Grenzgänge mit Iser und Coetzee

Grenzgänge mit Iser und Coetzee von Miller,  J. Hillis
Diese Universitätsrede die überarbeitete Fassung der am 21. Juli 2011 an der Universität Konstanz gehaltenen Festrede zu Wolfgang Isers Geburtstag im Rahmen der jährlich stattfindenden »Iser Lecture«. J. Hillis Miller geht dabei den grundsätzlichen Fragen – die ihn in seiner Zusammenarbeit und Freundschaft mit Wolfgang Iser verbunden haben – nach: Welche Faszination kann Literatur ausüben kann bzw. welche Art von Wissen können Theorien der Literatur überhaupt vermitteln?
Aktualisiert: 2022-03-15
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Wie willkommen ist der Nachwuchs?

Wie willkommen ist der Nachwuchs? von Mittelstraß,  Jürgen, Rüdiger,  Ulrich
Das europäische Wissenschaftssystem befindet sich im Umbruch. Davon ist insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs betroffen: Doktorandenschulen und die Einbindung in Forschungsverbünde lösen vielerorts den akademischen Bildungsweg »in Einsamkeit und Freiheit« ab. Juniorprofessuren und Exzellenzmodelle sollen schneller zur eigenständigen Forschertätigkeit führen. Fest steht: Die Wissensgesellschaft bedarf der intensiven Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Doch wie kann eine zukunftsfähige Ausbildung – zur Promotion und darüber hinaus – aussehen? Welche Modelle gibt es in Deutschland und anderswo? Wie verlaufen die Karrierewege, und wo benötigen junge Forschende Unterstützung? Diesen und anderen Fragen widmet sich der vierte Tagungsband des Konstanzer Wissenschaftsforums.
Aktualisiert: 2022-03-15
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Besatzung, Kollaboration und Massenverbrechen

Besatzung, Kollaboration und Massenverbrechen von Seibel,  Wolfgang
Der Holocaust hatte den Charakter eines arbeitsteiligen Massenverbrechens, das auf der Mitwirkung vieler Menschen beruhte. Zwischen Besatzern und Vichy-Regierung herrschte eine faktische Machtteilung, über die Beteiligung der französischen Polizei und der zuständigen Verwaltungsstellen wurde ständig verhandelt. Die privilegierte politische Stellung, welche die Vichy-Regierung der Kirche eingeräumt hatte, engte den »Spielraum der Kollaboration« ein. Im Verhältnis von Reziprozität und Moral wird deutlich, dass das moralische Urteil eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung der Verhinderung oder Einschränkung des Massenverbrechens ist. Hinzutreten müssen »Transmitter der Macht«, die auf die Motive der Schlüsselgruppe der Mittäter einwirken, indem sie moralische Kosten in politische Kosten in Form abnehmender Legitimation und politischer Stützung überführen.
Aktualisiert: 2022-03-15
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Was heißt und zu welchem Ende studiert(e) man Philosophie?

Was heißt und zu welchem Ende studiert(e) man Philosophie? von Seebaß,  Gottfried
Diese Universitätsrede die erweiterte und durch einen Anmerkungsteil ergänzte Fassung der Abschiedsvorlesung, die Gottfried Seebaß am 22. April 2013 in der Universität Konstanz gehalten hat. Der Vortrag geht von der kritischen Diagnose aus, dass die Philosophie stärker denn je in der Gefahr steht, ihre fachliche Identität zu verlieren. Veränderungen des geistigen Klimas haben ihr Bild in der Öffentlichkeit nachhaltig verändert, mitbedingt freilich auch durch ihre partielle eigene Bereitschaft, sich allzu willfährig an bestehende Tendenzen zur Professionalisierung und Profanisierung des Wissenschaftsbetriebs und zur scholastischen, spezialistischen Diversifizierung anzupassen. Beides ist der Philosophie fremd und geeignet, ihr genuines Anliegen zu konterkarieren. Im konstruktiven Teil des Vortrags wird deshalb versucht, herauszuarbeiten, worin dieses Anliegen genauer besteht, was seinen besonderen Wert ausmacht und wie es möglich ist, es auch in der Gegenwart, trotz der Herausforderung durch den vermeintlich gegenläufigen Erkenntnisanspruch der vereinten, emanzipierten Einzelwissenschaften, sinnvoll weiterzuverfolgen.
Aktualisiert: 2022-03-15
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Macht und Wissenschaft

Macht und Wissenschaft von Mittelstraß,  Jürgen, Rüdiger,  Ulrich
Die Beziehung zwischen Wissenschaft und Macht war immer schon vielschichtig und komplex. Aber wie ist es in Zeiten von Exzellenzinitiative, Bologna-Reformen, Think Tanks und „globalisierender“ Forschung um sie bestellt und wie wird sie sich ange-sichts des zu beobachtenden tiefgreifenden strukturellen Wandels im Wissenschafts-system im 21. Jahrhundert entwickeln? In welchem Abhängigkeits- und Anspruchs-verhältnis stehen beide Seiten heute? Welche Strukturen ermöglichen und begren-zen Forschung? Und wie steht es um die Machtverhältnisse in der Wissenschaft selbst? Diesen und weiteren Punkten widmet sich der sechste Tagungsband des Konstanzer Wissenschaftsforums und fordert dazu auf die Frage nach dem Verhältnis von Wis-senschaft und (politischer) Macht, nach Verantwortung und Einflussnahme neu zu stellen.
Aktualisiert: 2022-03-15
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Wissenschaftskooperation als transnationale Säule der deutsch-französischen Beziehungen

