Mediterranean Slavery Revisited (500–1800) – Neue Perspektiven auf mediterrane Sklaverei (500–1800)

Mediterranean Slavery Revisited (500–1800) – Neue Perspektiven auf mediterrane Sklaverei (500–1800) von Hanß,  Stefan, Schiel,  Juliane
Das Thema der Sklaverei boomt. Neben die aus dem transatlantischen Kontext bekannten Vorstellungen von Sklaverei sind in den letzten Jahren zahlreiche Studien getreten, die am Beispiel anderer Räume neue Bilder von Servilität entwerfen. Als ein besonders fruchtbares Feld hat sich hier das Mediterraneum der Vormoderne erwiesen. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die den Mittelmeerraum aus verschiedenen disziplinären Perspektiven in den Blick nehmen und Semantiken und Praktiken der Sklaverei in West- und Osteuropa, in Nordafrika, im Byzantinischen und im Osmanischen Reich untersuchen. In mikrohistorischen Fallstudien und transkulturell vergleichenden Analysen werden diese Ergebnisse einander gegenübergestellt und in ihren Abhängigkeiten untersucht. Der Band verortet sich damit im Feld einer Neuen Sozialgeschichte, die kulturwissenschaftliche Theorien mit mikrohistorischen und praxeologischen Ansätzen verbindet und Sklaverei als kontextabhängige soziale Relation konzipiert. Slavery has become one of the most booming research topics. The well-known transatlantic context of slavery has recently been enriched by numerous studies which take other regions into account and create new representations of servility. It is the pre-modern Mediterraneum which has proven especially fruitful for an extended approach to forms of slavery. This volume collects papers which reconsider the Mediterranean from various disciplinary perspectives and examine semantics and practices of servility in Western and Eastern Europe, North Africa as well as in the Byzantine and Ottoman Empire. The results from microhistorical case studies and transcultural comparative analyses are put into comparison and various forms of interlinkage are discussed. This volume is thus marked by a combination of cultural studies and approaches from microhistorical and praxeological perspectives which forms part of a New Social History. By doing so, slavery is conceived and problematized as a context specific social relation.
Aktualisiert: 2018-07-26
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Zurich Otorhinolaryngology, Head & Neck Surgery Department 1917–2017

Zurich Otorhinolaryngology, Head & Neck Surgery Department 1917–2017 von Mudry,  Albert
This book is a tribute to all of the many doctors, researchers, nurses, administrators, visitors and many others who have contributed to the success of the Department of Otorhinolaryngology at the University Hospital of Zurich during the last 100 years. Leading personalities and a team of determined employees have made the clinic what it is today: the largest otorhinolaryngological clinic in Switzerland. The journey started in April 1917, when Professor Felix Nager was commissioned by the government of the canton of Zurich to establish a clinic for otorhinolaryngology and to conduct this clinic separately from the outpatient clinic of internal medicine. In this time, otorhinolaryngology was a new emerging surgical and research subject to be explored by pioneers. There was only limited knowledge available and new information was waiting to be discovered. Since then, times have changed rigorously and now it seems to be the other way around. There is so much information discovered and always and everywhere easily available that we need superspecialists and information technology to handle it. But finding new and - most importantly - relevant knowledge is extremely difficult and requires teams of interdisciplinary experts with sophisticated laboratory equipment.
Aktualisiert: 2018-07-26
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Bedrohungen in Friedenszeit

