Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung

Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung von Elberfeld,  Rolf, Krankenhagen,  Stefan
Künstlerisches und ästhetisches Handeln führt nicht nur zu bestimmten Werken, wie etwa den Kunstwerken, sondern kann auch selbst Wissen produzieren und weitergeben. Im europäischen Kanon des Wissens und der Wissenschaften sind ästhetische Praktiken aus dem Blick geraten. Um die Wissensdimension dieser ästhetischen Praktiken wieder sichtbar und anwendbar zu machen, behandeln die Beiträge dieses Bandes sie sowohl als Gegenstände wie auch als mögliche Methoden einer kulturwissenschaftlichen Forschung. Ästhetische Praxis umfasst dabei nicht allein die als künstlerisch bezeichneten Praktiken, sondern auch Praktiken des Alltags und der Populärkultur. Die Beobachtung und Erforschung ästhetischer Praxis erlaubt es so, die vielfältigen Dimensionen und Zusammenhänge aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen nachzuvollziehen.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Version Nr. 4

Version Nr. 4 von Grübl,  Manfred, Klösel,  Linda
VERSION ist ein Magazin zur zeitgenössischen Kunstproduktion, das sich mit Fragestellungen rund um die Herangehensweisen und Bedingungen künstlerischer Strategien beschäftigt. Es verzichtet auf kunsttheoretische Metaberichterstattungen und behandelt Themen aus der Sicht produktiver Involviertheit. VERSION Nr. 4 widmet sich einzelnen Betrachtungen, deren gemeinsamer Nenner vielleicht der Versuch ist, Blickwinkel neu zu setzen. In dieser Ausgabe: ein Beitrag über die Army of Love; Zak Saunders im Gespräch mit François Roche; Auszüge einer Installationen für fünf Projektionen von Alexander Kluge; Belinda Kazeem-Kaminskis Unearthing. In Conversation; ein Interview mit Friederike Feldmann und Christian Schwarzwald; Hugues Mousseau zur Musik des 20. Jahrhunderts; Salvatore Vivianos Projekt One Work Gallery. Das Cover stammt von Stefan Sandner.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Domizile auf Zeit

Domizile auf Zeit von Aerni,  Georg, Cordonier,  Jacques, Gomringer,  Nora, Hess,  Nicole
Wo entsteht Kunst? In den Zentren oder in der Peripherie? Der Band Domizile auf Zeit folgt dem Ansatz, dass Ideen für künstlerisches Schaffen oft im Alltag entstehen, ihre Ausgestaltung jedoch im Rückzug erfahren: an Orten, in Räumen und Kontexten, die die Auseinandersetzung zwischen Künstler und Werk, aber auch unter Kunstschaffenden anregen. In der Schweiz gibt es eine beachtliche Zahl solcher Drehscheiben der Kunstproduktion und -vermittlung ausserhalb der urbanen Zentren. Sie bieten Infrastruktur und Atmosphäre für Artists in Residence unterschiedlicher Sparten; gleichzeitig sind sie wichtige Kulturveranstalter in den Randregionen. Das Buch mit Texten von Nicole Hess und Fotografien von Georg Aerni porträtiert 15 ausgewählte «Domizile» in allen Sprachregionen, die die Vielfalt der Rückzugsorte auch kulturhistorisch abbilden. Dazu gehören etwa das PfeiferMobil (LU), die Fundaziun Nairs (GR) oder die Fondation Jan Michalski (VD). Ergänzt wird die Auswahl durch zwei Essays zur kulturpolitischen und künstlerischen Bedeutung der Residenzhäuser und einen umfassenden Serviceteil für Kunstschaffende und die interessierte Öffentlichkeit.
Aktualisiert: 2019-02-28
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Kunstwelten

Kunstwelten von Becker,  Howard S., Klein,  Thomas
Mit „Kunstwelten“ erscheint ein Klassiker der Kunstsoziologie endlich auch in deutscher Sprache. Kunstwerke werden hier nicht als die Schöpfung individuell arbeitender Genies betrachtet, sondern als das Ergebnis eines kooperativen Netzwerkes aus Kunsthändlern, Kritikern, Herstellern von Ausrüstung und Material, Finanziers und Publika, die gemeinsam mit dem Künstler an der Produktion eines Kunstwerkes beteiligt sind. Mit detailliert analysierten Beispielen, die von der Kunstfotografie bis zur Herstellung von Steppdecken reichen, untersucht Becker in „Kunstwelten“ all die verschiedenen Aspekte dieser Form kollektiven Handelns, von der Etablierung ästhetischer Wertsysteme, der Kunstkritik und der Zensur über die Finanzierung und Distribution bis hin zu Sonderfällen wie den künstlerischen Außenseitern oder naiven Künstlern. Längst zum Standardwerk geworden, ist Becker auch heute noch die Grundlage für jedes soziologische Verständnis von Kunst, von den Bildenden Künsten über die Literatur bis zu den Darstellenden Künsten.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung

