Beten kostet nichts – Beten lassen kostet Milliarden

Beten kostet nichts – Beten lassen kostet Milliarden von Gailhofer,  Reinhard, Kaufmann,  Rolf Dieter

Alle hier aufgeführten Plakate und Bilder sind kreative Erzeugnisse aus den Jahren 2006 bis 2010, die erstmals 2010 in einer Wanderausstellung, beginnend in Ingolstadt (Harder Bastei) und endend in Freiburg, einem interessierten Publikum vorgestellt wurden. Die Plakate greifen Themen wie Religion, Politik, Krieg sowie mitmenschliche Nähe und die Neigungen des Kleinbauern, Rentners und Straßenhändlers Stipes für das Morbide in Venedig, seine zweite Heimat, auf.

Aktualisiert: 2017-07-24
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Der Sandpoet

Der Sandpoet von de Bruyn,  Günter, de Bruyn,  Wolfgang, Handke,  Anette

Friedrich Wilhelm August Schmidt (1764–1838), genannt Schmidt von Werneuchen, ist dem Gedächtnis der Nachwelt durch Goethes Parodie Musen und Grazien in der Mark und durch Fontanes Porträt in den Wanderungen erhalten. Schmidts Gedichte jedoch, die in eigentümlicher Naivität vor allem die Sehnsucht nach ländlichem Glück zum Gegenstand haben, sind kaum noch bekannt. In der Reihe Märkischer Dichtergarten hatte Günter de Bruyn 1981 den natursüchtigen Märker wiederentdeckt und herausgegeben. Jetzt wendet er sich erneut jenem „Sandpoeten“ zu, den die Literaturwissenschaft leider noch immer – und zu Unrecht – kaum zur Kenntnis zu nehmen scheint.

Aktualisiert: 2017-07-24
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Kunstexpertisen

Kunstexpertisen von Jendrowiak,  Silke

Nach der biographisch und sozialgeschichtlich orientierten Studie "Vermeer. Sicht auf Delft und ein Frauenideal" (tredition 2015) stellt Silke Jendrowiak nun in einem Essay Vermeers populäres Gemälde "Mädchen mit dem Perlenohrgehänge" auf den Prüfstand: Echt oder falsch? Die Suche nach einer Antwort hat zu erhellenden Einsichten über die damalige ›Philosophie‹ der Porträtkunst geführt. Erstmals ist vor allem auch sichtbar geworden, welchen Einfluss Zeitfaktoren und Persönlichkeitsmerkmale bei der Erstellung von Kunstexpertisen hatten, die den berühmten Vermeer-Fälschungen eines Han van Meegeren zum Erfolg verhalfen.

Aktualisiert: 2017-07-21
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Virginia Woolf – Schreiben gegen die eigene Krankheit

Virginia Woolf – Schreiben gegen die eigene Krankheit von Seibold,  Birgit S.

Virginia Woolf war ein literarisches Genie und eine Wegbereiterin der Emanzipation der Frauen. Ihr Leben war gezeichnet von ewigen Hochs und Tiefs, Manien, Psychosen und Depressionen, Zuständen, in denen ihr Mann Leonard Woolf sie mal als sane, mal als insane (irrsinnig, verrückt) bezeichnete. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – hatte sie eine unglaubliche Schaffenskraft. In der Analyse ihrer Tagebücher und Briefe gewinnt der Leser einen Eindruck von Virginia Woolfs Persönlichkeit, zu der auch ihre Krankheit, die bipolare oder manisch-depressive Krankheit, gehört. In diesen schildert sie ihre Befindlichkeiten, die dann meist zu einer Depression oder einer Manie führten. Da Virginia Woolf eine Meisterin der Worte war, schrieb sie nieder, was viele Betroffene nicht einmal in Worte gefasst wiedergeben können. Dies gilt auch für Leonard Woolf, der die Gefühle seiner Frau exzellent beschreibt und gleichfalls die Lücken Virginias in den Tagebüchern und Briefen füllt. Virginia konnte in Zeiten der Manie, Psychose und Depression nicht mehr schreiben. Birgit Seibold gewährt in ihrem jüngsten Werk nicht nur faszinierende Einblicke in Virginia Woolfs Leben, Leiden und Schreiben, sondern wendet sich auch an Betroffene und Angehörige von Manisch-Depressiven und macht ihnen Mut, Episoden zu überstehen, indem sie aufzeigt, dass ein bipolarer Mensch trotz oder gerade aufgrund seiner Krankheit Großes vollbringen kann. Zwar ist es ein Leben, das nach einer manischen Episode immer wieder bei Null anfängt, aber auch ein solches lässt sich meistern. Das Buch ist ebenso empfehlenswert für Psychiater und Psychologen, denn Virginia und Leonard Woolf beschreiben darin akribisch Virginias Befindlichkeiten – Gefühle, die ein Arzt oder Psychologe so üblicherweise nicht hört. Es ist somit ein Buch für Betroffene, Angehörige, Ärzte und Psychologen und alle, die sich für Virginia Woolf interessieren.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Gedanken – Gestern, Heute, Morgen

