Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2002

Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2002 von Wagner,  Günter
Das in Kiew wiederaufgefundene und im Dezember 2001 nach Berlin zurückgekehrte Notenarchiv der Sing-Akademie ist - mit Beiträgen von Ch. Wolff, H. Hell, G. Wagner, P. Wollny, Ch. Henzel und U. Leisinger - einer der Schwerpunkte des neuen Jahrbuchs. Weitere Beiträge - über R. Strauss' Neuausgabe von Berlioz' Instrumentationslehre sowie den Wiener Kontrabaß - dokumentieren die Arbeit im Musikinstrumenten-Museum bzw. befassen sich am Beispiel von Vincenzo Righini, Hans Pfitzner und Ernst Pepping mit Stationen der Musikgeschichte Berlins. Ein letzter Schwerpunkt gilt der Geschichte musikwissenschaftlicher Institutionen in Wien, München und an den preußischen Universitäten in den 1880er Jahren.
Aktualisiert: 2023-07-02
> findR *

Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2002

Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2002 von Wagner,  Günter
Das in Kiew wiederaufgefundene und im Dezember 2001 nach Berlin zurückgekehrte Notenarchiv der Sing-Akademie ist - mit Beiträgen von Ch. Wolff, H. Hell, G. Wagner, P. Wollny, Ch. Henzel und U. Leisinger - einer der Schwerpunkte des neuen Jahrbuchs. Weitere Beiträge - über R. Strauss' Neuausgabe von Berlioz' Instrumentationslehre sowie den Wiener Kontrabaß - dokumentieren die Arbeit im Musikinstrumenten-Museum bzw. befassen sich am Beispiel von Vincenzo Righini, Hans Pfitzner und Ernst Pepping mit Stationen der Musikgeschichte Berlins. Ein letzter Schwerpunkt gilt der Geschichte musikwissenschaftlicher Institutionen in Wien, München und an den preußischen Universitäten in den 1880er Jahren.
Aktualisiert: 2023-07-02
> findR *

Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2002

Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 2002 von Wagner,  Günter
Das in Kiew wiederaufgefundene und im Dezember 2001 nach Berlin zurückgekehrte Notenarchiv der Sing-Akademie ist - mit Beiträgen von Ch. Wolff, H. Hell, G. Wagner, P. Wollny, Ch. Henzel und U. Leisinger - einer der Schwerpunkte des neuen Jahrbuchs. Weitere Beiträge - über R. Strauss' Neuausgabe von Berlioz' Instrumentationslehre sowie den Wiener Kontrabaß - dokumentieren die Arbeit im Musikinstrumenten-Museum bzw. befassen sich am Beispiel von Vincenzo Righini, Hans Pfitzner und Ernst Pepping mit Stationen der Musikgeschichte Berlins. Ein letzter Schwerpunkt gilt der Geschichte musikwissenschaftlicher Institutionen in Wien, München und an den preußischen Universitäten in den 1880er Jahren.
Aktualisiert: 2023-07-02
> findR *

Seelenzauber

Seelenzauber von Vaget,  Hans Rudolf
Keine andere Kunstform hat Thomas Mann so sehr bewegt und bestimmt wie die Musik, angefangen bei den Opernbesuchen in der Kindheit bis hin zur Begegnungen mit großen Persönlichkeiten wie Bruno Walter oder Arnold Schönberg.Die Musik war für Thomas Mann zentraler Bestandteil der deutschen Kultur und dadurch mitverantwortlich für die große Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Auf dieser Grundlage analysiert und beschreibt Hans Rudolf Vaget die Bedeutung der Musik im Werk Thomas Manns. Sei es in der Bewertung des deutschen Kunstlieds oder in der Auseinandersetzung mit Furtwängler, sei es Thomas Manns Wagner-Bild oder die Zusammenarbeit mit Adorno – diese fundierte Studie bündelt kulturgeschichtliche Zusammenhänge und erschließt immer wieder neue Gänge durch das Werk Thomas Manns.
Aktualisiert: 2023-06-07
> findR *

