Der Stein, der mein Leben rettete

Der Stein, der mein Leben rettete von Harnisch,  Susanne, Kaiser,  Beate, Kiesinger-Jehle,  Barbara
Ich heiße Siegfried Einstein und bin 1919 in Laupheim geboren. Meine Eltern besaßen hier über 100 Jahre lang das Kaufhaus Einstein. Ich lebte gerne in Laupheim, ging dort zur Schule, schrieb Gedichte. Ich möchte euch in diesem Buch erzählen, wie meine Kindheit in Laupheim war und warum ich, als ich mit Steinen beworfen und verletzt wurde, Laupheim und Deutschland verlassen habe.
Aktualisiert: 2020-07-09
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Die Pionierorganisation «Ernst Thälmann»

Die Pionierorganisation «Ernst Thälmann» von Kaiser,  Beate
Die Pionierorganisation Ernst Thälmann vereinte im Herbst 1989 etwa 98% aller Kinder der DDR. Straff zentralistisch organisiert und ständig von FDJ und SED kontrolliert, sollte sie die ideologische Erziehung der Jüngsten sichern. Die Studie untersucht, ob die pädagogische Arbeit der Pionierorganisation in der Realität tatsächlich den Vorgaben entsprach und als Instrument des totalitären Staates die gewünschten Einstellungen und Verhaltensweisen produzierte. Welche Rolle spielten Pionierleiter, Lehrer und Kinder im Gefüge der Organisation? Wie reagierten die Leitungen auf Probleme und Konflikte? Existierten innerhalb der Pionierorganisation pädagogische Freiräume und wie wurden sie genutzt? Diese Fragen werden am Beispiel der Stadt Dresden exemplarisch beantwortet.
Aktualisiert: 2023-04-07
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Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 7 (1976-2000)

Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 7 (1976-2000) von Görner,  Gunter, Kaiser,  Beate
GESAMTAUSGABE DER CHRONIK DER STADT MÜHLHAUSEN IN 8 BÄNDEN. Band 1 bis 4 von Reinhard Jordan und Band 5 bis 8 von Gunter Görner und Beate Kaiser. Band 7 mit 432 Seiten sowie 242 Abbildungen, mit 7 s/w Illustrationen, 204 schwarz/weiß und 39 Farbfotos sowie 4 Zeichnungen, 1. Auflage 2006 Aus dem Vorwort der Autoren: Die Jahre von 1946 bis 2000 sind nur ein kurzer Abschnitt in der mehr als tausendjährigen Mühlhäuser Stadtgeschichte. Dennoch haben in diesem Zeitraum, der von den entbehrungsreichen Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg über das Leben in der sozialistischen Gesellschaft der DDR bis zu den neuen Herausforderungen im wiedervereinigten Deutschland reicht, tiefgreifende Veränderungen stattgefunden, über die im sechsten und siebenten Band der „Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen“ berichtet wird. Angesichts der Fülle des zur Verfügung stehenden Materials haben wir die ursprüngliche Absicht, über die Zeit von 1946 bis 2000 in einem Band zu berichten, aufgegeben. Andernfalls hätten viele Ereignisse aus dem Alltagsleben, die auch zur Geschichte unserer Stadt gehören, nicht in die Chronik aufgenommen werden können. Außerdem wollten wir auch auf Schlüsseldaten von nationaler und internationaler Bedeutung nicht verzichten, damit die lokalen Geschehnisse besser in den größeren historischen Zusammenhang eingeordnet werden können. Diese Schlüsseldaten sind im Text durch Fettdruck hervorgehoben. Obwohl in zwei Bänden über die jüngste Stadtgeschichte berichtet wird, war es dennoch wegen der begrenzten Seitenzahl nicht möglich, auf alle Bereiche des städtischen Lebens mit gleicher Ausführlichkeit einzugehen. