Der Geist der romanischen Sprachen

Der Geist der romanischen Sprachen von Kerschbaumer,  Marie Thérèse
Marie-Thérèse Kerschbaumer war Gerhard Kofler, der am 11. Februar dieses Jahres siebzig Jahre alt geworden wäre, in jahrzehntelanger Freundschaft verbunden. In den vier vorliegenden Essays über den Dichterfreund bringt sie dem Leser die Entwicklung des Südtiroler Dichters nahe, der in den drei Sprachen Deutsch, Italienisch und Südtiroler Mundart zu schreiben begann, allmählich zum Dichter italienischer Sprache wurde, und sich selbst ins Deutsche übersetzte. In jedem seiner (noch so kurzen) Gedichte ist der Geist des ganzen Werks und die Welt des Dichters als „ein Punkt im Kreisumfang“ enthalten. Entstanden vom letzten Drittel des zwanzigsten bis zum ersten Jahrfünft des einundzwanzigsten Jahrhunderts, geschrieben in Wien und Griechenland, am Meeresufer, im Schatten von Busch und Persiane, entstanden in Salzburg, Dublin, Paris und Rom, Ohio und Mexico.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Auch Krawattenträger sind Naturereignisse

Auch Krawattenträger sind Naturereignisse von Obernosterer,  Engelbert
Wie schon in früheren seiner neunzehn Prosa-Bände geht der Autor in seinem neuen Miniaturen-Band den als bekannt geltenden Vorgängen des Landlebens nach im Bestreben, die allzu fest stehenden Zustände geistig wieder locker zu stellen und für eine andere Sichtweise frei zu machen, eine meist desillusionierende, kühl registrierende, aus unmittelbarer Nähe aufgenommene. Den Stoff bezieht der Autor sowohl aus der direkten Umgebung wie auch aus der erinnerlichen Kindheit im Gebirge und den dortigen Naturereignissen, zu denen auch die Naturen einzelner Bewohner gehören. Die Achse, um die sich die Studien drehen, ist „ein schrottreifer Altpädagoge“, der sich als bedingt im Sinne von determiniert erlebt und dessen Mechanik des Verhaltens aus nächster Nähe beobachtet und durchleuchtet wird.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Das Rot, das nach Asche riecht

Das Rot, das nach Asche riecht von Goranović,  Milenko
Am Mittwoch, dem 4. Juni 1968 Punkt 16.25 Uhr kam es in Sarajevo zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen protestierenden Studenten und der Polizei. Die Studenten wollten das baufällige Gebäude des ehemaligen Gefängnises „Beledija“ erstürmen. Unter den Studenten auch ein verliebter Schüler der Bautechnischen Schule am Zirkusplatz. Doch dann zog ein Gewitter auf, ein gewaltiger Wolkenbruch, mit Wind und Hagel. Schlimm. Trotzdem nichts Besonderes, wenn … Wenn nicht ein neunjähriger Junge ein altes Heft kurz vor dem Unwetter an einem vermeintlich sicheren Ort versteckt hätte. Und wenn die Polizei nicht genau dieses Heft gesucht hätte. Und wenn dieses Heft – plüschgrün mit goldgeprägten Weinblättern darauf – nicht das Letzte gewesen wäre, was von der Bauhauskünstlerin Ida Špieler übrigblieb ... Basierend auf einem realen historischen Hintergrund erzählt der Roman „Das Rot, das nach Asche riecht“ von dieser Bauhauskünstlerin. Und von ihrem Heft. Und von ihrem Leben. Und von dem Jungen, der das Heft stahl. Und erklärt, warum ein verliebter Schüler die Beledija erstürmen wollte. Und warum ein leuchtendes Rot nach Asche riecht und warum der Erzähler all das heute, viele Jahre danach, erzählen muss. Es ist eine Erzählung von der Vergangenheit und von der Gegenwart, von Hoffnung und Enttäuschung, von Liebe und Hass, in einem Wort: eine Erzählung aus Sarajevo.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Der Himmel so weit