Seelenzauber

Seelenzauber von Vaget,  Hans Rudolf
Keine andere Kunstform hat Thomas Mann so sehr bewegt und bestimmt wie die Musik, angefangen bei den Opernbesuchen in der Kindheit bis hin zur Begegnungen mit großen Persönlichkeiten wie Bruno Walter oder Arnold Schönberg.Die Musik war für Thomas Mann zentraler Bestandteil der deutschen Kultur und dadurch mitverantwortlich für die große Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Auf dieser Grundlage analysiert und beschreibt Hans Rudolf Vaget die Bedeutung der Musik im Werk Thomas Manns. Sei es in der Bewertung des deutschen Kunstlieds oder in der Auseinandersetzung mit Furtwängler, sei es Thomas Manns Wagner-Bild oder die Zusammenarbeit mit Adorno – diese fundierte Studie bündelt kulturgeschichtliche Zusammenhänge und erschließt immer wieder neue Gänge durch das Werk Thomas Manns.
Aktualisiert: 2023-06-06
> findR *

Ansprache in Kopenhagen

Ansprache in Kopenhagen von Mann,  Thomas
Thomas Mann hielt diese Ansprache zwei Mal: zunächst am 16. Dezember 1924 in Århus und drei Tage später, mit geringfügigen Änderungen, auch in Kopenhagen. Abgerundet wurde das Programm jeweils durch eine Lesung aus ›Tonio Kröger‹. Die einwöchige Dänemark-Reise hatte Mann auf Einladung der neugegründeten Gesellschaft für Freunde der deutschen Literatur unternommen, wo man sich insbesondere über die soeben erschienene dänische Übersetzung des ›Zauberberg‹ freute. Bereits während seiner Kindheit und Jugend in Lübeck hatte Mann die engen Beziehungen der Hansestadt zum nördlichen Nachbarn erlebt und zu schätzen gelernt, »und wie ich hier stehe, fühle ich mich beauftragt, dem geistigen Dänemark die bewunderungs- und sympathievollen Grüsse der geistigen Deutschlands zu überbringen.« Abgedruckt wurde die ›Ansprache‹ erstmals 1969.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Moritz Heimann. Zum fünfzigsten Geburtstag

Moritz Heimann. Zum fünfzigsten Geburtstag von Mann,  Thomas
Als Lektor des S. Fischer Verlages hatte Moritz Heimann das Werk Thomas Manns viele Jahre lang betreut, und Mann war ihm, wie er in seinem Gratulationsschreiben bekundet, mit »wahrer Sympathie und Achtung zugetan«. Heimann, seit 1896 im Verlag, betätigte sich zudem als Dichter und Theaterjournalist und verfasste zahlreiche Beiträge für die Neue Rundschau. Zu seinem 50. Geburtstag am 19. Juli 1918 gratulierten ihm in der Weltbühne, die am Vortag des Jubiläums erschien, neben Mann auch andere Autoren wie Oskar Loerke und Jakob Wassermann.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Gute Feldpost

Gute Feldpost von Mann,  Thomas
»Es gibt nur einen wirklich ehrenvollen Platz heute, und es ist der vor dem Feind.« Emphatisch lobt Thomas Mann in diesem Artikel, der vermutlich im Oktober 1914 entstand, die deutschen Soldaten und greift damit all diejenigen an, die sich gegen den Krieg stellten und die Teilnahme daran nicht als ehrenvolles Handeln im Dienste des Vaterlandes begriffen. Seine Kriegsbegeisterung brachte Mann noch bis in die ersten Kriegsjahre hinein wiederholt zum Ausdruck, und er war damit in der literarischen Sphäre bei weitem nicht alleine. Die Tatsache, dass er selbst ausgemustert worden war, verleiht seinem Einsatz hier durchaus einen gewissen Beiklang. Erstmals veröffentlicht wurde der Text 1914 in ›Zeit-Echo. Ein Kriegs-Tagebuch der Künstler‹.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Weltfrieden?

