Papst Franziskus, ein Marxist?

Papst Franziskus, ein Marxist? von Siragusa,  Diego
Die berühmte Schlagzeile des Time Magazine, die im Strudel der Finanz- und Wirtschaftskrise des Westens ankündigte, dass “Marx Recht hatte” und dass seine Vorhersage über die Unvermeidlichkeit des Klassenkampfes und der zyklischen Krise des Kapitalismus wahr geworden sei, war nicht genug.Heute, auch innerhalb der katholischen Kirche, kehrt das Gespenst von Marx zurück, es schwebt durch die Räume des Vatikans, jedoch nicht, um in Soutane gekleidete konvertierte Intellekte zu segnen, aber als Gegenstand von Kontroversen und Diskussionen, aufgelöst sowohl durch Gazettiers und politische Göt-zendiener des Marktes, als auch durch einige Prälaten, die das Konzil von Trient überlebt haben.Im Gegensatz zu anderen Päpsten, die vorsichtig auf die sozialen Missstände ihrer Zeit hingewiesen hatten, vielleicht um die Kirche auch nicht vollkommen fremd und stumm vor historischen Konflikten zu halten, bricht Papst Bergoglio auf revolutionäre Art mit der Tradition der Kurie, die stets besorgt ist, interne Machtgleichgewichte beizubehalten. Er stellt sich mutig frontal den Schlüsselfragen des 21. Jahrhunderts, hier und jetzt.
Aktualisiert: 2022-12-23
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’68‘ Ein Leben lang

’68‘ Ein Leben lang von Dr. Stengl,  Anton, Giacché,  Vladimiro, Grimaldi,  Fulvio
FULVIO GRIMALDI. In Florenz geboren, Studium in Genua, Stage bei Nachrichtenagenturen in London und Zürich, gewinnt eine Ausschreibung als Redakteur bei BBC-World Service in London. Aus London schreibt er in den Sechziger Jahren auch für den „Paese Sera“, „Panorama“, „ABC“ und die „Gazzetta dello Sport“. 1967 ist er Kriegsberichterstatter des „Paese Sera“ im Sechstagekrieg in Palästina. Für den „Paese Sera“ und die Wochenzeitung „Giorni-Vie Nuove“ ist er Korrespondent in Afrika, Europa, Vietnam, dem Mittleren Osten und Nord-Irland. Von 1972 bis 1975 ist er der Verantwortliche Redakteur von „Lotta Continua“ („Der Kampf geht weiter“), der Tageszeitung der gleichnamigen, revolutionären Organisation und berichtet weiterhin aus dem Mittleren Ost und Nord-Irland. Er sucht Zufl ucht in London, um einer Flut von Prozessen wegen Vergehen gegen das Pressegesetz zu entkommen. Von 1977 bis 1979 ist er im Mittleren Osten und Afrika tätig, seine Basis ist Sanaa, im Jemen. Er schreibt für die „Repubblica“ und den „Espresso“ sowie für die britischen Magazine „The Middle East“ und „New African“. Ab 1984 ist er bei der Rai, dem staatlichen italienischen Fernsehen, zuerst bei der Nachrichtensendung TG1, dann als Sonderberichterstatter für TG3. Er verlässt die Rai 1999, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Tendenz in der Berichterstattung zum Krieg in Jugoslawien („humanitärer Eingriff“). Seit 1999 arbeitet er als unabhängiger Blogger und in klarer Gegenposition zur offiziellen Berichterstattung. Er dreht Dokumentarfilme über den Iraq, den Balkan, Palästina, Libyen, Syrien, Iran, Kuba, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Honduras, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Eritrea und das Horn von Afrika. Sein Blog www.fulviogrimaldicontroblog.info zur nationalen und internationalen Politik findet ein breites Publikum. Zu Themen der Europäischen Union, Italiens und der Globalisierung produzierte er zusammen mit Sandra Paganini, seiner Gefährtin und Mitarbeiterin, die Dokumentarfilme: „Die italienische Front – Partisanen des Jahres 2000“, „Italien im Zeitalter der Pest“ und „Die Troika oder das Leben – das Epizentrum des Südens“. Es wurden eine Reihe von Büchern von ihm zu Problemen der Geopolitik, mit Schwerpunkt auf dem Konflikt zwischen dem Neo-Kolonialismus und den Völkern, die ihm Widerstand leisten, veröffentlicht. Im Zambon Verlag erschien von ihm auf Italienisch “L’Occidente all’ultima crociata”.
Aktualisiert: 2022-12-23
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’68‘ Ein Leben lang

