Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau

Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau von Boshof,  Julian
Ein besonderes Potenzial zur Erzeugung neuer Differenzierungsmerkmale innerhalb der Branche Werkzeugbau liegt in datenbasierten Dienstleistungen. Durch die Sammlung und Auswertung von Daten während der Werkzeugnutzung können hochgradig spezifische und auf den Kunden angepasste Zusatzleistungen offeriert werden. Datenbasierte Dienstleistungen sind innerhalb der Branche Werkzeugbau jedoch kaum verbreitet. Diese Arbeit beinhaltet ein systematisches und werkzeugbauspezifisches Vorgehen zur Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen.
Aktualisiert: 2023-06-12
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Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau

Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau von Boshof,  Julian
Die deutsche Branche Werkzeugbau ist im internationalen Wettbewerb insbesondere durch die führende Rolle hinsichtlich der Qualität, der Komplexität und der Präzision der hergestellten Werkzeuge charakterisiert. Durch die qualitative sowie quantitative Zunahme von Konkurrenzprodukten anderer globaler Wettbewerber verlieren diese traditionellen Wettbewerbsdifferenzierungsmerkmale jedoch zunehmend an Wirkung. Ein besonderes Potenzial zur Erzeugung neuer Differenzierungsmerkmale innerhalb der Branche Werkzeugbau liegt in datenbasierten Dienstleistungen. Durch die Sammlung und Auswertung von Daten während der Werkzeugnutzung können hochgradig spezifische und auf den Kunden individuell angepasste Zusatzleistungen neben dem eigentlichen Kernprodukt offeriert werden. Datenbasierte Dienstleistungen erfordern tiefgreifendes Branchenwissen und intensives Know-how über kundenseitige Produktionsprozesse. Dieses Wissen liegt in der deutschen Branche Werkzeugbau, im Gegensatz zu Werkzeugbaubetrieben aus Niedriglohnländern, durch langjährige Geschäftsbeziehungen vor. Darüber hinaus ist der Werkzeugbau grundsätzlich für datenbasierte Dienstleistungen prädestiniert, da er als Befähiger der Serienproduktion eine Vielzahl von Möglichkeiten besitzt, den Kunden entlang des gesamten Werkzeuglebenszyklus durch kundenindividuelle Dienstleistungen zu begleiten. Datenbasierte Dienstleistungen sind innerhalb der deutschen Branche Werkzeugbau bislang jedoch kaum verbreitet. Werkzeugbaubetriebe stehen zur erfolgreichen Wettbewerbsdifferenzierung daher vor der Herausforderung, datenbasierte Dienstleistungen aktiv zu definieren und so auszulegen, dass sie kundenspezifische Mehrwerte generieren. Der wissenschaftliche Beitrag dieser Arbeit besteht in der ganzheitlichen Beschreibung eines systematischen und werkzeugbauspezifischen Vorgehens zur Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen. Nach einer initialen Analyse der Kundenbedürfnisse erfolgt in einer weiteren Phase die anforderungsgerechte Definition des werkzeugbauspezifischen datenbasierten Leistungsangebots. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die darauf folgende Auslegung und Spezifizierung datenbasierter Dienstleistungen für die Branche Werkzeugbau. Die entwickelte Methodik bildet einen Lösungsansatz für Werkzeugbaubetriebe, um die Potenziale datenbasierter Dienstleistungen zu nutzen und als Pioniere im globalen Wettbewerb wahrgenommen zu werden.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau

Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau von Boshof,  Julian
Die deutsche Branche Werkzeugbau ist im internationalen Wettbewerb insbesondere durch die führende Rolle hinsichtlich der Qualität, der Komplexität und der Präzision der hergestellten Werkzeuge charakterisiert. Durch die qualitative sowie quantitative Zunahme von Konkurrenzprodukten anderer globaler Wettbewerber verlieren diese traditionellen Wettbewerbsdifferenzierungsmerkmale jedoch zunehmend an Wirkung. Ein besonderes Potenzial zur Erzeugung neuer Differenzierungsmerkmale innerhalb der Branche Werkzeugbau liegt in datenbasierten Dienstleistungen. Durch die Sammlung und Auswertung von Daten während der Werkzeugnutzung können hochgradig spezifische und auf den Kunden individuell angepasste Zusatzleistungen neben dem eigentlichen Kernprodukt offeriert werden. Datenbasierte Dienstleistungen erfordern tiefgreifendes Branchenwissen und intensives Know-how über kundenseitige Produktionsprozesse. Dieses Wissen liegt in der deutschen Branche Werkzeugbau, im Gegensatz zu Werkzeugbaubetrieben aus Niedriglohnländern, durch langjährige Geschäftsbeziehungen vor. Darüber hinaus ist der Werkzeugbau grundsätzlich für datenbasierte Dienstleistungen prädestiniert, da er als Befähiger der Serienproduktion eine Vielzahl von Möglichkeiten besitzt, den Kunden entlang des gesamten Werkzeuglebenszyklus durch kundenindividuelle Dienstleistungen zu begleiten. Datenbasierte Dienstleistungen sind innerhalb der deutschen Branche Werkzeugbau bislang jedoch kaum verbreitet. Werkzeugbaubetriebe stehen zur erfolgreichen Wettbewerbsdifferenzierung daher vor der Herausforderung, datenbasierte Dienstleistungen aktiv zu definieren und so auszulegen, dass sie kundenspezifische Mehrwerte generieren. Der wissenschaftliche Beitrag dieser Arbeit besteht in der ganzheitlichen Beschreibung eines systematischen und werkzeugbauspezifischen Vorgehens zur Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen. Nach einer initialen Analyse der Kundenbedürfnisse erfolgt in einer weiteren Phase die anforderungsgerechte Definition des werkzeugbauspezifischen datenbasierten Leistungsangebots. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die darauf folgende Auslegung und Spezifizierung datenbasierter Dienstleistungen für die Branche Werkzeugbau. Die entwickelte Methodik bildet einen Lösungsansatz für Werkzeugbaubetriebe, um die Potenziale datenbasierter Dienstleistungen zu nutzen und als Pioniere im globalen Wettbewerb wahrgenommen zu werden.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau

Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau von Boshof,  Julian
Ein besonderes Potenzial zur Erzeugung neuer Differenzierungsmerkmale innerhalb der Branche Werkzeugbau liegt in datenbasierten Dienstleistungen. Durch die Sammlung und Auswertung von Daten während der Werkzeugnutzung können hochgradig spezifische und auf den Kunden angepasste Zusatzleistungen offeriert werden. Datenbasierte Dienstleistungen sind innerhalb der Branche Werkzeugbau jedoch kaum verbreitet. Diese Arbeit beinhaltet ein systematisches und werkzeugbauspezifisches Vorgehen zur Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen.
Aktualisiert: 2022-07-21
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Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau

Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen im Werkzeugbau von Boshof,  Julian
Die deutsche Branche Werkzeugbau ist im internationalen Wettbewerb insbesondere durch die führende Rolle hinsichtlich der Qualität, der Komplexität und der Präzision der hergestellten Werkzeuge charakterisiert. Durch die qualitative sowie quantitative Zunahme von Konkurrenzprodukten anderer globaler Wettbewerber verlieren diese traditionellen Wettbewerbsdifferenzierungsmerkmale jedoch zunehmend an Wirkung. Ein besonderes Potenzial zur Erzeugung neuer Differenzierungsmerkmale innerhalb der Branche Werkzeugbau liegt in datenbasierten Dienstleistungen. Durch die Sammlung und Auswertung von Daten während der Werkzeugnutzung können hochgradig spezifische und auf den Kunden individuell angepasste Zusatzleistungen neben dem eigentlichen Kernprodukt offeriert werden. Datenbasierte Dienstleistungen erfordern tiefgreifendes Branchenwissen und intensives Know-how über kundenseitige Produktionsprozesse. Dieses Wissen liegt in der deutschen Branche Werkzeugbau, im Gegensatz zu Werkzeugbaubetrieben aus Niedriglohnländern, durch langjährige Geschäftsbeziehungen vor. Darüber hinaus ist der Werkzeugbau grundsätzlich für datenbasierte Dienstleistungen prädestiniert, da er als Befähiger der Serienproduktion eine Vielzahl von Möglichkeiten besitzt, den Kunden entlang des gesamten Werkzeuglebenszyklus durch kundenindividuelle Dienstleistungen zu begleiten. Datenbasierte Dienstleistungen sind innerhalb der deutschen Branche Werkzeugbau bislang jedoch kaum verbreitet. Werkzeugbaubetriebe stehen zur erfolgreichen Wettbewerbsdifferenzierung daher vor der Herausforderung, datenbasierte Dienstleistungen aktiv zu definieren und so auszulegen, dass sie kundenspezifische Mehrwerte generieren. Der wissenschaftliche Beitrag dieser Arbeit besteht in der ganzheitlichen Beschreibung eines systematischen und werkzeugbauspezifischen Vorgehens zur Definition und Auslegung von datenbasierten Dienstleistungen. Nach einer initialen Analyse der Kundenbedürfnisse erfolgt in einer weiteren Phase die anforderungsgerechte Definition des werkzeugbauspezifischen datenbasierten Leistungsangebots. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die darauf folgende Auslegung und Spezifizierung datenbasierter Dienstleistungen für die Branche Werkzeugbau. Die entwickelte Methodik bildet einen Lösungsansatz für Werkzeugbaubetriebe, um die Potenziale datenbasierter Dienstleistungen zu nutzen und als Pioniere im globalen Wettbewerb wahrgenommen zu werden.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Datenbasierte Dienstleistungen für den Werkzeugbau

