Umwelt – Gründe – Werte

Umwelt – Gründe – Werte von Baatz,  Christian, Düchs,  Martin, Thapa,  Philipp P
In den Jahren von 2008 bis 2012 finanzierte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) innerhalb ihres Promotionsstipendienprogramms einen Schwerpunkt Umweltethik. Wie der vorliegende Band belegt, reichten die Forschungsgegenstände der beteiligten Stipendiat:innen weit über die philosophische Teildisziplin Umweltethik hinaus – von der Handlungs- und Nachhaltigkeitstheorie bis in die Ökonomik, Soziologie und Literaturwissenschaft. Im April 2012 fand an der Universität Greifswald die von den Stipendiat:innen organisierte Abschlusstagung statt, aus der die Beiträge zu diesem Band hervorgingen. Bei der Begegnung im Stipendienschwerpunkt konnten manche Beteiligte erstmals feststellen, dass benachbarte geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Umwelt-Fächer einen ähnlichen Weg wie ihr eigenes gegangen waren. Schon in der Teilgruppe der Umweltethiker:innen gingen die Ansichten darüber auseinander, was in den Gegenstandsbereich ihres Fachs falle und wo es im Verhältnis zu den Naturwissenschaften, empirischen Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften zu verorten sei. Der vorliegende Sammelband gewährt damit u.a. einen Einblick in die Suchbewegungen und Verständigungsbemühungen, die die Entwicklung der Environmental Humanities bis heute begleiten.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Schülervorstellungen im Zentrum des Unterrichtsgespräches

Schülervorstellungen im Zentrum des Unterrichtsgespräches von Fendt,  Tanja
Die Studie untersucht am Beispiel des Chemieunterrichts das komplexe Zusammenwirken von Lehrer- und Schülerbeiträgen im Unterrichtsgespräch vor dem Hintergrund ko-konstruktiver Lernprozesse. Der Theorierahmen erläutert Lernprozesse auf Grundlage des moderaten Konstruktivismus und greift über die soziale Interaktion die Bedeutung von Ko-Konstruktionsprozessen auf. Die Fragestellungen betrachten drei Ebenen. Die Gesprächsbeiträge werden inhaltlich und hinsichtlich ihrer Funktion im Ko-Konstruktionsprozess untersucht. Die Ebene der Lernenden zeigt individuelle Lernprozesse und die Wahrnehmung zur Rolle der Lehrkraft in den Gesprächen. Die Ziele und Methodenentscheidungen der Lehrkraft im Umgang mit Schülervorstellungen im Unterrichtsgespräch bilden den Schwerpunkt der Untersuchung. Die Datenerhebung und -auswertung erfolgt mit der qualitativen Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass Schüler im Lernprozess gemeinsam fachwissenschaftliche Erklärungen für die chemischen Fragestellungen entwickeln und die Gesprächsbeiträge die Kriterien von erfolgreichen, ko-konstruktiven Gesprächen erfüllen. Gesprächsmuster zeigen exemplarisch förderliche Bedingungen für Ko-Konstruktionsprozesse auf. Es wurden konkrete Ziele, Strategien und Methoden der Lehrkraft identifiziert. Dabei wird die Bedeutung einer aktiven Lehrerlenkung, die Fähigkeit zur Diagnose und zum Scaffolding sowie die flexible, situationsgerechte Anwendung eines Methodenrepertoires zur Gesprächsführung deutlich. Fazit: Ko-Konstruktionsprozesse können durch gelenkte Schülerdiskussionen gezielt gefördert werden. Dabei steht das Verhandeln von verschiedenen Vorstellungen im Mittelpunkt, die auf diese Weise zum Lernmittel für die gesamte Gruppe werden.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Heldenkonzeptionen im „Rolandslied“ und der Rezeption in der Kinder- und Jugendliteratur