’68‘ Ein Leben lang von Dr. Stengl,  Anton, Giacché,  Vladimiro, Grimaldi,  Fulvio
FULVIO GRIMALDI. In Florenz geboren, Studium in Genua, Stage bei Nachrichtenagenturen in London und Zürich, gewinnt eine Ausschreibung als Redakteur bei BBC-World Service in London. Aus London schreibt er in den Sechziger Jahren auch für den „Paese Sera“, „Panorama“, „ABC“ und die „Gazzetta dello Sport“. 1967 ist er Kriegsberichterstatter des „Paese Sera“ im Sechstagekrieg in Palästina. Für den „Paese Sera“ und die Wochenzeitung „Giorni-Vie Nuove“ ist er Korrespondent in Afrika, Europa, Vietnam, dem Mittleren Osten und Nord-Irland. Von 1972 bis 1975 ist er der Verantwortliche Redakteur von „Lotta Continua“ („Der Kampf geht weiter“), der Tageszeitung der gleichnamigen, revolutionären Organisation und berichtet weiterhin aus dem Mittleren Ost und Nord-Irland. Er sucht Zufl ucht in London, um einer Flut von Prozessen wegen Vergehen gegen das Pressegesetz zu entkommen. Von 1977 bis 1979 ist er im Mittleren Osten und Afrika tätig, seine Basis ist Sanaa, im Jemen. Er schreibt für die „Repubblica“ und den „Espresso“ sowie für die britischen Magazine „The Middle East“ und „New African“. Ab 1984 ist er bei der Rai, dem staatlichen italienischen Fernsehen, zuerst bei der Nachrichtensendung TG1, dann als Sonderberichterstatter für TG3. Er verlässt die Rai 1999, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Tendenz in der Berichterstattung zum Krieg in Jugoslawien („humanitärer Eingriff“). Seit 1999 arbeitet er als unabhängiger Blogger und in klarer Gegenposition zur offiziellen Berichterstattung. Er dreht Dokumentarfilme über den Iraq, den Balkan, Palästina, Libyen, Syrien, Iran, Kuba, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Honduras, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Eritrea und das Horn von Afrika. Sein Blog www.fulviogrimaldicontroblog.info zur nationalen und internationalen Politik findet ein breites Publikum. Zu Themen der Europäischen Union, Italiens und der Globalisierung produzierte er zusammen mit Sandra Paganini, seiner Gefährtin und Mitarbeiterin, die Dokumentarfilme: „Die italienische Front – Partisanen des Jahres 2000“, „Italien im Zeitalter der Pest“ und „Die Troika oder das Leben – das Epizentrum des Südens“. Es wurden eine Reihe von Büchern von ihm zu Problemen der Geopolitik, mit Schwerpunkt auf dem Konflikt zwischen dem Neo-Kolonialismus und den Völkern, die ihm Widerstand leisten, veröffentlicht. Im Zambon Verlag erschien von ihm auf Italienisch “L’Occidente all’ultima crociata”.
Aktualisiert: 2018-07-31
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Wer ist der wahre Feind der Juden, Band 2

Wer ist der wahre Feind der Juden, Band 2 von Flottau,  Heiko, Gelsdorf,  Inga, Hart,  Alan
ln diesem außergewöhnlichen Buch ist es Alan Hort gelungen, uns die unmittelbaren und langfristigen Gefahren der bedingungslosen westlichen Unterstützung des Zionismus und seiner Unterdrückungspolitik gegenüber den Palästinensern zu verdeutlichen. Motiviert durch die aufrichtige Sorge um den Frieden in Israel und Palästina und in der gesamten Welt, hat Alan Hart nicht nur eine starke Anklage gegen den Zionismus verfasst, die sowohl auf Recherche, als auch auf eigener Erfahrung beruht, sondern uns auch eine Charta für eine bessere Zukunft geboten. (Ilan Pappe)
Aktualisiert: 2022-03-24
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Fidel Castro – Wie ich ihn erlebte

