Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die deutsche Linke eine enorme Transformationsleistung hingelegt. Von antiimperialistischen, antiautoritär-libertären und antikapitalistischen sozialen Strömungen ist bis auf wenige Ausnahmen kaum etwas übriggeblieben. Eine einstmals linke Bewegung ist kulturell im woken Establishment und politisch in der marktkonformen, also der „bürgerlich-parlamentarischen Demokratie“ angekommen. Sie spielt auf der Klaviatur einer transatlantischen Propagandamaschinerie, bestehend aus „nachhaltigem“ Konsum, digitaler Massenverblödung und bürokratischem Anstaltsstaat mit leicht sozialem Touch.
Zunehmend werden Feindbilder gezeichnet und jede/r, die/der dabei nicht mitmacht, wird ignoriert oder per Shitstorm zum Opfer einer sich ausbreitenden Cancel Culture gemacht. Das Diktum von der Freiheit, die immer auch die Freiheit der Andersdenkenden ist (Rosa Luxemburg) sowie Kritik am Überwachungskapitalismus sind vergessen, es zählt nur noch der Machterhalt, eingerahmt von einem totalitären Moralismus. Die Linke ist selbst Teil dessen geworden, was sie eigentlich bekämpfen wollte. Wie konnte es nur so weit kommen?
Aktualisiert: 2023-06-29
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»Die Gesellschaft insgesamt ist zur Klinik
geworden, und alle Bürger sind Patienten,
deren Blutdruck dauernd überwacht und
reguliert wird, damit er sich innerhalb
normaler Grenzen halte.«
IVAN ILLICH (1926–2002), 1975
(»Die Nemesis der Medizin«)
Aktualisiert: 2023-05-30
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Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die deutsche Linke eine enorme Transformationsleistung hingelegt. Von antiimperialistischen, antiautoritär-libertären und antikapitalistischen sozialen Strömungen ist bis auf wenige Ausnahmen kaum etwas übriggeblieben. Eine einstmals linke Bewegung ist kulturell im woken Establishment und politisch in der marktkonformen, also der „bürgerlich-parlamentarischen Demokratie“ angekommen. Sie spielt auf der Klaviatur einer transatlantischen Propagandamaschinerie, bestehend aus „nachhaltigem“ Konsum, digitaler Massenverblödung und bürokratischem Anstaltsstaat mit leicht sozialem Touch.
Zunehmend werden Feindbilder gezeichnet und jede/r, die/der dabei nicht mitmacht, wird ignoriert oder per Shitstorm zum Opfer einer sich ausbreitenden Cancel Culture gemacht. Das Diktum von der Freiheit, die immer auch die Freiheit der Andersdenkenden ist (Rosa Luxemburg) sowie Kritik am Überwachungskapitalismus sind vergessen, es zählt nur noch der Machterhalt, eingerahmt von einem totalitären Moralismus. Die Linke ist selbst Teil dessen geworden, was sie eigentlich bekämpfen wollte. Wie konnte es nur so weit kommen?
Aktualisiert: 2023-05-16
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"In seinem Sessel behaglich dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum", schrieb einst Karl Marx. Auch die deutsche Linke hat es sich in den vergangenen 30 Jahren in Parlamenten, Gewerkschaften und NGOs gemütlich gemacht, meint der ostdeutsche Historiker Sven Brajer. Während immer größere Vermögen blanko vererbt, der Mittelstand zerstört, Zombiefirmen mit Steuergeldern aufgepäppelt und die Meinungsfreiheit mehr und mehr eingeschränkt werden, ist von der (parlamentarischen) Linken nicht viel zu hören.
Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die deutsche Linke eine enorme Transformationsleistung hingelegt. Von antiimperialistischen, antiautoritär-libertären und antikapitalistischen sozialen Strömungen ist bis auf wenige Ausnahmen kaum etwas übriggeblieben. Eine einstmals linke Bewegung ist kulturell im woken Establishment und politisch in der marktkonformen, also der "bürgerlich-parlamentarischen Demokratie" angekommen. Sie spielt auf der Klaviatur einer transatlantischen Propagandamaschinerie, bestehend aus "nachhaltigem" Konsum, digitaler Massenverblödung und bürokratischem Anstaltsstaat mit leicht sozialem Touch.
Zunehmend werden Feindbilder gezeichnet und jede/r, die/der dabei nicht mitmacht, wird ignoriert oder per Shitstorm zum Opfer einer sich ausbreitenden Cancel Culture gemacht. Das Diktum von der Freiheit, die immer auch die Freiheit der Andersdenkenden ist (Rosa Luxemburg) sowie Kritik am Überwachungskapitalismus sind vergessen, es zählt nur noch der Machterhalt, eingerahmt von einem totalitären Moralismus. Die Linke ist selbst Teil dessen geworden, was sie eigentlich bekämpfen wollte. Wie konnte es nur so weit kommen?