Datenbasierte Dienstleistungen für den Werkzeugbau von Boshof,  Julian, Dr.-Ing. Kelzenberg,  Christoph, Ochel,  Tim, Prof. Boos,  Wolfgang, Trisjono,  Julian
Der Werkzeugbau der Zukunft steht vor signifikanten Veränderungen seines Leistungsspektrums sowie seiner ertschöpfungsprozesse. Während der Qualitätsvorsprung das bisherige Differenzierungsmerkmal für Werkzeugbaubetriebe am Hochlohnstandort Deutschland darstellte und einen höheren Preis gegenüber der internationalen Konkurrenz echtfertigte, wird die Konkurrenz durch steigende Produktqualitäten auf dem internationalen Markt stetig höher. Hinzu kommt, dass sich die deutsche Branche Werkzeugbau aktuell in einer herausfordernden wirtschaftlichen Gesamtsituation befindet. Ein besonderes Potenzial zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit liegt in der Offerierung von datenbasierten ienstleistungen, die auf die Kundenbedürfnisse individuell ausgerichtet sind. Die Studie soll dabei helfen, das Bewusstsein für datenbasierte Dienstleistungen innerhalb der Branche Werkzeugbau zu steigern und Aufgaben zu beschreiben, die für die Umsetzung von datenbasierten Dienstleistungen zwingend erforderlich sind. In den vergangenen Jahren ist in der Industrie im Allgemeinen ein Wandel des Produktportfolios zu erkennen. Während in der Vergangenheit das physische Kernprodukt, wie etwa eine Maschine, im Fokus der Geschäftsbeziehung stand, nehmen Dienstleistungen eine immer wichtigere Bedeutung ein. Es ist das Ziel vieler Unternehmen geworden, ergänzend zum Kernprodukt Dienstleistungen entlang des Produktlebenslaufs zu offerieren. Im Fokus der Geschäftsbeziehung steht hierbei vielmehr eine Gesamtlösung für den Kunden als weniger das physische Produkt selbst. Die produktionstechnische Forschung bezeichnet diese industrielle Entwicklung als die sogenannte Servicetransformation von Unternehmen. Im Zeitalter der Industrie 4.0 ergeben sich Möglichkeiten Dienstleistungen neu zu denken und in Form von datenbasierten Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Sie umfassen die Überwachung und die Kontrolle von Funktionen, die Steuerung von Aktivitäten, die Leistungsoptimierung oder gar die Automatisierung von Prozessen. Ein großer Vorteil von datenbasierten Dienstleistungen ist, dass auf Basis von kundenspezifischen Datenauswertungen hochgradig individuelle Leistungen den Kunden offeriert werden können. Diese spezifischen Zusatzleistungen, neben dem eigentlichen Kernprodukt, besitzen das Potenzial einen Mehrwert beim Kunden zu erzeugen, der weit über die bisherigen Leistungsangebote der Branche Werkzeugbau hinausgeht. Über diese Differenzierung hinaus kann es Werkzeugbaubetrieben gelingen, eine neue Form der Geschäftsbeziehung zu ihren Kunden aufzubauen. Während Werkzeugbaubetriebe von ihren Kunden häufig als Auftragsfertiger wahrgenommen werden, müssen sie sich zu Lösungsanbietern wandeln, die die Bedürfnisse ihrer Kunden antizipieren. Gelingt diese Transformation mithilfe von datenbasierten Dienstleistungen, ergeben sich entlang des kompletten Werkzeuglebenszyklus neue Formen der Einnahmequellen. Für diese Monetarisierungseffekte sind datenbasierte Geschäftsmodelle erforderlich, dessen Grundlage datenbasierte Dienstleistungen bilden. Die Schaffung dieser zahlungswirksamen Kundenmehrwerte bleibt bislang jedoch von einem Großteil der Branche unausgeschöpft.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Digitale Transformation

