Ludovico Ariosto – Orlando Furioso Buchillustrationen

Ludovico Ariosto – Orlando Furioso Buchillustrationen von Wilke, Ulrich

Vor 500 Jahren, im Sommer 1516 wurde erstmals Ludovico Ariostos Orlando Furioso in Venedig gedruckt. Seither gab es Übersetzungen in zahlreiche Sprachen und bis in die Gegenwart einige hundert Neuauflagen. Der Inhalt dieses historischen Epos, in welchem es um den Kampf Karl des Großen mit den Sarazenen geht, wurde mit amüsanten erotischen und abenteuerlichen Episoden wunderbar unterhaltsam aufgelockert und erweitert. Kein Wunder also, dass dieses monumentale Werk mit 46 Gesängen in 46.000 Verszeilen schon bald Zeichner, Maler, Bildhauer und selbst Komponisten zu immer neuen Ideen inspirierte. Dutzende Editionen wurden mit spannenden, an Details reichen Illustrationen versehen. Der Herausgeber veröffentlicht in diesem 4. Band abschließend über 700 Buchillustrationen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Diese Künstler kannten die reiche Bibliothek vorausgegangener Illustrationen, aber die meisten haben neue Motive zunehmend in individuellen Stilen gezeichnet, um dem Thema „Orlando furioso“ auf ihre Art gerecht zu werden. Erst in der Postmoderne, in den 80er Jahren haben Paul und Gaetano Brizzi und Elvio Marchionni auf historische Stilformen zurückgegriffen. Besonders Marchionni kommt mit Zeichnungen wie aus der frühen Renaissance der Erzählfreude und dem Zeitgeist Ariostos nahe. Insgesamt liegen nun ca. 3.150 Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Holzstiche und Lithographien zusammengefasst in vier Bänden vor. Den Lesern dieses Epos, den Kunst- und Literaturhistorikern wird nun neben den spannenden und vergnüglichen Texten auch die Möglichkeit gegeben, die dazu passenden Illustrationen zu studieren und die Entwicklung der Umsetzung der Texte in Bildwerke seit 1542, dem Erscheinen des ersten illustrierten Werkes, bis in die Gegenwart vergleichend wahrzunehmen.

Aktualisiert: 2017-01-14
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Winckelmann-Handbuch

Winckelmann-Handbuch von Disselkamp, Martin, Testa, Fausto

Das Handbuch präsentiert Leben und Werk Johann Joachim Winckelmanns auf dem Stand der aktuellen internationalen Forschung und eröffnet weiterführende Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen die Schriften des Archäologen und Kunstkenners, die in allen Teilbereichen und Aspekten dargestellt werden. Zugleich wird Winckelmann als Figur und mit seinem Werk im deutschen und europäischen Kontext verortet. Die Rezeption in Literatur, bildenden Künsten und Altertumswissenschaft bildet einen weiteren Schwerpunkt des Handbuchs, das durch Abbildungen, Bibliographien und Register abgerundet wird.

Aktualisiert: 2017-02-01
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Kunst in der Exklusivität oder «Jeder ein Künstler»?

Kunst in der Exklusivität oder «Jeder ein Künstler»? von Svilar, Maja

Der Titel der vom Collegium generale im Wintersemester 1989/90 durchgeführten öffentlichen Vortragsreihe verweist auf gegensätzliche Standpunkte und alte, aber aktuelle Streitfragen im Bereich der Kunst- und Kulturszene. In den zwölf Beiträgen wird, aus unterschiedlichen Blickwinkeln, das Verhältnis von Kunst, Kunstschaffenden und jeweiliger Gesellschaft kritisch ausgeleuchtet. Die bunte und anregende Palette der fachlich fundierten und doch allgemein verständlichen Voten verspricht zweifellos interessante und bereichernde Lektüre.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Jugendstil- Kunsthistorische Studien

Jugendstil- Kunsthistorische Studien von Schmalenbach, Susi

Vollständiger Neudruck der beiden schwer auffindbar gewordenen frühen Bücher Fritz Schmalenbachs in einem Band. Das Buch über den «Jugendstil» war das erste Buch über das Thema; es galt und gilt immer noch als grundlegend, wie sich den folgenden Zitaten entnehmen lässt: «Der wohl beste Kenner dieser Epoche unter der heutigen Generation» (Friedrich Ahlers-Hestermann 1941). «The most important analysis of Jugendstil published thus far» (Peter Selz 1957). «Kurze, aber brillante Charakteristiken der Einzelkünstler... vieles wird hier zum erstenmal erfasst und in die richtigen Gruppen und Entwicklungstendenzen eingeordnet. Durch ihre Fülle an Einzelerkenntnissen überragt diese Arbeit einen Grossteil der späteren Jugendstil-Forschung» (Jost Hermand 1965).

