Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina)

Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina) von Götz,  Carmen, Müller,  Irmgard, Petrikowski,  Nicki Peter, Rebohm,  Simon, Röther,  Bastian, Steinle,  Friedrich
Die Leopoldina-Ausgabe ist die erste vollständige historisch-kritische und kommentierte Ausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Sie ist systematisch gegliedert und ediert die Texte mit den zugeordneten Materialien und ergänzt um zeitgenössische Zeugnisse. Die Ausgabe zeigt zudem Verbindungen auf, die zwischen Goethes naturwissenschaftlichem und literarischem Werk sowie zu den geistigen und wissenschaftlichen Strömungen seiner Zeit bestehen. Sie ersetzt die zweite Abteilung der Weimarer Sophienausgabe von Goethes Schriften nach neuen, editionsphilologischen Standards und ist ein grundlegendes Arbeitsinstrument auf dem neuesten Stand der Forschung für alle, die sich mit Goethes Schriften und der Naturforschung seiner Zeit befassen. Die abgeschlossene Ausgabe umfasst insgesamt 11 Text- und 18 Kommentarbände sowie zwei Registerbände.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Alexander von Humboldt: Tagebücher der Amerikanischen Reise: Von Spanien nach Cumaná (1799/1800)

Alexander von Humboldt: Tagebücher der Amerikanischen Reise: Von Spanien nach Cumaná (1799/1800) von Götz,  Carmen
Der erste Tagebuchband der amerikanischen Reise Alexander von Humboldts gibt Einblicke in die Überfahrt von Europa nach Amerika, den Aufenthalt auf Teneriffa und in das Leben und Arbeiten in Cumaná. In seinem Tagebuch beschreibt Humboldt, wie Klima und Vegetation die Kulturgeschichte des Menschen prägen, und bringt seinen Abscheu gegenüber der Sklaverei zum Ausdruck. Sein Interesse gilt ebenso der tropischen Pflanzen- und Tierwelt wie der Lebensweise der indigenen Bevölkerung. Im Herbst 1799 wird er zudem Zeuge einer Sonnenfinsternis, eines Erdbebens und eines beeindruckenden Meteorschauers. Besonders zu faszinieren vermag sein beständiges Ringen um eine Optimierung der Messmethoden. Sein Ziel ist die Kartierung eines noch weitgehend unerschlossenen Kontinents, und er weiß, dass die enormen Anstrengungen, die er und sein Forschungspartner Aimé Bonpland auf sich nehmen, nur dann gerechtfertigt wären, wenn die erhobenen Daten valide sind. – Der durchgängig kommentierte Text ist in neun Kapitel unterteilt, denen jeweils kleine Einführungen vorangestellt sind.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Alexander von Humboldt: Tagebücher der Amerikanischen Reise: Von Spanien nach Cumaná (1799/1800)

Alexander von Humboldt: Tagebücher der Amerikanischen Reise: Von Spanien nach Cumaná (1799/1800) von Götz,  Carmen
Der erste Tagebuchband der amerikanischen Reise Alexander von Humboldts gibt Einblicke in die Überfahrt von Europa nach Amerika, den Aufenthalt auf Teneriffa und in das Leben und Arbeiten in Cumaná. In seinem Tagebuch beschreibt Humboldt, wie Klima und Vegetation die Kulturgeschichte des Menschen prägen, und bringt seinen Abscheu gegenüber der Sklaverei zum Ausdruck. Sein Interesse gilt ebenso der tropischen Pflanzen- und Tierwelt wie der Lebensweise der indigenen Bevölkerung. Im Herbst 1799 wird er zudem Zeuge einer Sonnenfinsternis, eines Erdbebens und eines beeindruckenden Meteorschauers. Besonders zu faszinieren vermag sein beständiges Ringen um eine Optimierung der Messmethoden. Sein Ziel ist die Kartierung eines noch weitgehend unerschlossenen Kontinents, und er weiß, dass die enormen Anstrengungen, die er und sein Forschungspartner Aimé Bonpland auf sich nehmen, nur dann gerechtfertigt wären, wenn die erhobenen Daten valide sind. – Der durchgängig kommentierte Text ist in neun Kapitel unterteilt, denen jeweils kleine Einführungen vorangestellt sind.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina)

Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina) von Götz,  Carmen, Müller,  Irmgard, Petrikowski,  Nicki Peter, Rebohm,  Simon, Röther,  Bastian, Steinle,  Friedrich
