Der Almagest

Der Almagest von Kunitzsch,  Paul
Das klassische Hauptwerk der theoretischen Astronomie, die Syntaxis Mathematica des Claudius Ptolemäus (ca. 138 n. Chr.), wurde dem Abendland durch arabische Vermittlung im 12. Jahrhundert als Almagest bekannt und behielt dann seine Standardfunktion bis weit ins 17. Jahrhundert hinein. Nichtsdestoweniger fehlte bisher eine textgeschichtliche Untersuchung der verschiedenen arabischen und lateinischen Versionen. Der Verfasser hat es unternommen, gestützt auf die handschriftlichen Originaldokumente, in einem „Analytischen Teil“ Geschichte und Verflechtungen dieser Versionen zu untersuchen und darzustellen. In dem anschließenden „Dokumentarischen Teil“ werden zahlreiche Detailfragen im Lichte der Quellenfunde behandelt, besonders ausführlich der Sternkatalog. Zwei beigefügte Wortkonkordanzen erschließen das zugehörige Wortmaterial der Terminologie und Nomenklatur. Der Almagest kann mit der Vielzahl seiner Versionen geradezu als Modellfall für das Studium des Phänomens der griechisch-arabischen sowie der arabisch-lateinischen Übersetzungsliteratur gelten. Die vorgelegte Untersuchung ist somit nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Naturwissenschaften, sondern sie liefert zugleich auch reichliches und wichtiges Material für die einschlägigen Philologien: die Klassische Philologie, die Orientalistik, die Romanistik, die Mediävistik und die Kulturgeschichte im weiteren Sinne.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Mathematics Celestial and Terrestrial

Mathematics Celestial and Terrestrial von Dauben,  Joseph W., Kirschner,  Stefan, Kühne,  Andreas, Kunitzsch,  Paul, Lorch,  Richard P.
Die Beiträge zum 65. Geburtstag des renommierten Mathematikhistorikers Menso Folkerts spiegeln die Forschungsschwerpunkte des Jubilars wider und somit die Geschichte der Mathematik in verschiedenen Epochen, Kulturräumen und Anwendungsbereichen. Die Autoren, bekannte Repräsentanten der Wissenschaftsgeschichte des In- und Auslands, stellen mathematikhistorische Fragestellungen in den größeren Zusammenhang der Wissenschafts- und Kulturgeschichte. Einen ersten Schwerpunkt bildet die Mathematik und Astronomie in der Antike und im Mittelalter. Diese Thematik steht im engen Zusammenhang mit dem Einfluss arabischer Texte auf die abendländische Mathematik und deren Entwicklung in der islamischen Welt und in Asien. Ein weiterer Themenschwerpunkt reflektiert den Differenzierungs- und Professionalierungsprozess der mathematischen Teilgebiete, von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. In einer Festschrift für Menso Folkerts darf das Wirken von Carl Friedrich Gauß (1777 – 1855) nicht fehlen. Diesem Themenkreis ist ein Hauptkapitel mit Beiträgen zu verschiedenen Aspekten der Gauß-Forschung gewidmet.
Aktualisiert: 2021-05-21
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Untersuchungen zur Sternnomenklatur der Araber

Untersuchungen zur Sternnomenklatur der Araber von Kunitzsch,  Paul
Im Rahmen seiner Beschäftigung mit den in Europa gebräuchlichen arabischen Sternnamen hat Paul Kunitzsch eine Bestandsaufnahme derselben gemacht. Er hat die 329 ermittelbaren Namen anhand der arabischen philologisch-lexikografischen Spezialliteratur eingehend untersucht und dabei herausgefunden, dass es sich nur bei etwa einem Sechstel um echte, alte Sternnamen im eigentlichen Sinn handelt. Die große Menge der übrigen Bezeichnungen ist ein Konglomerat von individuellen Namensschöpfungen einzelner, meist unbekannter Dichter. Philologen integrierten diese Schöpfungen einst gleichgestellt mit den echten, eigentlichen Namen in ihre Sammlungen, und aus diesen entnahm der Astronom Sufi um 964 die vielen, meist rein poetischen Benennungen und fügte sie nach dem Versuch, sie astronomisch-exakt zu identifizieren, in sein Fixsternbuch ein. Erst dadurch kamen die vielen Namen in wirklichen Gebrauch und führten letztlich zu dem Ruf der Araber, ein besonders sternnamenreiches Volk zu sein. Ein vollständiges Verzeichnis der 329 untersuchten Namen ist der Studie beigefügt.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Typen von Sternverzeichnissen in astronomischen Handschriften des zehnten bis vierzehnten Jahrhunderts