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass der Leser manches bemerkenswerte Ereignis, das er aus eigenem Erleben noch in bleibender Erinnerung hat und über das er deshalb gern in der Chronik nachgelesen hätte, nicht berücksichtigt werden konnte. Aus technischen Gründen war es auch nicht in jedem Fall möglich, den Text über ein bestimmtes Ereignis und das dazu gehörende Bild auf derselben Seite zu platzieren. Auch dafür bitten wir um Verständnis. In Anbetracht der vielen tausend Fakten, die in der Chronik erfasst worden sind, kann trotz sorgfältiger Recherche nicht ausgeschlossen werden, dass dennoch einige fehlerhaft sind. Alle Informationen werden nach bestem Gewissen, jedoch ohne jede Gewähr veröffentlicht. Notwendige Korrekturen bitten wir an das Stadtarchiv Mühlhausen zu übermitteln, damit diese in den noch erscheinenden Registerband oder in eine spätere Auflage der Chronik aufgenommen werden können. Als Quellen haben wir vor allem die Bestände des Stadtarchivs Mühlhausen, insbesondere die Protokolle der Stadtverordnetenversammlung bzw. des Stadtrates, die für den Berichtszeitraum relevanten städtischen Akten und die Zeitungssammlung benutzt. Auch verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich und das Staatliche Umweltamt Sondershausen haben Daten für die Chronik zur Verfügung gestellt. Außerdem haben wir Aufzeichnungen aus den Archiven der Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Mühlhausen und der katholischen Pfarrei Mühlhausen sowie des Pfarr-Archivs Divi-Blasii ausgewertet. Informationen von der Neuapostolischen Gemeinde Mühlhausen, der Evangelisch-Lutherischen Kantategemeinde, der Mühlhäuser Gemeinde der Zeugen Jehovas sowie von Mühlhäuser Unternehmen und Vereinen haben ebenfalls Eingang in die Chronik gefunden. Darüber hinaus waren Unterlagen der Mühlhäuser Garnison der Bundeswehr, der Freiwilligen Feuerwehr Mühlhausen sowie des Vereinsregisters beim Amtsgericht Mühlhausen von großem Nutzen. Eine von Frank Schulz erarbeitete und im Stadtarchiv in Maschinenschrift vorliegende „Chronik der Stadt Mühlhausen“, deren Hauptquellen die bis 1990 erschienene Tageszeitung „Das Volk“ und ab 1990 die Tageszeitung „Thüringer Landeszeitung“ sind, wurde gleichfalls ausgewertet. Zum Gesamtprojekt: Die „Chronik der Stadt Mühlhausen“ ist die bisher umfassendste Publikation über die Geschichte dieser Stadt. Sie besteht aus dem Text der ältesten Chronik aus dem Ende des 16. Jahrhunderts sowie aus mehreren späteren Aufzeichnungen von Gelehrten, Handwer-kern und anderen Bürgern, in denen oft aus eigenem Erleben spannend und anschaulich über wichtige Ereignisse bis zum Jahr 1890 berichtet wird. Die von Reinhard Jordan Anfang des vorigen Jahrhunderts herausgegebene „Chronik der Stadt Mühlhausen“ wird nunmehr durch drei weitere Bände ergänzt, in denen die Stadtgeschichte von 1891 bis zum Jahr 2000 fortgeschrieben wird. Ein achter Band enthält das Namen- und Sachregister, mit dem das Gesamtwerk erschlossen wird.
Aktualisiert: 2019-12-20
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Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 5 (1891-1945)

Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 5 (1891-1945) von Görner,  Gunter, Kaiser,  Beate
GESAMTAUSGABE DER CHRONIK DER STADT MÜHLHAUSEN IN 8 BÄNDEN. Band 1 bis 4 von Reinhard Jordan und Band 5 bis 8 von Gunter Görner und Beate Kaiser. Band 5 mit 464 Seiten sowie 122 Abbildungen, 1. Auflage 2004 Vorwort.Seit dem Jahr 1890, mit dem der 4. Band der „Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen“ abschließt, haben sich tiefgreifende Veränderungen in allen Lebensbereichen dieser Stadt vollzogen. Im vorliegenden 5. Band dieser Chronik wird darüber berichtet, was sich von 1891 bis 1945, also in den letzten Jahrzehnten des Kaiserreiches, in der Zeit der Weimarer Republik und während der Herrschaft des Nationalsozialismus in Mühlhausen ereignet hat. Auch in unserer Stadt waren dabei die Novemberrevolution von 1918, der Kapp-Putsch im März 