Heldenkonzeptionen im „Rolandslied“ und der Rezeption in der Kinder- und Jugendliteratur von Brähler-Körner,  Isabell
Erzählungen über Helden üben in unserem angeblich postheroischen“ oder „entheroisierten“ Zeitalter nach wie vor eine ungebrochene Faszinationskraft aus. Gerade die zahlreichen Veröffentlichungen neuer sowie die Wiederauflage alter deutschsprachiger Sagensammelbände beweisen, dass Autoren und Verlage auf ein aktuell bestehendes und nachhaltiges Interesse an Heldenstoffen reagieren. Dabei werden überwiegend alte Sagen über antike und mittelalterliche Helden- oder Götterfiguren als Nacherzählungen für Kinder und Jugendliche altersgerecht adaptiert. Zu den mit am häufigsten rezipierten alten Stoffen zählt auch die mittelalterliche Rolandsage. Den ersten Teil der vorliegenden Arbeit bildet daher eine vergleichende Analyse von ausgewählten deutschsprachigen Rezeptionstexten der Rolandsage mit den mittelalterlichen Quellen, dem mittelhochdeutschen „Rolandslied“ des Pfaffen Konrad, der anonym überlieferten altfranzösischen „Chanson de Roland“ sowie Strickers „Karl“, wobei der Fokus auf der Konzeption des Helden und gleichsam Protagonisten Roland liegt. In einem zweiten Teil werden fertige und bereits erprobte Unterrichtsentwürfe zum „Rolandslied“ präsentiert.
Aktualisiert: 2019-04-01
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Slavic Alphabets and Identities

Slavic Alphabets and Identities von Kempgen,  Sebastian, Tomelleri,  Vittorio Springfield
The present publication complements the volume "Slavic Alphabets in Contact" (BABEL 7, 2015), compiled by the same editors. This volume, comprised of eleven contributions, focuses on problems of ethnic, cultural, linguistic and political identities among the Slavs resp. in their countries as a result of using a specific script – Latin, Cyrillic and Glagolitic. The papers are published in German, English, and Russian.
Aktualisiert: 2019-03-14
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Die Wirksamkeit der EU-Entwicklungspolitik in Georgien und Armenien

Die Wirksamkeit der EU-Entwicklungspolitik in Georgien und Armenien von Doinjashvili,  Giorgi
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, anhand der Fallstudien in den Regionen Samzkhe-Dschawakhetien (Georgien) und Lori (Armenien) die EU-Entwicklungspolitik mithilfe des multidimensionalen Ansatzes von Theo Rauch (2009) zu untersuchen. Diese Untersuchungsstrategie kann später in jedem Zielland der EU-Entwicklungspolitik (auf allen Ebenen) angewendet werden. Die Dissertation liefert also einen Beitrag zur praktischen Unterfütterung der theoretischen Forschung im Bereich der Entwicklungspolitik und versucht, diese Politik durch empirische Fallstudien zu bewerten.
Aktualisiert: 2019-04-25
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Markteintrittsentscheidung im stationsungebundenen Carsharing

Markteintrittsentscheidung im stationsungebundenen Carsharing von Rühl,  Christian
Aufgrund von demografischen, gesellschaftlichen, technischen und politischen Entwicklungen ergeben sich gegenwärtig vielfältige Herausforderungen im Bereich der Mobilität, die Raum für neue Mobilitätskonzepte schaffen. Ein zentrales Element der Diskussion ist das stationsungebundene Carsharing, das sogenannte „Ein-Weg-Fahrten“ erlaubt und 2009 erstmalig umgesetzt wurde. Seitdem wurden weitere stationsungebundene Carsharing-Angebote in Städten – insbesondere in Europa und Nordamerika – gestartet und Marktprognosen gehen davon aus, dass weiterhin eine positive Entwicklung innerhalb der nächsten Jahre zu erwarten ist. Bestehende Anbieter können aufgrund der natürlichen Nutzerlimitierung innerhalb der Städte weitere Standorte erschließen, um ein langfristiges Wachstum zu gewährleisten. Gleichzeitig zeigen erste Beispiele, dass es auch Entscheidungen für Städte gegeben hat, die sich im Nachhinein als falsch erwiesen haben. An dieser Stelle setzt die vorliegende Dissertation an, betrachtet die Herausforderungen und Einflussfaktoren im Markteintritt in eine Stadt aus Anbietersicht im Rahmen von einer detaillierten Fallstudie, auf Basis von Experteninterviews und einer breiten Sekundäranalyse. Die Ergebnisse werden dabei in ein Abhängigkeitsmodell des stationsungebundenen Carsharings übertragen und es wird ein Marktselektionsverfahren für die betriebliche Praxis entwickelt.
Aktualisiert: 2019-03-14
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Medien als Mittler der Integration

