Die Wildnis: Visuelle Neugier in der Landschaftsmalerei

Die Wildnis: Visuelle Neugier in der Landschaftsmalerei von Bartilla,  Stefan
Im Zeitraum von 1580 bis 1620 änderte sich der ästhetische Landschaftsbegriff entscheidend. Die Berg- und Waldlandschaften, in denen erstmals die Wildnis als eigenständiges Thema der Landschaftsmalerei auftritt, nehmen eine Schlüsselstellung ein. Sie sollen hier als ein zusammenhängendes, historisches Phänomen aus dem Natur- und Kunstverständnis ihrer Zeit als Teil eines „Prozesses der visuellen Neugier“ interpretiert werden. Der erste Teil behandelt den begriffs- und ideengeschichtlichen sowie den kunsttheoretischen Kontext des Phänomens. Der zweite Teil gilt der Wildnisvorstellung im zeitgenössischen kulturellen Horizont. Im dritten Teil werden die Wildnisvorstellungen anhand der wichtigsten Staffagethemen, die in Berg- und Waldlandschaften erscheinen, differenziert und gedeutet.
Aktualisiert: 2018-07-09
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Musik am Freiburger Münster

Musik am Freiburger Münster von Schmider,  Christoph
Seit rund acht Jahrhunderten ist das Münster Mittelpunkt der Stadt Freiburg i.Br. Sein Turm prägt noch heute das Stadtbild und ist unverwechselbares Wahrzeichen. Als Pfarrkirche, seit 1827 auch als Kathedrale des Erzbistums, ist das Münster immer noch ein geistliches, geistiges und kulturelles Zentrum der Stadt. Wesentlichen Anteil daran hat die Musik, die nicht nur als praktizierte Kirchenmusik bei vielfältigen Gelegenheiten ihren festen Platz hat, sondern auch in bildlichen Darstellungen am und im Bau allgegenwärtig ist. Mit diesem Buch wird erstmals ein chronologischer Überblick geliefert über die Geschichte der Münsterkirchenmusik von den Anfängen bis heute. Gewürdigt werden bedeutende Persönlichkeiten wie der mittelalterliche Dichter und Musiker Heinrich Laufenberg oder der Barockkomponist und Organist Franz Anton Maichelbeck. Die Schilderung der vielfältigen Aufgaben und des mit- unter harten Lebens der Türmer bietet Einblicke in einen bisher weitgehend unbekannten Teil Freiburger Alltagsgeschichte. Neueste Erkenntnisse wechseln mit ungewöhnlichen, kaum je zuvor gesehenen An- und Einblicken. Die eingehende schriftliche und bildliche Dokumentation der zahlreichen künstlerischen Musikdarstellungen, der Glocken und Orgeln machen das Buch zu einem unverzichtbaren Münsterführer ganz besonderer Art.
Aktualisiert: 2018-07-05
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Gerd Tellenbach (1903-1999). Ein Mediävist des 20. Jahrhunderts

Gerd Tellenbach (1903-1999). Ein Mediävist des 20. Jahrhunderts von Mertens,  Dieter, Mordek,  Hubert, Zotz,  Thomas
Gerd Tellenbach war einer der bedeutendsten deutschen Mittelalterhistoriker des 20. Jahrhunderts. Nach Promotion (1926) an der Universität Freiburg i.Br., nach einer mehrjährigen Forschungstätigkeit am Preußen Historischen Institut in Rom und nach der Habilitation (1933) an der Universität Heidelberg lehrte Tellenbach als ordentlicher Professor mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Gießen (1938-1942), Münster (1942-1944) und Freiburg i.Br. (1944-1962). Anschließend leitete er für zehn Jahre das Deutsche Historische Institut in Rom, bevor er wieder nach Freiburg zurückkehrte. Sein Forschungsinteresse galt insbesondere dem Verhältnis von Kirche und Welt im hohen Mittelalter und der Geschichte des Adels von der Karolinger- bis zur Stauferzeit. Der Band enthält die Vorträge einer Gedenkveranstaltung aus Anlaß des 100. Geburtstags von Gerd Tellenbach an der Universität Freiburg am 24. Oktober 2003. Vier seiner Schüler würdigen das akademische Wirken und wissenschaftliche Œuvre des großen Gelehrten.
Aktualisiert: 2018-07-09
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Selbstversuch