Bedrohungen in Friedenszeit von Caprez,  Nina Flurina
Ausgerechnet das Kriegsende 1918 kennzeichnete für das Kloster Muri-Gries den Beginn einer Phase existentieller Herausforderungen. Verlorene Kriegsinvestitionen, Währungsumstellung und drohende Rechtsangleichung bereiteten den Mönchen Sorge. Die auf die Pariser Friedensverträge folgende völkerrechtliche Annexion des deutsch geprägten und bisher zu Österreich-Ungarn gehörenden Südtirol durch Italien schürte Ängste. Abt Alfons Maria Augner und seine Mitbrüder fürchteten eine erneute Aufhebung ihres Klosters. Der Weg dieser Benediktinergemeinschaft durch die Krisenzeit nach 1918 wird erstmalig und anhand klosterinterner Dokumente aus einer nicht-monastischen, weiblichen Aussenperspektive nachgezeichnet. Die ­Arbeit vermittelt die problematische Situation des Konvents sowie dessen einfallsreiche, erfolgreiche und rechtlich zuweilen strittigen Lösungsstrategien. Die Verschränkung von Kloster- und Welt­geschichte zeigt Auswirkungen politischer Entscheide auf die Entwicklung einer Institution, einer Ordensgemeinschaft.
Aktualisiert: 2018-07-12
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Zwischen Erinnerung und Aufarbeitung

Zwischen Erinnerung und Aufarbeitung von Hauss,  Gisela, Lengwiler,  Martin, Ziegler,  Béatrice
Das vergangene Unrecht bei fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ist in den gesellschaftlichen Blick geraten. Dass dies geschehen konnte, hat mit dem Reden der Betroffenen, mit der gesellschaftliches Bewusstsein schaffenden Aktivität von Kulturschaffenden und dem Willen staatlicher Institutionen zur politischen und historischen Aufarbeitung des Geschehenen zu tun. Nichts davon ist selbstverständlich. Davon handelt dieses Buch. In vier Perspektiven werden die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen an Minderjährigen beleuchtet: es geht zuerst um das Wissen über das Geschehene, dann um die Präsenz des erfahrenen Unrechts bei Betroffenen. Prinzipien und Leitvorstellungen bei der gesellschaftlichen Aufarbeitung geschehenen Unrechts werden danach in den Blick genommen, bevor gezeigt wird, mit welchen Mitteln und Medien das Bewusstsein der Gesellschaft für dieses Thema sensibilisiert worden ist.
Aktualisiert: 2018-07-12
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Der Landesstreik 1918

Der Landesstreik 1918 von Gautschi,  Willi
«So war der Streik das beinahe noch einzige ­politische Druckmittel, das einigermassen jenem der Spitzenverbände und der bürgerlichen Lobbys gleichkam. Man kann ihm deshalb, vor allem angesichts der Not­situation von 1918, seine Legitimität nicht absprechen. Gerade dieser letztgenannte Punkt zeigt aber auch, dass die Geschichte des Landesstreiks nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Solange seine Interpretation auch auf das heutige, aktuelle Staatsverständnis greift, bildet der Landesstreik ein Element des Widerspruchs und der Herausforderung. Um so notwendiger ist nicht nur seine Einbeziehung ins allgemeine und popularisierte Bild der Schweizer­geschichte, sondern auch eine permanente, auf historischer Forschung beruhende Auseinandersetzung.» Aus dem Nachwort von Hans Ulrich Jost «Gautschis gründliches Werk gehört zu den eingehendsten und objektivsten Darstellungen. Das Buch stützt sich – wohl zum erstenmal – in umfassender Weise nicht bloss auf die von den Arbeiterkreisen zugänglich gemachten Quellen, sondern auch auf die Dokumente der Regierung und der Armee.» Die Zeit
Aktualisiert: 2018-07-27
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Der Landesstreik 1918