1920, die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933, die letzten Monate des 2. Weltkrieges und die Besetzung der Stadt durch US-Kampftruppen im April 1945 spannungsgeladene Zeiten, deren Darstellung in der Chronik besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.Während die ersten vier Bände dieser Stadtchronik auf verschiedenen handschriftlichen Chroniken beruhen, die Reinhard Jordan bearbeitet und herausgegeben hat, wurde der vorliegende Band vor allem anhand der Akten des Stadtarchivs, insbesondere der Protokollbücher der Stadtverordnetenversammlung, der Verwaltungsberichte des Magistrats sowie der städtischen Akten aus den Beständen Allgemeine Verwaltung, Polizei, Militär und Krieg sowie Bau-, Siedlungs- und Wohnungswesen erarbeitet. Ein Verzeichnis der benutzten Akten liegt im Stadtarchiv vor. In Anbetracht der zur Verfügung stehenden begrenzten Zeit konnten nicht alle im Stadtarchiv aufbewahrten Akten aus der Zeit von 1891 bis 1945 – mehr als 300 laufende Meter – ausgewertet werden, so daß für vertiefte Untersuchungen noch umfangreiches Material zur Verfügung steht. Auch die im Berichtszeitraum erschienenen Mühlhäuser Zeitungen, Zeitschriften und Adressbücher dienten als wichtige Quellen. Darüber hinaus waren die im Literaturverzeichnis aufgeführten Monographien, Festschriften und Zeitschriftenbeiträge zu verschiedenen Themenbereichen eine wertvolle Hilfe. An chronikalischen Aufzeichnungen standen lediglich die handschriftliche Chronik der Stadt Mühlhausen von Carl Christoph Vockrodt, die mit dem Jahr 1903 endet, die handschriftliche Mühlhäuser Chronik von Wilhelm Führ, in der über die Jahre 1905 bis 1921 berichtet wird, sowie eine in Maschinenschrift vorliegende Sammlung chronikalischer Nachrichten aus den Jahren 1900 bis 1938, die vom damaligen Stadtarchivar Dr. Ernst Brinkmann zusammengetragen wurden, zur Verfügung. Leider war es nicht möglich, für jede der im vorliegenden Band aufgeführten mehr als 3000 Einzelmeldungen die Quelle anzugeben, viele Meldungen beruhen zudem auf mehreren Quellen, da dies nicht nur den Umfang des Buches unvertretbar erweitert, sondern auch die Lesbarkeit des Textes erschwert hätte.Die Autoren waren bemüht, ein möglichst umfassendes Bild des städtischen Lebens von 1891 bis 1945 zu vermitteln. Dazu gehören natürlich in erster Linie wichtige politische Ereignisse, bedeutsame soziale Bewegungen, herausragende Aktivitäten im Kultur- und Vereinsleben und aussagekräftige Angaben über die Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Verkehr sowie die Bautätigkeit in der Stadt. Darüber hinaus wird auch über andere Geschehnisse berichtet, die die Mühlhäuser zur damaligen Zeit bewegten, wie große Brände und andere Unglücksfälle, Gewaltverbrechen sowie bemerkenswerte Naturereignisse, denn ohne diese Nachrichten wäre eine Stadtchronik unvollständig.Um die lokalen Geschehnisse besser in den größeren historischen Zusammenhang einordnen zu können, wurden in die Chronik einige Schlüsseldaten von nationaler und internationaler Bedeutung aufgenommen, die im Text durch Fettdruck hervorgehoben sind.Natürlich war es nicht möglich, über alle Bereiche des städtischen Lebens mit gleicher Ausführlichkeit zu berichten. Mancher Leser, der nach einem ganz speziellen Ereignis sucht, wird vielleicht enttäuscht sein, daß es nicht in der Chronik festgehalten wurde. Um den Umfang des Buches in vertretbaren Grenzen zu halten, war es notwendig, eine Auswahl unter den zahlreichen bemerkenswerten Ereignissen zu treffen, die im Berichtszeitraum stattgefunden haben.Die Chronik kann eine umfassende Stadtgeschichte, die für Mühlhausen noch aussteht, nicht ersetzen. Dazu sind noch fundierte Einzeluntersuchungen zu vielen Lebensbereichen, insbesondere zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, erforderlich. Sie will eine Orientierungshilfe für den Geschichtsinteressierten, ein Handbuch für den täglichen Gebrauch sein. Das ganze Spektrum der chronikalischen Nachrichten, die oft über eine Persönlichkeit, einen Verein, einen Betrieb oder ein Bauwerk über Jahrzehnte hinweg berichten und damit Entwicklungen aufzeigen, wird sich erst dann vollständig erschließen, wenn das Personen- und Sachregister für alle Bände vorliegt, das nach dem 6. Band der Chronik, in dem von 1946 bis zur Gegenwart berichtet wird, erscheint.Bei der Vielzahl von Daten, die Eingang in die Chronik gefunden haben, ist nicht auszuschließen, daß trotz sorgfältiger Recherche einige fehlerhaft sind. Für Hinweise auf erwünschte Korrekturen sind wir sehr dankbar und bitten darum, diese an das Stadtarchiv Mühlhausen zu übermitteln, damit notwendige Berichtigungen als Anhang zu einem der beiden folgenden Bände oder in einer späteren Auflage dieses Bandes der Stadtchronik erscheinen können.Während es – wie bereits dargelegt – an schriftlichen Quellen nicht mangelt, steht zumindest für den Zeitraum von 1933 bis 1945 aussagekräftiges Bildmaterial nur in unzureichendem Umfang zur Verfügung. Deshalb mußte für diese Zeit auf Abbildungen aus damaligen Zeitungen zurückgegriffen werden, deren schlechte Qualität – wie der Leser ersehen kann – leider auch durch moderne Methoden der Bildbearbeitung nicht wesentlich verbessert werden konnte.Aus technischen Gründen war es auch nicht immer möglich, die Abbildungen unmittelbar über oder unter die dazugehörigen Einzelmeldungen zu platzieren. Auch dafür bitten wir um Verständnis.Gern nehmen wir die Gelegenheit wahr, an dieser Stelle der Stadtverwaltung Mühlhausen, die die Fortführung der Stadtchronik in vielfacher Weise unterstützt hat, unseren herzlichen Dank auszusprechen.Auch den Mitarbeitern des Stadtarchivs Mühlhausen, insbesondere Frau Roswitha Henning und Frau Johanna Jamrozinski, schulden wir aufrichtigen Dank für ihre tatkräftige Mithilfe bei der Erschließung von Quellenmaterial.Unser besonderer Dank richtet sich an Frau Gudrun Thormann sowie die Herren Bernd Mahr und Martin Sünder für ihre wertvollen Hinweise bei der Erarbeitung des Manuskripts und für dessen Durchsicht.Dem Direktor der Mühlhäuser Museen, Herrn Dr. Gerhard Seib, sowie Herrn Axel Fuecks sind wir für die Bereitstellung von Bildmaterial zu großem Dank verpflichtet.Unser herzlicher Dank gilt auch Herrn Jens Hiersemann, dem Verfasser des Buches „Mühlhäuser Straßennamen damals und heute“, für die Erarbeitung des Anhangs zur Umbenennung von Straßen und Plätzen in Mühlhausen.Herrn Eduard Fritze, dem Autor des Buches „Die letzten Kriegstage im Eichsfeld und im Raum Mühlhausen vom 3. – 10. April 1945“ haben wir sehr zu danken für seine Hinweise zur Darstellung der Ereignisse bei der Besetzung Mühlhausens durch US-Truppen im April 1945.Frau Silvia Ehrhardt und Frau Birgit Haberkorn danken wir herzlich für ihre Mitwirkung bei der Vorbereitung des Manuskripts zum Druck.Schließlich wissen wir uns Herrn Harald Rockstuhl für die kompetente verlegerische Betreuung dieser Chronik zu ausdrücklichem Dank verpflichtet.Es wäre wünschenswert, wenn der vorliegende Band der Chronik zu vertieften Studien über die Geschichte von Mühlhausen im 20. Jahrhundert anregen würde, denn die Kenntnis der Geschehnisse des zurückliegenden Jahrhunderts erleichtert nicht nur das Verständnis für Entwicklungsprobleme unserer Stadt im 21. Jahrhundert, sondern verstärkt vielleicht auch die Bereitschaft, unter Beachtung der Lehren der jüngeren Geschichte einen aktiven Beitrag zum Gedeihen unseres städtischen Gemeinwesens zu leisten.Mühlhausen, im April 2004 Die Autoren
