"Mama, das ist doch nicht Ihr Ernst?" Sie schwieg nicht lange, dann sagte sie, ein wenig verlegen, aber bestimmt:
"Nein, mein Liebes, diesen Tisch werden wir mitnehmen müssen. Ohne ihn fahre ich nirgendwohin."
Im Sommer des Jahres 1986 entschließt sich die russische Lehrerin Anna Regolskaja, ihre Mutter Maria mit zu sich in die Stadt nach Nischni Nowgorod zu nehmen. Das Elternhaus ist bereits verkauft und Maria scheint nur ein paar persönliche Dinge mitnehmen zu wollen. Doch dann überrascht sie ihre Tochter mit dem Entschluss, dass sie die Reise nicht ohne ihren mächtigen, vom Vater geschreinerten Esstisch unternehmen will. Am Vorabend der Abreise beginnt die Mutter die Geschichte des Tisches und ihres Lebens zu erzählen. Der Tisch birgt ein Geheimnis und ist die letzte Verbindung zu ihrer Familie, deren Spur sich im Zweiten Weltkrieg verliert. Zum ersten Mal erfährt die Tochter, was es mit dem Tisch auf sich hat und dass er nicht nur im Leben ihrer Mutter, sondern vor allem in ihrem eigenen eine schicksalhafte Rolle gespielt hat. Insbesondere aber hört sie von Marias Liebe zu dem deutschen Wehrmachtsoffizier Georg, der sie beim Rückzug der Deutschen von einem auf den anderen Tag fluchtartig verlassen musste.
Als Mutter und Tochter aufbrechen, werden sie mit ihrem Tisch als übergroßem Gepäck am Zug zurückgewiesen, und so beginnt eine aberwitzige und abenteuerliche Reise über tausend Kilometer, die sie zu Fuß und mit Handwagen antreten. Ihre Fahrt durch die Weiten Russlands wird zu einer Reise durch seine Geschichte, sie ist voller Begegnungen mit anderen Menschen und deren Glück und Unglück, während der Mutter und Tochter immer wieder mit dem Schicksal ihrer eigenen Familie im Ersten und Zweiten Weltkrieg in Berührung kommen – eine Fahrt, die überraschend endet.
Kokurin schreibt eindringlich, poetisch, zutiefst berührend: Ein Roman in bester russischer Erzähltradition. Ein großes Lesevergnügen!
Aktualisiert: 2023-05-10
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Schmuel HaNagid, der mit ›bürgerlichem‹ Namen Schmuel ben Levi, auf arabisch Ismail ibn Nagrela hieß, wurde 993 in Córdoba, im muslimischen Anda-lusien, geboren. Er war Großwesir des Königreichs von Granada und einer der bedeutendsten jüdischen Dichter des mittelalterlichen Spaniens, gehört zu den ersten jüdischen Dichtern in Andalusien, die – bildlich gesprochen – den Raum der Synagoge verließen und nicht nur geistliche Lieder und Gedichte verfassten, sondern weltliche Themen in ihr Schaffen einbezogen. Schmuel HaNagid starb 1056 in Granada.
Die Rechtfertigung des eigenen Dichtens begründet Schmuel HaNagid mit dem Hinweis auf seine Abstammung von den Leviten, den Nachkommen eines der zwölf Söhne des biblischen Jakobs. Im alten Gottesdienst Israels stellten die Leviten die Sänger und Musiker. »David meiner Zeit bin ich«, schreibt er selbstbewusst und macht sich so auch zum Nachfahren des halbmythischen biblischen Königs, dem viele Psalmen zugeschrieben werden.
Am stärksten entziehen sich die Weinlieder und Liebesgedichte einer biographischen Zuordnung. Vor allem die Liebesgedichte handeln das Thema der Anziehung und Abstoßung, der Sehnsucht und Eifersucht vielfach in den von arabischen Mustern angeregten Bildern und Kampf-Metaphern ab. Dieser literarischen Konvention folgend, richten sie sich meist an ein männliches Gegenüber, auch wenn eine Frau gemeint ist.
Aktualisiert: 2023-05-02
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"Mama, das ist doch nicht Ihr Ernst?" Sie schwieg nicht lange, dann sagte sie, ein wenig verlegen, aber bestimmt:
"Nein, mein Liebes, diesen Tisch werden wir mitnehmen müssen. Ohne ihn fahre ich nirgendwohin."
