Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Band 2 der Beer-Ausgabe umfaßt drei Erzählungen aus der Frühzeit des literarischen Schaffens des Erzählers Beer. Der «Ritter Hopffen-Sack» ist eine spukreiche, gut kalkulierte Traumerzählung in reizvoller sprachlicher Fassung. Im «Prinz Adimantus» erzählt Beer umständereich und lehrhaft eine Liebesgeschichte mit wundersamem, aber ungutem Ausgang; auch hier ist die Vielschichtigkeit des Textes bemerkenswert. Und die Geschichte vom «Ritter Spiridon» (1679) bietet einen kleinen Ritter- und Abenteurerroman, dessen Liebesgeschichte in die Hochzeit mündet. Alle drei Texte sind lebhaft erzählt und infolge ihrer sprachlichen Einfachheit sehr eingängig.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen Entdeckung als einem der bedeutendsten Autoren und reizvollsten Erzähler des 17. Jahrhunderts Richard Alewyn zu verdanken ist, beanspruchen heute nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern erfreuen sich zunehmend auch der Gunst des allgemeinen literarisch interessierten Lesers. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Zunft- und Zeitgenossen Grimmelshausen empfunden, «von unerschöpflicher Phantasie, überströmender Laune, Erzähler von aller Gnaden und Graden» (Alewyn), wirkte als Hofmusicus, Hofbeamter und Vertrauter des Fürsten am Sachsen-Weissenfelsischen Herzogshof. Seine 21 anonym bzw. unter Pseudonym erschienenen «Romane» bezeugen seine hervorragende Stellung in jenem eigentümlichen literarischen Kraftfeld, das sich im Mitteldeutschland jener Zeit etabliert hatte und zu dem neben Beer Schriftsteller und Gelehrte vom Range Weises, Riemers, Printz' u.a. gehörten. Die vorbereitete Edition der «Sämtlichen Werke Beers» umfasst dreizehn Bände und wird in zwei nach Inhalt und äusserer Präsentation - mit Ausnahme der Rückenprägung - völlig identischen Ausgaben vorgelegt: Als «Reihenausgabe» im Rahmen der «Mittleren Deutschen Literatur in Neu- und Nachdrucken» und als «Sonderausgabe» für all jene, die sich ausschliesslich für das Gesamtwerk Johann Beers interessieren.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen Entdeckung als einem der bedeutendsten Autoren und reizvollsten Erzähler des 17. Jahrhunderts Richard Alewyn zu verdanken ist, beanspruchen heute nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern haben zunehmend auch die Gunst des allgemein literarisch interessierten Lesers gewonnen. Beers «Corylo», der 1679/80 in zwei kleinen Duodezbänden anonym als «Comische Geschicht» erschien, gehört zu der Gattung der Pikaro-Romane, die sich in der epischen Literatur des 17. Jahrhunderts eines besonderen Interesses erfreuten. Der veränderte Wirklichkeitssinn der Zeit und die frei gehandhabte Phantasie gehen hier eine reizvolle, ganz eigentümliche Verbindung ein, die der intendierten Moralkritik keinesfalls im Wege steht. Die Integration der didaktisch-kritischen Komponente ist Beer in literarisch-formaler Weise vorzüglich gelungen. Trotz der Kürze des Romans kommt das erzählerische Talent des Autors hier zur vollen Entfaltung. Die Pikanterien der dezent geschilderten galanten Liebesabenteuer lassen erkennen, welche sprachlich-stilistische Virtuosität dem Autor zu eigen war. Auch dem verwöhnten Leser unserer Tage dürfte diese «Vollkommene Comische Geschicht des Corylo» ein launiges Lektüre-Vergnügen bereiten.