Fidel Castro – Wie ich ihn erlebte von Carvajal,  Natalia, Hermsdorf,  Volker, Masetti,  Jorge Ricardo
»Wir waren wissbegierig zu erfahren, ob in Lateinamerika eine verblüffende Ausnahmesituation Gestalt angenommen hatte, bei der eine anbrechende Revolution … ihrem Triumph entgegen marschierte«, schrieb Jorge Masetti. Schon bei der ersten Begegnung war er von Fidel Castro beeindruckt. Er bezeichnete ihn als »außergewöhnlichen Mann, der fest daran glaubte, dass er kämpfend siegen würde.« Die Zuversicht des Comandante en Jefe überzeugte den Reporter: »Ich teilte seinen Optimismus. Man musste etwas tun, kämpfen, konkretisieren und aufhören zu weinen und zu streiten.«
Aktualisiert: 2022-12-23
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50 Jahre Israelische Besatzung

50 Jahre Israelische Besatzung
Vor 50 Jahren - vom 5. bis 10. Juni 1967 - tobte im Nahen Osten der Sechstagekrieg zwischen Israel einerseits, Ägypten, Jordanien und Syrien andererseits, der zu einem vollständigen Sieg der israelischen Armee und dann zu der seit damals fortbestehenden militärischen Besatzung der Westbank, Ost-Jerusalems, der Golanhöhen und indirekt auch des Gazastreifens führte. Alle Initiativen zu einer friedlichen Beendigung des de facto fortbestehenden Kriegszustandes haben auch nach 50 Jahren zu keiner Lösung geführt und sind gegenwärtig in einer scheinbar aussichtslosen Sackgasse gelandet. Das Ziel unserer am 9. und 10. Juni 2017 in Frankfurt/M von KoPI, dem "Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel" (www.kopi-online.de) organisierten Tagung "für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden" war es, eine Zwischenbilanz und mögliche Perspektiven 50 Jahre nach der Landnahme des Sechstagekrieges zu präsentieren - vor allem aus Sicht zivilgesellschaftlicher Akteure aus Palästina, Israel und Deutschland.
Aktualisiert: 2022-12-23
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Die Ära der Perestroika

Die Ära der Perestroika von Schnehen,  Gerhard
Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichte der Herrschenden, und Gorbatschows Perestroika hat deshalb als Großtat zu gelten und er selbst als große historische, verdienstvolle und natürlich durch und durch "demokratische" Persönlichkeit. Die westlichen Helden sind in der Regel lupenreine Demokraten und Kämpfer für Recht und Freiheit. Eine gründliche Aufarbeitung der Perestroika-Ära hat in jenen Kreisen scheinbar nicht so recht stattgefunden, denn sonst wüsste man, dass es nie eine "sozialistische Perestroika" gegeben hat. Es hat nur eine "sozialistische" Auslegung der Perestroika von Leuten gegeben, die sich dieses Konstrukt aufschwatzen lassen haben. Vielleicht liegt es auch daran, dass man damals begeistert die Gorimanie der Mainstream-Medien mitgemacht hat, was einem vielleicht heute noch peinlich ist. Wird man versuchen, den Mantel des Schweigens über der Gorbatschow-Ära endlich zu entfernen und daran gehen, sie kritisch und umfassend, vom marxistischen Standpunkt aus, zu analysieren, statt sich nur oberflächlich mit dem Verräter Gorbatschow zu beschäftigen? Es bleibt abzuwarten.
Aktualisiert: 2022-03-24
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Möge keiner sagen er hätte es nicht gewusst!

Möge keiner sagen er hätte es nicht gewusst! von Wogatzki,  Fariss
Fariss Wogatzki stellt sich an die Seite der Unterdrückten und hat den Mut ohne Zögern für dieses Anliegen einzutreten. Das verbindet mich mit dem Autor, schließlich schreibe ich schon seit vielen Jahren gegen den "Jüdischen Apartheidstaat", dessen politisches Unterdrückungssystem heute, laut südafrikanischen ehemaligen Anti-Apartheid-Aktivisten weit­ aus schlimmer ist, als jemals im Apartheidstaat Südafrika. Der "Jüdische Staat" hat sich mit seiner rassistischen Ausgrenzungspolitik jenseits jeden Rechts gestellt. Gerade auch jüdische Bürger, ebenso wie nicht-jüdische Bürger sollten dieses Buch unvoreingenommen lesen, denn Fariss Wogatzki arbeitet nur mit Tatsachen und belegt alle genannten Fakten. Evelyn Hecht-Galinski
Aktualisiert: 2022-12-23
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Rückkehr nach Vietnam