Gedanken – Gestern, Heute, Morgen von Böckmann,  Hilm

„Mich interessiert nicht was ich im Spiegel sehe, sondern das, was sich dahinter verbirgt.“ Hilm Böckmann Hilm Böckmann hat sich durch über 70 Jahre Schaffens einen festen Platz in der westfälischen Kunstszene erobert. Nun ist er Mitte 80 und hat den Pinsel gegen den Stift eingetauscht. Seine Erinnerungen beginnen dort, wo sein Talent erkannt und durch die Mutter gefördert wurde: in der Naturidylle der früheren Stadtgärtnerei „Gut Insel“ in Münster. Der glücklichen Kindheit folgt der Krieg. In den Bunker nimmt er stets einen kleinen Koffer mit, darin Zeichenmaterial und Tagebuch. Böckmann schildert seine Laufbahn in düsteren historischen Zeiten mit den eindrucksvollen Worten des Zeitzeugen – und Künstlers, der er ist. Er gründet eine Familie und die Künstlervereinigung „M60“, die als erste ihre Werke in Israel zeigen darf. Heute gilt Böckmann als ein bedeutender Maler und Grafiker seiner Generation im westfälischen Raum. „Böckmanns Werke sind gemalte Gedanken über unsere Zeit, sie irritieren und fordern zur Auseinandersetzung auf", heißt es in einem Ausstellungskatalog. Böckmanns aufgeschriebene Gedanken stehen dem in nichts nach.

Aktualisiert: 2017-07-19
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Übermalen

Übermalen von Hametner,  Michael

In seinen »Ateliergesprächen« hat sich Michael Hametner diesmal Johannes Heisig zugewandt und legt auch diesem Kern- und Merksätze von Malerkollegen vor. Wie Heisig den Positionen seiner großen Kollegen von Max Beckmann bis Joseph Beuys, von Paul Klee bis Max Klinger, von Gerhard Richter bis Wolfgang Mattheuer zustimmt oder widerspricht, eröffnet den Blick auf ihn selbst, auf sein Welt- wie auf sein Kunstbild. Hametner ist dabei einem Künstler begegnet, der den berühmten Vater nicht fürchten muss, weil er eine eigene künstlerische Handschrift entwickelt hat, die ihn zu einem wichtigen Akteur der aktuellen deutschen Kunstszene macht.

Aktualisiert: 2017-07-19
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Handbuch der Oberflächenreinigung

Handbuch der Oberflächenreinigung von Eipper,  Paul Bernhard

Von dem Titel Eipper u.a.: Handbuch der Oberflächenreinigung, wird im Herbst Herbst/Winter 2017 zusätzlich zu der eBook-Version (CD oder Online-Zugriff) die 6. Auflage in zwei Bänden zusammen für 160 € brutto erscheinen. Bis Ende August 2017 bieten wir beide Bände zu einem Subskriptionspreis von 135 € brutto an. Der Subskriptionspreis ist gegenüber dem späteren Ladenpreis von 160 € um 25 € reduziert, wird aber im Falle von Vorausbestellungen auch im voraus fällig. Ca. 1000 Seiten, ca. 1000 Farbabbildungen, fast 60 Autoren, sämtliche Beiträge auf den neuesten Stand gebracht, viele zusätzliche neue Autoren und neue Sachgebiete wie etwa Kunststoffe oder Möbel. Insgesamt dürften nur etwa ein Drittel der Gesamtseitenzahl unverändert bleiben.