Typen von Sternverzeichnissen in astronomischen Handschriften des zehnten bis vierzehnten Jahrhunderts von Kunitzsch,  Paul
Mittelalterliche abendländische Handschriften astronomischen Inhalts, v.a. über die Herstellung des Astrolabs oder des Quadranten, aber auch allgemeinere Kompilationen, enthalten vielfach Verzeichnisse von Sternen, die auf den Instrumenten angebracht werden oder als Fundamentalsterne dienen sollen. Anhand gewisser Charakteristika lassen sich verschiedene „Typen“ solcher Verzeichnisse bestimmen, die zum Teil Übersetzungen arabischer Vorlagen, zum anderen Teil Erzeugnisse abendländischer Astronomen sind. Sie fanden nicht nur in ihren ursprünglichen Texten Verwendung, sondern wurden häufig auch von jüngeren Autoren übernommen. Natürlich wurden die Verzeichnisse auch für die Beschriftung astronomischer Instrumente ausgiebig benutzt. Hier werden nun aus über 150 handschriftlichen Stellen siebzehn wichtige Verzeichnistypen ediert, darunter auch arabische Quellen, wobei zu allen Sternen die modernen Bezeichnungen, die wichtigsten Textvarianten sowie Namen- und Worterklärungen gegeben werden. Am Ende folgen mehrere Indices, darunter ein vollständiges Verzeichnis sämtlicher in den Texten auftretender Sternnamen nebst Varianten.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Der Sternkatalog des Almagest. Die arabisch-mittelalterliche Tradition

Der Sternkatalog des Almagest. Die arabisch-mittelalterliche Tradition von Kunitzsch,  Paul, Ptolemäus,  Claudius
Das Handbuch der Astronomie des Ptolemäus (um 150 n. Chr.) blieb bis zum Anbruch der kopernikanischen Astronomie gültig, ebenso der darin enthaltene Sternkatalog. Aufgrund arabischer Übersetzungen (9. Jahrhundert) wurden der Almagest und dessen Sternkatalog in der arabisch-islamischen Welt autoritativ. Europa lernte den Almagest im 12. Jahrhundert durch eine lateinische Übersetzung aus dem Arabischen kennen, die vorherrschend blieb, bis in der Renaissance wieder auf den griechischen Urtext zurückgegriffen werden konnte. Die Ausgabe bietet die originalen Textfassungen des Sternkatalogs, Teil 1 die beiden arabischen Übersetzungen von al-Ḥağğāğ b. Yūsuf und von Isḥāq b. Ḥunayn (Ṭābit b. Qurra-Fassung), jeweils mit deutscher Übersetzung und kommentierenden Erläuterungen, und Teil II Gerhards Text der lateinischen Übersetzung aus dem Arabischen. Dieser ist in zwei Klassen überliefert, die ein Frühstadium sowie das Endstadium der Übersetzung repräsentieren. Die Edition macht die Unterschiede voll sichtbar. Teil III führt die Koordinatenwerte der 1025 ptolemäischen Sterne nach 7 grundlegenden Textfassungen (griechisch, arabisch, lateinisch – darunter zwei noch nicht editierte) vor und ermöglicht dem Leser, ohne Rückgriff auf die Texte selbst mit einem Blick zu erfassen, welche numerischen Werte jede einzelne Quelle zu jedem Stern bietet.
Aktualisiert: 2020-01-03
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Der Sternkatalog des Almagest. Die arabisch-mittelalterliche Tradition

Der Sternkatalog des Almagest. Die arabisch-mittelalterliche Tradition von Kunitzsch,  Paul, Ptolemäus,  Claudius
Das Handbuch der Astronomie des Ptolemäus (um 150 n. Chr.) blieb bis zum Anbruch der kopernikanischen Astronomie gültig, ebenso der darin enthaltene Sternkatalog. Aufgrund arabischer Übersetzungen (9. Jahrhundert) wurden der Almagest und dessen Sternkatalog in der arabisch-islamischen Welt autoritativ. Europa lernte den Almagest im 12. Jahrhundert durch eine lateinische Übersetzung aus dem Arabischen kennen, die vorherrschend blieb, bis in der Renaissance wieder auf den griechischen Urtext zurückgegriffen werden konnte. Die Ausgabe bietet die originalen Textfassungen des Sternkatalogs, Teil 1 die beiden arabischen Übersetzungen von al-Ḥağğāğ b. Yūsuf und von Isḥāq b. Ḥunayn (Ṭābit b. Qurra-Fassung), jeweils mit deutscher Übersetzung und kommentierenden Erläuterungen, und Teil II Gerhards Text der lateinischen Übersetzung aus dem Arabischen. Dieser ist in zwei Klassen überliefert, die ein Frühstadium sowie das Endstadium der Übersetzung repräsentieren. Die Edition macht die Unterschiede voll sichtbar. Teil III führt die Koordinatenwerte der 1025 ptolemäischen Sterne nach 7 grundlegenden Textfassungen (griechisch, arabisch, lateinisch – darunter zwei noch nicht editierte) vor und ermöglicht dem Leser, ohne Rückgriff auf die Texte selbst mit einem Blick zu erfassen, welche numerischen Werte jede einzelne Quelle zu jedem Stern bietet.
Aktualisiert: 2020-01-03
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