Aktualisiert: 2023-04-20
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Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat die deutsche Linke eine enorme Transformationsleistung hingelegt. Von antiimperialistischen, antiautoritär-libertären und antikapitalistischen sozialen Strömungen ist bis auf wenige Ausnahmen kaum etwas übriggeblieben. Eine einstmals linke Bewegung ist kulturell im woken Establishment und politisch in der marktkonformen, also der „bürgerlich-parlamentarischen Demokratie“ angekommen. Sie spielt auf der Klaviatur einer transatlantischen Propagandamaschinerie, bestehend aus „nachhaltigem“ Konsum, digitaler Massenverblödung und bürokratischem Anstaltsstaat mit leicht sozialem Touch.
Zunehmend werden Feindbilder gezeichnet und jede/r, die/der dabei nicht mitmacht, wird ignoriert oder per Shitstorm zum Opfer einer sich ausbreitenden Cancel Culture gemacht. Das Diktum von der Freiheit, die immer auch die Freiheit der Andersdenkenden ist (Rosa Luxemburg) sowie Kritik am Überwachungskapitalismus sind vergessen, es zählt nur noch der Machterhalt, eingerahmt von einem totalitären Moralismus. Die Linke ist selbst Teil dessen geworden, was sie eigentlich bekämpfen wollte. Wie konnte es nur so weit kommen?
Aktualisiert: 2023-03-15
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Bis vor wenigen Jahren war die Geschichtsschreibung der Stadt Dresden von zwei letztlich zusammengehörenden Narrativen geprägt: Dem von der prächtigen, königlich-barocken Kulturmetropole einerseits und jenem von der am 13. Februar 1945 zerbombten Stadt andererseits.
Dabei eröffnen neue Schlaglichter gerade auf die Zwischenzeit, ihre Akteure und deren Sozialisation entscheidende Fragen zum Wesen und Werden Dresdens: Welche Verbindungen und Netzwerke bestanden zwischen einzelnen völkischen Akteuren im Kaiserreich und der Weimarer Republik? Wie groß waren die Schnittmengen zu den gesamtgesellschaftlich dominanten und etablierten Akteuren in der Stadt? Wie stark konnte deshalb das völkische Spektrum in Dresden reüssieren? Wie deutlich wurde es durch die traditionellen Eliten toleriert? In welchen sozialen, kulturellen, ökonomischen und politischen Feldern geschah dies? Der Band dringt bei der Beantwortung dieser Fragen tief in die Dresdner Stadtgesellschaft ein und bringt zahlreiche bislang unbekannte Facetten aus dieser Zeit zum Vorschein.
Aktualisiert: 2023-01-05
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»Die Gesellschaft insgesamt ist zur Klinik
geworden, und alle Bürger sind Patienten,
deren Blutdruck dauernd überwacht und
reguliert wird, damit er sich innerhalb
normaler Grenzen halte.«
IVAN ILLICH (1926–2002), 1975
(»Die Nemesis der Medizin«)
Aktualisiert: 2023-03-16
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Mit der so genannten ‚Flüchtlingskrise‘ werden Warnungen vor einem Zerfall der Gesellschaft immer schriller. Zugleich treten Bewegungen auf, die sich die Einheit des Volkes auf die Fahnen geschrieben haben. Einheit setzt hier freilich voraus, dass die vorhandene Vielheit eingeebnet und zerstört wird. Für die künftige politische Entwicklung wird die Frage dringlich, was eine Gesellschaft zusammenhält, die so vielfältig ist wie die unsere. Die Beiträge des Bandes wenden sich analytisch den zentrifugalen Kräften zu, fragen vor allem aber nach den Dimensionen des Zusammenhalts. Und Freiheit erweist sich schließlich trotz vielfältiger Anfechtungen und strittiger Definitionen noch immer als ein Leitwert.
Aktualisiert: 2022-01-20
Autor:
Ulrike Ackermann,
Selim Amorri,
Mark Arenhövel,
Petra Bahr,
Michael Bittner,
Sven Brajer,
Martin R Dean,
Martin Dörre,
Stephan Dreischer,
Joachim Fischer,
Anna-Maria Haase,
Sven Hacker,
Marie Hahn,
Stefan Kleie,
Joachim Klose,
Pjotr Kocyba,
Jonas Lüscher,
Rainer Paris,
Cornelius Pollmer,
Karl-Siegbert Rehberg,
Hartmut Rosa,
David Schalko,
Hans Jörg Schmidt,
Lukas Schmitz,
Walter Schmitz,
Ingo Schulze,
Johannes Schütz,
Mark Siemons,
Stefan Taubner,
Vladimir Vertlib,
Uwe Volkmann,
Felicitas Zürcher
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