszinierendes Werk mit einer überaus komplexen Rezeptionsgeschichte. Dieser nachzuspüren und zugleich auch die musikalische Praxis selbst zu Wort kommen zu lassen, ist Anliegen des vorliegenden Bandes.
Aktualisiert: 2018-08-23
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Der Verein

Der Verein von Weyers,  Wolfgang
Kreislauf oder Fortschritt? Diese Frage wird am Ende des Buches gestellt. Beleuchtet wird die fast 100jährige Geschichte eines Amateurvereins mit Abläufen, die sich zyklisch wiederholen: Saison folgt auf Saison, Abstieg auf Aufstieg, Aufstieg auf Abstieg, Spiel auf Training, Training auf Spiel. Trotz der stereotypen Abläufe hat sich in fast 100 Jahren aber viel getan, ebenso wie dies für das politische und gesellschaftliche Umfeld gilt, das ausführlich dargestellt wird. Die Lebensbedingungen haben sich geändert, die Möglichkeiten, die Einstellungen. Diese Änderungen gehen mit neuen Herausforderungen einher, mit denen sich alle Vereine konfrontiert sehen und auf die sie reagieren müssen. Insofern ist diese „kleine Geschichte des VfR Merzhausen“ mehr als die Geschichte eines spezifischen Vereins – es ist auch eine allgemeine Vereinsgeschichte und zugleich eine lebendig erzählte Geschichte des 20. und frühen 21. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2018-10-09
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Figurationen des Augenblicks

Figurationen des Augenblicks von Böck,  Matthias
Die vorliegende Studie entwickelt einen Fetischismusbegriff, der das ästhetische Moment dieses Kulturphänomens als ›Figuration des Augenblicks‹ beschreibbar macht. Interpretiert werden kanonische Prosatexte des 19. und 20. Jahrhunderts – etwa E.T.A. Hoffmanns (1816), Robert Musils -Roman(1906) oder Elfriede Jelineks (1983) – sowie ausgewählte Texte Sigmund Freuds und Jacques Lacans – darunter sein Essay Das Spiegelstadium. Im Fokus der Untersuchung steht die diskursive und narrative Darstellung des Körpers als fetischistisches Anschauungsobjekt. Mit der Konzeptualisierung einer Ästhetik des Fetischismus leistet die Studie einen innovativen Beitrag zu einer Kulturtheorie der Moderne: Die ästhetischen ›Figurationen des Augenblicks‹ erscheinen dabei als Kompensationsmomente einer affektiven Welt- und Selbstentfremdung des individualisierten Subjekts.
Aktualisiert: 2018-08-23
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ALEMANNISCHES WÖRTERBUCH

ALEMANNISCHES WÖRTERBUCH von Badische Heimat e.V., Muettersproch-Gsellschaft e.V., Post,  Rudolf, Scheer-Nahor,  Friedel
Dialekte machen Sprache vielfältig und bunt. Mehr noch: Der gemeinsame Dialekt stiftet Identität und ist Teil lokaler Kultur. Das dokumentiert die mundartlichen Besonderheiten des Alemannischen in Südbaden – dem Gebiet zwischen Murg, Hochrhein und Bodensee. Das Nachschlagewerk beinhaltet 10 500 Stichwörter, 12 500 Bedeutungen und 149 Sprachkarten. Die Karten veranschaulichen die räumliche Verteilung und die Geltungsbereiche der Mundartvarianten. Satzbeispiele, Redensarten, Sprichwörter oder Reime illustrieren Bedeutung und Verwendung der Wörter. Das Buch ist ein Beitrag zur Pflege und Erhaltung der Mundart und animiert zum Sprachgebrauch: »Mer sott schwätze miteinander« [man sollte miteinander reden]. Autoren des Bandes sind Dr. Rudolf Post, Sprachwissenschaftler und Lexikograph, und die Germanistin Friedel Scheer-Nahor.
Aktualisiert: 2018-09-19
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Bella Parrhesia

Bella Parrhesia von Campe,  Rüdiger, Wessels,  Malte
Die Redefreiheit ist ein ambivalentes Gut: In der offenen Rede machen wir von dem Freiheitsrecht Gebrauch, unsere Überzeugungen, persönliches Wissen oder religiöse Glaubenssätze offen auszusprechen. Zugleich kann der explizite Gebrauch der Redefreiheit aber auch Instrument rhetorischer Manipulation sein, durch die dieses Freiheitsrecht selbst in Frage gestellt wird. Der Begriff der Parrhesie trägt diese Spannung in sich aus: Als ein Grundbegriff der attischen Demokratie bezeichnete parrhesia das Recht, die eigenen Überzeugungen in der politischen Versammlung offen auszusprechen. Als Modus der Offenheit oder des ›Wahrsprechens‹ ist Parrhesie aber zugleich eine rhetorische Figur, die als solche die Frage nach ihrer eigenen Wahrhaftigkeit aufwirft. Dennoch scheint gerade die Rhetorik erst die Möglichkeitsbedingungen für den parrhesiastischen Moment herzustellen, in dem Überzeugung, Glauben, Wahrheit erst zur Sprache kommen können. Dieser Vermutung folgend, gehen die in diesem Band versammelten Studien dem historischen Index der Parrhesie in Literatur, Theologie, Politik und Ästhetik nach: Sie untersuchen die rhetorischen und ideengeschichtlichen Konstellationen der Parrhesie in der formativen Periode vom 16. bis zum 18. Jahrhundert und fügen sich so zu einer Darstellung der Genesis moderner Redefreiheit aus der Rhetorik.
Aktualisiert: 2018-08-22
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