Schichtarbeit unter Veränderungsdruck

Schichtarbeit unter Veränderungsdruck von Hielscher,  Volker, Kreutzer,  Elena, Matthäi,  Ingrid
Immer mehr Menschen arbeiten im Schicht- und Nachtdienst. Ihr Alltags- und Privatleben wird durch den Schichtplan strukturiert, mit Folgen für das soziale Alltagsleben. Unternehmen wiederum stehen vor der Frage, wie sie die Arbeitsfähigkeit ihrer Schichtarbeitenden langfristig erhalten und mit älter werdenden Belegschaften einen leistungsfähigen Schichtbetrieb organisieren können. Fallstudien aus verschiedenen Branchen verdeutlichen, dass Schichtarbeit nicht gleich Schichtarbeit ist und dass sich die Arbeitsbiografien von Schicht-beschäftigten unterschiedlich entwickeln. Manche können gesund und zufrieden bis zum Renteneintritt im Schichtbetrieb verbleiben, andere leiden unter Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit und ihrer Lebensqualität. Da die betrieblichen Optionen für gesundheitsbedingte Schichtbefreiungen an Grenzen stoßen, suchen die Unternehmen nach innovativen Konzepten, wie sie Arbeitsfähigkeit und Motivation ihrer Beschäftigten im Schichtbetrieb langfristig erhalten können.
Aktualisiert: 2019-05-27
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Weniger Bürokratielasten durch regelbasierte Software-Architektur

Weniger Bürokratielasten durch regelbasierte Software-Architektur von Steffens,  Petra
Aus der Analyse des Status Quo in Unternehmen und Verwaltung werden Gestaltungsziele und Anforderungen an die Automatisierung staatlicher Informationspflichten abgeleitet. Basierend auf Konzepten der Enterprise Application Integration und des Geschäftsregelansatzes wird das Analysemuster „Regelbasierter Mediator“ definiert. Eine konkrete architektonische Ausgestaltung des Musters stellt die regelbasierte Software-Architektur des Prozess-Daten-Beschleunigers (kurz P23R) dar, die es ermöglicht, beliebige Meldevorgänge zwischen Unternehmen und Behörden zu automatisieren. Trotz zahlreicher nachgewiesener Vorteile konnte sich der P23R-Ansatz bis heute nicht breitflächig durchsetzen. Zur Erklärung dieses Sachverhalts wird die Diffusionstheorie herangezogen, die Praxiserfahrungen mit dem P23R-Ansatz analysiert und zentrale Diffusionshemmnisse erörtert. Ausgehend von dieser Analyse wird ein Lösungsmodell vorgestellt, das zusätzlich zu einer generischen, regelbasierten Software-Infrastruktur leichtgewichtige „Reporting-Services“ und ein mögliches Ökosystem zu deren Realisierung umfasst.
Aktualisiert: 2019-05-09
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„Die Kraft der deutschen Erde“

„Die Kraft der deutschen Erde“ von Schmidt,  Dorothea
„Hitler bedeutet Krieg“ – das erkannten anfangs nur wenige, doch bald nach 1933 setzte die zunehmende Aufrüstung ein. Damit ging zwar die Arbeitslosigkeit zurück, aber das bessere Leben, das Angehörigen der „Volksgemeinschaft“ versprochen wurde, blieb mit wenigen Ausnahmen wie den Freizeitangeboten von Kraft durch Freude ein leeres Versprechen. Für die meisten blieb die Ernährung deutlich frugaler als in anderen entwickelten Ländern, nur beim Bier war es anders. Der Ausstoß der Brauereien nahm laufend zu und auch die Qualität des Gerstensaftes blieb bis weit in die Kriegszeit hinein hoch. Dabei spielten konkurrierende Organisationen innerhalb des NS-Apparates eine Rolle. Die Hauptvereinigung der deutschen Brauwirtschaft, die in Berlin-Schöneberg ansässig war und zum Reichsnährstand gehörte, bemühte sich um eine Dämpfung des Konsums, aber die Wirtschaftsgruppe Brauerei, in der die Brauer das Sagen hatten, erwies sich als durchsetzungsfähiger. Warum war das so?
Aktualisiert: 2019-05-27
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Globale Wertschöpfungsketten und nationale Institutionen

