‘Höfisch’ im Mittelhochdeutschen

‘Höfisch’ im Mittelhochdeutschen von Erlei,  Stefan
‘Höfisch’ ist für die Kultur des Mittelalters ein Schlüsselwort. In den literarischen Quellen trifft man auf unzählige höfische Männer und Frauen, die höfisch handeln und sprechen, sich höfisch fortbewegen und sich von ihrer höfischen Gesinnung leiten lassen. Doch was genau bedeutet das Epitheton ‘höfisch’? Diese Untersuchung entwickelt erstmals auf der Basis eines transparenten, umfassenden Belegcorpus, das auf der Basis aller verfügbaren deutschsprachigen Texte vor 1300 erstellt wurde, Verwendungsprofile der Adjektivderivate zu ‘Hof’ und ihrer sekundären Ableitungen. Hierzu wird im ersten Teil der Untersuchung jeder Beleg in seinem Gebrauchskontext präsentiert, während im zweiten Teil die signifikanten Kollokationen und Verwendungsweisen der jeweiligen Verwortung herausgearbeitet werden.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Die Uracher Hochzeit 1474

Die Uracher Hochzeit 1474 von Zeilinger,  Gabriel
Im Jahr 1474 heiratete Graf Eberhard V. «im Bart» von Württemberg die italienische Fürstentochter Barbara Gonzaga im Beisein einiger tausend Gäste. In dieser Arbeit werden die umfangreichen Vorbereitungen zur Hochzeit und die zeremonielle Durchführung des viertägigen Festes (mit Gottesdiensten, Beilager, Festessen, Tanz und Turnieren) kulturhistorisch untersucht. Darüber hinaus wird gezeigt, wie ein Hoffest und seine ostentative Prachtentfaltung für die Repräsentation der Dynastie nach außen sowie für die herrschaftliche Durchdringung der Grafschaft und die Bindung der weiteren Klientel funktionalisiert werden konnte. Damit wird eine Brücke von der Kultur- zur Verfassungsgeschichte Württembergs im 15. Jahrhundert geschlagen. Quellengrundlage der Untersuchung bildet eine Beschreibung und Ordnung der Hochzeit, Gästelisten etc. Die Quellen werden in einer Edition zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2023-04-12
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Weltbild, Heilspragmatik und Herrschaftslegitimation im vorkolonialen Bali

Weltbild, Heilspragmatik und Herrschaftslegitimation im vorkolonialen Bali von Ramstedt,  Martin
Warum wurden im vorkolonialen Bali (16.-19. Jh.) die Prinzipien der höfischen Sozialordnung trotz wechselnder Machtkonstellationen nicht effektiv in Frage gestellt? Unter welchen konkreten Bedingungen war die Legitimierung eines individuellen Herrschaftsanspruchs erfolgreich? Inwiefern waren symbolische Praktiken der balinesischen Elite rationale politische Strategien? In Auseinandersetzung mit der Forschung vor und nach Clifford Geertz' Theaterstaat-Modell beschreibt der Autor zunächst die sozio-ökonomische Struktur des balinesischen «early state». Auf Basis der klassischen balinesischen Literatur und anderer historischer Quellen wird der logische Zusammenhang zwischen den Kategorien des traditionellen Weltbildes und den herrschaftslegitimierenden Praktiken deutlich.
Aktualisiert: 2019-12-19
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«De arte honeste amandi»

«De arte honeste amandi» von Glanz,  Katharina Anna
Die interdisziplinäre Untersuchung widmet sich dem Bildbereich höfischer Liebe als Teil einer spezifisch mittelalterlich laikalen Bildkultur. Vor dem Hintergrund der volkssprachlichen Dichtung werden zunächst die Prozesse der Genese und Etablierung der höfischen Liebesikonographie näher beleuchtet. An deren Ende steht ein formelhaftes Motivinventar, das markante Parallelen zu dem der Dichtung zeigt, letztlich aber unabhängig von dieser das komplexe höfische Liebesideal in gleichbleibender Kontinuität wiederholt zu evozieren vermag. Den Schwerpunkt der Untersuchung bildet der ikonographisch orientierte Mittelteil, in dem anhand ausgewählter Beispiele, u.a. aus der bekannten Manessischen Liederhandschrift, das eigentliche Vokabular jener profanen Ikonographie analysiert wird. Dabei wird auch nach der Funktion dieser Bildwelt im Kontext sich verändernder historischer und sozialer Situationen gefragt.
Aktualisiert: 2023-04-12
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Vröude

