Zwischen Orient und Okzident: Frühmittelalter (6.-11. Jh.)
Ulrike Bechmann, Franca Ela Consolino, Stavroula Constantinou, Giuseppe Cremascoli, Mary B. Cunningham, Christiana de Groot, Irmtraud Fischer, Judith Herrin, Martha Himmelfarb, Maria Lidova, Mercedes Navarro Puerto, Rosa Maria Parrinello, Anna M. Silvas, Francesco Stella, Adriana Valerio, Christiane Veyrard-Cosme, Ines Weber, Giuseppa Zanichelli
Das frühe Mittelalter kannte neben der römisch-katholischen Kirche des Westens eine Vielzahl anderer christlicher Bekenntnisse – Griechische Orthodoxie, Arianismus, Monophysitismus, Donatismus, Nestorianismus. Dazu kommen Jüdinnen oder Musliminnen, die ebenfalls mit Heiligen Schriften zu tun hatten. Biblische Texte waren weithin und auch unter Ungebildeten bekannt. Im vorliegenden Band spiegeln sich vielfältige Kontexte und die Beziehungen von geographisch, sozial und kulturell je unterschiedlich verorteten Frauen zur Bibel. In einigen Fällen hatten sie direkten Kontakt zu biblischen Texten; häufiger ist dieser Kontakt von Männern vermittelt, die aus biblischen Vorbildern schöpfen, um die Frauen zu inspirieren und anzuleiten.