Das Gesangbuch als Lebensbegleiter

Das Gesangbuch als Lebensbegleiter von Heymel,  Michael
Über Jahrhunderte hin war das Gesangbuch Haus- und Erbauungsbuch, Medium der Seelsorge und Lebenshilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen von der Geburt bis zu Tod und Begräbnis. Michael Heymel stellt dar, welche Rolle Kirchenlied und Gesangbuch seit dem 16. Jahrhundert für Frömmigkeit und Seelsorge spielten. Seit der Reformation ist für den Protestantismus ein Frömmigkeitstyp kennzeichnend, der durch Kirchenlied und Gesangbuch gebildet wird. Das Buch geht einigen Mustern und Modellen dieser Frömmigkeit in der Gesangbuchgeschichte nach und reflektiert sie in Hinsicht auf die heutige Erfahrung und Praxis von Seelsorge. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswertung von Gesangbuchvorreden des 17. und 18. Jahrhunderts.Der Autor will deutlich machen, dass sich aus der Geschichte von Gesangbuch und Kirchenlied Erkenntnisse über deren Lebensbedeutung gewinnen lassen, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Das Gesangbuch als Lebensbegleiter

Das Gesangbuch als Lebensbegleiter von Heymel,  Michael
Über Jahrhunderte hin war das Gesangbuch Haus- und Erbauungsbuch, Medium der Seelsorge und Lebenshilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen von der Geburt bis zu Tod und Begräbnis. Michael Heymel stellt dar, welche Rolle Kirchenlied und Gesangbuch seit dem 16. Jahrhundert für Frömmigkeit und Seelsorge spielten. Seit der Reformation ist für den Protestantismus ein Frömmigkeitstyp kennzeichnend, der durch Kirchenlied und Gesangbuch gebildet wird. Das Buch geht einigen Mustern und Modellen dieser Frömmigkeit in der Gesangbuchgeschichte nach und reflektiert sie in Hinsicht auf die heutige Erfahrung und Praxis von Seelsorge. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswertung von Gesangbuchvorreden des 17. und 18. Jahrhunderts.Der Autor will deutlich machen, dass sich aus der Geschichte von Gesangbuch und Kirchenlied Erkenntnisse über deren Lebensbedeutung gewinnen lassen, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Das Gesangbuch als Lebensbegleiter

Das Gesangbuch als Lebensbegleiter von Heymel,  Michael
Über Jahrhunderte hin war das Gesangbuch Haus- und Erbauungsbuch, Medium der Seelsorge und Lebenshilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen von der Geburt bis zu Tod und Begräbnis. Michael Heymel stellt dar, welche Rolle Kirchenlied und Gesangbuch seit dem 16. Jahrhundert für Frömmigkeit und Seelsorge spielten. Seit der Reformation ist für den Protestantismus ein Frömmigkeitstyp kennzeichnend, der durch Kirchenlied und Gesangbuch gebildet wird. Das Buch geht einigen Mustern und Modellen dieser Frömmigkeit in der Gesangbuchgeschichte nach und reflektiert sie in Hinsicht auf die heutige Erfahrung und Praxis von Seelsorge. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswertung von Gesangbuchvorreden des 17. und 18. Jahrhunderts.Der Autor will deutlich machen, dass sich aus der Geschichte von Gesangbuch und Kirchenlied Erkenntnisse über deren Lebensbedeutung gewinnen lassen, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Kirchenlied und Kultur