Vröude von Mentzel-Reuters,  Arno
Unter erstmaliger Zugrundelegung der gesamten handschriftlichen Überlieferung wird das als epigonal verkannte Versepos des Heinrich von dem Türlin einer umfassenden neuen Deutung unterworfen und aus dem Gegensatz der höfischen Begriffe von und heraus auf seine spezifische Gestaltung von Artusidealität, Fortuna- und Gralswelt untersucht. Durch die Problematisierung des Artusreiches und eine Wendung der Idealität ins Historisch-Vergängliche mußte eine neue Fundierung für das höfische Lebensideal gefunden werden. Es zeigt sich für Heinrich von dem Türlin in einer providentiellen über der als letztes, unerreichbares Geheimnis der Gral steht.
Aktualisiert: 2019-12-19
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‘Höfisch’ im Mittelhochdeutschen

‘Höfisch’ im Mittelhochdeutschen von Erlei,  Stefan
‘Höfisch’ ist für die Kultur des Mittelalters ein Schlüsselwort. In den literarischen Quellen trifft man auf unzählige höfische Männer und Frauen, die höfisch handeln und sprechen, sich höfisch fortbewegen und sich von ihrer höfischen Gesinnung leiten lassen. Doch was genau bedeutet das Epitheton ‘höfisch’? Diese Untersuchung entwickelt erstmals auf der Basis eines transparenten, umfassenden Belegcorpus, das auf der Basis aller verfügbaren deutschsprachigen Texte vor 1300 erstellt wurde, Verwendungsprofile der Adjektivderivate zu ‘Hof’ und ihrer sekundären Ableitungen. Hierzu wird im ersten Teil der Untersuchung jeder Beleg in seinem Gebrauchskontext präsentiert, während im zweiten Teil die signifikanten Kollokationen und Verwendungsweisen der jeweiligen Verwortung herausgearbeitet werden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Signifikanz der Zeit im höfischen Roman

Die Signifikanz der Zeit im höfischen Roman von Nitsche,  Barbara
Die Arbeit zum Themenfeld ‘Zeit’ in der mittelalterlichen Literatur ist auf der Schnittstelle neuerer Forschungsansätze und -konzepte verschiedener Disziplinen angesiedelt und versucht so, der Vielfalt des Sprechens über ‘Zeit’ im höfischen Roman zu begegnen. In vier Kapiteln wird die auffällige Semantisierung von Zeit im Hartmanns von Aue, die Verschränkung von normativer Rechtszeit und ‘subjektiver’ Eile in Hartmanns , der außergewöhnliche Variantenreichtum des Verhandelns von Zeit im Wolframs von Eschenbach und schließlich das ‘Zitieren’ von Zeit in Strickers herausprofiliert. Auf diese Weise soll auch ein Beitrag für ein kulturwissenschaftliches Verständnis des höfischen Romans mit seinen spezifischen Diskursüberblendungen und -verschränkungen gerade im Bereich der Zeitgestaltung geliefert werden.
Aktualisiert: 2023-04-11
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Maskulinität in der höfischen Erzählliteratur

Maskulinität in der höfischen Erzählliteratur von Hafner,  Susanne
Maskulinität definiert sich aus einem komplizierten Beziehungsgeflecht, dessen Komponenten nur in ihrer Relation zueinander Aussagekraft annehmen. Der Ausgangspunkt dieser Studie zu Heinrichs von Veldeke Hartmanns von Aue und sowie Wolframs von Eschenbach ist die Sexualität der höfischen Protagonisten. Diese ist objektgebunden definiert: Wen er liebt, macht den Mann zum Mann. Das Auswahlkriterium ist hierbei eine fehlgeleitete Libido: Die Liebe zum Objekt. Eneas begehrt, so zumindest der Vorwurf, Männer; die männlichen Protagonisten des nahe Verwandte; Iwein die Witwe des Mannes, den er gerade unritterlich erschlagen hat; und Gahmuret begehrt Herzeloyde – die für ihn perfekte Frau – gerade eben nicht. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht der Prozeß des Ver- und des Entliebens, bei dem sich die tertiären Geschlechtsmerkmale als zentrale Signifikanten erweisen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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«Lo cunto de li cunti» von Giambattista Basile