Weltfrieden? von Mann,  Thomas
Thomas Manns Verhältnis zu seinem Bruder Heinrich war auf Grund seiner anfänglichen Begeisterung für den Krieg schwierig geworden. Beide Schriftsteller erhielten, neben vier anderen hochrangigen Persönlichkeiten, für die Weihnachtsausgabe 1917 des Berliner Tageblatts die Aufforderung, einen Entwurf für die »Möglichkeit des Weltfriedens« vorzulegen, wie es im Titel der Sammlung heißt, und antworteten darauf in sehr unterschiedlicher Weise. Die pazifistische, durch und durch demokratische Überzeugung Heinrich Manns ging Thomas völlig ab, stattdessen vertritt er in seiner Antwort, die am 27. Dezember veröffentlicht wurde, einen entschieden anti-sozialistischen Ansatz, in dem von Demokratie wenig Rede ist und von dem sich sogar die Redaktion in einer Vorbemerkung ausdrücklich distanzierte.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Das schöne Augsburg

Das schöne Augsburg von Mann,  Thomas
In der Münchener Zeitung vom 31. März 1925 äußerten sich auf Anfrage der Redaktion mehrere Schriftsteller unter dem Titel ›Was die Dichter über Augsburg sagen‹. Thomas Mann, der bis zu seiner Emigration insgesamt knapp vierzig Jahre in München verbracht haben sollte, fühlte sich im nahen Augsburg offenbar wohl, denn: »[…] die Erinnerung an Augsburgs würdevolle Vergangenheit als freie Reichsstadt und weltberühmter Handelsplatz weckt verwandtschaftliche Gefühle.« Dazu trug sicherlich bei, dass auch Manns Mutter sowie sein Bruder Viktor zeitweilig in der Stadt lebten. Nachdrucke der Antwort erschienen in den Jahren 1925 und 1956 in zwei der Stadt gewidmeten Publikationen.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Briefe aus Deutschland VI

Briefe aus Deutschland VI von Mann,  Thomas
Nicht nur in künstlerischer, sondern auch in praktischer Hinsicht war der Austausch Thomas Manns mit dem österreichischen Dramatiker Arthur Schnitzler fruchtbar – entstand daraus doch der Kontakt zu dem Herausgeber der New Yorker Zeitschrift The Dial, wo Mann zwischen 1922 und 1928 insgesamt acht ›German Letters‹ veröffentlichte. Ein Auftrag, der sich auch in Anbetracht der in Deutschland grassierenden Inflation als besonders vorteilhaft erwies. In seinen Briefen behandelt Mann Themen unterschiedlichster Art, er spricht Lektüreempfehlungen aus oder geht – wie in diesem sechsten der insgesamt acht Briefe – auf eigene Projekte und kürzliche Reisen ein. Verfasst im Juli 1925, erschien der Beitrag erst im Oktober und damit knapp ein Jahr nach dem vorangegangenen Brief. Er wurde gemeinsam mit den anderen ›Letters‹ 1974 auf Deutsch veröffentlicht (hrsg. von Hans Wysling).
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Musik im NS-Staat

Musik im NS-Staat von Prieberg,  Fred K
Fred K. Prieberg liefert eine »politische Musikgeschichte« der Jahre 1933–45 in Deutschland bis hin zu den im Krieg besetzten Ländern. Anhand typischer Lebensläufe von Komponisten, Dirigenten und Musikschriftstellern wird gezeigt, daß jede Art von Karriere nur im Hinblick auf politische Nützlichkeit gelingen konnte, sei es durch Ergebenheitsadressen, durch Hitlerkantaten, Soldatenlieder etc. Daneben gab es aber auch geschützte Ecken, in denen Künstler »undeutsch« agieren konnten, sofern es deutsche oder »nordische« Künstler waren: So gingen selbst Hindemithscher Stil und Zwölftontechnik, sogar Jazz unbemerkt oder zumindest ungerügt durch. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Vorwort zu einer Bildermappe

Vorwort zu einer Bildermappe von Mann,  Thomas
»Ich finde sie steif und unschön.« So kühl beurteilte Mann in seinem Tagebucheintrag vom 26. Mai 1920 die Zeichnungen des Malers und Graphikers Wolfgang Born, der aus eigener Initiative heraus Illustrationen zu ›Der Tod in Venedig‹ angefertigt hatte, während er noch als Soldat im Ersten Weltkrieg kämpfte. Gegenüber der Mutter Borns reagierte Mann jedoch zunächst höflich und anerkennend, und konnte nach einem persönlichen Kennenlernen schließlich davon überzeugt werden, das Vorwort zu einer Ausgabe der Zeichnungen als Bildermappe zu verfassen. Die Mappe wurde 1921 von der D. u. R. Bischoff Verlagsanstalt herausgebracht; viel später erst, im Jahre 1990, erschien zudem eine mit den Lithografien Borns illustrierte Neuauflage der Novelle (hg. von Eberhard Hilscher). Der Mitte März 1921 entstandene einleitende Text wurde unter anderem im darauffolgenden Jahr im Rahmen der Essaysammlung ›Rede und Antwort‹ erneut abgedruckt.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Unsere Kriegsgefangenen