Kirchenlied und Kultur von Kurzke,  Hermann
Gesangbücher haben bis heute Millionenauflagen und besitzen eine prägende Kraft für bestimmte Gemütszonen und Bevölkerungsteile. Sie sind als Forschungsgegenstand lange vernachlässigt worden, obgleich die Hymnologie durch ihre Lage zwischen den Textwissenschaften, der Musikologie und den Theologien ein faszinierendes Paradigma von Interdisziplinarität darstellt. Ihre inhaltliche Spannweite reicht vom trivialen Liedchen bis zur höchsten musikalischen Poesie. Kirchenlieder sind Gebrauchsliteratur, die von jeder Generation an den jeweiligen Zeitgeist angepasst wird. Die Kirchenlied- und Gesangbuchgeschichte ist deshalb ein treuer Spiegel der Kulturgeschichte. Der Band vereinigt Studien zur Ästhetik, Dogmatik, Erotik, Melodik, Psychologie und Mythologie des Kirchenlieds. Er befasst sich vor allem mit den Überschneidungsgebieten zur säkularen Kultur - etwa mit Nationalhymnen als säkularisierten Kirchenliedern, mit Goethe im Gesangbuch, mit den Feldgesangbüchern des Zweiten Weltkriegs, mit der Textgeschichte von Marienliedern und mit Erich Kästners "Weihnachtslied, chemisch gereinigt".
Aktualisiert: 2023-06-15
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Kirchenlied und Kultur

Kirchenlied und Kultur von Kurzke,  Hermann
Gesangbücher haben bis heute Millionenauflagen und besitzen eine prägende Kraft für bestimmte Gemütszonen und Bevölkerungsteile. Sie sind als Forschungsgegenstand lange vernachlässigt worden, obgleich die Hymnologie durch ihre Lage zwischen den Textwissenschaften, der Musikologie und den Theologien ein faszinierendes Paradigma von Interdisziplinarität darstellt. Ihre inhaltliche Spannweite reicht vom trivialen Liedchen bis zur höchsten musikalischen Poesie. Kirchenlieder sind Gebrauchsliteratur, die von jeder Generation an den jeweiligen Zeitgeist angepasst wird. Die Kirchenlied- und Gesangbuchgeschichte ist deshalb ein treuer Spiegel der Kulturgeschichte. Der Band vereinigt Studien zur Ästhetik, Dogmatik, Erotik, Melodik, Psychologie und Mythologie des Kirchenlieds. Er befasst sich vor allem mit den Überschneidungsgebieten zur säkularen Kultur - etwa mit Nationalhymnen als säkularisierten Kirchenliedern, mit Goethe im Gesangbuch, mit den Feldgesangbüchern des Zweiten Weltkriegs, mit der Textgeschichte von Marienliedern und mit Erich Kästners "Weihnachtslied, chemisch gereinigt".
Aktualisiert: 2023-06-05
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Das Gesangbuch als Lebensbegleiter

Das Gesangbuch als Lebensbegleiter von Heymel,  Michael
Über Jahrhunderte hin war das Gesangbuch Haus- und Erbauungsbuch, Medium der Seelsorge und Lebenshilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen von der Geburt bis zu Tod und Begräbnis. Michael Heymel stellt dar, welche Rolle Kirchenlied und Gesangbuch seit dem 16. Jahrhundert für Frömmigkeit und Seelsorge spielten. Seit der Reformation ist für den Protestantismus ein Frömmigkeitstyp kennzeichnend, der durch Kirchenlied und Gesangbuch gebildet wird. Das Buch geht einigen Mustern und Modellen dieser Frömmigkeit in der Gesangbuchgeschichte nach und reflektiert sie in Hinsicht auf die heutige Erfahrung und Praxis von Seelsorge. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswertung von Gesangbuchvorreden des 17. und 18. Jahrhunderts.Der Autor will deutlich machen, dass sich aus der Geschichte von Gesangbuch und Kirchenlied Erkenntnisse über deren Lebensbedeutung gewinnen lassen, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.
Aktualisiert: 2023-06-01
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Das Gesangbuch als Lebensbegleiter