Die Leopoldina-Ausgabe ist die erste vollständige historisch-kritische und kommentierte Ausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Sie ist systematisch gegliedert und ediert die Texte mit den zugeordneten Materialien und ergänzt um zeitgenössische Zeugnisse. Die Ausgabe zeigt zudem Verbindungen auf, die zwischen Goethes naturwissenschaftlichem und literarischem Werk sowie zu den geistigen und wissenschaftlichen Strömungen seiner Zeit bestehen. Sie ersetzt die zweite Abteilung der Weimarer Sophienausgabe von Goethes Schriften nach neuen, editionsphilologischen Standards und ist ein grundlegendes Arbeitsinstrument auf dem neuesten Stand der Forschung für alle, die sich mit Goethes Schriften und der Naturforschung seiner Zeit befassen. Die abgeschlossene Ausgabe umfasst insgesamt 11 Text- und 18 Kommentarbände sowie zwei Registerbände.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina)

Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina) von Götz,  Carmen, Müller,  Irmgard, Petrikowski,  Nicki Peter, Rebohm,  Simon, Röther,  Bastian, Steinle,  Friedrich
Die Leopoldina-Ausgabe ist die erste vollständige historisch-kritische und kommentierte Ausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Sie ist systematisch gegliedert und ediert die Texte mit den zugeordneten Materialien und ergänzt um zeitgenössische Zeugnisse. Die Ausgabe zeigt zudem Verbindungen auf, die zwischen Goethes naturwissenschaftlichem und literarischem Werk sowie zu den geistigen und wissenschaftlichen Strömungen seiner Zeit bestehen. Sie ersetzt die zweite Abteilung der Weimarer Sophienausgabe von Goethes Schriften nach neuen, editionsphilologischen Standards und ist ein grundlegendes Arbeitsinstrument auf dem neuesten Stand der Forschung für alle, die sich mit Goethes Schriften und der Naturforschung seiner Zeit befassen. Die abgeschlossene Ausgabe umfasst insgesamt 11 Text- und 18 Kommentarbände sowie zwei Registerbände.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina)

Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina) von Götz,  Carmen, Müller,  Irmgard, Petrikowski,  Nicki Peter, Rebohm,  Simon, Röther,  Bastian, Steinle,  Friedrich
Die Leopoldina-Ausgabe ist die erste vollständige historisch-kritische und kommentierte Ausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Sie ist systematisch gegliedert und ediert die Texte mit den zugeordneten Materialien und ergänzt um zeitgenössische Zeugnisse. Die Ausgabe zeigt zudem Verbindungen auf, die zwischen Goethes naturwissenschaftlichem und literarischem Werk sowie zu den geistigen und wissenschaftlichen Strömungen seiner Zeit bestehen. Sie ersetzt die zweite Abteilung der Weimarer Sophienausgabe von Goethes Schriften nach neuen, editionsphilologischen Standards und ist ein grundlegendes Arbeitsinstrument auf dem neuesten Stand der Forschung für alle, die sich mit Goethes Schriften und der Naturforschung seiner Zeit befassen. Die abgeschlossene Ausgabe umfasst insgesamt 11 Text- und 18 Kommentarbände sowie zwei Registerbände.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina)

Goethe. Die Schriften zur Naturwissenschaft (Leopoldina) von Götz,  Carmen, Müller,  Irmgard, Petrikowski,  Nicki Peter, Rebohm,  Simon, Röther,  Bastian, Steinle,  Friedrich
Die Leopoldina-Ausgabe ist die erste vollständige historisch-kritische und kommentierte Ausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Sie ist systematisch gegliedert und ediert die Texte mit den zugeordneten Materialien und ergänzt um zeitgenössische Zeugnisse. Die Ausgabe zeigt zudem Verbindungen auf, die zwischen Goethes naturwissenschaftlichem und literarischem Werk sowie zu den geistigen und wissenschaftlichen Strömungen seiner Zeit bestehen. Sie ersetzt die zweite Abteilung der Weimarer Sophienausgabe von Goethes Schriften nach neuen, editionsphilologischen Standards und ist ein grundlegendes Arbeitsinstrument auf dem neuesten Stand der Forschung für alle, die sich mit Goethes Schriften und der Naturforschung seiner Zeit befassen. Die abgeschlossene Ausgabe umfasst insgesamt 11 Text- und 18 Kommentarbände sowie zwei Registerbände.