Unsere Kriegsgefangenen von Mann,  Thomas
Nicht allen Lesern erschloss sich zum Zeitpunkt der erstmaligen Veröffentlichung die Ironie, die diese Stellungnahme Thomas Manns auszeichnet. Unabhängig von der Interpretation tritt aber in beiden Lesarten Manns Entrüstung über die französische Nachkriegspolitik klar zutage. Der Anlass des scharfzüngigen Beitrags für die Frankfurter Zeitung war eine dort am 23. Januar 1919 veröffentlichte Meldung, derzufolge Frankreich beim Wiederaufbau der kriegszerstörten Gebiete im Norden des Landes den Einsatz von rund 200.000 deutschen Kriegsgefangenen plane. Die Zeitung veröffentlichte in der darauffolgenden Zeit Stellungnahmen zahlreicher Persönlichkeiten. Der Beitrag von Thomas Mann erschien im Abendblatt vom 4. Februar 1919.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Gruß an Kärnten

Gruß an Kärnten von Mann,  Thomas
Aus den Tagebüchern Thomas Manns geht hervor, dass er den ›Gruß‹ Mitte Oktober 1920 verfasste, abgedruckt wurde der Text in der Klagenfurter Zeitung vom 24. Oktober 1920. Er war auf eine Initiative des Journalisten Dr. Fritz Endres zustandegekommen, mit dem Mann sich in Bezug auf politische Themen häufig austauschte. Erst mit dem späteren Eintritt Endres' in die NSDAP brach das Verhältnis ab. Hier drückt Thomas Mann seinen Wunsch aus, »daß Kärnten österreichisch, daß es deutsch bleiben will und wird« und spricht sich damit für eine großdeutsche Lösung aus, die zu jener Zeit auch unabhängig von nationalsozialistischen Kreisen ernsthaft diskutiert wurde. Die von Italien bzw. Jugoslawien beanspruchten Teile Kärntens hatten sich kurz zuvor in einer Volksabstimmung mit 59 % dafür entschieden, ein Teil der Ende 1918 gegründeten Republik Österreich zu bleiben.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Five Years of Democracy in Germany

Five Years of Democracy in Germany von Mann,  Thomas
In zwei Ländern wurde dieser Text veröffentlicht, in welchem Thomas Mann für die deutsche Republik wirbt: Zunächst in den USA in der Juniausgabe 1923 von The Current History und anschließend im Dezember desselben Jahres in einer ausführlicheren Version in der Stockholmer Tageszeitung Dagens Nyheter (auf Schwedisch). Der letzte Abschnitt ist beinahe identisch mit dem Schlussteil der ebenfalls im Juni 1923 veröffentlichten ›Gedenkrede auf Rathenau‹. Es ist wahrscheinlich, dass der Text im Frühjahr 1923 ursprünglich auf Anfrage der Redaktion von The Current History entstand.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Tischrede in Amsterdam

Tischrede in Amsterdam von Mann,  Thomas
In Amsterdam fühlte sich Thomas Mann als Sohn einer Hansestadt ausgesprochen wohl: »Ich wage es, sie heimlich, vertraut, verwandtschaftlich zu nennen, diese Eindrücke.« Die Tischrede hielt er am 3. Mai 1924 anlässlich eines Besuchs beim dortigen PEN-Club; ein willkommener Zwischenstopp auf seiner Fahrt nach England, wohin er ebenfalls auf Einladung des Clubs reiste. Passagenweise beruht das Redemanuskript, das zwei Tage nach der Veranstaltung im Nieuwe Rotterdamsche Courant zuerst abgedruckt wurde, auf Manns Beitrag für einen vom österreichischen Bundespräsidenten initiierten Sammelband, an dem er sich mit dem Essay ›Kinder des Lebens‹ beteiligt hatte. In Fragen bezüglich der zu erhoffenden »seelischen Gesundung« Europas stehen für Mann mittlerweile zwei Dinge im Vordergrund: einerseits die Republik, und andererseits eine »ideelle und grundsätzliche Wendung vom Tode weg zum Leben.«
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Vom Geist der Medizin