Aktualisiert: 2017-01-06
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Tiersymbolik

Tiersymbolik von Michael, Paul

Das Tier übt auf die Menschen aller Epochen und Kulturkreise eine grosse Faszination aus. Einerseits empfinden wir bestimmte Tiere als uns in berschiedener Hinsicht verwandt, andererseits sind sie von uns Menschen auch völlig verschieden: infolge ihrer Befangenheit in Erbkoordinationen, aber auch infolge ihrer vielfachen Überlegenheit. Und so geben sie leicht das symbolische Vehikel zur Repräsentation mannigfaltiger menschlicher Eigenschaften, Wünsche und Ängste ab. Der Band bietet Studien zur mythologischen, psychologischen ikonographischen, literarischen und 'anthropologischen' Dimension der Tiersymbolik.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Kunst und Unendlichkeit

Kunst und Unendlichkeit von Levavi, Arye

Anliegen dieser Arbeit ist die Erhellung des Kunstbegriffs und des Sinns der ästhetischen Urteile unter Berücksichtigung der Problematik moderner Kunstströmungen. Die Antworten ergeben sich aus einer Auseinandersetzung mit verschiedenen zeitgenössischen Auffassungen. Insbesondere werden ästhetische Theorien analysiert, die auf folgende Denksysteme zurückgehen: Phänomenologie, Marxismus, analytische Philosophie, die Philosophie Wittgensteins - und ferner Semiotik und Informationstheorie.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Die Umsetzung der Himmelfahrt Christi in die zeichenhafte Liturgie

Die Umsetzung der Himmelfahrt Christi in die zeichenhafte Liturgie von Weber, Hans Ruedi

Die zeichenhafte Liturgie will die wesentlichen, an das Christusleben gebundenen Offenbarungen im Gottesdienst vergegenwärtigen und für die Gläubigen erfahrbar machen. Dieses Ziel äussert sich an Auffahrt in Formen, die von prozessionalen Vollzügen über das Emporführen oder Aufziehen eines Kreuzes bis zum nach oben schwebenden und durch die Estrichöffnung verschwindenden Christusbild reichen. Die Arbeit beschäftigt sich in Teil I allgemein mit der Himmelfahrt Christi und der zeichenhaften Liturgie; Teil II umfasst einen breit angelegten Quellen- und Bildkatalog; Teil III zeigt die Formen und Absichten der Umsetzungen und des Brauchtums auf.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Mitleiden, Mitwissen, Mitfühlen.

Mitleiden, Mitwissen, Mitfühlen. von Margolles, Teresa, Platter, Johanna, Salcedo, Doris

Spuren von Gewalt und Tod, Trauma und Schmerz kennzeichnen die Installationen und Objekte, die im Zentrum dieser Untersuchung stehen. Die Künstlerinnen Teresa Margolles und Doris Salcedo stammen aus Mexiko und Kolumbien und machen die grausame Realität ihrer Heimatländer zum Nährboden ihrer Arbeiten: Banden- und Drogenkriege bestimmen hier den Alltag der Bevölkerung ebenso wie die systematische Unterdrückung, Entführung und Ermordung von Menschen. Wie können diese Ereignisse äußersten Grauens, der Zustand unsagbaren Leidens dargestellt und vermittelt werden? Margolles‘ Installationen zum Beispiel verführen zunächst in ihrer sinnlich-ephemeren Erscheinung, nur um dann mit ihren Materialien, die ursprünglich aus dem Leichenschauhaus stammen, ihre schockierende Wirklichkeit offenzulegen. In den zahlreichen Werkabbildungen kann das Plädoyer dieser kunstwissenschaftlichen Analyse nachvollzogen werden: nämlich dass unsere körperliche Wahrnehmung eine entscheidende Rolle spielt, wenn es um die Frage geht, was Kunst zu leisten imstande ist. Als Mitleidende und Mitwissende sollen die Rezipierenden hier die Erfahrungen der Opfer teilen und gleichermaßen zum Mitfühlen aufgefordert werden.

Aktualisiert: 2017-01-18
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Grau ohne Grund

Grau ohne Grund von Friedrich, Julia

Gerhard Richter ist einer der bekanntesten Künstler der Welt, die meisten seiner Gemälde sind grau. Und doch sind seine "Grauen Bilder" nur selten betrachtet worden, und wenn, dann nicht als Bilder. Die vorliegende Arbeit ist die erste, die diese Monochromien in seinen Künstlerischen Kosmos einordnet; sie deckt verblüffende gedankliche Bezüge vor allem zu den Arbeiten mit Fenstern und Spiegeln auf. Im Unterschied zur monochromen Tradition inszeniert Richter "nicht die Farbe, sondern das Verschwinden der Figur". In einem Vergleich mit der modernen Monochromie von Malewitsch bis Marden wird die singuläre Stellung von Richters "Grauen Bildern" entwickelt. So bietet der transparente Text zugleich eine bündige Einführung in die Probleme der monochromen Malerei.

Aktualisiert: 2017-01-25
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