Ästhetische Praxis als Gegenstand und Methode kulturwissenschaftlicher Forschung von Elberfeld,  Rolf, Krankenhagen,  Stefan
Künstlerisches und ästhetisches Handeln führt nicht nur zu bestimmten Werken, wie etwa den Kunstwerken, sondern kann auch selbst Wissen produzieren und weitergeben. Im europäischen Kanon des Wissens und der Wissenschaften sind ästhetische Praktiken aus dem Blick geraten. Um die Wissensdimension dieser ästhetischen Praktiken wieder sichtbar und anwendbar zu machen, behandeln die Beiträge dieses Bandes sie sowohl als Gegenstände wie auch als mögliche Methoden einer kulturwissenschaftlichen Forschung. Ästhetische Praxis umfasst dabei nicht allein die als künstlerisch bezeichneten Praktiken, sondern auch Praktiken des Alltags und der Populärkultur. Die Beobachtung und Erforschung ästhetischer Praxis erlaubt es so, die vielfältigen Dimensionen und Zusammenhänge aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen nachzuvollziehen.
Aktualisiert: 2018-12-13
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Bild – Erzählung – Öffentlichkeit

Bild – Erzählung – Öffentlichkeit von Babias,  Marius, Bischoff,  Ulrich, David,  Catherine, Schütz,  Heinz
Anfang der siebziger Jahre gehörte Rüdiger Schöttle in Europa zu den wenigen Galeristen, die sich der minimalistischen und konzeptualistischen Herausforderung stellen. Als Galerist, Kurator und impulsgebender Essayist erarbeitet Schöttle ein Programm, das sich der Aktualität kritisch stellt. Der vorliegende Band behandelt die Geschichte der Galerie und in ihrem Programm angelegte Fragen zum Thema Bild, Erzählung und Öffentlichkeit. Minimalismus und Konzeptualismus stehen in den sechziger und siebziger Jahren u.a. für die kritische Reflexion des Kunst- und Bildbegriffs. Im Rekurs auf u. a. sprachphilosophische Theoreme werden Expression und Mimesis negiert, gleichzeitig wird der Versuch unternommen, das Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit neu zu definieren. Nicht zuletzt durch die zunehmende Bedeutung, die die Fotografie im Feld der Kunst gewinnt, stellt sich in den achtziger Jahren die Frage nach dem Bild und der Möglichkeit von Narrationen auf neue Weise. Spätestens seit den neunziger Jahren gehen konzeptualistische, narrative und bildnerische Strategien Hand in Hand.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Die Präsenz des Abjekten in der zeitgenössischen Kunstproduktion

Die Präsenz des Abjekten in der zeitgenössischen Kunstproduktion von Torrado,  Valentina
Die Autorin analysiert in diesem Buch die Funktionalität des Abjekten, seine Präsenz und Signifikanz in der Produktion zeitgenössischer Kunst und die entsprechende Rolle des Künstlers unter den verschiedenen sozio-historischen Begebenheiten. Abjekte Themen in der Kunstproduktion der postindustriellen Ländern sind besonders präsent ist. Die wichtigsten Orte der Kunst sind Räume der Legitimation dieser Art von Produktion, dabei wird das Potential der Provokation hinterfragt. Welche Rolle spielt das Abjekte in der zeitgenössischen Kunst und wie erklärt sich die entsprechende soziale Position des Künstlers? Durch das Spiel mit Grenzüberschreitungen in der Darstellung des Verbotenen und Ekelerregenden wurde das Abjekte in der Avantgarde auch auf sozialer Ebene zur produktiven Kraft - als Mittel des gesellschaftlichen Protests und der sozialen Kritik. Die hypermoderne Gesellschaft hingegen lässt im Rahmen der Produktion zu, dass das Abjekte aus einer anderen Perspektive funktional und produktiv wird - es ist Teil der Logik des kapitalistischen Systems. Das Abjekte als Ausdrucksmittel wird zum Konsumprodukt. Der zeitgenössische Künstler präsentiert sich als Produkt dieser Gesellschaft als Glamourkünstler: individualistisch, eigensinnig, hedonistisch und hyper-bewusst. Durch die Arbeit mit dem Abjekten in der Kunst lässt sich nicht nur ein signifikanter Wandel der Rolle des Künstlers in der Gesellschaft beobachten, sondern auch eine "Verohnmächtigung" des Provokationspotentials in der Kunst.
Aktualisiert: 2017-03-02
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Black Sound White Cube

