Simon Kloppenburg
smoke signal
Es sind zwei komplementäre ästhetische Bezugssysteme um die Simon Kloppenburg seine Arbeiten kreisen lässt: Es ist zum einen das Fluide, das Flucht, Flüchtigkeit, Verflüssigung und Überflüssigwerden auch semantisch zusammenhält; und es ist das Statische, das Verharren, das Innehalten, das Warten als Gegenüber. Eine Dialektik von zentripetalen und zentrifugalen Kräften. So entsteht vor uns eine so melancholische wie hintergründige Poesie in den Zwischenwelten von Erfahrung und Erwartung, Optik und Visualität, Bewegung und Beharren. Ein Signal im Dunkel des gelebten Augenblicks.