Meisterinnen des Lichts

Meisterinnen des Lichts von Friedewald,  Boris
Frauen hinter der Kamera: die Geschichte der Fotografie aus weiblicher Sicht Der weibliche Blick auf die Welt ist ein anderer als der männliche – diese vermeintliche Binsenweisheit belegen die in diesem Band vereinten Fotografinnen mit ihren Arbeiten auf vielfältige, berührende und faszinierende Weise. 55 Fotografinnen aus drei Jahrhunderten und von fünf Kontinenten werden porträtiert, darunter so berühmte Namen wie Eve Arnold, Cindy Sherman, Nan Goldin oder Herlinde Koelbl, aber auch bislang weniger bekannte Künstlerinnen wie Zanele Muholi aus Südafrika oder Shirana Shahbazi aus dem Iran. Jede Fotografin wird mit einem kenntnisreichen und unterhaltsamen Text zu ihrem Leben und Werk sowie mehreren repräsentativen Abbildungen ihres Schaffens vorgestellt – eine Weltgeschichte der Fotografie aus weiblicher Sicht.
Aktualisiert: 2018-07-07
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Anna Gaskell

Anna Gaskell von Ismail,  Nadia
Anna Gaskell arbeitet seit Mitte der 1990er-Jahre mit dem Medium der inszenierten Fotografie. Stilmerkmal ihrer analog aufgenommenen und unbearbeiteten Einzelfotografien ist der explizite Bezug zur soziokulturellen Prägung des Betrachters. Die Künstlerin schafft in ihren Arbeiten die Suggestion einer chronologisch erzählten Geschichte, die trotz der klar erkennbaren, gegenständlichen Bildsprache rätselhaft, erotisch und unheimlich erscheint. Hauptakteure sind Mädchen an der Schwelle zum Frausein, deren Handlungen diffus und ohne Auflösung bleiben. Nadia Ismail untersucht die künstlerischen Strategien der 1969 geborenen Amerikanerin anhand einer Auswahl ihrer fotografischen Serien mit Schwerpunkt auf den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren. Die Aufnahmen werden in von der Forschung noch nicht berücksichtigte Analogien gestellt und dadurch in einen neuen fotohistorischen, literarischen sowie kunsthistorischen Kontext gesetzt. In den bewusst weit gefassten, interdisziplinären und medienübergreifenden Exkursen erörtert Ismail, welchen Anteil an der Bildgenese der Betrachter besitzt und welchen die fotografische Aufnahme selbst offenbart. Sie zeigt auf, dass Anna Gaskell Stilmittel aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und verschiedenen historischen Epochen auf ihre Fotografien anwendet, mit dezidiertem Schwerpunkt auf dem Ende des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Neben kunsthistorischen Bezügen werden künstlerische Strategien primär aus Literatur sowie Film und überdies Krankheitsbilder aus der Psychologie und Psychopathologie in Exkursen beschrieben, als Einflussfaktoren herausgearbeitet und in den betrachteten Werkserien verortet. Die Dissertation bildet die erste umfängliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den fotografischen Serien.
Aktualisiert: 2018-07-06
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„Und davon will ich Sie nicht länger abhalten“

„Und davon will ich Sie nicht länger abhalten“ von Götz,  Martha
Als Textsorte erscheint die Kunstrede, also die Einführung zu Kunstausstellungen, selten in Buchform, obwohl sie bei jeder größeren Ausstellung zur Anwendung kommt. Im Gegensatz zum Katalogtext ist sie eben nur »flüchtig«, ein etwa 10- bis 15minütiger Vortrag, der nur zum Anhören da ist und normalerweise nicht gedruckt wird. Die Kunstrede möchte Neugier wecken, vorhandenes Interesse verstärken, Impulse für das Betrachten sowie das Verstehen der Kunstwerke geben. Idealerweise bietet sie Aha-Erlebnisse und eröffnet andere Sehweisen auf das Werk. Dieser Band enthält zahlreiche Kunstreden zu unterschiedlichen Kunstrichtungen (z.B. dem deutschen Expressionismus oder Positionen der zeitgenössischen Fotografie) und beschäftigt sich mit den Werken von Elisabeth Büchel, Frederick Bunsen, Marianne Durach, Sara Focke Levin, Kathrin Gebhardt-Nieselt, Günter Grass, Friedensreich Hundertwasser, Horst Janssen, Guillermo De Lucca Villacis, Frank Lukas, Johannes Pfeiffer, Ingrid Piepenbring, Helene Roth, Johannes Rave, Claus Rudolph, Petra Seibert, Hartmut Steegmaier, Stefanie Welk u.a.
Aktualisiert: 2018-03-27
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BLOCK 2008