Das Gesangbuch als Lebensbegleiter von Heymel,  Michael
Über Jahrhunderte hin war das Gesangbuch Haus- und Erbauungsbuch, Medium der Seelsorge und Lebenshilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen von der Geburt bis zu Tod und Begräbnis. Michael Heymel stellt dar, welche Rolle Kirchenlied und Gesangbuch seit dem 16. Jahrhundert für Frömmigkeit und Seelsorge spielten. Seit der Reformation ist für den Protestantismus ein Frömmigkeitstyp kennzeichnend, der durch Kirchenlied und Gesangbuch gebildet wird. Das Buch geht einigen Mustern und Modellen dieser Frömmigkeit in der Gesangbuchgeschichte nach und reflektiert sie in Hinsicht auf die heutige Erfahrung und Praxis von Seelsorge. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswertung von Gesangbuchvorreden des 17. und 18. Jahrhunderts.Der Autor will deutlich machen, dass sich aus der Geschichte von Gesangbuch und Kirchenlied Erkenntnisse über deren Lebensbedeutung gewinnen lassen, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.
Aktualisiert: 2023-05-19
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Kirchenlied und Kultur

Kirchenlied und Kultur von Kurzke,  Hermann
Gesangbücher haben bis heute Millionenauflagen und besitzen eine prägende Kraft für bestimmte Gemütszonen und Bevölkerungsteile. Sie sind als Forschungsgegenstand lange vernachlässigt worden, obgleich die Hymnologie durch ihre Lage zwischen den Textwissenschaften, der Musikologie und den Theologien ein faszinierendes Paradigma von Interdisziplinarität darstellt. Ihre inhaltliche Spannweite reicht vom trivialen Liedchen bis zur höchsten musikalischen Poesie. Kirchenlieder sind Gebrauchsliteratur, die von jeder Generation an den jeweiligen Zeitgeist angepasst wird. Die Kirchenlied- und Gesangbuchgeschichte ist deshalb ein treuer Spiegel der Kulturgeschichte. Der Band vereinigt Studien zur Ästhetik, Dogmatik, Erotik, Melodik, Psychologie und Mythologie des Kirchenlieds. Er befasst sich vor allem mit den Überschneidungsgebieten zur säkularen Kultur - etwa mit Nationalhymnen als säkularisierten Kirchenliedern, mit Goethe im Gesangbuch, mit den Feldgesangbüchern des Zweiten Weltkriegs, mit der Textgeschichte von Marienliedern und mit Erich Kästners "Weihnachtslied, chemisch gereinigt".
Aktualisiert: 2023-05-08
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Immer wieder neue Lieder

Immer wieder neue Lieder von Johannes,  Junker
Das Buch bietet eine Übersicht über die Gesangbuchgeschichte der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und ihrer Vorgänger-Kirchen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es gibt dabei interessante Einblicke in die theologischen, kirchenmusikalischen und nicht zuletzt kirchenpolitischen Aspekte, die beim Zustandekommen der verschiedenen lutherischen Gesangbücher bis hin zum "neuen" Evangelisch-Lutherischen Kirchengesangbuch eine Rolle gespielt haben. Ein Anhang zeigt an drei Beispielen, wie Kirchenlieder in der heutigen Zeit entstehen und nach welchen Kriterien sie beurteilt werden sollten.
Aktualisiert: 2023-01-19
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Die Sammlung „Kirchenlied“ (1938)

Die Sammlung „Kirchenlied“ (1938) von Labonté,  Thomas
Die Sammlung Kirchenlied, ein schmales Bändchen mit 140 Liedern, ist in mancher Hinsicht das einflussstärkste katholische Gesangbuch des 20. Jahrhunderts. Sie hat fast alle Diözesangesangbücher der Nachkriegszeit inspiriert und färbt, davon ausgehend, noch das heutige Einheitgesangbuch Gotteslob maßgeblich. Das betrifft das Liedkorpus wie auch die im Kirchenlied vorgenommenen Liedbearbeitungen in Text und Melodie, ferner einige erfolgreiche Eigenschöpfungen (z.B. Wir sind nur Gast auf Erden). Was das Korpus betrifft, so gelingt es der Sammlung Kirchenlied das erste Mal in Jahrhunderten konfessioneller Trennung, eine nennenswerte Anzahl großer evangelischer Lieder (rund) 30 katholisch in Gebrauch zu bringen (z.B. Macht hoch die Tür oder Lobe den Herren). Was die Fassungen betrifft, so orientieren sich die Bearbeiter in einem gewissen Grad an den Urtexten, nehmen aber so geschickte, zwischen Archaisierung und Modernisierung klug vermittelnde Bearbeitungen vor, dass sie die Fassungen des 19. Jahrhunderts erfolgreich verdrängen und vielfach bis heute in Geltung sind. Was die Melodien betrifft, so gelingen nicht nur gute Bearbeitungen, sondern auch einige Neuschöpfungen. Gründe genug, um dieses in bis zu 2 Mio Exemplaren verbeitete Zeugnis der religiösen Massenkultur des 20. Jahrhunderts einer genauen Untersuchung zu unterziehen.
Aktualisiert: 2020-10-09
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Geschichte des katholischen Gesangbuchs