Vom Geist der Medizin von Mann,  Thomas
Neben viel Lob hatte Thomas Manns im November 1924 veröffentlichter Roman ›Der Zauberberg‹ auch Kritik bezüglich der Darstellung medizinischer Details hervorgerufen. Der Redakteur Julius Schwalbe regte daraufhin eine Stellungnahme Manns an, der dem Wunsch mit diesem Schreiben nachkam. Es wurde am 17. Juli 1925 in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (Jg. 51, Nr. 29) sowie im Berliner Tageblatt und im Berliner Börsen-Courier (hier leicht gekürzt) veröffentlicht. Nachdem Katia Mann sich bereits 1912 zur Kur in Davos aufgehalten hatte, waren die Beschreibungen im ›Zauberberg‹ ganz wesentlich von ihren Schilderungen inspiriert, ebenso wie von eigenen Beobachtungen, die Mann während seines Besuches dort gemacht hatte. »Und ich sollte Medizin und ärztlichen Stand verunglimpft haben?« Dies erschien dem Dichter dann doch undenkbar, hatten sich doch von Seiten der ärztlichen Zunft genügend Vertreter auch zustimmend über sein neuestes Werk geäußert.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Russische Dichtergalerie

Russische Dichtergalerie von Mann,  Thomas
Nach dem Essay ›Russische Anthologie‹, den Thomas Mann im Januar 1921 als Einleitung zu einem Heft über russische Literatur verfasst hatte, entstand auch dieser Text auf Initiative des Literarhistorikers und Übersetzers Alexander Eliasberg, mit dem Mann in regelmäßigem Kontakt stand. Eliasberg gab 1922 eine ›Bildergalerie zur russischen Literatur‹ heraus und stellte ihr das Vorwort Manns in russischer und deutscher Sprache voran. Es wurde zudem in der Prager Presse vom 3. Dezember 1922 in der Beilage ›Dichtung und Welt‹ vorabgedruckt. Die russische Literatur hatte insbesondere in frühen Jahren einen bedeutenden Teil der Lektüre Manns dargestellt und faszinierte ihn zeitlebens. Entsprechend äußert er sich auch hier: »Ist es möglich, anders als mit Ehrfurcht und Erschütterung diese Bogen zu durchblättern?«
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *

Gegen den »Aufruf zur Würde«

Gegen den »Aufruf zur Würde« von Mann,  Thomas
Der Aufforderung, sich durch Unterzeichnung dem »Aufruf zur Würde« anzuschließen, erteilte Thomas Mann hier am 24. Oktober 1914 eine entschiedene Absage. Er empfand einen Aufruf dieser Art wohl als verschwendete Mühe. Denn fern stand Mann dem kriegspropagandistischen Ansinnen in den Anfangsjahren des Ersten Weltkriegs durchaus nicht, wie viele seine Arbeiten aus jener Zeit belegen. Dennoch scheute er sich letzten Endes davor, den Aufruf abzusegnen, obwohl unter den 93 Unterzeichnern auch geschätzte Kollegen und Bekannte waren. Das Schreiben wurde im Dezember 1914 mit entsprechender Erlaubnis Manns dennoch in der Sonderausgabe Kriegsheft der Kritischen Rundschau abgedruckt.
Aktualisiert: 2023-06-03
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Bücher zum Thema Hans Pfitzner

Sie suchen ein Buch über Hans Pfitzner? Bei Buch findr finden Sie eine große Auswahl Bücher zum Thema Hans Pfitzner. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr hat zahlreiche Bücher zum Thema Hans Pfitzner im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das passende Buch für Ihr Lesevergnügen. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zum Thema Hans Pfitzner einfach online und lassen Sie es sich bequem nach Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch.

Hans Pfitzner - Große Auswahl Bücher bei Buch findr

Bei uns finden Sie Bücher beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher zum Thema Hans Pfitzner, die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Autoren bei Buchfindr:

Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien zu finden. Unter Hans Pfitzner und weitere Themen und Kategorien finden Sie schnell und einfach eine Auflistung thematisch passender Bücher. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege. Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.