Aktualisiert: 2019-12-21
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Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 6 (1946-1975)

Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 6 (1946-1975) von Görner,  Gunter, Kaiser,  Beate
GESAMTAUSGABE DER CHRONIK DER STADT MÜHLHAUSEN IN 8 BÄNDEN. Band 1 bis 4 von Reinhard Jordan und Band 5 bis 8 von Gunter Görner und Beate Kaiser. Band 6 mit 408 Seiten sowie 242 Abbildungen, 1. Auflage 2006 VorwortDie Jahre von 1946 bis 2000 sind nur ein kurzer Abschnitt in der mehr als tausendjährigen Mühlhäuser Stadtgeschichte. Dennoch haben in diesem Zeitraum, der von den entbehrungsreichen Aufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg über das Leben in der sozialistischen Gesellschaft der DDR bis zu den neuen Herausforderungen im wiedervereinigten Deutschland reicht, tiefgreifende Veränderungen stattgefunden, über die im sechsten und siebenten Band der „Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen“ berichtet wird.Angesichts der Fülle des zur Verfügung stehenden Materials haben wir die ursprüngliche Absicht, über die Zeit von 1946 bis 2000 in einem Band zu berichten, aufgegeben. Andernfalls hätten viele Ereignisse aus dem Alltagsleben, die auch zur Geschichte unserer Stadt gehören, nicht in die Chronik aufgenommen werden können. Außerdem wollten wir auch auf Schlüsseldaten von nationaler und internationaler Bedeutung nicht verzichten, damit die lokalen Geschehnisse besser in den größeren historischen Zusammenhang eingeordnet werden können. Diese Schlüsseldaten sind im Text durch Fettdruck hervorgehoben. Obwohl in zwei Bänden über die jüngste Stadtgeschichte berichtet wird, war es dennoch wegen der begrenzten Seitenzahl nicht möglich, auf alle Bereiche des städtischen Lebens mit gleicher Ausführlichkeit einzugehen. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass der Leser manches bemerkenswerte Ereignis, das er aus eigenem Erleben noch in bleibender Erinnerung hat und über das er deshalb gern in der Chronik nachgelesen hätte, nicht berücksichtigt werden konnte. Aus technischen Gründen war es auch nicht in jedem Fall möglich, den Text über ein bestimmtes Ereignis und das dazu gehörende Bild auf derselben Seite zu platzieren. Auch dafür bitten wir um Verständnis.In Anbetracht der vielen tausend Fakten, die in der Chronik erfasst worden sind, kann trotz sorgfältiger Recherche nicht ausgeschlossen werden, dass dennoch einige fehlerhaft sind. Alle Informationen werden nach bestem Gewissen, jedoch ohne jede Gewähr veröffentlicht. Notwendige Korrekturen bitten wir an das Stadtarchiv Mühlhausen zu übermitteln, damit diese in den noch erscheinenden Registerband oder in eine spätere Auflage der Chronik aufgenommen werden können.Als Quellen haben wir vor allem die Bestände des Stadtarchivs Mühlhausen, insbesondere die Protokolle der Stadtverordnetenversammlung bzw. des Stadtrates, die für den Berichtszeitraum relevanten städtischen Akten und die Zeitungssammlung benutzt. Auch verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich und das Staatliche Umweltamt Sondershausen haben Daten für die Chronik zur Verfügung gestellt. Außerdem haben wir Aufzeichnungen aus den Archiven der Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Mühlhausen und der katholischen Pfarrei Mühlhausen sowie des Pfarr-Archivs Divi-Blasii ausgewertet. Informationen von der Neuapostolischen Gemeinde Mühlhausen, der Evangelisch-Lutherischen Kantategemeinde, der Mühlhäuser Gemeinde der Zeugen Jehovas sowie von Mühlhäuser Unternehmen und Vereinen haben ebenfalls Eingang in die Chronik gefunden. Darüber hinaus waren Unterlagen der Mühlhäuser Garnison der Bundeswehr, der