BLOCK 2008 von Rutishauser,  Georg, Thal,  Andrea
Ein Jahr ; 366 Bilder ; 12 Fotografinnen und Fotografen. Der Kalender BLOCK 2008 überrascht mit einer überwältigenden Anzahl von Bildern ; die anregen und gleichzeitig überfordern. Die Bilder werden täglich abgerissen ; sie können aufbewahrt oder im Altpapier entsorgt ; mit Notizen versehen oder weiterverschenkt werden. BLOCK ist der Versuch ; die Betrachterinnen und Betrachter mit Bildern zu konfrontieren und ihnen einen facettenreichen Blick auf die Welt zu zeigen. Darüber hinaus präsentiert die Publikation eine junge Generation von Fotografinnen und Fotografen ; deren Bilder Geschichten erzählen ; auf Reisen oder aus dem Alltag konzentrierte Momente von Intimität ; Konfrontation ; Witz und Begierde festhalten oder in laborartigen Untersuchungen und Inszenierungen Alltagsmechanismen und fotografische Prozesse reflektieren. Zwölf Junge Fotografinnen und Fotografen ; die in der Schweiz arbeiten oder hier aufgewachsen sind und die sich unterschiedlich und weit über die Landesgrenzen hinaus mit ihrer Umgebung auseinandersetzen ; wurden eingeladen ; für BLOCK Bildserien zu schaffen. Die für diese Publikation entwickelten Konzepte und Ideen wurden im Zeitraum von Winter 2006 bis Sommer 2007 umgesetzt. Entstanden sind thematische Serien oder lose Bildersammlungen ; Auszüge aus realen Archiven oder imaginierten Fotoalben ; inszenierte Versuchswelten oder Bilder von realen Schauplätzen. Viele der eigens für BLOCK realisierten Beiträge reflektieren spielerisch das Format des Kalenders und das Medium der Fotografie. Die Fotografien von Petra Elena Köhle & Nicolas Vermot Petit-Outhenin beziehen sich auf Daten historischer Ereignisse ; Stefan Burger zeigt in seiner Serie «Helmut Newton 1920–2004» den Ort ; an dem in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 2004 der Fotograf Helmut Newton starb ; und Cora Piantonis Bilder konfrontieren das Klischee-Kalenderbild par excellence ; das Pin-up vor flottem Auto ; mit einer dokumentarischen Herangehensweise. Ähnlich den Starschnitten in Popmagazinen ; nutzen Taiyo Onorato & Nico Krebs die serielle Abfolge des Abreiss-kalenders: Aus der Sammlung ihrer Einzelbilder lässt sich ein grösseres Gesamtbild zusammensetzen. Entsprechend der assoziativen Anlage von BLOCK widmen sich Autoren wie Victor de Castro ; Andrea Heller und Tom Huber einer essayistischen Fotografie ; indem sie Momente aus dem Alltag greifen und diese in jeweils sehr unterschiedlicher Ästhetik zu Bildersammlungen zusammenstellen. Guadalupe Ruiz präsentiert eine Auswahl von Mitgliedern der eigenen Familie in den Kulissen der Kolumbianischen Hauptstadt Bogotá und schafft Bilder ; die zwischen Inszenierung und Schnappschuss oszillieren ; während die von Stéphanie Gygax gewählten alltäglichen Bildmotive – Familie und Freunde ; Ferienorte ; Strände – insbesondere in den Schwarz-Weiss-Aufnahmen an Filmsequenzen erinnern. In Verkleidung einer fiktiven Vater- beziehungsweise Sohnfigur aus dem amerikanischen mittleren Westen bereisen Cris Faria & Lukas Mettler für drei Tage in einem gemieteten Auto die Schweiz und lassen sich dabei fotografieren. Einem anderen Aspekt von Alltäglichkeit haben sich Sophie Huguenot und Christian Vetter verschrieben. Sophie Huguenot folgt in ihrer Serie «L’actualité et son quoti-dien» täglich einer Equipe von TV-Reportern des Westschweizer Lokalfernsehens und befragt mit ihren Aufnahmen die Entstehung von Nachrichtenmeldungen und die Bildproduktion der Lokalnachrichten. Christian Vetter zeigt Fotografien aus den zwei Serien «Space Oddity» und «Everytown» ; die die stillen Sensationen scheinbar banaler Strassenecken ; Hinterhöfe und urbaner Zwischenzonen festhalten.
Aktualisiert: 2018-03-15
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Venedig ist auch nicht viel größer als Ehrenfeld

Venedig ist auch nicht viel größer als Ehrenfeld von Rosenthal,  Peter
Mehr als Nippes oder Kalk ist Ehrenfeld all das was man mit Sympathie mit Köln verbindet. Der ehemalige Arbeiterstadtteil, der als Wohnviertel immer beliebter wird, ist geprägt von einem migrantischen Milieu mit exotischen Geschäften, Szenekneipen, Imbissbuden von Gastronomen aus aller Welt und ist berühmt für seine lebendige Disco- und Kulturszene. Von seiner Arztpraxis auf der Venloer Straße / Ecke Gürtel hat der Herausgeber mehr als 35 Ehrenfelder um Beiträge gebeten. So entstand in fünf Jahren dieses Buch, das viele wenig bekannte Seiten von Ehrenfeld zeigt. Erzählt, fotografiert, vorgestellt und nachgezeichnet von Menschen, die Unterschiedliches mit dem Stadtteil verbindet: eine besondere Geschichte, eine persönliche Beziehung, eine bestimmte Idee oder ein ganzes Leben. Mit zwei Karten sowie einem Personen- und Ortsregister.
Aktualisiert: 2018-07-02
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Leere Bühnen