Medien als Mittler der Integration von Ranger,  Nadine
Mit dieser Dissertation wurden neue Erkenntnisse darüber gewonnen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Mediennutzungsverhalten und der Integration von Flüchtlingen erkennbar ist. Um diese Frage beantworten zu können, wurde auf der Basis des Uses-and-Gratifications-Ansatzes ein Analyserahmen entwickelt, dessen Komponenten anschließend in einen Leitfaden eingearbeitet wurden. Im nächsten Schritt wurden qualitative Interviews mit 27 Geflüchteten geführt und mittels Inhaltsanalyse ausgewertet.
Aktualisiert: 2019-03-14
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Wertzuschreibungen und Planungslogiken in historischen Stadträumen

Wertzuschreibungen und Planungslogiken in historischen Stadträumen von Selitz,  Lisa Marie, Stackmann,  Sophie
Städte sind zu allen Zeiten dynamischen Wandlungsprozessen ausgesetzt. Denkmalpflege ist hierbei ein Ansatz, um bauliche und räumliche Kontinuitäten durch Selektion und Bewertung zu tradieren. In historischen Stadträumen ist sie daran beteiligt, Stadtentwicklung im Sinne dieser Kontinuitäten zu gestalten. Nicht nur der Denkmalschutz, sondern auch die Städte selbst unterliegen dabei Planungslogiken, die zwischen Recht und divergierenden Interessen changieren und in der Interaktion verschiedenster Akteure sowohl Entwicklungsräume eröffnen als auch an Grenzen stoßen. Gerade die Attraktivität historischer Stadträume – seien es Altstädte oder Wohnviertel – wirft die Frage auf, wie sich die Denkmalpflege zu diesem Wandel positioniert und welche Stellung sie in der Vergangenheit eingenommen hat. In dem vorliegenden Sammelband wird in fünf Beiträgen die Rolle der Denkmalpflege im Beziehungsgeflecht von Stadtentwicklungsprozessen anhand unterschiedlicher Beispielorte in Deutschland sowohl in historischer Perspektive wie auch mit Blick auf aktuelle Prozesse untersucht. Thematisiert werden die Bedeutung der Schadenskartierung des Zweiten Weltkriegs für die Stadtplanung Augsburgs, historisierend „präparierte“ Stadtgebiete der 1970er Jahre, die in Hamburg einen „Altstadtcharakter“ evozieren, die Bauhaus Siedlung Dessau-Törten im Spannungsfeld von ästhetischem Bildschutz, Bildproduktion und der Anpassung an Wohnbedürfnisse, die Bedeutung der Denkmalpflege für gentrifizierte Viertel in Berlin und die Umwandlung des historischen Kurortes Bad Münstereifel zu einem städtischen Outlet Center.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Begegnung mit dem Eremiten