Geschichte des katholischen Gesangbuchs von Fugger,  Dominik, Scheidgen,  Andreas
Gesangbücher sind Massenmedien, bis heute haben sie Millionenauflagen. Sie formten Welt- und Menschenbilder, gaben Jenseitshoffnung, prägten Sittenlehren ein und schufen konfessionelle Identität. In ihnen fand die Volksfrömmigkeit Ausdruck, und zugleich sind sie wichtige Zeugnisse der Literatur- und Musikgeschichte. Die katholische Gesangbuchgeschichte stand lange im Schatten einer dominant evangelisch orientierten hymnologischen Forschung und ist deshalb so gut wie unbekannt. In diesem Band werden ihre wichtigsten Schwerpunkte, Traditions-stränge und Weichenstellungen zum ersten Mal erschlossen. Das Buch besteht aus einem chronologisch geordneten Teil, der eine Literaturgeschichte des Ge-sangbuchs schreibt, und einem nach Regionen geordneten Teil, der die sehr un-terschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen katholischen Territorien (z.B. Bayern, Böhmen, Schlesien, Köln, Mainz) nachzeichnet. Das Buch ist aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragenen Untersuchungsvorhaben "Gesangbuchbibliographie" erwachsen. Jedes Kapitel hat einen knappen Datenanhang, der die beschriebenen Entwick-lungen bibliographisch dokumentiert und damit zugleich die Gesangbuchbiblio-graphie im Internet erschließt (www.uni-mainz.de/Organisationen/Hymnologie/ Gesangbuchbibliographie.htm, mit jeder Suchmaschine leicht auffindbar). Mit Beiträgen von Dominik Fugger, Hermann Kurzke, Jan Kvapil, Andrea Neuhaus, Sonja Ortner, Christiane Schäfer und Andreas Scheidgen
Aktualisiert: 2020-10-09
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In dulci iubilo

In dulci iubilo von Harzer,  Anne-Dore
Das Lied gehört zu den wenigen Texten des 14. Jh., die heute noch von Millionen Menschen gehört und gesungen werden; es ist noch immer aktuell, zugleich werden anhand seiner Rezeptionsgeschichte sechs Jahrhunderte Frömmigkeitsgeschichte exemplarisch beleuchtet, außerdem die Gesangbuchgeschichte seit ihren Anfängen (schließlich gehörte In dulci iubilo über Jahrhunderte zum unverzichtbaren Liedgut). Der Leser erhält alle verfügbaren Informationen über In dulci iubilo, kann erstmals über 30 handschriftliche Fassungen bequem vergleichen.
Aktualisiert: 2021-09-22
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Das Lob Gottes bringt den Himmel zur Erde

Das Lob Gottes bringt den Himmel zur Erde von Swarat,  Uwe
Dieser Band enthält 24 Texte zum Kirchenlied, die nicht nur für Fachleute von Belang, sondern für alle Freunde der Kirchenmusik von Interesse sind. Die Gattungen sind vielfältig: Aufsätze zur Hymnologie, Liedbetrachtungen, Liedpredigten und persönliche Berichte über die Erstellung von vier freikirchlich-evangelischen Liederbüchern. So entsteht ein buntes und anregendes Bild eines lebendigen Umgangs mit dem Kirchenlied! Der Verfasserkreis ist international und ökumenisch: Glieder aus evangelischen Freikirchen, evangelischen Landeskirchen und der römisch-katholischen Kirche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehören dazu. Alle Beiträge sind dem baptistischen Kirchenhistoriker, Verlagslektor und Hymnologen Günter Balders zum 65. Geburtstag gewidmet. Der Band enthält auch die wissenschaftliche Bibliographie des Jubilars und ein Verzeichnis der von ihm bisher veröffentlichten 175 Lieder.
Aktualisiert: 2023-02-27
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Lauenburg – Zur Geschichte des Ortes, Amtes, Herzogtums