Aktualisiert: 2023-06-27
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich
Das philosophisch-literarische Werk Friedrich Heinrich Jacobis (1743–1819) entstand, angeregt von Goethe und Lessing, in Auseinandersetzung mit dem Pantheismus Spinozas, der Moralphilosophie Kants, dem Idealismus Fichtes und der Naturphilosophie Schellings. Als einer der herausragenden Köpfe, der die Entwicklung der Klassischen Deutschen Philosophie teils initiiert, teils kritisch begleitet hat, vertritt Jacobi einen auf der unmittelbaren Erfahrung und der von äußeren moralischen Gesetzen unabhängigen Personalität des Menschen beruhenden individuellen Realismus, der den Auffassungen Hamanns und Herders verwandt ist. Dieser Anhangsband von Carmen Götz zur Edition des Briefromans Allwill unterscheidet sich von den bisherigen Bänden der Ausgabe dadurch, dass ein fiktionaler Text zu kommentieren war, der in fünf Druckfassungen überliefert ist, und darüber hinaus vorangegangene Kommentierungen zu berücksichtigen waren. Sodann nehmen zwei Arten von Nachweisen, die nicht zwingend zu einem Kommentar gehören, größeren Raum ein: zum einen die (auto-)biographische Rückbindung bestimmter Figuren, Konstellationen, Orte und Aussagen, zum anderen Hinweise auf inhaltliche Parallelen im philosophischen und brieflichen Werk Jacobis wie auch in dem von Zeitgenossen, vor allem von Goethe und Rousseau.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich, Jaeschke,  Walter
Den Anstoß zu Jacobis zunächst in Teilen veröffentlichten Briefroman »Allwill« hat Goethe gegeben. Nachdem dieser Jacobis zweiten Roman »Woldemar« (1779) – als Band 7 dieser Ausgabe vorgesehen – jedoch verspottete, war es Lessing, der Jacobis Selbstzweifel zu zerstreuen suchte und ihn zur Aufgabe seiner kameralistischen Tätigkeit und zur Vollendung des 1792 in endgültiger Fassung erschienenen »Allwill« ermunterte. Die fünf Druckfassungen des Romans lassen sich zwei Schaffensperioden zuordnen. Die erste Gruppe, »Eduard Allwills Papiere« (1775, 1776, 1781), ist noch von der Stilistik der »Empfindsamkeit« geprägt. In die zweite Gruppe, »Eduard Allwills Briefsammlung« (1792, 1812), bezieht Jacobi philosophische Erörterungen, aber auch psychologisch überzeugende Charakterportraits ein, die – in Abgrenzung von der Geniemoral – der Darstellung und Entwicklung einer angemessenen ethischen Position dienen. Er eliminiert gezielt frühere »empfindsame« Wendungen, setzt sich mit theoretischen und praktischen Aspekten von Kants transzendentalem Idealismus auseinander und fügt die »Zugabe. An Erhard O**« an. Hierdurch wird der Roman erheblich erweitert und im Charakter verändert. Deshalb werden die Textgruppen gesondert wiedergegeben: von der ersten die Fassung des »Teutschen Merkurs« 1776, von der zweiten die Fassung 1792; die anderen Fassungen sind aus dem Variantenapparat rekonstruierbar. Der Editorische Bericht und der Kommentar folgen in Band 6,2.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich, Jaeschke,  Walter
Den Anstoß zu Jacobis zunächst in Teilen veröffentlichten Briefroman »Allwill« hat Goethe gegeben. Nachdem dieser Jacobis zweiten Roman »Woldemar« (1779) – als Band 7 dieser Ausgabe vorgesehen – jedoch verspottete, war es Lessing, der Jacobis Selbstzweifel zu zerstreuen suchte und ihn zur Aufgabe seiner kameralistischen Tätigkeit und zur Vollendung des 1792 in endgültiger Fassung erschienenen »Allwill« ermunterte. Die fünf Druckfassungen des Romans lassen sich zwei Schaffensperioden zuordnen. Die erste Gruppe, »Eduard Allwills Papiere« (1775, 1776, 1781), ist noch von der Stilistik der »Empfindsamkeit« geprägt. In