Globale Wertschöpfungsketten und nationale Institutionen von Teipen,  Christina
Die Computerspieleentwicklung steht wie kaum eine andere Branche in Europa für kreative Wissensarbeit unter z. T. riskanten Beschäftigungsbedingungen. Die weltweiten Zahlen des Computerspielemarktes deuten darauf hin, dass wir es mit einer wachsenden Branche zu tun haben, deren Bedeutung in europäischen Volkswirtschaften eher zu- als abnehmen wird. Für drei Länder wird das Zusammenspiel von makro-institutionellen und branchenspezifischen Bedingungen sowie den Arbeits- und Beschäftigungssystemen auf der Unternehmensebene untersucht. Auf der Mikroebene wird ein Schwergewicht auf die Interessenvertretung, die Flexibilität von Arbeit und Beschäftigung sowie die Rolle der Ausbildung und Qualifizierung gelegt. Auf der makroinstitutionellen Ebene konzentriert sich die Studie auf das System der Arbeitsregulierung sowie das Ausbildungs- und das Finanzsystem. Die Verfasserin forscht und lehrt im Bereich komparativer Institutionenanalyse sowie globaler Wertschöpfungsketten.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen

Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen von Hanau,  Hans, Matiaske,  Wenzel
Seit einem Vierteljahrhundert beobachten die Sozialwissenschaften Veränderungen in der Organisation von Arbeitsverhältnissen, die sie unter dem Stichwort der Entgrenzung bündeln. Die Dezentralisierung der Organisation — vom Outsourcing, über strategische Allianzen bis hin zu Netzwerken — geht mit der Flexibilisierung und Subjektivierung von Arbeit einher. Was zunächst nur in der Peripherie großer Organisationen und in neuen Branchen registriert wurde, entwickelt sich beschleunigt zum Normalfall im Zentrum der Erwerbsarbeit. In der betriebswirtschaftlichen Organisationsforschung, die diese Wandlungen der Praxis begleitet hat, wird die Frage erörtert, ob die „grenzenlose Unternehmung“ gar einen Verlust des konstitutionellen Gegenstandes der Disziplin bedeutet. In der Teildisziplin Personal wird eine Ausweitung auf das Feld der Arbeit diskutiert. Korrespondierend verlieren im Arbeitsrecht grundlegende Begriffe wie Betrieb, Arbeitnehmer und Arbeitgeber an Schärfe. Damit schwinden die Anwendbarkeit des arbeitsrechtlichen Schutzinstrumentariums sowie der Einfluss von Betriebs- und Tarifautonomie. Der Band will die nunmehr auch über Fächergrenzen hinweg aufgenommene Debatte anregen und vertiefen. Denn sie betrifft nicht weniger als die Konstitution sozialer Marktwirtschaft.
Aktualisiert: 2019-05-10
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Fluidität bildet

Fluidität bildet von Oberlechner,  Manfred, Schneider-Reisinger,  Robert
Der Begriff „Bildung“ verweist auf die Auseinandersetzung von bildungsrelevanten Themen von Subjekt und Umwelt bzw. auf die dabei stattfindenden Verhältnis- und Grenzsetzungen und hier speziell auf die Frage nach dem „pädagogischen Fluid“ einerseits und Fluidität als Eigenschaft erziehungswissenschaftlicher Prozesse und Felder andererseits. Wenn Bildung „fluide“ gedacht wird, lässt sich diese nicht als festes Kapital im Prozess stetigen Machtzuwachses nutzen: Was fluide ist, kann nicht kumuliert werden. Ist diese Fluiditätsthese zur Bildung möglicherweise die Chance auf eine Entkapitalisierung von Bildung und einen Ausgang von der Verwertungs- und Wachstumslogik? Wie kann eine Wissensgesellschaft gedacht werden, die sich selbst „fluide“ begreift? Mit Beiträgen von Florian Dobmeier, Sebastian Engelmann, André Epp, Dominik Farrenberg, Nina Grünberger, Raffael Hiden, Juliane Noack Napoles, Manfred Oberlechner, Guido Pollak, Anke Redecker, Thomas Rucker, Robert Schneider-Reisinger, Andreas Spengler, Gabriele Sorgo, Birke Sturm
Aktualisiert: 2019-05-17
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Experimentelle Gesellschaft