Leere Bühnen von Feßel,  Sonja
Weite Naturlandschaften, ein nasser Acker, urbane Szenerien, der Balkon eines amerikanischen Motels: Vermeintlich unspektakuläre Aufnahmen alltäglicher Orte entpuppen sich durch Bildtitel oder beigefügte Begleittexte als Fotografien von Orten mit Vergangenheit: Verdun, Passchendaele, Auschwitz, der Sterbeort Martin Luther Kings. Ob Schlachtfelder, Tatorte oder andere Schauplätze historisch bedeutsamer Ereignisse, stets haben die an ihnen stattgefundenen Geschehnisse in Folge die Wahrnehmung der Orte nachhaltig verändert. Gleichfalls wandelt sich mit dem Wissen um diese Geschehnisse auch der Blick auf die Bilder. Das künstlerische Interesse am historischen Ort lässt sich seit Beginn der 1990er Jahre und vermehrt seit der Jahrtausendwende international beobachten. Dabei geht es den Fotografinnen und Fotografen um mehr als rein formal-ästhetische Fragen. Vielmehr lenken sie den Blick auf die heutige sozio-kulturelle Signifikanz der Orte – beispielsweise als lieux de mémoire im Sinne Pierre Noras –, aber auch auf die medialen Bedingungen der Vergegenwärtigung und Vermittlung von Geschichte. Mit dem Motiv des historischen Ortes als Stellvertreter eines längst vergangenen und damit nicht mehr unmittelbar fotografisch abbildbaren Ereignisses rücken zudem das Paradox einer Fotografie von Vergangenheit und damit die medialen Bedingungen und Grenzen des Mediums in den Fokus. Im Zentrum der Publikation stehen fotografische Serien von Bleda y Rosa, Alan Cohen, Anne Ferran, Peter Hebeisen, Martin Krenn, Eva Leitolf, Bart Michiels, Sally Mann, Joel Sternfeld, Nebojša Šerić Shoba und Christian Vogt.
Aktualisiert: 2018-05-30
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Jo Fischer

Jo Fischer von Fischer,  Jo, Kässens,  Nils-Arne
Jo Fischer gehört zu den Shootingstars des deutschen Fotografennachwuchses. Für das Magazin Der Spiegel sowie Leica Fotografie International reist er regelmäßig um die Welt und sammelt Geschichten. Für die Ausstellung In Syke im Syker Vorwerk zog Fischer vorübergehend nach Bremen und begab sich hier auf eine fotografische Recherche – über die Stadt Syke, das niedersächsische Umland und die dort ansässigen Menschen. Insbesondere die Alltagsgeschichten interessieren den Fotografen, die kleinen Begebenheiten, die so komisch-grotesk wie abgründig sind. Seine Bildgeschichten entstanden schließlich in Schützenvereinen, auf Bauernhöfen oder urigen Gaststätten, dort porträtierte er Menschen und kam mit ihnen ins Gespräch. Es entstand ein eindrückliches fotografisches Tagebuch, das in diesem Band präsentiert wird.
Aktualisiert: 2017-11-10
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Walter Vogel

Walter Vogel von Vogel,  Walter
Der international renommierte Fotograf und Buchautor Walter Vogel (* 1932), weithin bekannt für seine unvergesslichen Porträts von Pina Bausch und Joseph Beuys, ist ebenso erfolgreich mit seinen vielfältigen Reisebildern mit Schwerpunkt auf Italiens Café-Bars. Weniger beachtet blieb bisher eine von ihm bevorzugte Art des Fotografierens weiblicher Schönheit, die sich periodisch wiederholend über einen langen Zeitraum hinzieht und sich zur Aufgabe gestellt hat, Schönheit mit den unverwechselbaren Persönlichkeiten seiner Modelle zu verbinden. Das neue Fotobuch Ewa Eva präsentiert nun diesen Teil seines OEuvres und gilt gleichzeitig als Hommage an eben jene zahlreichen, der Öffentlichkeit größtenteils unbekannten Frauen, die ihm Modell gestanden haben. Die Abbildungen werden ergänzt durch die persönlichen Erinnerungen von Walter Vogel.
Aktualisiert: 2017-11-10
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droneviews

droneviews von Karabuda Ecer,  Ayperi
Klein, schnell und wendig sind sie und sie kommen fast überall hin. Drohnen sind immer bereit und ihre Bilder revolutionieren die Fotografie mit völlig neuen Möglichkeiten. Sie tauchen in Häuserschluchten und unzugängliche Naturlandschaften, stürzen sich in Vulkane und sind bereit, wenn Delfine durchs Wasser jagen. Ein Bildband mit den besten Luftbildern weltweit. Mit ausführlichen Informationen aus der Welt der kreativen Drohnen-Fotografie.
Aktualisiert: 2017-04-19
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