Selbstversuch von Neumann,  Gerhard
»Schwarmstruktur« nennt der Literatur- und Kulturwissenschaftler Gerhard Neumann das an musikalische Gepflogenheiten erinnernde Verfahren seines autobiographischen : Immer wieder werden Themen und Ereignisse erneut aufgegriffen und in anderen Kontexten innovativ variierend verdichtet. Dazu zählen Flucht und Erinnerung, die Funktionen der im Blick auf Aristoteles gesehenen Metapher, Kultur, Ritual, deren Theorie und Lebenswirklichkeit. Ein Schlüsselereignis für Neumann ist die frühe Kränkung durch Paul Celan, die dazu führte, dass er, der als Fahrer der folgenreichen Begegnung Celans mit Heidegger ›stummer Zeuge‹ während der Autofahrt nach Todtnauberg war, fünfzig Jahre über dieses Ereignis und seine Folgen geschwiegen hat. Wenige Tage vor seinem Tod Ende 2017 konnte Gerhard Neumann seinen abschließen. Aus dieser Perspektive stellt der autobiographische Text ein wunderbares Zeugnis eines im Sinne Alkmaions von Kroton vollendeten Kreises dar, der den Anfang mit dem Ende des Lebens zusammenschließt.
Aktualisiert: 2018-07-10
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Balladenechos

Balladenechos von Heitmann,  Annegret, Martin,  Philipp
Motive, Figuren und Narrative der anonymen, seit dem Mittelalter tradierten Volksballaden haben bis heute einen hohen Bekanntheitsgrad in den nordischen Ländern. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen ihre Präsenz und ihre Funktion im kulturellen Gedächtnis Skandinaviens. Besonders betont werden die mediale Vielfalt und die fortdauernde kreative Aktualisierung der Adaptionen.
Aktualisiert: 2018-07-02
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Ethik und Ästhetik in der dekadenten Literatur vor und nach Nietzsche

Ethik und Ästhetik in der dekadenten Literatur vor und nach Nietzsche von Landgraf,  Diemo
Im Frankreich des 19. Jahrhunderts geht die Entwicklung einer modernen Ästhetik im Werk Théophile Gautiers, Charles Baudelaires, Gustave Flauberts und Joris-Karl Huysmans’ mit einer Kritik der modernen, als dekadent empfundenen Gesellschaft einher. Die Philosophie des gegen Ende seines Schaffens von der littérature décadente maßgeblich beeinflussten Friedrich Nietzsche ist ein Kulminationspunkt der europäischen Dekadenzkritik. Bereits bekannte Tendenzen wie der Vitalismus und die Abkehr von der traditionellen Moral als Antwort auf den Nihilismus liegen zentralen Motiven und Thesen wie dem Kult des Dionysischen, dem Gedanken der ewigen Wiederkunft und der Lehre vom Übermenschen zugrunde. Die Philosophie Nietzsches wiederum wurde um 1900 von nahezu allen bedeutenden an die littérature décadente anknüpfenden und die ästhetische Avantgarde vorbereitenden Autoren in Europa rezipiert, fiktional in Anwendung gebracht und dadurch kritisch reflektiert: von Gabriele D’Annunzio und André Gide über die spanische Generation von 1898 und Eça de Queirós bis zu Thomas Mann. Die vorliegende Studie untersucht diese Zusammenhänge gestützt auf Einzelinterpretationen von Werken der genannten Autoren unter besonderer Berücksichtigung des Spannungsverhältnisses zwischen Ethik und Ästhetik.
Aktualisiert: 2018-07-02
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Zeitoasen

Zeitoasen von Rast,  Carsten
Rückzugsorte stehen in einer langen literarischen Tradition. Sie veranschaulichen räumliche und zeitliche Distanzen zur Welt, stehen für Dauerhaftigkeit und Stabilität. Im 19. Jahrhundert ändert sich etwas in ihrer Darstellungsweise. Durch gesellschaftliche und technische Entwicklungen wird Stabilität zunehmend durch kurzfristige Stabilisierungen ersetzt. Hierauf reagieren Texte von Adalbert Stifter, Wilhelm Raabe und Theodor Fontane mit »Zeitoasen«. Die Begriffsneubildung hebt die Eigentümlichkeit ihrer Rückzugsorte zwischen Statisch-Festgelegtem und Dynamisch-Bewegtem hervor. Literarische Verlangsamungstechniken wie beispielsweise das »Zoomen«, ausgedehnte Beschreibungen oder zyklische Wiederholungen sollen diesen zusätzlich Stabilität verleihen. Zeitoasen stehen so einerseits für eine konservative Fortschrittskritik. Andererseits verdeutlichen sie bis in die textindividuellen Sprachrhythmen hinein vergleichbare Probleme der anbrechenden Moderne zwischen Regulation und Störung, Stabilität und Instabilität, Ruhe und Unruhe. Der literarische Realismus hat Anteil an einer frühen und produktiven Neubewertung von Langsamkeit als einer erlernbaren Strategie des Ausgleichs im Zeitalter technischer Beschleunigungen.
Aktualisiert: 2018-07-02
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„Ich bin nicht da!“

