Johann Wolfgang von Goethe hat geschrieben: »Ein allgemeines Übel ist der Tod.«
Herbert Pirker meint: »Den Tod darf man nicht zu ernst nehmen.«
Die Gedichte in diesem Buch sollen das beweisen.
ka grund zum rean
Arik Brauer hat mir für mein letztes Buch „Axel, kein Hitlerjunge“ die Umschlagseite gestaltet. Als ich ihn fragte, was ich schuldig sei, hat er lachend geantwortet: „Na geh, nix!“ Ich hab damals ein überraschtes „Danke“ hervorgebracht.
Jetzt gibt’s ihn nicht mehr, diesen großartigen Menschen. Und ich bin sicher, daß er mir genauso gratis den Textteil „Ka Grund zum Rean“ aus seinem Lied „Mia san gebuan fia de Gruam“ überlässt. Und ich sag wieder, diesmal ganz fest an diesen Satz denkend, „danke“.
Er hatte, wie ich aus seinem Mund weiß, keine Angst vorm „Ummegeh“.
Wir Wiener haben ja insgesamt zum Tod ein inniges Verhältnis. Mit der Urangst der menschlichen Existenz sind wir per du.
Allein für den Begriff „sterben“ haben wir einen ganzen Haufen Vokabel. Hier gleich ein paar in phonetischer Schreibweise: ogrozzn, oweschnoppn, ins Gros beißn, draufgee, de Bek aufschdön, a Bankl reißn, in Leffe ogem, de Eadäpfen vo unt auschaun, hiwean, a Brezn reißn, grepian, ummischdee, de Botschn schdrekkn, exgee, maukas gee, in d Gruam foan, hamgee.
Die dritte Strophe der meisten Wienerlieder befaßt sich mit dem Tod.
Mein Freund Heinz Holecek hat gesungen: Wann i amal stirb, miassn mi d Fiaker tragn und dabei Zithern schlagn.
Der Josef Meinrad hat gesungen: Da leg ich meinen Hobel hin und sag der Welt adé.
Der Georg Kreisler hat gesungen: Der Tod, das muß ein Wiener sein.
Der Wolfgang Ambros hat gesungen: Es lebe der Zentralfriedhof.
Der Willi Forst hat gesungen: Es wird a Wein sein, und wir wern nimmer sein.
Der Peter Alexander hat gesungen: Erst wanns aus wird sein.
Der Michael Heltau hat gesungen: Den letzten Gruaß, den müassn mir die Schrammeln spieln.
Sigmund Freud hat seine eigene Todesanzeige viele Jahre vor seinem Ableben selber verfaßt.
Maria Theresia und Franz Stephan liegen in der Kapuzinergruft, einer weltbekannten Fremdenverkehrsattraktion.
Am Donauufer in Albern, einem Teil des 11. Wiener Gemeindebezirks Simmering, ist der Friedhof der Namenlosen und der Selbstmörder aus der Umgebung.
Auf gar nicht so alten Zigarettenetuis steht: Rauchen sichert Arbeitsplätze – Bestattung Wien.
Computer-Sticks und Schlüsselanhänger gibt’s in Sarg-Form.
Leiberln kann man erwerben, auf denen steht: Der letzte Wagen ist immer ein Kombi.
Und ich hab, weil ich schon ein Grufti bin, dem das Ablaufdatum hinten nachrennt, diese Gedichte übers Sterben und übers Totsein geschrieben.
Wenn wir also übers Sterben schon nicht lachen, sollten wir darob zumindest lächeln.
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Aktualisiert: 2021-11-04
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Die sehr persönliche Zeit-Geschichte Axels, eines 1935 geborenen Buben, der seine Kindheit im „Dritten Reich“ und seine Jugend in den Anfängen der Zweiten Republik Österreich erlebt. Wege und Irrwege, Alltag und Überraschungen, Enttäuschungen und Erfreuliches – das alles muss Axel verarbeiten.