«Lo cunto de li cunti» von Giambattista Basile von Broggini,  Barbara
Der Neapolitaner Giambattista Basile machte sich mit der Eloquenz des Barockdichters und der Spottlust des frischgeadelten Magistrats daran, den Fundus des Volksmärchens und des neapolitanischen Dialekts eigenen Demonstrationszwecken dienstbar zu machen. Die vorliegende Arbeit deckt diese Zwecke auf und weist nach, daß die nicht von den Träumen der Rechts- und Machtlosen, sondern von den Erwartungen eines Intellektuellen zwischen den Ständen handeln.
Aktualisiert: 2023-04-11
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Gottesbilder in höfischen Mären des Hochmittelalters

Gottesbilder in höfischen Mären des Hochmittelalters von Wagner,  Silvan
Obwohl höfische Mären oftmals als gleichsam säkulare Texte betrachtet wurden, verhandeln sie doch regelmäßig religiöse Inhalte und Strukturen. Sie entfalten dabei religiöse Entwürfe und Gottesbilder im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation, die als Niederschlag einer höfischen Laientheologie verstanden werden können. Der funktionale Religionsbegriff Niklas Luhmanns und der grammatikalische Theologiebegriff George Lindbecks bilden dabei das methodische Instrumentarium. Mit diesem können sowohl religiöse Strukturen als auch Inhalte in den Blick genommen werden, ohne die höfische Laientheologie den großen kirchlichen Strömungen unterzuordnen. In Einzeluntersuchungen von zehn höfischen Mären des 13. Jahrhunderts werden laientheologische Grundzüge, höfische Gottesbilder und auch die Rolle von Erzählung und Erzähler in diesem Zusammenhang exemplarisch herausgearbeitet.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Chansons von Antoine Busnois

Die Chansons von Antoine Busnois von Goldberg,  Clemens
Die musikwissenschaftliche Forschung der letzten Jahre belegt die herausragende Bedeutung von Antoine Busnois unter den französischen Komponisten der zweiten Hälfte des 15. Jh. Dies gilt insbesondere für Busnois' subtile und originelle Behandlung der Texte in seinen höfischen Chansons. Rhythmische Komplexität, Behandlung des Modus, musikalische Diktion und rhetorische Figuren erschließen die ästhetischen Spiele der Texte in neuer Weise. Diese Arbeit führt ein intertextuelles Analysemodell weiter, das schon für die Chansons von Busnois' Lehrer, Johannes Ockeghem, entwickelt wurde. Erstmals werden bisher nicht edierte oder in veralteten bzw. schwer zugänglichen Ausgaben vorliegende Werke veröffentlicht sowie ein vollständiges Verzeichnis aller Chansons vorgelegt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Interpretation und Übersetzung des «Conte de Floire et Blancheflor»

Interpretation und Übersetzung des «Conte de Floire et Blancheflor» von Kolmerschlag,  Eliane
Der gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Romanen im mittelalterlichen Europa. Die beiden Liebenden überwinden alle Intrigen und Gefahren. Der ist ein Spiegel der christlich-höfischen Gesellschaft in ihrer Blütezeit. Mit der Einbettung des in den sozial- und literaturhistorischen Kontext werden erstmals die kulturellen und politischen Dimensionen des Werkes sichtbar. Nach dem zweiten Kreuzzug setzt der Führungsanspruch der höfischen Gesellschaft in Frankreich neue Werte und Normen. Die historische wie auch immanente Interpretation und die erste neuhochdeutsche Übersetzung geben Impulse für einen Wandel in der Einschätzung des Romans.
Aktualisiert: 2020-09-01
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