die zweite Gruppe, »Eduard Allwills Briefsammlung« (1792, 1812), bezieht Jacobi philosophische Erörterungen, aber auch psychologisch überzeugende Charakterportraits ein, die – in Abgrenzung von der Geniemoral – der Darstellung und Entwicklung einer angemessenen ethischen Position dienen. Er eliminiert gezielt frühere »empfindsame« Wendungen, setzt sich mit theoretischen und praktischen Aspekten von Kants transzendentalem Idealismus auseinander und fügt die »Zugabe. An Erhard O**« an. Hierdurch wird der Roman erheblich erweitert und im Charakter verändert. Deshalb werden die Textgruppen gesondert wiedergegeben: von der ersten die Fassung des »Teutschen Merkurs« 1776, von der zweiten die Fassung 1792; die anderen Fassungen sind aus dem Variantenapparat rekonstruierbar. Der Editorische Bericht und der Kommentar folgen in Band 6,2.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich
Das philosophisch-literarische Werk Friedrich Heinrich Jacobis (1743–1819) entstand, angeregt von Goethe und Lessing, in Auseinandersetzung mit dem Pantheismus Spinozas, der Moralphilosophie Kants, dem Idealismus Fichtes und der Naturphilosophie Schellings. Als einer der herausragenden Köpfe, der die Entwicklung der Klassischen Deutschen Philosophie teils initiiert, teils kritisch begleitet hat, vertritt Jacobi einen auf der unmittelbaren Erfahrung und der von äußeren moralischen Gesetzen unabhängigen Personalität des Menschen beruhenden individuellen Realismus, der den Auffassungen Hamanns und Herders verwandt ist. Dieser Anhangsband von Carmen Götz zur Edition des Briefromans Allwill unterscheidet sich von den bisherigen Bänden der Ausgabe dadurch, dass ein fiktionaler Text zu kommentieren war, der in fünf Druckfassungen überliefert ist, und darüber hinaus vorangegangene Kommentierungen zu berücksichtigen waren. Sodann nehmen zwei Arten von Nachweisen, die nicht zwingend zu einem Kommentar gehören, größeren Raum ein: zum einen die (auto-)biographische Rückbindung bestimmter Figuren, Konstellationen, Orte und Aussagen, zum anderen Hinweise auf inhaltliche Parallelen im philosophischen und brieflichen Werk Jacobis wie auch in dem von Zeitgenossen, vor allem von Goethe und Rousseau.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Friedrich Heinrich Jacobi im Kontext der Aufklärung

Friedrich Heinrich Jacobi im Kontext der Aufklärung von Götz,  Carmen
Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819) ist eine zwitterhafte Gestalt der deutschen Aufklärung: Auf der einen Seite führten seine polemischen Attacken auf die Vernunft dazu, dass er der Gegenaufklärung zugerechnet wurde, auf der anderen Seite offenbart u.a. die freiheitliche Orientierung seiner Äußerungen einen unverkennbar aufklärerischen Impetus. Carmen Götz geht der Frage nach der Positionierung Jacobis im Aufklärungsprozeß unter Rückgriff auf den umfangreichen Düsseldorfer Briefwechsel Jacobis nach. Am Leitfaden von fünf Begriffen, die der Vernunft üblicherweise gegenüberstehen - »Gefühl«, »Begehren«, »Leib«, »Natur« und »Phantasie« -, werden im Rahmen einer philosophisch inspirierten Kulturgeschichte die zeitgenössischen Diskurse samt ihrer Widersprüche, Brüche, aber auch themenübergreifenden Kontinuitäten herausgearbeitet. In der Studie werden soziopolitische Veränderungen mit mentalitäts- und ideengeschichtlichen Entwicklungen verknüpft. Themenschwerpunkte sind unter anderem der Freundschaftskult, die Disziplinierung des Bürgers im Erziehungsprozeß, die Hypochondrie als Modekrankheit der Aufklärungszeit, Naturkult und Pantheismus sowie Schwärmerdebatte und Verschwörungstheorie.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Romane II. Woldemar