Im Sommer des Jahres 1986 entschließt sich die russische Lehrerin Anna Regolskaja, ihre Mutter Maria mit zu sich in die Stadt nach Nischni Nowgorod zu nehmen. Das Elternhaus ist bereits verkauft und Maria scheint nur ein paar persönliche Dinge mitnehmen zu wollen. Doch dann überrascht sie ihre Tochter mit dem Entschluss, dass sie die Reise nicht ohne ihren mächtigen, vom Vater geschreinerten Esstisch unternehmen will. Am Vorabend der Abreise beginnt die Mutter die Geschichte des Tisches und ihres Lebens zu erzählen. Der Tisch birgt ein Geheimnis und ist die letzte Verbindung zu ihrer Familie, deren Spur sich im Zweiten Weltkrieg verliert. Zum ersten Mal erfährt die Tochter, was es mit dem Tisch auf sich hat und dass er nicht nur im Leben ihrer Mutter, sondern vor allem in ihrem eigenen eine schicksalhafte Rolle gespielt hat. Insbesondere aber hört sie von Marias Liebe zu dem deutschen Wehrmachtsoffizier Georg, der sie beim Rückzug der Deutschen von einem auf den anderen Tag fluchtartig verlassen musste.
Als Mutter und Tochter aufbrechen, werden sie mit ihrem Tisch als übergroßem Gepäck am Zug zurückgewiesen, und so beginnt eine aberwitzige und abenteuerliche Reise über tausend Kilometer, die sie zu Fuß und mit Handwagen antreten. Ihre Fahrt durch die Weiten Russlands wird zu einer Reise durch seine Geschichte, sie ist voller Begegnungen mit anderen Menschen und deren Glück und Unglück, während der Mutter und Tochter immer wieder mit dem Schicksal ihrer eigenen Familie im Ersten und Zweiten Weltkrieg in Berührung kommen – eine Fahrt, die überraschend endet.
Kokurin schreibt eindringlich, poetisch, zutiefst berührend: Ein Roman in bester russischer Erzähltradition. Ein großes Lesevergnügen!
Aktualisiert: 2023-02-14
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Der mit Esenin in den 20er Jahren befreundete Dichter V. Erlich hat einen Ausspruch überliefert, der Esenins Verhältnis zur eigenen Biographie zwar stilisiert, in dieser Stilisierung aber einen Grundzug trifft: "Wenn du jemals über mich schreiben willst, so schreibe: er lebte nur durch seine Kunst, und nur mit ihr ging er durchs Leben."
Aktualisiert: 2019-12-19
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»Mama, das ist doch nicht Ihr Ernst?« Sie schwieg nicht lange, dann sagte sie, ein wenig verlegen, aber bestimmt:
»Nein, mein Liebes, diesen Tisch werden wir mitnehmen müssen. Ohne ihn fahre ich nirgendwohin.«
Im Sommer des Jahres 1986 entschließt sich die russische Lehrerin Anna Regolskaja, ihre Mutter Maria mit zu sich in die Stadt nach Nischni Nowgorod zu nehmen. Das Elternhaus ist bereits verkauft und Maria scheint nur ein paar persönliche Dinge mitnehmen zu wollen. Doch dann überrascht sie ihre Tochter mit dem Entschluss, dass sie die Reise nicht ohne ihren mächtigen, vom Vater geschreinerten Esstisch unternehmen will. Am Vorabend der Abreise beginnt die Mutter die Geschichte des Tisches und ihres Lebens zu erzählen. Der Tisch birgt ein Geheimnis und ist die letzte Verbindung zu ihrer Familie, deren Spur sich im Zweiten Weltkrieg verliert. Zum ersten Mal erfährt die Tochter, was es mit dem Tisch auf sich hat und dass er nicht nur im Leben ihrer Mutter, sondern vor allem in ihrem eigenen eine schicksalhafte Rolle gespielt hat. Insbesondere aber hört sie von Marias Liebe zu dem deutschen Wehrmachtsoffizier Georg, der sie beim Rückzug der Deutschen von einem auf den anderen Tag fluchtartig verlassen musste.
Als Mutter und Tochter aufbrechen, werden sie mit ihrem Tisch als übergroßem Gepäck am Zug zurückgewiesen, und so beginnt eine aberwitzige und abenteuerliche Reise über tausend Kilometer, die sie zu Fuß und mit Handwagen antreten. Ihre Fahrt durch die Weiten Russlands wird zu einer Reise durch seine Geschichte, sie ist voller Begegnungen mit anderen Menschen und deren Glück und Unglück, während der Mutter und Tochter immer wieder mit dem Schicksal ihrer eigenen Familie im Ersten und Zweiten Weltkrieg in Berührung kommen – eine Fahrt, die überraschend endet.
Kokurin schreibt eindringlich, poetisch, zutiefst berührend: Ein Roman in bester russischer Erzähltradition. Ein großes Lesevergnügen!
Aktualisiert: 2022-04-17
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