Lauenburg – Zur Geschichte des Ortes, Amtes, Herzogtums von von Meding,  Wichmann
Lauenburg tanzt aus der Reihe. Als Territorium und als Ort. Seinen alten Namen Niedersachsen übernahm ein Bundesland, dem es nicht angehört. Einst kannten seine Nachbarherzogtümer Leibeigenschaft, später starken Nationalsozialismus. Beides war ihm fremd. Frauen standen wichtige Sonderrechte zu. Durch viele Jahrhunderte hindurch hatte der kleine Ort nur eine Kirche, aber fünf Bürgermeister zugleich. Über 10.000 Daten zum alten Baubestand dürften eine europäische Rarität sein. Familienforschern erschließen sich hundert frühneuzeitliche, kirchenbuchlose Jahre neu. Die Einwohner der Schifferstadt waren ungewöhnlich gebildet. Eine der schönsten Erzählungen Bert Brechts gewinnt Leuchtkraft durch einen Lauenburgischen Text. Der Band ergänzt die bereits vorliegende Stadtgeschichte «Stadt ohne Land am Fluß» desselben Autors.
Aktualisiert: 2023-04-08
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Kirchenlied und Kultur

Kirchenlied und Kultur von Kurzke,  Hermann
Gesangbücher haben bis heute Millionenauflagen und besitzen eine prägende Kraft für bestimmte Gemütszonen und Bevölkerungsteile. Sie sind als Forschungsgegenstand lange vernachlässigt worden, obgleich die Hymnologie durch ihre Lage zwischen den Textwissenschaften, der Musikologie und den Theologien ein faszinierendes Paradigma von Interdisziplinarität darstellt. Ihre inhaltliche Spannweite reicht vom trivialen Liedchen bis zur höchsten musikalischen Poesie. Kirchenlieder sind Gebrauchsliteratur, die von jeder Generation an den jeweiligen Zeitgeist angepasst wird. Die Kirchenlied- und Gesangbuchgeschichte ist deshalb ein treuer Spiegel der Kulturgeschichte. Der Band vereinigt Studien zur Ästhetik, Dogmatik, Erotik, Melodik, Psychologie und Mythologie des Kirchenlieds. Er befasst sich vor allem mit den Überschneidungsgebieten zur säkularen Kultur - etwa mit Nationalhymnen als säkularisierten Kirchenliedern, mit Goethe im Gesangbuch, mit den Feldgesangbüchern des Zweiten Weltkriegs, mit der Textgeschichte von Marienliedern und mit Erich Kästners "Weihnachtslied, chemisch gereinigt".
Aktualisiert: 2023-03-04
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Zu Gottes Lob in Hamburgs Kirchen