Der Himmel so weit von Holzfeind-Wieltschnig,  Johann, Maier,  Barbara
Wie ein zärtlicher Berserker geht Holzfeind-Wieltschnig ans Malen. Am liebsten füllt der bald 70-jährige Künstler riesige Leinwände, bevorzugt unter offenem Himmel. Im kleinen Atelier bleibt es meist bei mittleren und kleinen Formaten. Hier entstehen unermüdlich Bilder in experimentellen Techniken. In der Abstraktion entwickelte er seinen unverkennbaren Stil: sich in die Tiefe windende Objekte, umhüllt von diskreten Symbolen und Schleifen. Die Farbmächtigkeit seiner Arbeiten besticht. Immer an seiner Seite ist die Künstlerin Liane Holzfeind, seine kongeniale Partnerin, Muse und Ehefrau seit bald dreißig Jahren – "sein großes Glück". Mit diesem Buch wollen Sammlerinnen und Sammler seiner Kunstwerke ein Denkmal setzen für einen Menschen und Freund, der trotz ungünstiger biografischer Ausgangslage seine Bestimmung fand. Der Band enthält neben biographischen Skizzen eine Auswahl an Werken aus allen Schaffensperioden, ergänzt von Erinnerungen und Texten von Künstlerfreunden und Kulturjournalisten. Die Initiative dazu kam von Dietmar Warmuth, die Redaktion liegt bei Barbara Maier.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Storch und Amsel

Storch und Amsel von Hartinger,  Ingram
Für den Schreiber, Denker und Dichter Giacomo Leopardi sind Vögel »die fröhlichsten Geschöpfe auf der Welt« – von den volatilen Wesen bezaubert ist auch unser Autor. So rät er einer möglichen Leserin dieser Schrift, im Freien oder zumindest bei geöffnetem Fenster zu lesen. Möge es ihr gelingen, sich durch bloßes Gezwitscher in den einen oder anderen Vogel zu versetzen, ihn, der beides kann – fliegen und singen. Die Methode ist denkbar einfach: Hie die jeweils taxonomisch vorgeführte Spezies und da der Autor. Ob flugtauglich oder nicht, einerlei, sie treten auf, schlüpfen in eine Rolle und sprechen. In Form von Prosavignetten gelangen wir ins Innere einer Zwiesprache. Der Autor, der als Mensch einer viel zu aufgeblasenen Spezies angehört, tritt in diesem Buch verblüffend zurück. Es gibt viele Gründe, warum Vögel zu uns sprechen – sie tun das im Übrigen manchmal so lange, bis uns das Grinsen vergeht. Wenn wir nicht in uns gehen und bei den Vögeln sind, werden wir nie erfahren, welche Botschaft sie singen. Indes, der Vogel bleibt, so wie der Mensch, ein Mirakel. Gegenstand der Neugierde bleibt der Vogelflug für uns allemal. Nur selten fliegen sie im Kreis. Wir, die wir laufend im Kreis gehen, wissen nicht, was kommt und ob wir uns nicht doch auf die Auflösung der Zeit zubewegen. Am Vogelgezwitscher erkennen wir die vielen unterschiedlichen Bedeutungen unserer gegenwärtigen Fragen.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Teufelsküche

Teufelsküche von Gnaiger,  Peter
Wieso Sie dieses Buch lesen sollen? Weil es die hochglänzende Welt der kulinarischen Blender und Glasperlenspieler entzaubert. Die Teufelsküche ist die Hüterin einer Lebenskunst, die auf das Urgenie des Menschen zurückgeht. Eine Flamme, die noch von den letzten guten Bauern geschürt wird, den Fischern, Jägern und Metzgern, den Käsern und allen Köchen, die noch das Handwerk in den Mittelpunkt ihres Tuns rücken. Ihre Art zu denken und zu arbeiten hat oft nur ein Menschenleben Bestand. Dieses Buch beschützt all diese Menschen vor einer kalten Welt, in der immer mehr Köche nicht einmal mehr Selbstdarsteller sind – sondern bereits Requisiteure der Gourmet- und Lebensmittelindustrie.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Das digitale Europa

Das digitale Europa von Hösele,  Herwig, Wieser,  Lojze
Die zunehmende Dynamik der Digitalisierung bewirkt eine ungeahnte Veränderung unseres Lebens. Disruptive Technologien wie die Möglichkeiten des 3D-Drucks, autonome Fahrzeuge, Robotik oder Künstliche Intelligenz und deren scheinbar grenzenlose Möglichkeiten werden dazu beitragen, mit hoher Geschwindigkeit ein neues Angesicht Europas zu entwickeln. Dies bringt große Chancen, aber, wie gerade die Diskussionen der letzten Monate zeigen, auch komplexe Herausforderungen mit sich. In vielen Bereichen steht Europa gegenwärtig vor bedeutenden Richtungsentscheidungen. Wie wird ein digitales Europa aussehen? Welche Entwicklungen sind möglich und welche unvermeidbar? Und wie sind diese Entwicklungen (noch) steuerbar? Wie muss sich Europa im globalen Wettbewerb aufstellen? Wie wird die Digitalisierung unsere Wirtschaft, die Arbeitswelt und unsere Gesellschaft verändern? Was bedeutet das wiederum für die Kommunikation und (politische) Entscheidungsprozesse? Welche ethischen und sozialen Herausforderungen bringt die Digitalisierung? Welche Grenzen werden überschritten, welche Begrenzungen sind nötig? Kann die kulturelle Vielfalt Europas dabei eine Stärke sein? Und welche Rolle spielen dabei ein Europa der Regionen und Großregionen wie der Alpen-Adria-Raum? Von Herwig Hösele und Lojze Wieser versammelte Autorinnen und Autoren – meist Speaker des 8. Pfingstdialoges Geist & Gegenwart – beleuchten unterschiedliche Aspekte eines digitalen Europas – seiner Dynamik, der Chancen und Hoffnungen, aber auch der Gefährdungen und Probleme.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Der unendliche Ton