Freiwilligen Feuerwehr Mühlhausen sowie des Vereinsregisters beim Amtsgericht Mühlhausen von großem Nutzen.Eine von Frank Schulz erarbeitete und im Stadtarchiv in Maschinenschrift vorliegende „Chronik der Stadt Mühlhausen“, deren Hauptquellen die bis 1990 erschienene Tageszeitung „Das Volk“ und ab 1990 die Tageszeitung „Thüringer Landeszeitung“ sind, wurde gleichfalls ausgewertet.Wertvolle Ausarbeitungen zu speziellen Themen der Stadtgeschichte stellten zur Verfügung:Dieter Carius, Mühlhausen (zu den Bränden und zur Feuerwehr),Karl-Heinz Eichenberg, Klaus Eisenacher, Siegfried Förster und Udo Stark, alle Mühlhausen, (zur Garnisonsgeschichte),Dieter Fechner, Mühlhausen, (zur Kulturgeschichte),Eduard Fritze, Wachstedt, und Eckhard Götze, Grabe, (zur Meteorologie),Reinhard Laubsch, Mühlhausen, (zur Eisenbahn),Jörg Richter, Mühlhausen, (zum Post- und Fernmeldewesen),Dierk Röbke, Mühlhausen, (zur Kulturgeschichte sowie zu den städtischen Grün- und Parkanlagen),Matthias Sawade, Mühlhausen, (zur Musikgeschichte),Rudi Schmidt, Menteroda, (zur Geschichte des Kaliwerkes Volkenroda),Wulf Walther, Mühlhausen, (zur Ur- und Frühgeschichte sowie zur Archäologie) und Isgard Weigel, Mühlhausen, (zu den evangelischen Pfarrern in Mühlhausen). Auch den im Literaturverzeichnis aufgeführten Monographien und Zeitschriftenbeiträgen haben wir wichtige Informationen entnommen.Um die Lesbarkeit des Textes zu erleichtern und seinen Umfang in vertretbaren Grenzen zu halten, haben wir davon abgesehen, jede einzelne chronikalische Meldung mit ihrer Quelle zu versehen, zumal viele Einzelmeldungen auf mehreren Quellen beruhen. Das Manuskript, in dem zahlreiche Quellen vermerkt sind, liegt im Stadtarchiv Mühlhausen zur Einsichtnahme vor.Die Lokalredaktion Mühlhausen der Zeitung „Thüringer Allgemeine“ hat die Ausstattung des sechsten und siebenten Bandes dieser Chronik mit Bildern dadurch in besonderer Weise unterstützt, dass sie mehr als 90 Fotos aus ihrem Bildarchiv zur Verfügung gestellt hat. Auch die Stadtverwaltung Mühlhausen, die Tourist-Information Mühlhausen, die Mühlhäuser Museen, der Verein „Freunde Mühlhausens“ in Münster, das Evangelische Kirchenarchiv Mühlhausen, das Dokumentationszentrum für deutsche Nachkriegsgeschichte, Wanfried, der Verlag Bild und Heimat, Reichenbach/Vogtland, der Auslese-Bild-Verlag, Bad Salzungen, die Fotoateliers Mock und Petrowsky, Mühlhausen, und die Mühlhäuser Kirmesgemeinde Zinkengasse sowie Rolf Aulepp, Dieter Fechner, Siegfried Förster, Axel Fuecks, Elisabeth Gerlach, Matthias Göring, Birgit Haberkorn, Roswitha Henning, Christa Liesenberg, Ernst Löffler, Bernd Mahr, Glenn Meyer, Gerd Pfeiffer, Wolfgang Pilz, Ludwig Pölitz, Maria Riedel, Dierk Röbke, Matthias Sawade, Hasso Storck und Dr. Hans Weigel haben uns bereitwillig Fotos zur Veröffentlichung in der Chronik überlassen. Jens Hiersemann, der Autor des Buches „Mühlhäuser Straßennamen - damals und heute“, hat den Anhang „Umbenannte Straßen und Plätze in Mühlhausen von 1946 bis 2000“ erarbeitet. Gudrun Thormann sowie Bernd Mahr und Martin Sünder haben wiederum die Durchsicht des Manuskripts übernommen und uns wertvolle Hinweise für die Endfassung des Textes gegeben. Die Mitarbeiterinnen des Stadtarchivs Mühlhausen, Roswitha Henning und Johanna Jamrozinski, haben uns tatkräftig bei der Erschließung von Quellenmaterial unterstützt und Birgit Haberkorn hat aktiv an der Vorbereitung des Manuskripts zum Druck mitgewirkt. Die Stadtverwaltung Mühlhausen hat erneut vielfältige Unterstützung bei der Fortführung dieser Chronik gewährt.Harald Rockstuhl hat auch diesmal die Arbeit mit großer Kompetenz verlegerisch betreut. Es ist uns ein aufrichtiges Bedürfnis, allen genannten und auch den vielen