Zu Gottes Lob in Hamburgs Kirchen von Gülzow,  Henneke, Jepsen,  Maria, Lohse,  Bernhard, Mager,  Inge, Schade,  Herwarth von
Mit diesem Buch werden die Hamburgischen Gesangbücher vorgestellt. Es schildert die Bedeutung der lutherischen Reformation für den Gemeindegesang, die Verfestigung des kirchlichen Liedguts im Zeitalterder Orthodoxie, die Fortentwicklung in den Tagen des Pietismus und der Aufklärung sowie die Bemühungen um das Kirchenlied im 19. und 20. Jahrhundert bis zum Erscheinen und der Einführung des neuen "Evangelischen Gesangbuchs" 1994. Den historischen Kontext dazu bildet die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirche Hamburgs, ihrer Theologie, ihrer Frömmigkeit und ihres Gottesdienstes. Die Beiträge zum Gesangbuch, die unmittelbar aus Hamburg kamen, werden besonders aufgeführt und dabei die Männer und Frauen der Hansestadt vorgestellt, die um die Erneuerung des Gesangbuchs bemüht gewesen sind - etwa die Hamburger Senioren Johan Melchior Goeze, August Jakob Rambach oder Georg Behrmann, aber auch die Drucker und Verleger, zumal die Ratsbuchdrucker der Stadt. "Zu Gottes Lob in Hamburgs Kirchen" zeigt, wie das Gesangbuch zu allen Zeiten Quelle und Ausdruck der Frömmigkeit von Kirche und Gemeinde in der Hansestadt gewesen ist. Jahrbuch der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte, Hannover 93/1995, S. 336-337
Aktualisiert: 2019-01-08
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Geschichte des katholischen Gesangbuchs

Geschichte des katholischen Gesangbuchs von Fugger,  Dominik, Scheidgen,  Andreas
Gesangbücher sind Massenmedien, bis heute haben sie Millionenauflagen. Sie formten Welt- und Menschenbilder, gaben Jenseitshoffnung, prägten Sittenlehren ein und schufen konfessionelle Identität. In ihnen fand die Volksfrömmigkeit Ausdruck, und zugleich sind sie wichtige Zeugnisse der Literatur- und Musikgeschichte. Die katholische Gesangbuchgeschichte stand lange im Schatten einer dominant evangelisch orientierten hymnologischen Forschung und ist deshalb so gut wie unbekannt. In diesem Band werden ihre wichtigsten Schwerpunkte, Traditionsstränge und Weichenstellungen zum ersten Mal erschlossen. Das Buch besteht aus einem chronologisch geordneten Teil, der eine Literaturgeschichte des Gesangbuchs schreibt, und einem nach Regionen geordneten Teil, der die sehr unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen katholischen Territorien (z.B. Bayern, Böhmen, Schlesien, Köln, Mainz) nachzeichnet. Das Buch ist aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragenen Untersuchungsvorhaben "Gesangbuchbibliographie" erwachsen. Jedes Kapitel hat einen knappen Datenanhang, der die beschriebenen Entwicklungen bibliographisch dokumentiert und damit zugleich die Gesangbuchbibliographie im Internet erschließt (www.uni-mainz.de/Organisationen/Hymnologie/ Gesangbuchbibliographie.htm, mit jeder Suchmaschine leicht auffindbar). Mit Beiträgen von Dominik Fugger, Hermann Kurzke, Jan Kvapil, Andrea Neuhaus, Sonja Ortner, Christiane Schäfer und Andreas Scheidgen
Aktualisiert: 2021-04-07
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Das Gesangbuch als Lebensbegleiter

Das Gesangbuch als Lebensbegleiter von Heymel,  Michael
Über Jahrhunderte hin war das Gesangbuch Haus- und Erbauungsbuch, Medium der Seelsorge und Lebenshilfe in unterschiedlichen Lebenssituationen von der Geburt bis zu Tod und Begräbnis. Michael Heymel stellt dar, welche Rolle Kirchenlied und Gesangbuch seit dem 16. Jahrhundert für Frömmigkeit und Seelsorge spielten. Seit der Reformation ist für den Protestantismus ein Frömmigkeitstyp kennzeichnend, der durch Kirchenlied und Gesangbuch gebildet wird. Das Buch geht einigen Mustern und Modellen dieser Frömmigkeit in der Gesangbuchgeschichte nach und reflektiert sie in Hinsicht auf die heutige Erfahrung und Praxis von Seelsorge. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Auswertung von Gesangbuchvorreden des 17. und 18. Jahrhunderts.Der Autor will deutlich machen, dass sich aus der Geschichte von Gesangbuch und Kirchenlied Erkenntnisse über deren Lebensbedeutung gewinnen lassen, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.
Aktualisiert: 2023-05-04
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