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Band 5 der Ausgabe enthält vier satirische Schriften Johann Beers, die in ihrer Art zu den interessantesten und aufschlußreichsten Prosatexten der deutschen Literatur des 17. Jahrhunderts gehören: die «Wolausgepolierte Weiber-Hächel», «Der neu ausgefertigte Jungfer-Hobel», «Die Bestia Civitatis» und «Der berühmte Narren-Spital». Die Themen beziehen sich auf Frauensatire und Kritik an der bürgerlichen Moral. Der vielschichtige «Narren-Spital», eine Köstlichkeit der Literatur des 17. Jahrhunderts, steht in der Tradition der Narrensatire und des hier charmant verbalisierten Grobianimus und Fäkalismus früherer Jahrhunderte. Die Texte werden zum erstenmal in einer wissenschaftlichen Edition vorgelegt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Der vierte Band der Beer-Ausgabe enthält zwei der reizvollsten Romane dieses erzählfreudigen Schriftstellers, den «Artlichen Pokazi» (1679/80) und «Jucundus Jucundissimi Wunderliche Lebensbeschreibung» (1680). Beide Texte zeichnen sich durch scheinbar lockere Erzählweise aus, der aber sehr viel Kritik und moralischer Pessimismus über die Verhaltensweisen der Welt zugrundeliegen. Erzähltechnik und Mentalitätsstukturen machen beide Romane zu aufschlußreichen Zeugnissen der sozialen Funktion dieser Literatur im 17. Jahrhundert. Sie sind unbedingt lesenswert.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Der vierte Band der Beer-Ausgabe enthält zwei der reizvollsten Romane dieses erzählfreudigen Schriftstellers, den (1679/80) und (1680). Beide Texte zeichnen sich durch scheinbar lockere Erzählweise aus, der aber sehr viel Kritik und moralischer Pessimismus über die Verhaltensweisen der Welt zugrundeliegen. Erzähltechnik und Mentalitätsstrukturen machen beide Romane zu aufschlußreichen Zeugnissen der sozialen Funktion dieser Literatur im 17. Jahrhundert. Sie sind unbedingt lesenswert.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Band 2 der Beer-Ausgabe umfaßt drei Erzählungen aus der Frühzeit des literarischen Schaffens des Erzählers Beer. Der ist eine spukreiche, gut kalkulierte Traumerzählung in reizvoller sprachlicher Fassung. Im erzählt Beer umständereich und lehrhaft eine Liebesgeschichte mit wundersamem, aber ungutem Ausgang; auch hier ist die Vielschichtigkeit des Textes bemerkenswert. Und die Geschichte vom (1679) bietet einen kleinen Ritter- und Abenteurerroman, dessen Liebesgeschichte in die Hochzeit mündet. Alle drei Texte sind lebhaft erzählt und infolge ihrer sprachlichen Einfachheit sehr eingängig.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Der Band enthält die Beiträge zum ersten wissenschaftlichen Symposium über Leben, Schriften und Kompositionen Johann Beers (1655-1700), das aus Anlass von dessen 300. Todestag in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) stattfand. Ziel der internationalen und interdisziplinären Veranstaltung war, grundlegende Wesenszüge des Schriftstellers, des Komponisten und des Hofbeamten darzulegen und das regionale und lokale Umfeld seines Lebens- und Wirkungsraums vorzustellen. Die vorliegenden Beiträge enthalten wichtige und moderne Vorschläge zu einem neuen Beer-Verständnis. Der Band liefert der literarhistorischen Forschung nachhaltige neue Impulse für den Umgang mit Texten des 17. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2023-04-06
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Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Aktualisiert: 2019-12-19
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Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Schriften Johann Beers, dessen eigentliche Entdeckung als einem der reizvollsten Erzähler der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor fünfzig Jahren Richard Alewyn gelungen ist, haben seit dieser Zeit nicht nur einen bevorzugten Platz in der Literaturgeschichte, sondern auch im literarischen Interessengebiet des modernen Lesers gefunden. Beer, vielfach als Kontrapunkt zu seinem süddeutschen Schriftstellerkollegen Grimmelshausen empfunden, erfreut sich zunehmend allgemeiner, nicht nur professioneller Lesergunst.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Aktualisiert: 2019-12-19
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