Aktualisiert: 2017-07-19
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Vorher-Nachher

Vorher-Nachher von Jenny,  Peter

Seit Peter Jenny mit seinen beiden kleinen Bändchen »Notizen zur Zeichentechnik« und »Notizen zum figürlichen Zeichnen« bewiesen hat, wie einfach es ist, zeichnen zu lernen, wie viel Spaß es macht, sehend und scribbelnd die Welt zu entdecken, rufen Jenny-Fans spätestens zwei Jahre nach Erscheinen eines Büchleins nach einem neuen. Und Peter Jennys Erfahrungsschatz und Fundus ist grenzenlos. Es folgen die Bände »Anleitung zum falsch Zeichnen«, »Zeichnen im Kopf« und »Wahrnehmungswerkstatt Küche«. »Vorher-Nachher« ist das 6. Bändchen der erfolgreichen »Schule des Sehens« von Peter Jenny. Wenn das Auge bereit ist zu sehen, dann findet es Kunst, wohin es auch blickt. Da wird der Drahtbügel zur Ballerina, und die Spuren der Zeit zeigen zeitlose Schönheit. Ein Schatten erscheint als abstraktes Gemälde und der Alltag wird zu einer unermüdlich sprudelnden Inspirationsquelle.

Aktualisiert: 2017-07-17
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Happening Drugstore

Happening Drugstore von Hierl,  Hubertus

Juli 1967. Plakate kündigten die Eröffnung des Drugstore am Wedekindplatz in Schwabing an mit einem Happening: Die Resozialisierung eines Gammlers. Ich fuhr hin. Dichtes Gedränge am Wedekindplatz und in der angrenzenden Feilitzschstraße – die Gegend übervoll mit jungen Leuten, es gibt kaum ein Durchkommen. Sie alle warten auf das groß angekündigte Happening: Die Resozialisierung eines Gammlers. Unter den vielen Neugierigen entdecke ich zahlreiche Jugendliche – jeder von ihnen ein Typ für sich – alle in Erwartung, was da kommt und neugierig auf das Spektakel. Trotz des überaus dichten Gedränges war es mir möglich, mit einer Reihe von Porträtaufnahmen dieser jungen Leute, die einmalige Stimmung im Bild festzuhalten. Eine Badewanne aus Blech stand bereit und tatsächlich entledigte man einen jungen Gammler seiner zerschlissenen und beschmierten Klamotten, steckte ihn in die Wanne, wusch ihn von Kopf bis Fuß, verpasste ihm einen zivilisierten Haarschnitt, ein weißes Hemd mit Krawatte und einen Anzug. Aus dem zerlumpten Gammler wurde im Nu ein fesch gekleideter junger Mann – Kleider machen Leute. Ich erinnere mich auch noch an einen Kameramann, der sich mit seiner ARRI -Filmkamera einen Weg durch das Getümmel bahnte. Später entdeckte ich die Szene in dem Film „Zur Sache Schätzchen“, wo ich einen Augenblick in dem Film mit auftauche. Was ist aus all diesen jungen Leuten geworden? – Sie sind heute alle im Rentenalter – Ces't la vie. Hubertus Hierl

Aktualisiert: 2017-07-15
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Links und rechts der Gormannstraße

Links und rechts der Gormannstraße von Hoebbel,  Dagobert

Gormannstraße, Linienstraße und Weinmeisterstraße gehören als Teil der Spandauer Vorstadt im Stadtbezirk Mitte zu einem heute beliebten Kiez. Das war nicht immer so. Noch zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatte die Gegend besonders mit dem als „Scheunenviertel“ bekannten Teil einen eher fragwürdigen Ruf bei den Berlinern. Der Autor, dessen Vorfahren über Generationen in der Gormannstraße lebten und arbeiteten, unternimmt einen informativen und unterhaltsamen Streifzug durch die bewegte, mehr als 300jährige Geschichte des Viertels, seiner Häuser und Bewohner. Er besucht nicht nur Orte der Erinnerung wie den Alten Garnisonfriedhof, das Israelitische Heimathaus, die ehemaligen Sophienschulen, die berühmt-berüchtigte Kneipe „Mulackritze“ oder die Arbeitsstätte des Baumeisters und Musikers Carl Friedrich Zelter, sondern zeigt auch anhand historischer Pläne, Karten und Fotos sowie persönlicher Erlebnisse früherer Bewohner das alltägliche Leben vor Ort, aber auch die großen Veränderungen, die die Gegend bis heute geprägt haben. Eine reich bebilderte und facettenreiche Geschichte eines Berliner Kiezes.

Aktualisiert: 2017-07-14
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