Wie er das macht, erleben wir in seiner Augenhöhe mit. Was er draus macht, ist mitunter bemerkenswert, denn seine Umwelt lässt ihn beim Bewältigen größtenteils allein.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Barbara Frischmuths literarische Gartenbücher sind eine Liebeserklärung an die Natur. Da sie eine exzellente Beobachterin ist, hat auch der gartenlose Naturliebhaber seine Freude an ihren stimmungsvollen, amüsanten Schilderungen, die von verführerischen Fotos ergänzt werden.
Wie jeder Gärtner weiß Barbara Frischmuth, daß sie sich die Bewohner ihres Gartens nur bedingt aussuchen kann. Unstete Blumen ziehen von Beet zu Beet. Pflanzen wandern ein und verdrängen alteingesessene, andere verschwinden spurlos. Eine Primadonna wie die Pfingstrose ist nicht anspruchsvoller als die angeblich genügsamen Gräser. Am unberechenbarsten sind die tierischen Mieter vom ritterlichen Kater Max und den mörderischen Lilienhähnchen bis zu Milli, der Erdkröte mit dem Zauberblick. Wie in den bisherigen zwei wundervollen literarischen Gartenbüchern erzählt Barbara Frischmuth mit Esprit und Ironie - diesmal von ihren Erfahrungen als Hauptmieterin einer eigenwilligen Garten-WG.
"So erholsam wie ein Nachmittag auf der Gartenbank" Marie Claire
"Lesefutter mit Niveau und schönen Fotos" Stuttgarter Zeitung
Aktualisiert: 2021-10-15
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Die Maria von Schmedes, eine nicht die ordinäre, sondern die feinste Wiener Mundart verwendende Sängerin – sie ist vor vielen Jahren gestorben – , hat einst gesungen: „Ma soll sich, wia ma in Wien sagt, nicht zu sehr alteriern, ma soll sich, wia ma in Wien sagt, lieber schön moderiern…“.
Wer versteht das noch?
Aktualisiert: 2022-01-25
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Von Trughirschen, Scheinlilien und dänischen Königinnen: ein literarisches Sinnenfest für Gartenliebhaber
Der Garten um Barbara Frischmuths Haus schmiegt sich so selbstverständlich an den Hang, daß seine üppigen Ansichten und liebenswürdigen Details nicht daran denken lassen, welch harte Arbeit es bedeutete, dem Garten das Gartensein schmackhaft zu machen. Fröste und Hitzeperioden, Käfer und Schnecken haben sie vor allem eines gelehrt: Geduld und Respekt vor der Natur. "Solange man glaubt, man würde einen Garten ,schaffen', ist man weder wirklich bei sich noch beim Garten. Es kann höchstens darum gehen, ihn in Erscheinung zu locken. Von einem bestimmten Zeitpunkt an ist die Stimme des Gartens, sein forderndes Gedeihen, gar nicht mehr zum Verstummen zu bringen. Nicht der Gärtner ist es, der der Natur einen Garten abgetrotzt hat, sondern der Garten hat sich einen Gärtner gefunden, der an seinem Zustandekommen leidenschaftlich interessiert ist." Zu den größten gärtnerischen Tugenden gehört denn auch, die Vorschläge, die der Garten selbst macht, genau anzusehen und den einen oder anderen anzunehmen. Mit Esprit, Leidenschaft und Selbstironie erzählt Barbara Frischmuth von den Erfahrungen, die sie mit ihrem Garten gemacht hat: von Glücksmomenten und Fehlschlägen, von Begehrlichkeiten und Entdeckungen; wie sie sich dabei ertappt, Suchtverhalten an den Tag zu legen, wenn es gilt, Sämereien und Setzlinge aufzuspüren, wie sie lernt, Schädlinge zu überlisten, und wie sie Gärtnerschrullen entwickelt. Nicht zuletzt teilt sie beiläufig Wissenswertes über Pflanzen mit und gibt Ratschläge, die jeder Gartenliebhaber schätzen wird. Das Buch ist reich bebildert mit Aufnahmen aus Barbara Frischmuths Garten in Altaussee im Salzkammergut.
Aktualisiert: 2023-04-14
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