Rückkehr nach Vietnam von Pollini,  Luca
Vietnam hört niemals auf. Noch weit über vierzig Jahre nach dem Ende des Konflikts spricht, schreibt, streitet, diskutiert man darüber und untersucht ihn, als handle es sich um einen wiederkehrenden Albtraum, ein Unheil, dem man sich früher oder später stellen muss. Die Erinnerung an jene Jahre ist aber noch höchst lebendig mit einer gefühlten, anhaltenden Aktualität im Schlepptau. Eine nüchterne Analyse besagt, dass es sich um einen Konflikt kleinerer Proportionen handelte mit einem begrenzten Engagement einer Superweltmacht weit entfernt in der Dritten Weit, der über zwei Millionen Vietnamesen und 58.000 Amerikanern das Leben kostete. So viele und im Vergleich mit den beiden Weltkriegen so wenige. Das Buch beschreibt die Reue und das moralische Drama eines US-Soldaten, der nach Vietnam zurückkehrt, in das Land, in das er geschickt wurde, um Leben zu vernichten. Jetzt möchte er seinen bescheidenen Beitrag zum Wiederaufbau des Landes leisten.
Aktualisiert: 2022-07-02
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Zur Geschichte der K-Gruppen

Zur Geschichte der K-Gruppen von Stengl,  Anton
Marxisten-Leninisten in der BRD der Siebziger Jahre Die „K-Gruppen“, das heißt die marxistisch-leninistischen Organisationen, die damals ja auch „Maoisten“ genannt wurden, stellten in den Siebziger Jahren eine wichtige Komponente der „linken“ Bewegung dar. Wenn von ihnen aber überhaupt die Rede ist, dann werden sie und ihre Politik rein anekdotisch dargestellt, ja sie werden sogar als „linke Spinner“ verunglimpft und lächerlich gemacht. Gegen die Unwissenschaftlichkeit in Bezug auf die neueste Zeitgeschichte und damit gegen die Ideologie eines primitiven Antikommunismus wendet sich dieses Buch und stellt die „K-Gruppen“ in ihrem geschichtlichen und internationalen Zusammenhang dar, von Willy Brandt zu Helmut Kohl, vom Unabhängigkeitskampf der letzten afrikanischen Kolonien zur chinesischen Kulturrevolution, von organisierter Gewerkschaftsopposition zur Ökologie. Es versucht die Ursachen für die Fehler in ihrer Politik und für ihr letztendliches Scheitern zu erkunden. Die Erfahrungen dieser Bewegung sind es durchaus wert, zur Kenntnis genommen und überdacht zu werden.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Die Rojava Revolution

Die Rojava Revolution von Demir,  Arzu
Ein Buch über Rojava, das heute erscheint, kann in keiner Weise abgeschlossen sein. Alles ist in voller Bewegung. Leider ist der Ausgang der Geschichte nun in erster Linie von den militärischen Erfolgen anderer, nicht-kurdischer und nicht-syrischer Parteien bestimmt.Warum es sich lohnt, jetzt darüber zu berichten, ohne sich über die Überlebenschancen eines Autonomen Rojava unnötig den Kopf zu zerbrechen, ist die Faszination, die Rojava auf die ́Linke ́ im weitesten Sinn in Europa wie in der Türkei heute ausübt. Die Auflehnung der kurdischen Bevölkerung dieses Gebie-tes gegen Bedrohung und Unterdrückung durch die Schläch-ter des sogenannten Islamischen Staates (IS) und Banden wie Al-Nusra und der „Freien Syrischen Armee“, die Bewaffnung und Organisierung der Partisaneneinheiten, die militante Ver-teidigung der Dörfer und Städte, in erster Linie natürlich Ko-bane, führten zu einem Erfolg, den kaum jemand für möglich gehalten hatte. Und es war nicht nur Protest und Widerstand, man ging in die Offensive: Autonomie des Gebietes von Ro-java, praktische Umsetzung basisdemokratischer Prinzipien, Selbstverwaltung und Selbstbestimmung, echte Demokratie, und besonders wichtig: die Emanzipation der Frauen.Für das manipulierte „postmoderne“ Bewusstsein mit seiner apokalyptischen Grundüberzeugung klingt all dies so seltsam. Man hatte sich doch schon längst davon überzeugen lassen, dass es keinen anderen Gott gibt, außer dem globalisierten Kapitalismus in eternitate, und keinen anderen Lebensinhalt als die Hingabe an den Warenfetischismus in extremis. So-lidarität und Opferbereitschaft, Selbstorganisation und Mas-seninitiative schienen nicht mehr von dieser Welt zu sein. Es erinnerte an Legenden und Erzählungen aus früheren Zeiten, als die Menschen noch zusammenhielten und gemeinsam ihre Interessen vertraten, ja dafür kämpften, anstatt immer nur zu versuchen, sich als isolierter Einzelner am besten zu verkaufen.Aber gerade deswegen, weil Rojava so viel Bedeutung zu-gemessen wird - im letzten Jahr schickten zehn linke türki-sche Organisationen Partisanen nach Rojava und ein Inter-nationales Bataillon nach dem Vorbild der InterBrigaden des Spanischen Bürgerkriegs gegen die Faschisten 1936 wurde aufgestellt - sollte man nicht die Realität vergessen, sollte man trotz aller Sympathie nicht Analyse- und Kritikfähigkeit auf Eis legen. Es wäre schade.
Aktualisiert: 2022-03-24
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Die Kunst des Krieges

