Ewig die Liebe allein

Ewig die Liebe allein von Becht-Jördens,  Gereon
Der Kunst- und Kulturhistoriker Erwin Panofsky (1892-1968) – seit 1920 Professor für Kunstgeschichte in Hamburg, Mitglied des Kreises um Aby Warburg, Begründer der Ikonographie und Ikonologie, nach der erzwungenen Emigration seit 1935 Faculty für Kunstgeschichte am Institute for Advanced Study in Princeton – verfügte über eine profunde klassische Bildung, die es ihm ermöglichte, die Quellentexte für die Ikonographie der Kunst von der Antike bis zum Barock zu erschließen. Zeit seines Lebens verfaßte er lateinische Gelegenheitsgedichte, die er an Freunde und Kollegen verschickte. Sie scheinen ihm gerade im amerikanischen Exil die Vergewisserung seiner europäischen Bildungsfundamente ermöglicht zu haben und werden hier erstmals in einer zweisprachigen Ausgabe mit den nötigsten Erläuterungen vorgelegt. Die lateinisch-deutsche Einleitung informiert über die Grundlagen der Ausgabe und nimm zugleich als parodistische Auseinandersetzung mit der Tradition lateinischer Vorreden das von Panofsky initiierte humanistische Spiel auf.
Aktualisiert: 2019-01-01
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Die Elogien der Ambraser Fürstenbildnisse

Die Elogien der Ambraser Fürstenbildnisse von Dietl,  Walter
DIE FÜRSTENPORTRAITS IM SPANISCHEN SAAL DES SCHLOSS AMBRAS Erstmals werden in diesem Buch die Elogien (Lobsprüche) unter den Fürstenbildern im Spanischen Saal des Schlosses Ambras bei Innsbruck wissenschaftlich untersucht. Die 28 Fürstenbildnisse spannen einen zeitlichen Bogen vom Tiroler Grafen Albert I. (1190-1253) bis zum Landesfürsten Erzherzog Ferdinand II. (1564/67-1595), der auf Ambras residierte. Die Bildnisse wurden von Dominicus Custos 1599 in Kupfer gestochen. Der Schöpfer der unter den Darstellungen stehenden, in Hexametern verfassten lateinischen Gedichte, der Augsburger Humanist Marcus Henning, geriet bald in Vergessenheit. Walter Dietl fügt der detaillierten Übersetzung und Interpretation der Texte eine ausführliche Biographie Hennings samt einem chronologischen Werkverzeichnis (1529-1595) bei. AUS DEM INHALT: TEIL I I. Die Elogien von Marcus Henning unter den Fürstenportraits im Ambraser Spanischen Saal A) Ihre Anbringung um 1888 B) Interpretationen zu den Texten: im Saal und unter den Stichen des Dominicus Custos C) Die Elogien zu den einzelnen Fürstenportraits: 1. Albert I. (gest. 1253) bis 27. Erzherzog Ferdinand von Tirol (gest. 1595) D) Zusammenfassung der Textkorrekturen des lateinischen Textes im Saal bzw. deren Publikationen bei Elisabeth Schleicher E) Stammtafel der 27 Principes Tirolenses II. Die Geschichte der Elogientexte A) Irrwege der Forschung der letzten zwei Jahrhunderte auf der Suche nach Urinschriften B) Widerlegung bisheriger Argumente für eine frühe Anbringung um 1572/74: 1. Stephan Pighius. 2. Georg Braun C) Das die Elogien betreffende Mißverständnis bei Anton Roschmann (1727) D) Die Autorenfrage und Gerhard de Roo (Geraert van Roo) TEIL II. Die Texte der historisch-genealogischen Dynastien-Bildwerke der Augsburger Kupferstecher Custos/Kilian I. Die Eicones Tirolenses A) Die lateinische Edition 1599 vom März des Jahres 1599: "TIROLENSIUM PRINCIPUM COMITUM GENUINAE EICONES" B) Die deutsche Edition 1599 C) Edition des Stichwerkes nach 1620 II. Die Saxoniae Ducum Effigies A) Die lateinische Edition 1601 B) Die erweiterte lateinische Edition 1621 C) Die deutsche Edition 1625 III. Die Habsburger-Genealogie A) Die lateinische Edition 1623 B) Die deutsche Edition 1629 C) Zusammenfassung - Autorenfrage IV) Analog aufgebaute historische (genealogische) Bildwerke der Kupferstecher Custos/Kilian A) Genealogia serenissimorum Boiariae Ducum 1605 lateinisch - 1623 deutsch B) Genealogia Regum Napolitanorum ex linea Normannica 1624 C) Patrologia (Descriptio S. Patrum Graecorum et Latinorum) 1624 D) Fuggerorum et Fuggerarum Imagines 1618 TEIL III. Leben und Werk von Marcus Henning I. Biographie II. Chronologisches Werkverzeichnis (WV) A) Autorenschaft Hennings gesichert (1-12) B) Autorenschaft Hennings nicht gesichert (13-17) C) Dokumentierte, aber verschollene Werke Hennings (18-20) III. Schluß und Ausblick
Aktualisiert: 2016-11-24
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Die lateinischen Dichtungen

Die lateinischen Dichtungen von Düchting,  Reinhard, Gerhardt,  Paul
Paul Gerhardt (1607–1676) ist der einzige evangelische Kirchenliederdichter, dessen deutsche Liedstrophen, entstanden unter Erfahrungen des Dreißigjährigen Kriegs und persönlichen Leids (Sterbefälle in der Familie, Verleumdungen, Anfechtung durch eine reformierte Obrigkeit), der lutherischen Orthodoxie eine Herzensfrömmigkeit abgewinnen, die bis auf den Tag Ohr und Herz der Gläubigen und aller Literatur- und Musikfreunde besetzt hält. Daneben sind seine kleinen lateinischen Gedichte in allem ein Nebenwerk und doch angesichts der wenigen erhaltenen Lebenszeugnisse des Dichters von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Gedanklich in allem den deutschen Liedern konform, sind sie Gelegenheitsdichtungen im besten Sinn: auf den Tod von Freunden und Kollegen, auf ochzeit und Wiederverheiratung und akademische oder berufliche Ehrungen. Seine poetischen Beiträge, gemeinsam mit denen der Kollegen, zeigen die familiäre Verflechtung der geistlichen und weltlichen Zeitgenossen (an St. Nikolai und der Marienkirche, im berlinischen Gymnasium Zum Grauen Kloster und in der kurfürstlichen Administration im Schloß) um 1650, als nach dem Dreißigjährigen Krieg die brandenburgische Residenzstadt Berlin-Cölln unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm langsam neu aufzublühen begann. Die lateinischen Gedichte von Paul Gerhardt waren seit dem 19. Jahrhundert aus seltenen Drucken wiedergefunden worden, 15 waren seit 50 Jahren bekannt; nun hat der Heidelberger Philologe Reinhard Düchting 3 weitere entdeckt, sodaß in dieser ersten selbständigen Ausgabe erstmals alle lateinischen Carmina ediert, übersetzt und kommentiert werden und das Bild des Barockdichters durch die Facette seiner lateinischen Kleindichtung frische und teils neue Konturen gewinnt.
Aktualisiert: 2019-01-08
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