Obwohl sich bedeutende Fachgelehrte seit langem mit Hölderlins Schriften befassen, ist bis heute vieles noch rätselhaft geblieben. Schließlich galt er als „wahnsinnig“ (mit verschiedenen klinischen Diagnosen), sodass man vielleicht nicht alles ganz ernst nehmen sollte. Kann aber jemand wirklich wahnsinnig sein, wenn schon seine Zeitgenossen eines seiner Gedichte als das „Summum optimum“ der Dichtkunst bezeichneten? Zwar ist der „Wahnsinn“ öfter angezweifelt worden, es fehlten aber Erklärungen für sein zeitweise absonderliches, von „Fachleuten“ nicht verstandenes Verhalten. Gleichfalls fehlen Verständnis und Erklärungen für die Genialität in seinem gesamten Schaffen. Und dennoch spricht Hölderlins Streben „eins zu sein mit allem, was lebt“, die heutigen Menschen nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern weltweit stark an, weil doch viele nach etwas Größerem und Tieferen suchen, als sie zunächst in sich selbst finden, um dann mit Hölderlin die Erfahrung von etwas Sinnstiftendem zu machen.
Nun ist anhand der Analyse eines der angeblich leichtesten Gedichte der Nachweis geführt worden, dass Hölderlin ganz und gar nicht wahnsinnig war, sondern in der Erfahrung höherer Bewusstseinszustände mit einem ins Unendliche ausgeweiteten Wahrnehmungs- und Denkvermögen lebte und arbeitete. Diese Erfahrung war jedoch ein periodisch schwankender Zustand, der nach einer Weile immer wieder verschwand und Hölderlin im normalen Wachzustand mit all seinen Begrenzungen zurückließ – ein Absturz wie vom Himmel auf die Erde. Unter diesem Auf und Ab litt er – nicht unter Wahnsinn.
Das Gedicht „Andenken“ hat von vielen Autoren sehr unterschiedliche Deutungen erfahren, kann also kaum „eines seiner leichtesten“ sein. Um jedoch die verborgene Botschaft in diesem angeblich „leichten“ Gedicht zu erkennen, sind Analysemethoden nötig, die in der vedischen Wissenschaft Indiens überliefert sind und bis jetzt in der westlichen Literaturwissenschaft unbekannt waren.
Durch diese Methoden, wie „Initialencodes“, „Kreisschluss“, „Spiegelsymmetrien“ und „Waagebalken“, hat Eberhard Baumann entdeckt, dass „Andenken“ einen hochkomplexen Eigenkommentar enthält, der die geheime Botschaft oder Biografie Hölderlins offenlegt. Vers um Vers wird klar, dass praktisch nichts davon mit Bordeaux zu tun hat, obwohl Hölderlin tatsächlich dort gelebt hat: Der Name dieser Stadt und die Flüsse ihrer Umgebung liefern dagegen Verhüllungen, um Hölderlins tiefstes, heiligstes Geheimnis zu bewahren. Bourdeaux, Gironde und Garonne verweisen zurück nach Deutschland, verschlüsselt in kodierten Anfangslauten und z. T. geografischen Entsprechungen.
In akribisch-wissenschaftlicher, manchmal fast kriminalistischer Weise entschlüsselt Baumann in dem Gedicht „Andenken“ Hölderlins wahre Biografie. Er zeigt, dass dieses komplexe Gedicht nicht mit normalem Wachbewusstsein formuliert werden konnte, sondern nur aus der ganzheitlichen Sicht eines höheren Bewusstseins. Hinweise auf solch ein höheres Bewusstsein finden sich im ganzen Werk Hölderlins und bestätigen die Erkenntnis: Hölderlin war nicht wahnsinnig, er war vielmehr ein Selbst-verwirklichter Seher der Deutschen, wenn auch nicht beständig erleuchtet.
