Das Haus der Herzen

Das Haus der Herzen von Bayram,  Bahar, Seyppel,  Tatjana, Yemni,  Sadık
Ein türkischer Wahl-Amsterdamer, ein am städtischen Inte¬gra¬tions¬büro tätiger Intellektueller, steckt in einer schweren Depression, die zwar seine Arbeits¬fähig¬keit und seine Beziehung lahmgelegt, aber seine schriftstellerischen Kräfte beflügelt hat. In einem spannungsvollen Geflecht von Rückschau und Bestandsaufnahme führt er uns liebevoll und kritisch eine Reihe niederländische und zugezogene Figuren vor, während sich im Hintergrund eine Kriminalgeschichte zusammenbraut. Kaum beginnt unser Schreiber in die Normalität zurückzukehren, ist er in eine Serie grausiger Morde verwickelt, die in einer Phase aufsteigender Fremdenfeindlichkeit, Angst und Paranoia nach der Ermordung von Theo van Gogh 2004 die niederländische Öffentlichkeit bedrohlich spaltet. Seine tiefgründigen Recherchen finden ein jähes Ende, als sich ihm eines Tages die Lösung der Morde brutal aufzwingt.
Aktualisiert: 2018-10-01
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Das Testament des Staatsanwalts

Das Testament des Staatsanwalts von Carbe,  Monika
Das Testament des Staatsanwalts ist kurz und prägnant: Es ist Peters Vaterschaftsanerkennung und sein Vermächtnis an Johanna in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs in einer Kleinstadt im Thüringer Wald. Erzählt wird die schwierige Geschichte eines Manns, der sich auf eine Frau einlässt, die ihn intensiver liebt, als ihm recht ist. Peter ist Jurist, Soldat, Mörder und eifersüchtiger Liebhaber, der die Geliebte rücksichtslos betrügt. Der Verzweiflung über das Chaos, das Krieg und Nachkriegszeit ausgelöst haben, setzt die alternde Lisbeth, Johannas Mutter, ihren Kult um Goethe-Zitate und Meißner Porzellan entgegen, ein untrügliches Mittel. Detailgetreu und in atmosphärischer Dichte wird das Leben in Meiningen in den Jahren 1944 bis 1946 beschrieben; ab und an flackert in Gesprächen und Exkursen die Geschichte der Theaterstadt auf, mit ihrer reichen literarischen und musikalischen Tradition. Es ist ein Antikriegsroman, geschrieben aus der Perspektive der neunziger Jahre, sachlich, distanziert und doch spannend, wie Liebesgeschichten nun einmal sind.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Arzt aus Jaffa

Arzt aus Jaffa von Lada'a,  Ibrahim
In seiner Autobiografie legt Ibrahim Lada’a Zeugnis darüber ab, was es heißt, als arabischer Christ, als Palästinenser, in einem von Besatzung und Konflikten zerrissenen Land zu leben. Sein Leben ist eng verknüpft mit der jüngeren und jüngsten Geschichte Palästinas. Er berichtet über den Alltag zwischen Checkpoints, Mauern, Häusersprengungen, Verhaftungen und dem Versuch des Aufbaus einer palästinensischen Zivilgesellschaft. Eingestreut in den Bericht sind Erläuterungen der historischen Hintergründe und politischen Zusammenhänge, so dass auch jene Leser, die mit der (Zeit-)Geschichte des Nahen Ostens wenig vertraut sind, einen Einblick in die oft komplexen Ereignisse erhalten. Im Vordergrund stehen jedoch nicht die nüchternen historischen Fakten, sondern die Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle des Autors, die untrennbar mit dem Schicksal Palästinas verbunden sind.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Ko’asinos

Ko’asinos von Ioannides,  Panos, Münch,  Brigitte
Hier treffen wir den altbekannten Helden Petros Archontidis aus »Amerika '62" wieder und werden diesmal in seine Kindheit und Jugend zurückversetzt. Eine ausgesprochen bewegte Kindheit und Jugend auf Zypern voll skurriler Geschehnisse, ausgelöst durch einen mehr als schrulligen Vater, der seine schillernden Träume von einem schnellen Reichtum auf abenteuerlichsten Wegen in die Wirklichkeit umzusetzen versucht. Bis hin zu spirituellen Experimenten. Und dabei immer wieder grandios scheitert ... Oder was verheißt schließlich das Orakel des »Ko'asinos«?
Aktualisiert: 2018-11-01
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Ni kaza en Turkiya