Experimentelle Gesellschaft von Böschen,  Stefan, Groß,  Matthias, Krohn,  Wolfgang
Experimentelle Praktiken finden sich in allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern und in ganz verschiedenen Formen. Dieser Band geht der Vermutung nach, dass im Experiment ein (wissens-)gesellschaftliches Dispositiv im Sinne Foucaults angelegt ist, dessen symbolische Bedeutung, Handlungsmotivation und Legitimationskraft grundlegender und weitreichender ist, als es der eingeengte Blick auf die experimentelle Methodik der Naturwissenschaft hergibt. Das Buch sondiert die Vielfalt an Mustern experimentellen Handelns anhand dreier Schwerpunkte. Der erste Schwerpunkt gruppiert sich um Konzepte, Strategien und Problemen des Experimentierens. Ein zweiter erkundet die Relevanz von Praktiken des Experimentierens in differenten Feldern. Der dritte Schwerpunkt versammelt Beiträge, die Städte als Orte des Experimentierens erkunden und die an solchen Orten kultivierte Vielfalt experimenteller Handlungsmuster sichtbar machen. Mit Beiträgen von Petra Ahrweiler, Thomas Alkemeyer, Stefan Böschen, Thomas Etzemüller, Matthias Groß, Jürgen Howaldt, Nina Janich, Daniela Karow-Kluge, Ralf Kopp, Wolfgang Krohn, Wiebke Lass, Stephan Lingner, Andreas Lösch, Rolf Parr, Fritz Reusswig, Thomas Saretzki, Jan C. Schmidt, Christoph Schneider, Holger Schulze, Michael Schwarz, Stefan Selke, Niklas Simon, Peter Wehling.
Aktualisiert: 2019-05-21
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„…was willst du viel mitbestimmen?“

„…was willst du viel mitbestimmen?“ von Eichmann,  Hubert, Flecker,  Jörg, Krenn,  Manfred, Papouschek,  Ulrike
Zentrale Frage des Bandes, der nunmehr bereits in 2. Auflage einscheint, ist, wie sich die Partizipationschancen der Erwerbstätigen unter den Bedingungen flexibler, projektförmiger oder mobiler Arbeit entwickeln. Die Autoren nehmen eine Vergleichsperspektive ein, die durch starke Kontraste besonders interessante Aufschlüsse verspricht: Sie untersuchen empirisch Unternehmen, die informationstechnische Dienstleistungen anbieten, und Betriebe, die Dienste in der mobilen Pflege erbringen. In beiden Tätigkeitsfeldern spielen Mobilität, flexible Arbeitszeiten und die Subjektivierung von Arbeit eine wichtige Rolle, aber die Bedingungen, Ausformungen und Umgangsweisen der Beschäftigten damit sind höchst unterschiedlich. Während die Informationstechnik-Branche gemeinhin als paradigmatischer Fall einer genuin dynamischen, "modernen" Arbeitswelt aufgefasst wird, findet man in der scheinbar viel traditionelleren Sphäre der Pflegedienste ganz ähnliche Abweichungen vom fordistischen Normalarbeitsverhältnis – nur sind sie hier nicht das Resultat aktueller Umbrüche, sondern schon lange gang und gäbe.
Aktualisiert: 2019-05-21
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Ratingagenturen zwischen Krise und Regulierung

Ratingagenturen zwischen Krise und Regulierung von Hiß,  Stefanie, Nagel,  Sebastian
Nie zuvor standen Ratings und Ratingagenturen derart im Fokus und in der Kritik der Öffentlichkeit wie in den vergangenen Jahren. Der Band, der nunmehr in 2. Auflage vorliegt, ist ein soziologischer Erklärungsversuch der von Ratingagenturen mit verursachten und auf sie selbst zurückwirkenden Krisen und der politischen Aushandlungsprozesse rund um eine Regulierung der Agenturen im Nachgang dieser Krisen. Der Band gibt einen Überblick über Methoden des Ratings und den Ratingprozess und beleuchtet die Ratingbranche.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Gewerkschaftliche Mitgliedergewinnung im Dienstleistungssektor

Gewerkschaftliche Mitgliedergewinnung im Dienstleistungssektor von Dribbusch,  Heiner
Der Einzelhandel stellt durch die enorme Branchengröße und Beschäftigtenzahl ein wichtiges gewerkschaftliches Betätigungsfeld dar, wegen starker Fragmentierung und vielfach geringer Betriebsgrößen ist es aber auch besonders schwierig, eine solide Mitgliederbasis zu erreichen. Was unternehmen Gewerkschaften, um Mitglieder zu gewinnen? Dribbusch untersucht diese Frage - gestützt auf umfangreiche Recherchen und zahlreiche Interviews -, indem er drei große im Einzelhandel aktive Gewerkschaften in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden vergleicht. Nach einer Erörterung der theoretischen Grundlagen stellt der Autor die Praxis der Mitgliedergewinnung dar und analysiert die verschiedenen Strategien und zugrunde liegenden gewerkschaftlichen Politikentscheidungen, die durch die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und landesspezifischen Kulturen geprägt sind. Dabei wird deutlich, daß ähnliche Problemstellungen durchaus unterschiedlich bearbeitet werden, aber auch, worin die Gemeinsamkeiten bestehen: Eine entsprechende Prioritätensetzung hauptamtlicher Gewerkschaftsarbeit und ein gezielt gefördertes Engagement Ehrenamtlicher sind Grundbedingungen, um die gewerkschaftliche Verankerung in den Betrieben zu verbessern.
Aktualisiert: 2019-05-09
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