Digitale Transformation von Boshof,  Julian, Busch,  Max, Goertz,  David, Kelzenberg,  Christoph, Kessler,  Niklas, Prof. Dr. Boos,  Wolfgang, Wiese,  Jan
Der Großteil der deutschen Werkzeugbaubetriebe ist mittlerweile industrialisiert. Doch reicht die Industrialisierung aus, um in der heutigen Zeit konkurrenzfähig zu bleiben? Der deutsche Werkzeugbau ist zwar effizienter geworden, doch dem internationalen Kostendruck und dem steigenden Flexibilitätsdruck hervorgerufen durch den Kunden kann nur durch Optimierungen im Leistungserstellungsprozess und im Leistungsangebot begegnet werden. Wie das geht!? Mithilfe einer ganzheitlichen digitalen Transformation! Die digitale Transformation ist zentraler Stellhebel zur Optimierung der Leistungserstellung und zum Angebot neuer Dienstleistungen. Trotz des enormen Potenzials fehlt dem deutschen Werkzeugbau aktuell ein systematisches Vorgehen zur Nutzbarmachung der in den Unternehmen vorhandenen Daten und damit der Ausschöpfung des eigentlich vorhandenen Potenzials. Der Leitfaden „Digitale Transformation im Werkzeugbau“ zeigt Handlungsempfehlungen zur datenbasierten Leistungserstellung und zum datenbasierten Leistungsangebot auf. Neben der Beschreibung eines methodischen Vorgehens mitsamt einzusetzender Instrumente werden die Inhalte durch einen Use-Case sowie diverse themenbezogene Exkurskapitel detailliert vorgestellt.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Tooling in Slovenia

Tooling in Slovenia von Boshof,  Julian, de Lange,  Johan, Kelzenberg,  Christoph, Ochel,  Julian, Prof. Dr. Boos,  Wolfgang
Die slowenische Wirtschaft wird durch den Dienstleistungssektor dominiert. 64,8 % der Bruttowertschöpfung wird in diesem Bereich generiert. Aber auch die Industrie spielt in Slowenien eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Slowenien ist im europäischen Vergleich einer der am schnellsten wachsenden Industriestaaten. Mit Blick auf die slowenische Branche Werkzeugbau lässt sich konstatieren, dass sich slowenische Werkzeugbaubetriebe immer stärker zu exportorientierten Partnern auf dem globalen Markt entwickeln. Insbesondere deutsche Unternehmen sind wichtige Partner der slowenischen Branche Werkzeugbau. Slowenische Werkzeugbaubetriebe zeichnen sich durch niedrige Lohnkosten sowie qualitativ hochwertige Werkzeuge aus und entwickeln sich vor allem durch einen starken Dienstleistungsgedanken zunehmend zu potenziellen Werkzeuglieferanten für deutsche und internationale Serienproduzenten. Der Bekanntheitsgrad des slowenischen Werkzeugbaumarkts ist aufgrund seiner geringen Größe für internationale Unternehmen relativ gering. Die vorliegende Studie gibt deshalb einen Einblick in die Charakteristika der slowenischen Wirtschaft im Allgemeinen sowie in den slowenischen Werkzeugbau im Speziellen.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Industrie 4.0: Implement it!

