Klassisches Heldentum steht im Widerspruch zur Gleichheitsideologie.
Der klassische Held, also der, der für andere oder eine Idee die Schädigung seiner Gesundheit zumindest billigend in Kauf nimmt und den Tod einkalkuliert, ist für den hedonistischen Mainstream eine suspekte Figur. In der Gegenwart hat der klassische Held nichts mehr zu suchen, ein solcher Widerspruch zur Gleichheitsideologie kann nicht geduldet werden. Denn in dieser soll trotz anderslautender Lippenbekenntnisse niemand positiv diskriminiert werden, also besonders und damit wahrhaft individuell sein. Auch gibt es keine Feinde mehr, alles kann schließlich durch Gespräche, Kompromisse, Diplomatie und Psychotherapie gelöst werden. Auf dem Boden der säkularen Überflussgesellschaften des Spätkapitalismus gedeihen eher die Antihelden. So wie Francesco Schettino, der Kapitän des durch sein Verschulden havarierten Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia, der zuerst von Bord ging. Später stilisiert sich der Täter aus Verantwortungslosigkeit als Opfer - eine beliebte Methode der Antihelden, um Verantwortung von sich zu weisen. Überhaupt wird Erwachsenwerden als Zumutung erlebt, man bevorzugt lieber das Stadium lebenslanger Adoleszenz und das Antiheroische, ja das Opfersein wird geradezu zelebriert. Denn Opfer sind harmlos. Helden könnten widerständig und damit gefährlich werden.
Burkhard Voß verdeutlicht, wie der Postheroismus unsere Gesellschaft immer mehr schwächt, indem das Leistungsprinzip, für das prototypisch Helden stehen, immer mehr erodiert. Kann es da noch eine Chance für neue Helden geben?
Aktualisiert: 2023-05-11
> findR *
Das Leben nach dem Sterben geht todsicher weiter
Das Thema Sterben wird in unserer Gesellschaft immer
noch weitgehend verdrängt. Sorge und Furcht, Abwehr und
Ignoranz herrschen dazu. Kaum ein Mensch möchte dem
Tod begegnen, der vielen wie ein großer, dunkler Schatten,
wie eine schwere Strafe, erscheint, obwohl doch jedem
Einzelnen ganz gewiss dieses Ereignis eines Tages
bevorsteht. Viele wissen nicht: In Wahrheit ist der Tod
nichts anderes als ein Weiterleben, eine Neugeburt in eine
andere Dimension. Das Leben geht im Jenseits todsicher
weiter.
Eva Herman und Andreas Popp zeigen im vorliegenden
Buch den ganz einfachen Weg, den jeder Mensch schon zu
Lebzeiten einschlagen kann, um jegliche Furcht vor dem
Übergang, vor dem Tod, zu verlieren. Wer genügend
Kenntnisse von den Naturgesetzen hat, die seit urewigen
Zeiten in unserem Universum herrschen, versteht schon
bald, wie segensreich und gleichzeitig völlig
selbstverständlich der ewige Kreislauf vom Leben und
Sterben ist. Die Arbeit Hermans und Popps gründet sich auf
wissenschaftlichen Untersuchungen und zahlreichen
Erfahrungsberichten, sowie auf tiefgründigen Recherchen
über die irdische und geistige Welt.
Natürlich ist es vor allem die jahrtausendelange Prägung
durch kirchliche Institutionen, welche kaum jemals
logischen Aufschluss darüber gegeben haben, wie es für
den Menschen nach dem irdischen Ableben weitergeht.
Diffuse Heilsversprechen, man komme dann in den
Himmel, spenden zwar eventuell vorübergehenden Trost,
doch Weg und Ziel bleiben im Ungewissen, es wird die
Furcht der Ungewissheit nur weiter genährt.
Aber wie vielen Menschen auf dem Sterbebett könnte
geholfen werden, endlich Trost und Hilfe zu finden, wenn
die Kenntnisse über den anstehenden Weg ins Jenseits kein
dunkles Geheimnis mehr, sondern ein heller, klarer Weg
sein würden. Auch den Hinterbliebenen würde die
Trauerarbeit erheblich erleichtert werden, wenn sie
wüssten, dass sie ihre Lieben eines Tages ganz gewiss
wiedersehen werden, nachdem sie diese in Liebe und
Frieden losgelassen haben, damit sie den Weg ins Licht
finden können.
Das vorliegende Buch ist eine der wichtigsten Grundlagen
für jeden Menschen, um den ewigen Kreislauf des Lebens
und Sterbens verstehen zu lernen und frei zu werden von
jeglicher Angst vor dem Tod. Ein unverzichtbares Werk im
Umgang mit schweren Krankheiten, ein wertvoller Freund
für jeden Sterbehelfer, immenser Trost am Sterbebett
sowohl für die Hinterbliebenen wie für den Sterbenden.
Eines ist sicher: Das Leben nach dem Tod ist keine
tröstende Hoffnung, sondern eine Tatsache, mit der jeder
rechnen muss.
www.leonardo-verlagshaus.de
Aktualisiert: 2020-01-01
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Klassisches Heldentum steht im Widerspruch zur Gleichheitsideologie.