Begegnung mit dem Eremiten von Meng,  Guofeng
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik des Einsiedlertums im Werk Hermann Hesses, vor allem in den Erzählungen Drei Legenden aus der Thebais, Der Weltverbesserer, Demian, Siddhartha, Der Steppenwolf und Das Glasperlenspiel, in denen das eremitische Phänomen aufgrund religiös-kultureller, historisch-politischer, stilistisch-ästhetischer sowie erzieherischer Implikationen eine konstruktive Rolle spielt. Das Einsiedlertum in Hesses Werken lässt sich daher nicht nur auf seine speziellen Kategorisierungen, Attribute und Funktionen detailliert konzentrieren, sondern auch in Kombination mit verschiedenen literarischen Motiven integrativ systematisieren. Durch die Textinterpretationen, unter die vornehmlich die Analysen der Einsiedlerfiguren sowie der eremitischen Daseinsmodi subsumiert werden, lassen sich etliche Aspekte der Einsiedlertumsthematik im Werk Hesses herauskristallisieren: Die Kategorie des Eremitentypus basiert nicht nur auf einem einfachen, dichotomischen Kriterium (wie „geografisch/sozial“, „transitorisch/langfristig“, „existenziell/intentionell“ und „philosophisch/politisch“), sondern die eremitische Identität ist hinsichtlich konkreter Konfigurationen auch dynamisch und synkritisch. Obwohl das eremitische Phänomen in Hesses Texten unmerklich und „heimlich“ (wie die Einsiedelei im Wald) zu sein scheint, bezieht es sich gerade auf den „roten Faden“ des erzählerischen Entwicklungsverlaufs bzw. des epischen, konnotativen und weltanschaulichen Aufbaus. Zwar wird den eremitischen Episoden Hesses der individualistische, antibürgerliche und damit scheinbar unpolitisch-utopische Sinnbezug zugemessen, aber das Einsiedlertum bezieht mit einer andersartigen Ausdrucksweise des Machtverhältnisses eben einen dynamischen Protest gegen die politische Stagnation bzw. die radikale (imperialistisch-nationalistische und faschistische) Ideologisierung in sich ein. Im Gegensatz zur negativen oder religiösen (asketischen) Konnotation des Einsamkeitsbegriffs ist bei Hesse, von der äußeren, wirtschaftlichen Verarmung abgesehen, eine säkularisierte, im humanistischen Sinne positive Art zu extrahieren, nämlich die unabhängige, „gewollte und heroische Einsamkeit“. Das einsiedlerische Betreuungsverhältnis, das sich zwischen einem Einsiedlermentor und einem jungen Helden in den Entwicklungsromanen Hesses konstituieren lässt, lehnt sich in gewissem Maße an Rezeption und Umarbeitung solch eines narrativen Modus aus der deutschen Literaturgeschichte an. Räumliche Gestaltungen, gender-markierte Züge und interkulturelle Bezüge, die insgesamt „eine andere Welt“ im Werk Hesses errichten, generieren zusammen eine Art der narrativen Ästhetik des Einsiedlertums, die darüber hinaus dem Leser (in der kognitiven Herausbildung beim Lesen) mehrerlei szenische und epistemische Abbildungen widmet.
Aktualisiert: 2019-02-21
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Richard Löwenherz, ein europäischer Herrscher im Zeitalter der Konfrontation von Christentum und Islam

Richard Löwenherz, ein europäischer Herrscher im Zeitalter der Konfrontation von Christentum und Islam von Bennewitz,  Ingrid, Eickels,  Christine van, Eickels,  Klaus van
Hervorgegangen aus der Ringvorlesung des Zentrums für Mittelalterstudien der Universität Bamberg 2016 betrachtet der vorliegende Sammelband Richard Löwenherz (1157-1199) als Herrscher im Zeitalter der Konfrontation von Christentum und Islam. Zur Sprache kommen der Aufstieg Richards zum englischen König und sein Verhältnis zu König Philipp II. von Frankreich, die Gefangenschaft Richards im Reich und die Wahrnehmung Richards als Kreuzfahrer in westlichen und östlichen Quellen. Daneben wird auch die Problematik der Schutzgewährung an Zufluchtsuchende in der islamischen Welt und der Gedanke des Djihad zur Zeit Richards erörtert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der späteren Rezeption Richards in Dichtung, Musiktheater und Film.
Aktualisiert: 2019-02-05
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