Industrie 4.0: Implement it! von Boshof,  Julian, de Lange,  Johan, Ebbecke,  Christoph, Helbig,  Jens, Kelzenberg,  Christoph, Prof. Dr. Boos,  Wolfgang, Prof. Dr. Schuh,  Günther, Stracke,  Felix
Der Begriff Industrie 4.0 prägt seit 2011 die gesamte produzierende Industrie. Er steht für die sogenannte vierte industrielle Revolution, welche einen Nutzengewinn für produzierende Unternehmen mittels digitaler Vernetzung verspricht. So kann Industrie 4.0 als die echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten und IKT-Systemen zur dynamischen Beherrschung komplexer Systeme verstanden werden. Ziel ist die Optimierung von Produktionsprozessen, Produkten und Dienstleistungen mithilfe modernster Technologien. Anders als die vorhergegangenen industriellen Revolutionen ist die vierte industrielle Revolution nicht alleine aus der Weiterentwicklung und Technisierung von produzierenden Unternehmen, also aus dem Markt selber, entstanden. Sie wurde hingegen von der Bundesregierung als strategisches Zukunftsprojekt ausgerufen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in den ersten Jahren nach Proklamation zunächst ein breiter Diskurs über Definition, Umfang und Ziele von Industrie 4.0 entbrannt ist. Unternehmen haben sich entsprechend nur zögerlich und Schritt für Schritt mit dem Thema beschäftigt. Mittlerweile hat sich nicht nur das Verständnis von Industrie 4.0 nach der oben genannten Definition geschärft, auch ist das Thema in der breiten Masse der produzierenden Unternehmen bekannt geworden. In Deutschland schätzen 80 % aller produzierenden Unternehmen Industrie 4.0 für strategisch relevant ein und 89 % der Unternehmen erwarten, dass die strategische Bedeutung zukünftig weiter steigen wird. Die aktuelle Bilanz der Umsetzung von Industrie 4.0 ist mehr als 7 Jahre nach dem postulierten Start ernüchternd. Lediglich 45 % der Unternehmen setzen vereinzelt Industrie 4.0-Lösungen ein, während weitere 20 % der Unternehmen die Einführung von entsprechenden Lösungen planen. Somit kann konstatiert werden, dass die vierte industrielle Revolution zwar gestartet, aber längst noch nicht vollständig und durchgängig erfolgt ist. Warum aber ist die Umsetzung von Industrie 4.0 trotz des vielversprechenden strategischen Nutzens noch nicht in großem Umfang und in der Gesamtheit der Industrie erfolgt? Ein wesentlicher Grund, neben hohen Investitions- und Entwicklungsaufwänden, sind mangelnde organisatorische Strukturen und Vorgaben. Unternehmen fehlt es vielfach an geeigneten Konzepten und einer strukturierten Vorgehensweise, um Industrie 4.0 in die gesamte Organisation zielgerichtet einzuführen und nachhaltig zu verankern. So bleibt die Einführung von Industrie 4.0 oft auf einzelne Use-Cases und Lösungen beschränkt, die nur in einzelnen Bereichen umgesetzt und nicht über einen Pilotstatus hinaus weiterentwickelt werden. An dieser Stelle kann eine Analogie zur Entwicklung und Umsetzung des Lean-Management-Konzepts Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts festgestellt werden. Auch dieses Konzept hat schnell breites Interesse in der produzierenden Industrie gefunden. Es hat jedoch einige Jahre gedauert, bis geeignete organisatorische Elemente und Strukturen wie Produktionsmanagementsysteme, Lean-Management-Abteilungen und Lean-Manager installiert wurden, um das Konzept auch ganzheitlich in den Unternehmen zu implementieren. Der vorliegende Leitfaden „Industrie 4.0: Implement it!“ adressiert das beschriebene Problem und gibt Impulse und Handlungsempfehlungen in Form eines Umsetzungskonzepts zur ganzheitlichen Implementierung einer Industrie 4.0-Strategie. Hierzu werden konkrete organisatorische Strukturen, Prozesse und Instrumente vorgestellt, damit die operative Umsetzung von Industrie 4.0 gelingen kann. Um die Inhalte praxisnah zu vermitteln, werden in der gesamten Studie zwei Use-Cases betrachtet, die zunächst vorgestellt und an denen die vorgestellten Inhalte exemplarisch angewandt werden.
Aktualisiert: 2023-04-05
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