Die Kunst des Krieges von Dinucci,  Manlio
Der Titel dieses Buches „Die Kunst des Krieges“, wie auch die Rubrik des Verfassers in „Il Manifesto“ heißt, beruft sich auf die klassische Militärtheorie im antiken China, die Sun Tau zugeschrieben wird, General und Philosoph, der zwischen dem VI. und V. Jahrhundert v.Chr. lebte. Das Werk gilt als die bedeutendste Abhandlung aller Zeiten über die Strategie. Das antike Handbuch lehrt, dass der Krieg, von höchster Bedeutung für den Staat, nicht nur auf dem Schlachtfeld ausgetragen wird und zeigt die für den Sieg erforderlichen drei Werkzeuge auf: Politik, Diplomatie und Militär. Besonderes Gewicht haben in diesem Zusammenhang Betrug, Korruption, Spionage, geheime Operationen, die Fähigkeit, im feindlichen Lager Unfrieden zu schaffen. Dieser Text, absolut zeitgemäss nach fünfundzwanzig Jahrhunderten, wird in den Militärakademien sowie in den großen Business-Schulen noch heute gelesen. Die antike Kunst des Krieges bewahrt bis heute ihre tragische Aktualität. Der Verleger Zambon hat diese Texte und die anderer Autoren in diesem Band zusammengefasst. Der Untertitel „Jahrbücher der Strategie USA/NATO (1990 – 2015)“ zeigt die Auswahl des gesammelten Materials im Lauf von fünfundzwanzig Jahren: Die amerikanische Strategie in der Welt und der Einsatz der NATO in Unterstützungs- und Beistands-Operationen. Jedem Kapitel ist als Motto ein frei übersetztes Zitat von Sun Tzu vorangestellt.
Aktualisiert: 2022-03-24
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Tommaso Campanella

Tommaso Campanella von Maffia,  Dante
Campanella (* 5. September 1568 in Stilo (Kalabrien); † 21. Mai 1639 in Paris; eigentlich Giovanni Domenico) war ein italienischer Philosoph, Dominikaner, neulateinischer Dichter und Politiker. Campanella entwarf 1602 in La città del Sole (auch Civitas solis, deutsch Der Sonnenstaat) die Utopie eines Gemeinwesens mit Zügen der spanischen Universalmonarchie, des Katholizismus, des Sozialismus (kein Privateigentum) und Anteilen aus der platonischen Staatsphilosophie (z. B. Weibergemeinschaft, Herrschaft der Wissenden, der Philosophen oder die Gelehrtenrepublik).
Aktualisiert: 2022-03-25
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Mao, Stalin und der Koreakrieg