Romane II. Woldemar von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich, Jaeschke,  Walter
An seinem Roman »Woldemar« hat Jacobi von 1776 bis 1796 gearbeitet. In diesen zwei Jahrzehnten hat sich seine Konzeption mehrfach verändert - von der Erstfassung, die noch der Epoche der 'Empfindsamkeit' nahesteht, hin zu einer Werkform, die die Form des Romans mit der des philosophischen Dialogs verschmilzt. Die Entstehungsgeschichte beginnt mit der Erzählung »Freundschaft und Liebe. Eine wahre Geschichte« (1777); Jacobi hat sie überarbeitet und 1779 unter dem Titel »Woldemar. Eine Seltenheit aus des Naturgeschichte » in Buchform herausgegeben. Im gleichen Jahr hat er ein weiteres Teilstück unter dem Titel »Ein Stück Philosophie des Lebens und der Menschheit« veröffentlicht, und dieses hat er zwei Jahre später in überarbeiteter Form unter dem Titel »Der Kunstgarten. Ein philosophisches Gespräch » in seine »Vermischten Schriften« aufgenommen. Der hier gefundende Typus des »philosophischen Gesprächs« prägt auch die umfassende Neubearbeitung von 1794, die Jacobi zwei Jahre später nochmals erweitert hat. - Die Neuausgabe unterscheidet erstmals zwischen diesen drei Entstehungsphasen; sie veröffentlicht die Fassungen von 1779, 1781 und 1796 und ordnet ihnen die Fassungen von 1777, 1779 und 1794 sowie 1820 in Form von Varianten zu.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich
Das philosophisch-literarische Werk Friedrich Heinrich Jacobis (1743–1819) entstand, angeregt von Goethe und Lessing, in Auseinandersetzung mit dem Pantheismus Spinozas, der Moralphilosophie Kants, dem Idealismus Fichtes und der Naturphilosophie Schellings. Als einer der herausragenden Köpfe, der die Entwicklung der Klassischen Deutschen Philosophie teils initiiert, teils kritisch begleitet hat, vertritt Jacobi einen auf der unmittelbaren Erfahrung und der von äußeren moralischen Gesetzen unabhängigen Personalität des Menschen beruhenden individuellen Realismus, der den Auffassungen Hamanns und Herders verwandt ist. Dieser Anhangsband von Carmen Götz zur Edition des Briefromans Allwill unterscheidet sich von den bisherigen Bänden der Ausgabe dadurch, dass ein fiktionaler Text zu kommentieren war, der in fünf Druckfassungen überliefert ist, und darüber hinaus vorangegangene Kommentierungen zu berücksichtigen waren. Sodann nehmen zwei Arten von Nachweisen, die nicht zwingend zu einem Kommentar gehören, größeren Raum ein: zum einen die (auto-)biographische Rückbindung bestimmter Figuren, Konstellationen, Orte und Aussagen, zum anderen Hinweise auf inhaltliche Parallelen im philosophischen und brieflichen Werk Jacobis wie auch in dem von Zeitgenossen, vor allem von Goethe und Rousseau.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich, Jaeschke,  Walter
Den Anstoß zu Jacobis zunächst in Teilen veröffentlichten Briefroman »Allwill« hat Goethe gegeben. Nachdem dieser Jacobis zweiten Roman »Woldemar« (1779) – als Band 7 dieser Ausgabe vorgesehen – jedoch verspottete, war es Lessing, der Jacobis Selbstzweifel zu zerstreuen suchte und ihn zur Aufgabe seiner kameralistischen Tätigkeit und zur Vollendung des 1792 in endgültiger Fassung erschienenen »Allwill« ermunterte. Die fünf Druckfassungen des Romans lassen sich zwei Schaffensperioden zuordnen. Die erste Gruppe, »Eduard Allwills Papiere« (1775, 1776, 1781), ist noch von der Stilistik der »Empfindsamkeit« geprägt. In die zweite Gruppe, »Eduard Allwills Briefsammlung« (1792, 1812), bezieht Jacobi philosophische Erörterungen, aber auch psychologisch überzeugende