„Ich bin nicht da!“ von Laule,  Ulrike
Dies ist eine Festschrift zum 75. Geburtstag eines bemerkenswerten Universitätsprofessors – Prof. Dr. Heinfried Wischermann –, verfasst von einigen seiner Schülerinnen und einem seiner Schüler. Die Heterogenität dieser kunsthistorischen Beiträge lässt unschwer erkennen, dass seine Lehre und Forschung ein sehr breites inhaltliches Spektrum abdecken. Der Titel „Ich bin nicht da!“ lässt erahnen, dass die Autoren nur knapp der Versuchung widerstanden, die gemeinsam erlebten Geschichten stärker zu beleuchten ... Aber dann gewann die Freude an inhaltlicher Arbeit eindeutig die Oberhand. Einige der Forschungsergebnisse werden mit diesem Band erstmals veröffentlicht – eine Hommage an einen ganz besonderen Forscher, akademischen Lehrer und Menschen. Heinfried Wischermann, *1943, studierte Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Christliche und Klassische Archäologie an den Universitäten Bonn, Freiburg und Paris und wurde 1971 mit Studien zur Baugeschichte und Ausstattung des Schlosses Richelieu promoviert. Er habilitierte sich 1977 mit einer Arbeit über das englische Landhaus Fonthill Abbey, 1980 folgte die Ernennung zum Professor an der Universität Freiburg.
Aktualisiert: 2018-07-02
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‚Der große Zauberer‘

‚Der große Zauberer‘ von Weyers,  Wolfgang
Friedrich Rückert galt im 19. Jahrhundert als einer der größten deutschen Dichter, obwohl viele seiner Schriften erst posthum veröffentlicht wurden. Heute kennt man den erstaunlichen Umfang und die Vielfalt seiner Gedichte, doch dafür ist der Dichter selbst kaum noch bekannt. In dieser Biografie wird Rückerts Leben erzählt und durch seine eigenen Verse illustriert. Rückert reflektierte alles, was ihn bewegte, in Form von Gedichten, wobei er seinen Ansichten zu Gott und der Welt, zu ethischen und zu Erziehungsfragen, zur Liebe und zum Umgang mit dem Tod Ausdruck verlieh. Die Biografie ist dadurch zugleich eine umfangreiche Anthologie und ein Zitatenschatz, eine Fundgrube von Sinngedichten zu allen erdenklichen Lebensfragen. Darüber hinaus geht sie den Spuren nach, die Rückert vor allem in der Welt der Musik hinterließ, denn die sprachliche Virtuosität und Ausdruckskraft seiner Gedichte regte bis in die heutige Zeit viele Komponisten zur Vertonung an. Exemplarische Beispiele dieser Lieder sind auf zwei CDs beigegeben.
Aktualisiert: 2018-07-13
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Kriegsbrauch und berufliches Selbstverständnis des Soldaten

Kriegsbrauch und berufliches Selbstverständnis des Soldaten von Hofbauer,  Martin, Wagner,  Raimond W
Der vorliegende interdisziplinär angelegte Sammelband präsentiert die Ergebnisse einer gemeinsamen Tagung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und des Zentrums für Transformation der Bundeswehr. Die Beiträge ausgewiesener Fachleute untersuchen den Kriegsbrauch – die Erwartungen an das Verhalten des Soldaten in militärischen Konflikten – sowie das Wechsel- und Spannungsverhältnis zum beruflichen Selbstverständnis bewaffneter Kämpfer. Der Band umfasst historische Analysen vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, die mit aktuellen oder in die Zukunft gerichteten Betrachtungen verknüpft werden.
Aktualisiert: 2018-07-09
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