Mao, Stalin und der Koreakrieg von Fanke,  Wang, Stengl,  Anton, Zhihua,  Shen
Ein völlig vergessener Krieg. Das erste große Debakel der USA nach 1945, ja, des 20. Jahrhunderts, und doch ein unbekannter Krieg: Ein Massenmord, ein Krieg der Bombenteppiche, der chemischen Kriegsführung, der absoluten Verwüstung, der in dem relativ kleinen Land Korea drei bis vier Millionen Tote forderte.Über das Zustandekommen dieses Krieges gibt es verschiedene Hypothesen, die aber bis heute auf den gleichen Schuldspruch hinauslaufen, nämlich eine Verurteilung der Nordkoreaner, der Sowjetunion, Chinas und der Kommunisten überhaupt. Zu vielen einzelnen Themen ist dieses Werk sehr detailliert, sehr fundiert in seinen Aussagen und überaus exakt. Es wurden neueste Quellen benutzt, die amerikanischen, russischen und chinesischen Archive sind jetzt - zumindest größtenteils - geöffnet und zugänglich. Dann wiederum stützt sich das Buch auf Vermutungen, Mutmaßungen, die von der Grundposition des Autors bestimmt sind.
Aktualisiert: 2022-03-24
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Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung

Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung von Elias,  Davidsson
Am Phänomen des modernen Terrorismus ist bemerkenswert, dass manchmal die Realität die Fiktion übertrifft. Dem Autor Elias Davidsson gelang mit Bravour am Beispiel der Attentate vom 11. September 2001 durch einen anderen Blickwinkel, dieses Paradoxon zu vermitteln, wobei der offizielle Blickwinkel weder Anfechtung noch Widerspruch duldet und androht, dies als Wegbereitung einer Verschwörungstheorie zu bezeichnen.
Aktualisiert: 2022-03-24
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Die Extraklasse der italienischen Komödie

Die Extraklasse der italienischen Komödie von Acrivulis,  Christos
Der Beginn der italienischen Komödie wird allgemeinhin dem Film I SOLITI IGNOTI (Diebe haben's schwer) von Mario Monicelli aus dem Jahr 1958 zuge- schrieben: Die Elemente einer leichten Komik vermischen sich hier zum ersten Mal mit dra- matischen Themen, die auch mit der aktuel- len politischen und sozialen Situation zu tun haben. Neben Monicelli etablieren sich in jenen Jahren auch Comencini, Risi und Scola. Ab Mitte der 70er-Jahre bis in das folgende Jahrzehnt hinein herrscht eine Krise, in der nur Massimo Troisi und Carlo Verdone als Vertreter dieses Kinos aktiv sind, das Komik und Dra- matik, Soziales und Privates auf eine typische Art der Komödie verbindet, die Ken Loach weniger als eigenes Genre, sondern eher als Sammelbecken für Genres bezeichnete. Für das europäische Publikum ist Paolo Virzi der bekannteste Vertreter der zeitgenös- sen italienischen Komödie. In seinen Filmen treffen Provinz und Großstadt aufeinander, seine Figuren kämpfen gegen Probleme und Einsamkeit sowohl in der Arbeiterklasse (LA BELLA VITA) als auch in besser gestellten Schichten (IL CAPITALE UMANO, dt. Die süße Gier). Vor allem aber wird Virzi zur Stimme jener Zeit in Italien, die von den zwanzig Jah- ren unter Berlusconi bis heute reichen. Das Private des Regisseurs fließt ein bisschen in alle seine Filme ein, ebensowie seine Liebe zur Stadt Livorno. Die für sein Leben bedeu- tenden Interessen werden uns in seinen Filmen näher gebracht. Dies gilt auch für seine große Leidenschaft für die Musik, die wir beispiels- weise in dem Dokumentarfilm L'UOMO CHE AVEVA PICCHIATO LA TESTA erleben. Der Film ist teils biographisch (die Geschichte des Musi- kers Bobo Rondell!) teils autobiographisch. Virzi erzählt und trifft Freunde und Bekannte auf den Straßen seiner Stadt, an einem Tisch am Meer mit dem Soundtrack von Rondelli, aber auch von Piero Ciampi und Nada Malani- ma, die, wie er aus Livorno stammen. Das Kino Virzis erneuert sich, es ist innova- tiv und dies hat ihm auch über die nationalen Grenzen hinweg Anerkennung verschafft, was lange Zeit nicht der Fall war. Christos Acrivulis
Aktualisiert: 2022-03-24
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Folter in Isarel