Der Landesstreik 1918 von Gautschi,  Willi
«So war der Streik das beinahe noch einzige ­politische Druckmittel, das einigermassen jenem der Spitzenverbände und der bürgerlichen Lobbys gleichkam. Man kann ihm deshalb, vor allem angesichts der Not­situation von 1918, seine Legitimität nicht absprechen. Gerade dieser letztgenannte Punkt zeigt aber auch, dass die Geschichte des Landesstreiks nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Solange seine Interpretation auch auf das heutige, aktuelle Staatsverständnis greift, bildet der Landesstreik ein Element des Widerspruchs und der Herausforderung. Um so notwendiger ist nicht nur seine Einbeziehung ins allgemeine und popularisierte Bild der Schweizer­geschichte, sondern auch eine permanente, auf historischer Forschung beruhende Auseinandersetzung.» Aus dem Nachwort von Hans Ulrich Jost «Gautschis gründliches Werk gehört zu den eingehendsten und objektivsten Darstellungen. Das Buch stützt sich – wohl zum erstenmal – in umfassender Weise nicht bloss auf die von den Arbeiterkreisen zugänglich gemachten Quellen, sondern auch auf die Dokumente der Regierung und der Armee.» Die Zeit
Aktualisiert: 2018-07-27
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Der Landesstreik 1918 und Der Landesstreik 1918 Dokumente

Der Landesstreik 1918 und Der Landesstreik 1918 Dokumente von Gautschi,  Willi
«So war der Streik das beinahe noch einzige ­politische Druckmittel, das einigermassen jenem der Spitzenverbände und der bürgerlichen Lobbys gleichkam. Man kann ihm deshalb, vor allem angesichts der Not­situation von 1918, seine Legitimität nicht absprechen. Gerade dieser letztgenannte Punkt zeigt aber auch, dass die Geschichte des Landesstreiks nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Solange seine Interpretation auch auf das heutige, aktuelle Staatsverständnis greift, bildet der Landesstreik ein Element des Widerspruchs und der Herausforderung. Um so notwendiger ist nicht nur seine Einbeziehung ins allgemeine und popularisierte Bild der Schweizer­geschichte, sondern auch eine permanente, auf historischer Forschung beruhende Auseinandersetzung.» Aus dem Nachwort von Hans Ulrich Jost «Gautschis gründliches Werk gehört zu den eingehendsten und objektivsten Darstellungen. Das Buch stützt sich – wohl zum erstenmal – in umfassender Weise nicht bloss auf die von den Arbeiterkreisen zugänglich gemachten Quellen, sondern auch auf die Dokumente der Regierung und der Armee.» Die Zeit
Aktualisiert: 2018-07-27
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Schule und Zivilreligion

Schule und Zivilreligion von Katzenstein,  Rahel
1872 wurde im Kanton Zürich anlässlich der Abstimmung über ein neues Schulgesetz die Abschaffung des konfessionell-dogmatischen Religionsunterrichts diskutiert. 2004 sollte wegen Sparmassnahmen das Fach biblische Geschichte abgeschafft werden. Diese Studie analysiert die Diskussionen um den schulischen Religionsunterricht im Kanton Zürich Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit Blick auf die an die öffentliche Schule gerichteten zivilreligiösen Erwartungen und zeigt Kontinuitäten und Diskontinuitäten auf. Die Erwartungen an die öffentliche Schule sind vielfältig und hoch gespannt. Gewaltprävention, Sexualaufklärung oder der rechte Umgang mit neuen Informationstechnologien werden gefordert. Das Buch stellt eine ganz bestimmte Art normativer Erwartungen, zivilreligiöse, in den Fokus. Zivilreligiöse Erwartungshaltungen haben ihren Nährboden im Spannungsfeld von gesellschaftlicher Ausdifferenzierung und Religionsfreiheit einerseits und dem Bemühen um politische Einheit und gesellschaftliche Integration andererseits. Sie gedeihen dort, wo zum einen die Trennung von Bürgerrecht und Bekenntnispflicht als zu schützende, freiheitliche Errungenschaft erachtet, zugleich aber der Verlust der politischen Einheit und Stabilität befürchtet wird, weil ein auf weltanschaulich-religiöser Ebene einigendes Band fehlt. Seit die öffentliche Schule nicht mehr unter kirchlicher, sondern unter staatlicher Aufsicht steht, wird, so die Ausgangsthese, eine solche einheitsstiftende Funktion bis heute von der öffentlichen Schule erwartet.
Aktualisiert: 2018-05-04
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