Charakterportraits ein, die – in Abgrenzung von der Geniemoral – der Darstellung und Entwicklung einer angemessenen ethischen Position dienen. Er eliminiert gezielt frühere »empfindsame« Wendungen, setzt sich mit theoretischen und praktischen Aspekten von Kants transzendentalem Idealismus auseinander und fügt die »Zugabe. An Erhard O**« an. Hierdurch wird der Roman erheblich erweitert und im Charakter verändert. Deshalb werden die Textgruppen gesondert wiedergegeben: von der ersten die Fassung des »Teutschen Merkurs« 1776, von der zweiten die Fassung 1792; die anderen Fassungen sind aus dem Variantenapparat rekonstruierbar. Der Editorische Bericht und der Kommentar folgen in Band 6,2.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Friedrich Heinrich Jacobi im Kontext der Aufklärung

Friedrich Heinrich Jacobi im Kontext der Aufklärung von Götz,  Carmen
Friedrich Heinrich Jacobi (1743-1819) ist eine zwitterhafte Gestalt der deutschen Aufklärung: Auf der einen Seite führten seine polemischen Attacken auf die Vernunft dazu, dass er der Gegenaufklärung zugerechnet wurde, auf der anderen Seite offenbart u.a. die freiheitliche Orientierung seiner Äußerungen einen unverkennbar aufklärerischen Impetus. Carmen Götz geht der Frage nach der Positionierung Jacobis im Aufklärungsprozeß unter Rückgriff auf den umfangreichen Düsseldorfer Briefwechsel Jacobis nach. Am Leitfaden von fünf Begriffen, die der Vernunft üblicherweise gegenüberstehen - »Gefühl«, »Begehren«, »Leib«, »Natur« und »Phantasie« -, werden im Rahmen einer philosophisch inspirierten Kulturgeschichte die zeitgenössischen Diskurse samt ihrer Widersprüche, Brüche, aber auch themenübergreifenden Kontinuitäten herausgearbeitet. In der Studie werden soziopolitische Veränderungen mit mentalitäts- und ideengeschichtlichen Entwicklungen verknüpft. Themenschwerpunkte sind unter anderem der Freundschaftskult, die Disziplinierung des Bürgers im Erziehungsprozeß, die Hypochondrie als Modekrankheit der Aufklärungszeit, Naturkult und Pantheismus sowie Schwärmerdebatte und Verschwörungstheorie.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich, Jaeschke,  Walter
Den Anstoß zu Jacobis zunächst in Teilen veröffentlichten Briefroman »Allwill« hat Goethe gegeben. Nachdem dieser Jacobis zweiten Roman »Woldemar« (1779) – als Band 7 dieser Ausgabe vorgesehen – jedoch verspottete, war es Lessing, der Jacobis Selbstzweifel zu zerstreuen suchte und ihn zur Aufgabe seiner kameralistischen Tätigkeit und zur Vollendung des 1792 in endgültiger Fassung erschienenen »Allwill« ermunterte. Die fünf Druckfassungen des Romans lassen sich zwei Schaffensperioden zuordnen. Die erste Gruppe, »Eduard Allwills Papiere« (1775, 1776, 1781), ist noch von der Stilistik der »Empfindsamkeit« geprägt. In die zweite Gruppe, »Eduard Allwills Briefsammlung« (1792, 1812), bezieht Jacobi philosophische Erörterungen, aber auch psychologisch überzeugende Charakterportraits ein, die – in Abgrenzung von der Geniemoral – der Darstellung und Entwicklung einer angemessenen ethischen Position dienen. Er eliminiert gezielt frühere »empfindsame« Wendungen, setzt sich mit theoretischen und praktischen Aspekten von Kants transzendentalem Idealismus auseinander und fügt die »Zugabe. An Erhard O**« an. Hierdurch wird der Roman erheblich erweitert und im Charakter verändert. Deshalb werden die Textgruppen gesondert wiedergegeben: von der ersten die Fassung des »Teutschen Merkurs« 1776, von der zweiten die Fassung 1792; die anderen Fassungen sind aus dem Variantenapparat rekonstruierbar. Der Editorische Bericht und der Kommentar folgen in Band 6,2.