ungenannten Personen und Institutionen, die dazu beigetragen haben, dass der sechste und siebente Band der „Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen“ nunmehr der Öffentlichkeit vorgestellt werden können, an dieser Stelle sehr herzlich zu danken.Es bleibt zu wünschen, dass die vorliegende Mühlhäuser Stadtchronik, in der über Geschehnisse von den viele Jahrhunderte zurückliegenden Anfängen dieses Gemeinwesens bis zur Gegenwart berichtet wird, nicht nur ihre Aufgabe als geschichtliches Nachschlagewerk erfüllt, sondern auch Anregungen bietet zur vertieften Beschäftigung mit der wechselvollen Geschichte dieser Stadt, die noch weiterer intensiver Erforschung bedarf. Mühlhausen, im Oktober 2006 Die Autoren
Aktualisiert: 2019-12-20
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Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 8 [Namens- und Sachregister (Band 1-7)]

Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen. BAND 8 [Namens- und Sachregister (Band 1-7)] von Görner,  Gunter, Kaiser,  Beate
GESAMTAUSGABE DER CHRONIK DER STADT MÜHLHAUSEN IN 8 BÄNDEN. Band 1 bis 4 von Reinhard Jordan und Band 5 bis 8 von Gunter Görner und Beate Kaiser. Band 8 mit 224 Seiten sowie 47 Abbildungen. 1. Auflage 2008 Aus dem Vorwort: Das vorliegende Register für die Bände 1 bis 7 der Chronik der Stadt Mühlhausen in Thüringen beruht hinsichtlich der Bände 1 bis 4 weitgehend auf dem von Professor Reinhard Jordan im Jahr 1913 herausgegebenen Verzeichnis für diese Bände. Im Interesse einer besseren Übersichtlichkeit haben die Bearbeiter jedoch eine Aufteilung in Personennamen und Sachbegriffe vorgenommen. Während Jordan die Fundstellen von Personen mit gleichem Vor- und Familiennamen, unabhängig davon, ob es sich dabei um verschiedene Personen handelt, in der Regel zusammengefasst hat, waren die Bearbeiter bemüht, unterschiedliche Personen mit gleichem Vor- und Familiennamen getrennt zu erfassen und diesen nur die ihnen zukommenden Fundstellen zuzuordnen. Da sich diese Aufgabe in nicht wenigen Fällen als schwierig erwies, können Fehler bei der Zuordnung leider nicht ausgeschlossen werden, da nicht immer zweifelsfrei geklärt werden konnte, ob es sich um eine oder mehrere Personen, etwa um Vater und Sohn mit gleichem Vornamen, handelt. Für eine sichere Zuordnung aller Namen bedarf es noch der planmäßigen Bearbeitung der zahlreichen Geschossregister, Kataster, Einwohnerlisten u. a. archivalischen Quellen. Wo möglich, werden insbesondere Personen mit gleichem Familiennamen individuell charakterisiert, z. B.durch ihr Amt oder ihren Beruf. Konnten von einer Person weder deren Vorname noch sonstige weitere Angaben ermittelt werden, so ist dieses in der Regel durch ein Fragezeichen hinter dem Familiennamen kenntlich gemacht. Dem Register von Jordan folgend sind die Personen mit gleichlautendem Familiennamen unter diesem nicht alphabetisch nach ihren Vornamen, sondern entsprechend der Reihenfolge der Bände der Chronik geordnet, in denen sie erstmals genannt sind. Die Bearbeiter waren auch bestrebt, die bereits im Register für die Bände 1 bis 4 enthaltenen Personennamen und Sachbegriffe durch den Nachweis zusätzlicher Fundstellen weiter zu erschließen und in den Bänden 5 bis 7 vorkommende Personennamen und Sachbegriffe dahingehend zu überprüfen, ob sie bereits in den Bänden 1 bis 4 verwendet, aber in Jordans Register nicht erfasst wurden. Da diese Überprüfung wegen der für die Bearbeitung mit Computern untauglichen Schriftart der Bände 1 bis 4 ohne zuverlässige technische Hilfsmittel durchgeführt werden musste, ist nicht auszuschließen, dass einzelne Fundstellen übersehen wurden. Die Bearbeiter bitten auch dafür um Nachsicht. In Bezug auf die Buchstabenordnung