Der unendliche Ton von Kerschbaumer,  Marie Thérèse
André Hellers Roman „Das Buch vom Süden“ (Paul Zsolnay Verlag, 2016), geschrieben in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts, Nachklang der Sprachmelodie der Zeit um 1900: moderne Träume, Erfindungen, Freiheit, Ahnung von Verlust. Der österreichische Beamte Dr. Gottfried Passauer, Vater der Hauptfigur Julian, sagt es Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg so: „1918 hatte Österreich die Zypressen verloren.“ Welch poetischer Vergleich für eine historische Wirklichkeit. André Hellers Kunst des Theaters, unter freiem Himmel, in historischen Räumen. Poetische Chansons, Prozessionen, Feuer, fliegende Skulpturen. Die Lehrzeit als Pfleger italienischer Gärten. Die blühende „Pflanzung“ ANIMA am Fuße des Atlasgebirges, alles lehrt den Betrachter, Aug und Ohr für das Wunderbare zu öffnen. Die Dichtkunst André Hellers aber werde nicht übersehen: „Das Buch vom Süden“, Sprachkunst im Klang des unendlichen Tons.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Mahlers Taktstock

Mahlers Taktstock von Freitag,  Günther
Konrad bricht wegen dieser Anfälle, für die es keine medizinische Erklärung gibt, ein Klavierstudium ab und will die Dirigentenlaufbahn einschlagen. Als schwarzes Schaf der Familie vertieft er sich mit der Besessenheit des Außenseiters in die Sinfonien Gustav Mahlers und scheitert, weil er sich immer stärker aus der Realität in eine Scheinwelt zurückzieht, sowohl in Wien als auch in Berlin. Das können weder seine Tante, vom Vater als Häkelkünstlerin verspottet, noch ein entlassener Hauswart der Musikhochschule verhindern, der ihm jenen Taktstock Gustav Mahlers besorgen will, den Alban Berg aus dem Künstlerzimmer des Dirigenten entwendet hat. Als er wegen seines Niesens alle Klavierschüler verliert, muss er sich nach einer Beschäftigung abseits der Musik umsehen.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Der Geschmack Europas

Der Geschmack Europas von Senegacnik,  Heribert, Wieser,  Lojze
... wer nun denkt, es handle sich bei "Der Geschmack Europas" einfach um ein europäisches Rezeptbuch, der irrt gewaltig. Natürlich werden dem Leser auch interessante Rezepte zu traditionellen Gerichten des jeweiligen Landes präsentiert, allerdings nicht so, wie man es aus Kochbüchern gewohnt ist. Vielmehr geht es in "Der Geschmack Europas" um die Esskultur, um kulinarische Traditionen und Geschichte. Da werden Themen angesprochen wie die Frage nach der Erfindung von Pommes oder wie die arme Gegend im Vulkanland der Südoststeiermark ihr Schicksal selbst in die Hand genommen hat. Außerdem finden wir auf fast jeder Seite sehr gute Fotos, mal vom Essen, mal von der Landschaft, mal von den Menschen und dem Produktionsteam. Es ist ein wenig so, als würde man mit auf die Reise genommen werden. Auf alle Fälle packt den Leser bei der Lektüre das Fernweh – Fernweh nach anderen Kulturen, Fernweh nach exotischeren Speisen. Und irgendwie schafft das Buch es aber gleichzeitig, dieses Fernweh beim Lesen zu befriedigen ... In Band 3 sind die von 2017 bis zum Herbst 2019 gedrehten Folgen Mähren, Montenegro, Elsass, Westliches Friaul, Alentejo, Wales, Bregenzerwald, Westirland, Korsika und Oberschleßien behandelt.
Aktualisiert: 2019-05-23
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