Aktualisiert: 2023-05-21
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich
Das philosophisch-literarische Werk Friedrich Heinrich Jacobis (1743–1819) entstand, angeregt von Goethe und Lessing, in Auseinandersetzung mit dem Pantheismus Spinozas, der Moralphilosophie Kants, dem Idealismus Fichtes und der Naturphilosophie Schellings. Als einer der herausragenden Köpfe, der die Entwicklung der Klassischen Deutschen Philosophie teils initiiert, teils kritisch begleitet hat, vertritt Jacobi einen auf der unmittelbaren Erfahrung und der von äußeren moralischen Gesetzen unabhängigen Personalität des Menschen beruhenden individuellen Realismus, der den Auffassungen Hamanns und Herders verwandt ist. Dieser Anhangsband von Carmen Götz zur Edition des Briefromans Allwill unterscheidet sich von den bisherigen Bänden der Ausgabe dadurch, dass ein fiktionaler Text zu kommentieren war, der in fünf Druckfassungen überliefert ist, und darüber hinaus vorangegangene Kommentierungen zu berücksichtigen waren. Sodann nehmen zwei Arten von Nachweisen, die nicht zwingend zu einem Kommentar gehören, größeren Raum ein: zum einen die (auto-)biographische Rückbindung bestimmter Figuren, Konstellationen, Orte und Aussagen, zum anderen Hinweise auf inhaltliche Parallelen im philosophischen und brieflichen Werk Jacobis wie auch in dem von Zeitgenossen, vor allem von Goethe und Rousseau.
Aktualisiert: 2023-05-21
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Romane I. Eduard Allwill

Romane I. Eduard Allwill von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich
Das philosophisch-literarische Werk Friedrich Heinrich Jacobis (1743–1819) entstand, angeregt von Goethe und Lessing, in Auseinandersetzung mit dem Pantheismus Spinozas, der Moralphilosophie Kants, dem Idealismus Fichtes und der Naturphilosophie Schellings. Als einer der herausragenden Köpfe, der die Entwicklung der Klassischen Deutschen Philosophie teils initiiert, teils kritisch begleitet hat, vertritt Jacobi einen auf der unmittelbaren Erfahrung und der von äußeren moralischen Gesetzen unabhängigen Personalität des Menschen beruhenden individuellen Realismus, der den Auffassungen Hamanns und Herders verwandt ist. Dieser Anhangsband von Carmen Götz zur Edition des Briefromans Allwill unterscheidet sich von den bisherigen Bänden der Ausgabe dadurch, dass ein fiktionaler Text zu kommentieren war, der in fünf Druckfassungen überliefert ist, und darüber hinaus vorangegangene Kommentierungen zu berücksichtigen waren. Sodann nehmen zwei Arten von Nachweisen, die nicht zwingend zu einem Kommentar gehören, größeren Raum ein: zum einen die (auto-)biographische Rückbindung bestimmter Figuren, Konstellationen, Orte und Aussagen, zum anderen Hinweise auf inhaltliche Parallelen im philosophischen und brieflichen Werk Jacobis wie auch in dem von Zeitgenossen, vor allem von Goethe und Rousseau.
Aktualisiert: 2023-05-21
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Romane II. Woldemar

Romane II. Woldemar von Götz,  Carmen, Jacobi,  Friedrich Heinrich, Jaeschke,  Walter
An seinem Roman »Woldemar« hat Jacobi von 1776 bis 1796 gearbeitet. In diesen zwei Jahrzehnten hat sich seine Konzeption mehrfach verändert - von der Erstfassung, die noch der Epoche der 'Empfindsamkeit' nahesteht, hin zu einer Werkform, die die Form des Romans mit der des philosophischen Dialogs verschmilzt. Die Entstehungsgeschichte beginnt mit der Erzählung »Freundschaft und Liebe. Eine wahre Geschichte« (1777); Jacobi hat sie überarbeitet und 1779 unter dem Titel »Woldemar. Eine Seltenheit aus des Naturgeschichte » in Buchform herausgegeben. Im gleichen Jahr hat er ein weiteres Teilstück unter dem Titel »Ein Stück Philosophie des Lebens und der Menschheit« veröffentlicht, und dieses hat er zwei Jahre später in überarbeiteter Form unter dem Titel »Der Kunstgarten. Ein philosophisches Gespräch » in seine »Vermischten Schriften« aufgenommen. Der hier gefundende Typus des »philosophischen Gesprächs« prägt auch die umfassende Neubearbeitung von 1794, die Jacobi zwei Jahre später nochmals erweitert hat. - Die Neuausgabe unterscheidet erstmals zwischen diesen drei Entstehungsphasen; sie veröffentlicht die Fassungen von 1779, 1781 und 1796 und ordnet ihnen die Fassungen von 1777, 1779 und 1794 sowie 1820 in Form von Varianten zu.
Aktualisiert: 2023-05-21
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