Der klassische Held, also der, der für andere oder eine Idee die Schädigung seiner Gesundheit zumindest billigend in Kauf nimmt und den Tod einkalkuliert, ist für den hedonistischen Mainstream eine suspekte Figur. In der Gegenwart hat der klassische Held nichts mehr zu suchen, ein solcher Widerspruch zur Gleichheitsideologie kann nicht geduldet werden. Denn in dieser soll trotz anderslautender Lippenbekenntnisse niemand positiv diskriminiert werden, also besonders und damit wahrhaft individuell sein. Auch gibt es keine Feinde mehr, alles kann schließlich durch Gespräche, Kompromisse, Diplomatie und Psychotherapie gelöst werden. Auf dem Boden der säkularen Überflussgesellschaften des Spätkapitalismus gedeihen eher die Antihelden. So wie Francesco Schettino, der Kapitän des durch sein Verschulden havarierten Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia, der zuerst von Bord ging. Später stilisiert sich der Täter aus Verantwortungslosigkeit als Opfer - eine beliebte Methode der Antihelden, um Verantwortung von sich zu weisen. Überhaupt wird Erwachsenwerden als Zumutung erlebt, man bevorzugt lieber das Stadium lebenslanger Adoleszenz und das Antiheroische, ja das Opfersein wird geradezu zelebriert. Denn Opfer sind harmlos. Helden könnten widerständig und damit gefährlich werden.
Burkhard Voß verdeutlicht, wie der Postheroismus unsere Gesellschaft immer mehr schwächt, indem das Leistungsprinzip, für das prototypisch Helden stehen, immer mehr erodiert. Kann es da noch eine Chance für neue Helden geben?
Aktualisiert: 2023-02-14
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Ausgerechnet Ex-Tagesschau-Frontfrau Eva Herman fordert in ihren Büchern medienwirksam die Rückkehr zu traditionellen Familienkonzepten und einer klaren Rollenteilung zwischen Mann und Frau. Neu sind ihre Forderungen allerdings nicht. Vor allem in christlich-fundamentalistischen Milieus haben sie eine lange Vergangenheit. Im Vergleich von Hermans Texten mit Büchern der zum Katholizismus konvertierten Psychotherapeutin Christa Meves werden historische Denktraditionen sichtbar, die hier aufgezeigt werden. Christina Mundlos misst Herman und Meves an ihren eigenen Worten, nimmt ihre Denk- und Argumentationsmuster auseinander und zeigt innere Widersprüche und Tautologien auf. So kommt ans Licht, mit welchen Mitteln beide Autorinnen selbst Widersprüchliches glaubhaft machen und mit sprachlichen Mitteln selbst Unlogisches logisch scheinen lassen können.
Aktualisiert: 2023-02-14
> findR *
Der Fall Eva Herman gehört zu den größten Medienskandalen der Nachkriegsgeschichte.
Unmittelbarer Auslöser war eine öffentliche Äußerung der ehemaligen Sprecherin der Tagesschau zur fehlenden "Wertschätzung der Mutter" durch die 68er. Eine einzelne Journalistin hatte dies als Nazi-Lob ausgelegt; eine Interpretation, der sich praktisch die gesamte Presse und schließlich auch der Bundesgerichtshof anschlossen. Peter Mersch zeigt anhand einer Wort-für-Wort-Analyse, dass es sich bei der damaligen Presse-Deutung um eine Fehlinterpretation handelt. Er kommt zu dem Schluss, dass der ehemaligen Tagesschau-Sprecherin durch Medien und Judikative schwerstes Unrecht zugefügt wurde. Sie ist deshalb vollständig zu rehabilitieren. Der Skandal trug maßgeblich dazu bei, den Begriff der "Lügenpresse" in der Öffentlichkeit zu etablieren. Der Fall wird im Kontext aktueller gesellschaftlicher Themen wie Gleichberechtigung der Geschlechter, Familienproblematik, demografischer Wandel, Massenmigration und Meinungsfreiheit dargestellt und diskutiert.
Aktualisiert: 2022-01-01
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Der Fall Eva Herman gehört zu den größten Medienskandalen der Nachkriegsgeschichte.
Unmittelbarer Auslöser war eine öffentliche Äußerung der ehemaligen Sprecherin der Tagesschau zur fehlenden "Wertschätzung der Mutter" durch die 68er. Eine einzelne Journalistin hatte dies als Nazi-Lob ausgelegt; eine Interpretation, der sich praktisch die gesamte Presse und schließlich auch der Bundesgerichtshof anschlossen. Peter Mersch zeigt anhand einer Wort-für-Wort-Analyse, dass es sich bei der damaligen Presse-Deutung um eine Fehlinterpretation handelt. Er kommt zu dem Schluss, dass der ehemaligen Tagesschau-Sprecherin durch Medien und Judikative schwerstes Unrecht zugefügt wurde. Sie ist deshalb vollständig zu rehabilitieren. Der Skandal trug maßgeblich dazu bei, den Begriff der "Lügenpresse" in der Öffentlichkeit zu etablieren. Der Fall wird im Kontext aktueller gesellschaftlicher Themen wie Gleichberechtigung der Geschlechter, Familienproblematik, demografischer Wandel, Massenmigration und Meinungsfreiheit dargestellt und diskutiert.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Das Leben nach dem Sterben geht todsicher weiter.
Das Thema Sterben wird in unserer Gesellschaft immer noch weitgehend verdrängt. Sorge und Furcht, Abwehr und Ignoranz herrschen dazu. Kaum ein Mensch möchte dem Tod begegnen, der vielen wie ein großer, dunkler Schatten, wie eine schwere Strafe, erscheint, obwohl doch jedem Einzelnen ganz gewiss dieses Ereignis eines Tages bevorsteht. Viele wissen nicht: In Wahrheit ist der Tod nichts anderes als ein Weiterleben, eine Neugeburt in eine andere Dimension. Das Leben geht im Jenseits todsicher weiter.
Aktualisiert: 2018-11-01
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