Folter in Isarel von B’Tselem,  Hamoked, Langhaeuser,  Sigrid
Folter in Israel erschien im Dezember 2015 unter dem Titel Vom System gewollt. Misshandlungen und Folter in der Haftanstalt Shikma und wurde herausgegeben von den israelischen Menschenrechtsorganisationen B’Tselem (The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories, 1989 von prominenten Akademikern, Anwälten, Journalisten und Abgeordneten der Knesset gegründet) und HaMoked (Center for the Defence of the Individual, 1988 von Dr. Lotte Salzberger gegründet vor dem Hintergrund der ersten Intifada. Beschrieben werden die Vorgehensweise bei Verhaftungen, Vernehmungen sowie die Bedingungen in den Zellen in der von der ISA (Israel Security Agency) betriebenen Haftanstalt Shikma in der Nähe von Ashkelon. Grundlage des Berichts sind die Beschreibungen und Zeugenaussagen von 116 Palästinensern, die aus Sicherheitsgründen zwischen August 2013 und März 2014 in Shikma inhaftiert waren und verhört wurden. Fast alle Häftlinge waren einigen oder allen beschriebenen Maßnahmen ausgesetzt. Etwa ein Drittel der Insassen war von Soldaten oder Polizeibeamten im Zuge der Verhaftung geschlagen oder misshandelt worden. Ein Kapitel befasst sich mit den Folterungen, die - in der Westbank - im Auftrag Israels - von den sogenannten Palästinensischen Behörden durchgeführt werden.
Aktualisiert: 2022-12-23
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Als die Regierung entschied, meine Eltern umzubringen

Als die Regierung entschied, meine Eltern umzubringen von Bartel,  Heinz, Meeropol,  Robert
Robert Meeropol (Rosenberg) entschloss sich, dieses Buch angesichts und wegen der heutigen Hexenjagd zu schreiben, die jener in den 50er Jahre gleicht, welche auf dem Höhepunkt der McCarthy-Ära zur Ermordung seiner Eltern führte. Ethel und Julius Rosenberg wurden beschuldigt, der UdSSR Informationen über den Bau der Atombombe weitergegeben zu haben. Deshalb verurteilte man sie zum Tode auf dem elektrischen Stuhl. Eine Rettung wäre möglich gewesen, wenn sie das Angebot angenommen hätten, der Regierung Namen von Mitgliedern der kommunistischen Partei zu verraten. Sie ließen sich nicht erpressen und gingen eher in den Tod als zum Judas der eigenen Genossen zu werden. Die Schreibtische der CIA und des FBIs konstruierten sogenannte Beweise gegen das Ehepaar. Der Prozess war eine Farce. Er mobilisierte die Öffentlichkeit in einem Maße, das man mit der Bewegung in den 20er Jahren zur Verteidigung Saccos und Vanzettis vergleichen kann. Dank des Solidaritätsnetzes der Mitglieder der Kommunistischen Partei der USA kamen Robert und sein Bruder in ein Waisenhaus. Robert ging seinen eigenen menschlichen und politischen Weg: • als aktiver Teilnehmer der Studentenbewegung, • als entmutigter Mensch während der Epoche des Rückgangs politischer Bewegungen; • als Sohn, der die anstrengende Wiederaufrollung des „Falles Rosenberg“ in Erinnerung an seine Eltern betreibt, • als Förderer einer Stiftung für Kinder von Opfern der Unterdrückung. Seine Biografie kreuzt die Weathermen (eine linke, militante Untergrundorganisation in den USA, die Ende der 1960er bis in die 1970er Jahre aktiv war), die Black Panther (eine afro-amerikanische Bürgerrechts- und Selbstschutzbewegung in den USA, die den revolutionären Klassenkampf propagierte und viele Ideen aus den Werken von Marx, Lenin und Mao übernahm), die Mobilisierung gegen die Exekution Mumia Abu-Jamals (ein US-amerikanischer Journalist und schwarzer politischer Aktivist. 1982 wurde er wegen angeblichen Mordes an einem Polizisten sowie wegen Schusswaffenbesitzes angeklagt und zum Tode verurteilt) und die Bewegung gegen die Todesstrafe. „Das neue Buch von Robert Meeropol, „Als die Regierung entschied, meine Eltern umzubringen“ ist eine markante Erzählung über den lang anhaltenden Kampf, der ihn sein ganzes Leben lang begleitet, um dem Terror, der von Entscheidung der US-Regierungs ausging, entgegenzutreten und um sie in eine Kraft für eine bessere Welt für unsere Nachfahren zu verwandeln. „Inspirierend ... bewegend ... mitreißend ... lesenswert.“ Michael Moore
Aktualisiert: 2022-03-25
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