Wissenschaftskooperation als transnationale Säule der deutsch-französischen Beziehungen von Leuffen,  Dirk
Diese Konstanzer Universitätsrede gibt die Ansprachen und die Laudatio, die anlässlich der Verleihung der Insignien eines »Commandeur dans l’ Ordre des Palmes Académiques« an den Rektor der Universität Konstanz, Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Rüdiger am 2. April 2012 im Schloss auf der Insel Mainau gehalten wurden, wieder. Der Politikwissenschaftler Dirk Leuffen thematisiert in seiner Festansprache die deutsch-französische Wissenschaftskooperation.
Aktualisiert: 2022-03-15
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»Recht ist Recht ist Recht ist Recht«

»Recht ist Recht ist Recht ist Recht« von Fezer,  Karl-Heinz
Der Text gibt die Abschiedsvorlesung zu dem Thema »›Recht ist Recht ist Recht ist Recht‹ – Normativer Rechtsrealismus in der offenen Gesellschaft«, gehalten im Rahmen der 37. Examensfeier am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Konstanz am 18. Juli 2014 wieder.
Aktualisiert: 2022-03-15
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Toxikologie in Deutschland im Jahr 2015

Toxikologie in Deutschland im Jahr 2015 von Gundert-Remy,  Ursula
Die Gesellschaft für Toxikologie veröffentlicht diese Positionsbeschreibung zur Lage der Toxikologie in Deutschland, um auf die Bedeutung der Disziplin für den Gesundheitsschutz des Verbrauchers, am Arbeitsplatz und für den Schutz der Umwelt aufmerksam zu machen. Ebenso wichtig ist die Toxikologie für eine nachhaltige Entwicklung von Arzneimitteln, von Pflanzenschutzmittel und von vielen Produkten des Alltags, einschließlich Lebensmittel und in der Industrie. Wegen der Einsparungen an vielen Universitäten hält es die Gesellschaft für Toxikologie für notwendig, den Erhalt dieser Disziplin an den Hochschulen anzumahnen.
Aktualisiert: 2022-03-15
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Anmerkungen zur Rolle von Kommunalverwaltungen im »Dritten Reich«

Anmerkungen zur Rolle von Kommunalverwaltungen im »Dritten Reich« von Klöckler,  Jürgen
In einem einzigartigen Akt der Selbstanpassung behaupteten sich 1933 Verwaltungen durch blitzartig vollzogene Selbstgleichschaltung. Vor dem Erfahrungshorizont der Revolution von 1918/19 galt der Stabilisierung des Staates höchstes Augenmerk, obgleich offensichtlich eine Diktatur aufzog. Die neuen NS-Machthaber benötigten weder eine parasitäre Personalpolitik noch ideologischen Druck, um Kommunalverwaltungen deutschlandweit zur Mitarbeit im polykratischen NS-Staat zu bewegen. Kooperation, nicht Konfrontation stand auf der Tagesordnung. Aus purem Machterhalt kooperierten die alten Funktionseliten mit den »neuen Herren«. Hand in Hand arbeiteten sie bei der Errichtung einer auf rassistischen und vormodernen Grundlagen bestehenden Volksgemeinschaft »dem Führer entgegen«. Um angesichts des hemmungslosen Wucherns von neuen NS-Institutionen nicht vom Geschäftsgang der Macht ausgeschlossen zu werden, entwickelten Verwaltungen Initiativen »von unten«. Durch Adaption ideologischer Zielvorgaben trugen sie zur Radikalisierung der NS-Politik nicht unwesentlich bei, wie das Fallbeispiel Konstanz belegt.
Aktualisiert: 2022-03-15
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Transdisziplinarität – wissenschaftliche Zukunft und institutionelle Wirklichkeit

Transdisziplinarität – wissenschaftliche Zukunft und institutionelle Wirklichkeit von Mittelstraß,  Jürgen
Jürgen Mittelstraß votiert in dieser Rede für eine Organisation der Wissenschaften, die flexibles, problemorientiertes und vor allem auch transdisziplinäres Forschen und Arbeiten fördert. Dabei kennzeichnet Transdisziplinarität die fachübergreifende Zusammenarbeit, die auf der Kompetenz der jeweiligen Disziplinen aufbauend gemeinsam Probleme und Forschungsaufgaben bearbeitet, die von Einzeldisziplinen nicht adäquat erfasst werden. An konkreten Beispielen der Nanotechnologie, Quantenmechanik, Gravitationstheorie und der Hirnforschung skizziert der Autor Formen und Konsequenzen solch einer Zusammenarbeit.
Aktualisiert: 2022-03-15
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