Aus Bordeaux hat Hölderlin dieses schöne Gedicht als Mitbringsel für seine Freunde gebracht, aber „ausgepackt“ hat es fast 200 Jahre lang niemand. Jetzt liegt es endlich in seiner lichten Schönheit und Tiefe vor uns.
Aktualisiert: 2022-12-19
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Obwohl sich bedeutende Fachgelehrte seit langem mit Hölderlins Schriften befassen, ist bis heute vieles noch rätselhaft geblieben. Schließlich galt er als „wahnsinnig“ (mit verschiedenen klinischen Diagnosen), sodass man vielleicht nicht alles ganz ernst nehmen sollte. Kann aber jemand wirklich wahnsinnig sein, wenn schon seine Zeitgenossen eines seiner Gedichte als das „Summum optimum“ der Dichtkunst bezeichneten? Zwar ist der „Wahnsinn“ öfter angezweifelt worden, es fehlten aber Erklärungen für sein zeitweise absonderliches, von „Fachleuten“ nicht verstandenes Verhalten. Gleichfalls fehlen Verständnis und Erklärungen für die Genialität in seinem gesamten Schaffen.
Nun ist anhand der Analyse eines der angeblich leichtesten Gedichte der Nachweis geführt worden, dass Hölderlin ganz und gar nicht wahnsinnig war, sondern in der Erfahrung höherer Bewusstseinszustände mit einem ins Unendliche ausgeweiteten Wahrnehmungs- und Denkvermögen lebte und arbeitete. Diese Erfahrung war jedoch ein periodisch schwankender Zustand, der nach einer Weile immer wieder verschwand und Hölderlin im normalen Wachzustand mit all seinen Begrenzungen zurückließ – ein Absturz wie vom Himmel auf die Erde. Unter diesem Auf und Ab litt er – nicht unter Wahnsinn.
Das Gedicht „Andenken“ hat von vielen Autoren sehr unterschiedliche Deutungen erfahren, ist also sicher nicht „eines seiner leichtesten“. Um jedoch die verborgene Botschaft in diesem angeblich „leichten“ Gedicht zu erkennen, sind Analysemethoden nötig, die in der vedischen Wissenschaft Indiens überliefert sind und bis jetzt in der westlichen Literaturwissenschaft unbekannt waren.
Durch diese Methoden, wie „Initialencodes“, „Kreisschluss“, „Spiegelsymmetrien“ und „Waagebalken“, hat Eberhard Baumann entdeckt, dass „Andenken“ einen hochkomplexen Eigenkommentar enthält, der die geheime Botschaft oder Biografie Hölderlins offenlegt. Vers um Vers wird klar, dass praktisch nichts mit Bordeaux zu tun hat: Der Name dieser Stadt und die Flüsse ihrer Umgebung liefern dagegen Verhüllungen, um Hölderlins tiefstes, heiligstes Geheimnis zu bewahren. Bourdeaux, Gironde und Garonne verweisen zurück nach Deutschland, verschlüsselt in kodierten Anfangslauten.
In akribisch-wissenschaftlicher, manchmal fast kriminalistischer Weise entschlüsselt Baumann in dem Gedicht „Andenken“ Hölderlins wahre Biografie. Er zeigt, dass dieses komplexe Gedicht nicht mit normalem Wachbewusstsein formuliert werden konnte, sondern nur aus der ganzheitlichen Sicht eines höheren Bewusstseins. Hinweise auf solch ein höheres Bewusstsein finden sich im ganzen Werk Hölderlins und bestätigen die Erkenntnis: Hölderlin war nicht wahnsinnig, er war vielmehr ein Selbst-verwirklichter Seher der Deutschen, wenn auch nicht beständig erleuchtet.
Aus Bordeaux hat Hölderlin dieses schöne Gedicht als Mitbringsel für seine Freunde gebracht, aber „ausgepackt“ hat es fast 200 Jahre lang niemand. Jetzt liegt es endlich in seiner lichten Schönheit vor uns.
Aktualisiert: 2021-02-18
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