Ni kaza en Turkiya von Riemann,  Wolfgang
Der in diesen Band aufgenommene Text „Istanbul im September 1955“ von Stella Acıman ist ein Auszug aus Acımans 2006 erschienem Roman Bir Masaldı Geçen Yıllar: 1926-1960 [Die vergangenen Jahre waren wie ein Märchen: 1926-1960]. Darin erzählt sie die Lebensgeschichten von Frauen in Istanbul, die verschiedenen Generationen und Kulturen angehören. Sie kommen aus dem armenischen, griechischen, muslimischen und jüdischen Kulturkreis. Stella Acımans Werk ist von diesen beiden Grundsätzen geprägt: „Wir müssen uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen.“ Und: „Die gesellschaftlichen Gruppen müssen miteinander, nicht gegeneinander agieren.“ Der Text „Jak Samanons Schulzeit“ ist ihrem zweiten Buch Kimsin Sen Jak Samanon? [Wer bist du, Jak Samanon?] aus dem Jahr 1997 entnommen. Dieses Buch basiert auf den Erinnerungen der Großmutter der Autorin. Berta Brudo wird in dem Band Hatırlıyorum [Ich erinnere mich] von Yahya Koçoğlu aus dem Jahre 2003 befragt. Das Buch enthält die Lebensgeschichten und die Erlebnisse von 15 Personen griechischer, armenischer und jüdischer Herkunft, die heute alle älter als 60 Jahre sind. In dem dort wiedergegebenen Interview unterstreicht sie ihre türkischen Identität, denn sie sagt: „Önce Türk, sonra Musevi’yim“ [Ich bin zuerst Türkin, dann Jüdin]. Die Erzählung „Ich habe Monsieur Moiz nicht umgebracht“ [Mösyö Moiz'i Ben Öldürmedim] von Mario Levi erschien zuvor als erster ins Deutsche übersetzter Text des Autors in Modern Türk öyküleri / Moderne türkische Erzählungen. Auswahl und Übersetzung von Wolfgang Riemann. München: dtv zweisprachig, 2007. - Mario Levis drei Kurzerzählungen „Eine Gewissensfrage“, „Exil“ und „Das letzte kleine Spiel“ sind dem Band Bir Cümlelik Aşklar [Liebesgeschichten in einem Satz], Istanbul 2016, entnommen. Die Erzählung „Bar Mizwa“ von Roni Margulies ist dem Band Gülümser Çoçukluğum Ardından [Nach meiner lächelnden Kindheit] aus dem Jahr 2000 entnommen. Der Text „Ni Kaza en Turkiya“ ist ein Auszug aus der Geschichte „Kısa Bir Sahil Şeridi“ [Ein kurzer Küstenstreifen] aus dem Band Bugün Pazar Yahudiler Azar [Heute ist Sonntag, da toben sich die Juden aus], der 2006 herausgekommen ist. Die Gedichte „Briefe nach Polen“ sind aus einem unveröffentlichten Manuskript übersetzt. Die Erzählung „Mat“ brachte İzel Rozental 2010 in dem Band Moda Sevgilim [Mein geliebtes Moda] heraus. Die Erzählung „Fritz J. Mendelsohn“ ist dem Band „F.“ - Mizah Yazıları [„F.“ - Humoristische Schriften] aus dem Jahre 2002 entnommen.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Warten auf die Barbaren

Warten auf die Barbaren von Başak,  Ertür, Gürsoy Sökmen,  Müge
Diese Sammlung enthält die Vorträge, die im Rahmen einer zweitägigen Konferenz am 25. und 26. Mai 2007 an der Fakultät für Soziologie in Istanbul gehalten wurden. Zusammen mit einer Reihe anderer Veranstaltungen, u.a. einer Foto-Ausstellung von Jean Mohr, einem Klavierkonzert von Saleem Abboud-Ashkar und einer Lesung mit Elias Khoury und Murathan Mungan, war die Konferenz ein Versuch, der außerordentlichen Belesenheit und den wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten Edward Saids Anerkennung zu schenken, sie neu aufzugreifen und sich mit ihnen zu beschäftigen. Der Band enthält neben einem Vorwort von Mariam C. Said (Edward und Istanbul) und einer Einführung von Elias Khoury (Der Intellektuelle und das Doppel-Exil) 14 Beiträge von T. Brennan, J. Rose, F. Trablousi, R. Khalidi, S. Makdisi, T. Birkan, I. Pappe, R. Shedaheh, K. Nabulsi, A. Massad, M. Ahıska, H. Harootunian, G. Viswanathan und M. Mamdani in folgenden vier Abteilungen:  Die Macht der Literatur  Der Macht die Wahrheit sagen  Die Palästina-Frage  Blick auf heute mit Saids Augen
Aktualisiert: 2018-10-01
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Das rote Motorrad

Das rote Motorrad von Akerson,  Fatma, Thies,  Dietmar
"Das rote Motorrad" enthält drei Erzählungen der Istanbuler Schriftstellerin Fatma Akerson, die sich mit diesem Werk dem deutschsprachigen Lesepublikum vorstellt. Das rote Motorrad In zehn Briefen an einen fiktiven Italiener werden das Heran­wachsen und die Auseinandersetzung mit Freundschaft, Literatur und Liebe eines jungen Mädchens geschildert. Die Erzählung endet mit dem Verlust des ersten Geliebten, der „bei einer Straßenschlacht zwischen Studenten mit gegensätzlichen Positionen erstochen wurde”, wie die Zeitungen lakonisch melden. Die winzigen Fußspuren im Sand  Elemente der viertausend Jahre alten Sage um Gilgamesch vermischen sich mit der gescheiterten Beziehung der Erzählerin zu einem wesentlich älteren Mann, den sie schon aus Kindheitstagen kennt. Wie Gilgamesch versucht nun er bei dem Weisen Utnapischtim das Kraut der Unsterblichkeit zu bekommen. Sie reist ihm nach und kann ihn zwar aus der Unterwelt befreien, doch sie spürt nun die Last der viertausend Jahre. Belakane verschränkt die von Wolfram von Eschenbach im Vorspann zu Parzival erzählte Liebesbeziehung von Gahmuret mit der orientalischen Prinzessin Belakane, die er verlässt, mit der Geschichte einer Ölmanagerin aus dem Nahen Osten.
Aktualisiert: 2018-10-01
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