Black Sound White Cube von Lesage,  Dieter, Wudtke,  Ina
Black Sound White Cube Schaut man sich im kontinental-europäischen Kunstkontext um, dann ist von Blues, Jazz, Hip Hop, Drum & Bass und Dubstep die Musik die man als 'schwarzen Sound' bezeichnen könnte, sehr wenig zu spüren. Dagegen werden die Ausdrucksformen und Sprachen von traditionell weißen musikalischen Szenen problemlos aufgenommen. Man denke dabei an z.B. an die Künstlerinnengruppe Chicks on Speed, die sich in der Tradition von Riot Girlz situiert, den gemalten Punk Attitüden von Daniel Richter, oder dem Deutschen-Welle-Kitsch im Werk von Jonathan Meese. Beim Anblick von Kunst, die sich auf die Tradition der afro-atlantischen Diaspora bezieht, scheint die zeitgenössische kontinental-europäische Kunst jedoch noch immer sprachlos, da fehlen die Worte und vor allem der kulturelle Bezug. Einen Beat als komplexe Avantgarde zu verstehen, wie in der Harlem Renaissance der zwanziger Jahre, mit der Erfindung der synkopischen Swing-Rhythmen, ist im Kontext des 'white cube', welcher als Kunstraumtypologie heutzutage noch immer hegemonial ist, durchaus unmöglich. Selbst wenn die Wände eine andere Farbe bekommen, selbst wenn der 'white cube' gar keine Kubusform hat, sondern in einen 'alternativen' Raum gewechselt hat, ist die Chance groß, daß der 'white cube' - der Kunstraum, der Raum in dem zeitgenössische Kunst gezeigt wird - weiß 'klingt'. Black Sound White Cube von dem belgischen Philosophen Dieter Lesage und der deutschen Künstlerin und Kuratorin Ina Wudtke wirft ein neues Licht auf globale Zusammenhänge der zeitgenössischen Kunstproduktion und kommentiert die Arbeit internationaler KünstlerInnen, wie Sonia Boyce, Jennie C. Jones, Minouk Lim, Nadine Robinson, Sanford Biggers und Yoel Vazquez, und KuratorInnen, wie Thelma Golden, Valerie Cassel Oliver, Lydia Yee, Richard J. Powell und Franklin Sirmans, die sich in ihren künstlerischen und kuratorischen Arbeiten auf die afro-atlantische Diaspora beziehen und das Verhältnis von Musik und Bildender Kunst ausloten. Arbeiten von bekannten Künstlern, die in diesem Kontext immer wieder unkritisch erwähnt werden, so wie 4'33" von John Cage, und Rock My Religion von Dan Graham, widmet Black Sound White Cube eine erfrischend kritische Lektüre. Damit legen Ina Wudtke und Dieter Lesage, zugleich höflich und polemisch, subalterne Traditionslinien offen und regen Diskussionen abseits der hegemonialen Traditionsfelder von Avantgarde und Rock an.
Aktualisiert: 2018-07-02
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Literatur und Wissen

Literatur und Wissen von Kapraun,  Carolina
Was ist literarische Transformation? Und wie findet die produktive Anverwandlung von Wissen in Literatur statt? Die vorliegende Studie sucht Antwort auf diese Fragen, indem sie vor dem zeitgenössischen wissenschaftstheoretischen Hintergrund die konstitutiven Bedingungen außerliterarischer Wissensbestände für das Werk Gottfried Benns untersucht, der als Mediziner und Autor an zwei um 1900 virulent werdenden gesellschaftlichen Feldern partizipiert. Auf der Grundlage aussagekräftiger Quellen und Archivalien werden durch modellhafte synoptische Analysen Einsichten in die Poetik und das Werk gewonnen, genauso wie im Theorieteil geklärt wird, was es in methodologischer Hinsicht bedeutet, von Wissen ‚und‘ Literatur zu sprechen.
Aktualisiert: 2018-11-07
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Der Wert der Arbeit

Der Wert der Arbeit von Wiener,  Jürgen
Der Wert der Arbeit ist kein Wert an sich, sondern eine Bewertung von und durch Arbeit. Er wird von Kollektiven (Gruppen, Institutionen, Orten, Dingen) ausgehandelt und hervorgebracht im Zwischenbereich zwischen totaler Affirmation – Arbeit als Bedingung von Wohlstand und Glück, göttlich und/oder gesellschaftlich gewollte Existenzerfüllung – und Ablehnung – Arbeit als Mühsal, Strafe, Existenzbeschädigung, Tod als Erlösung von Arbeit – in einem dynamischen Zusammenwirken materieller und immaterieller Faktoren. Aus der Perspektive verschiedener geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen werden signifikante historische Praktiken und Medien in der Produktion des Wertes der Arbeit vorgestellt. Die zeitlich zwischen Frühem Mittelalter und Gegenwart angesiedelten Beispiele machen sichtbar, wie unabdingbar Arbeit und Nicht-Arbeit für das Entstehen und die Veränderung der Bewertungen von Arbeit aufeinander verwiesen sind, und wie diese Transformationsprozesse die Kollektive selbst wieder transformieren.
Aktualisiert: 2019-01-26
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