des Registers werden die Umlaute den einfachen Selbstlauten, die ihnen vorangehen, gleichgesetzt, also ä nach a, ö nach o und ü nach u. Das ß wird wie ss eingeordnet. Die römischen Ziffern geben den Band und die arabischen Ziffern die Seite an, wo der gesuchte Personenname oder Begriff zu finden ist. Bei Personen und Begriffen mit zahlreichen Fundstellen oder Fundstellen im Vorwort sind im Interesse der Übersichtlichkeit die Ziffern der Bände fett hervorgehoben. Auch Begriffe mit mehreren Untergliederungen sind durch Fettdruck kenntlich gemacht. Kursiv gedruckte Ziffern verweisen auf Abbildungen. Da Informationen zu den Verfassern der von Jordan benutzten Chroniken auch im Vorwort bzw. im Nachwort der Bände 1 bis 4 enthalten sind, werden diese Angaben über die Stadtchronisten ebenfalls im Personenregister erfasst. Wegen der Seitennummerierung der jeweiligen Vorworte mit römischen Ziffern wurden diese Fundstellen mit einem S. (für Seite) vor der Ziffer kenntlich gemacht, um Verwechslungen mit den römischen Ziffern für die einzelnen Bände auszuschließen. (Beispiel: Thomas, Christian. I, S.Vf. S.VIII-X. 1. 232-234. 240. II, S.Vf. III, S.V. 311. 313f.) Der vorliegende Registerband enthält auch das Personen- und Sachregister für die im Band 3 dieser Chronik veröffentlichten Auszüge aus dem zweiten Band der Thomas´schen Chronik, der von Professor Jordan noch nicht berücksichtigt werden konnte, da er erst im Jahr 1916 wieder aufgefunden worden ist. Die Anmerkungen, Berichtigungen, Nachträge und Verbesserungen zu den von Jordan herausgegebenen Bänden der Chronik, die in den Bänden selbst oder in den „Mühlhäuser Geschichtsblättern“ erschienen sind und in die vorliegende Ausgabe übernommen wurden, sind ebenfalls im vorliegenden Register berücksichtigt worden. Anhand der angegebenen Fundstellen kann unschwer festgestellt werden, ob der gesuchte Name oder Sachbegriff dort oder in der Chronik selbst vorkommt. Bei den in der Chronik genannten Behörden, Betrieben, Einrichtungen, Gaststätten, Vereinen usw. in Mühlhausen sind in der Regel dort auch deren Anschriften angegeben. Diese Anschriften werden bei den im Register erfassten Straßennamen in der Regel nicht wiederholt, um den Umfang der Fundstellen hinter den Straßennamen zu reduzieren und damit das Auffinden der die jeweilige Straße unmittelbar betreffenden Informationen zu erleichtern. Die Namen der zahlreichen in der Chronik genannten Komponisten und Schriftsteller, deren Werke in Mühlhausen zur Aufführung gelangten, sind aus Platzgründen im Register nicht erfasst worden, es sei denn, es handelte sich um Uraufführungen oder ihr Lebenswerk wurde in besonderen Veranstaltungen gewürdigt. In den vorliegenden Band wurden auch einige Berichtigungen zu den Bänden 1 sowie 4 bis 7 und Ergänzungen zu den Bänden 5 bis 7 der Chronik aufgenommen. Natürlich sind auch diese Berichtigungen und Ergänzungen im Register erfasst. Die „Chronik der Stadt Mühlhausen“ ist die bisher umfassendste Publikation über die Geschichte dieser Stadt. Sie besteht aus dem Text der ältesten Chronik aus dem Ende des 16. Jahrhunderts sowie aus mehreren späteren Aufzeichnungen von Gelehrten, Handwer-kern und anderen Bürgern, in denen oft aus eigenem Erleben spannend und anschaulich über wichtige Ereignisse bis zum Jahr 1890 berichtet wird. Die von Reinhard Jordan Anfang des vorigen Jahrhunderts herausgegebene „Chronik der Stadt Mühlhausen“ wird nunmehr durch drei weitere Bände ergänzt, in denen die Stadtgeschichte von 1891 bis zum Jahr 2000 fortgeschrieben wird. Ein achter Band enthält das Namen- und Sachregister, mit dem das Gesamtwerk erschlossen wird.
Aktualisiert: 2019-12-20
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