Aktualisiert: 2020-09-01
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Aktualisiert: 2020-09-01
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Aktualisiert: 2020-09-01
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Aktualisiert: 2023-04-07
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Die vorliegende Arbeit geht anhand ausgewählter Texte aus den Spuren nach, die Texte anderer Autoren in Prousts Erstlingswerk hinterlassen haben. Prousts Anverwandlung fremder Texte reicht vom offenen Zitat über Pastiche und Parodie bis zur kryptischen Anspielung. Das Zitat erweist sich als Mechanismus der Sinnproduktion, der es Proust erlaubt, seine Kritik mondäner Verhaltensweisen vor der Folie grosser Texte der Literaturtradition zu entfalten und die eigene historische Stunde - Fin de siècle - unter dem Zeichen der Dekadenz zu reflektieren.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Texte vorgängiger Literaturen begegnen immer schon als intertextuell verarbeitete Elemente im aktuellen Text. Ältere wie neuere Intertextualitätskonzepte, die sich dieses Phänomens bei der Textgenese annehmen, stellt die Arbeit eingangs vor. Die Verknüpfungsmöglichkeit von Intertextualitätsforschung und Motiv- sowie Kulturgeschichte wird aufgezeigt. Der Hauptteil liefert eine Analyse der romantheoretischen Überlegungen Alfred Döblins bezüglich der Einblendung fremden Textgutes sowie eine synchrone und diachrone Intertextanalyse dreier Intertextkontingente seines Romans . Die Untersuchungen stehen im Zeichen einer Erprobung der Anwendbarkeit und interpretatorischen Leistung der Intertextualitätsforschung als einer universal verwendbaren textanalytischen Methode.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Intertextualität: Kaum ein anderer Begriff hat es in der jüngeren Literaturwissenschaft zu einer vergleichbar steilen Karriere gebracht. Dabei bezeichnet er zunächst kaum mehr als die Bezugnahme eines Textes auf einen anderen Text. Hier nun wird ein Modell vorgestellt, das über die traditionelle Suche nach Quellen und Vorbildern hinausgeht. In der «intertextuellen Konstellation» von Autor, Leser und Text geraten bestehende Zeichenordnungen in Bewegung und gruppieren sich zu neuen Ordnungen um. Eine erste Bewährungsprobe muß dieses Modell an der Prosa Thomas Bernhards bestehen. Und tatsächlich eröffnet es überraschend neue Perspektiven auf ein Werk, dessen Vielseitigkeit vielleicht erst noch zu entdecken ist.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die intertextuelle Studie stellt den bislang unbekannten Publizisten Karl Philipp Moritz vor. Er schrieb seit 1781 gelegentlich für die und war von 1784 bis 1786 ihr Mitarbeiter und Redakteur. Mit seinem gestaltete er die Zeitung zu einem Organ der Volksaufklärung um. Dazu institutionalisierte er ein Feuilleton , in dem er Neuerscheinungen rezensierte, «Edle Beispiele» neu einführte und in der Theaterkritik nach dem Vorbild Lessings scharfe Verurteilungen von beliebten Stücken verfaßte. Im Anhang der Studie werden die wichtigsten Artikel zum ersten Mal wieder abgedruckt. In den (1786-1788) modifiziert er seine Intention zur Bildung des Individuums durch das Schöne.
Aktualisiert: 2019-12-19
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In seinem Werk präsentiert sich Thomas Bernhard als Kenner der Weltliteratur, der mit Autorennamen der unterschiedlichen Nationalliteraturen geradezu um sich wirft. Ein Blick auf die französische Literaturlandschaft zeigt jedoch, dass Bernhard Autoren, die nachweislich Einfluss auf ihn ausgeübt haben, in keinem seiner Werke erwähnt. Die Arbeit geht diesem Umstand nach und widmet sich der intertextuellen Spurensuche in Thomas Bernhards . Dabei werden drei Autoren und ihre Werke berücksichtigt: Joris-Karl Huysmans (), André Gide () und Jean-Paul Sartre (). In einer komparatistischen Intertextualitätsanalyse werden thematische Referenzen untersucht und analysiert, wie die auf die Inhalte der Prätexte zurückgreift.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Mit dem autobiographischen Hintergrund von Ingeborg Bachmanns Roman deckt diese Arbeit anhand einer Interpretation intertextueller Spuren auch die Auseinandersetzung auf, die die Autorin im Roman mit Werk und Person von Max Frisch führt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Biographie Bachmanns als Analogie zu den Lebensgeschichten der Schauspielerin Eleonora Duse und der Bildhauerin Camille Claudel dar, die wie Bachmann zum Material der Kunst ihrer Männer (Frisch bzw. D'Annunzio und Rodin) wurden und an dieser Funktionalisierung psychisch zerbrachen. Der künstlerische Mißbrauch der drei Frauen wird im -Roman als hysterisierender Faktor einer typisch weiblichen Krankengeschichte verbucht und mit einem sexuellen Mißbrauch – wie er im Fall des Inzests vorliegt – verglichen. Ausgehend von diesem Vergleich findet im Roman schließlich im Medium der Intertextualität eine kritische Re-Lektüre der Freudschen Psychoanalyse hysterischer Weiblichkeit statt, die in ihren Ergebnissen mit aktuellen Thesen der feministischen Psychoanalyse übereinstimmt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Untersuchung interpretiert von Carpentier als Bildungsreise unter umgekehrtem Vorzeichen und als Reise von der Einsamkeit zum Mythos. Im Ausgang von einem Intertextualitätsbegriff, der als Synthese aus den Ansätzen der Hermeneutik, des Neostrukturalismus und der Rezeptionsästhetik entwickelt wird, wird Carpentiers Roman als eine komplizierte Replik auf Goethes gelesen. Unter dem Text des kubanischen Romans scheint die klassische Bildungsreise neben anderen europäischen Elementen hervor. Übereinstimmungen und Differenzen in der Gestaltung und in der Funktion des Reisethemas werden herausgearbeitet.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die biblische Erzählung von Jiftach (Richter 10,6-12,7), der aufgrund eines Gelübdes seine einzige Tochter als Brandopfer darbringt, galt vom Thema her immer schon als äußerst anstößig. Aber auch die innere Logik der Erzählung wird oft für unnachvollziehbar gehalten: Jiftach scheint mit dem gegnerischen Ammoniterkönig zu verhandeln, als hätte er es mit den Moabitern zu tun. Dieses Buch zeigt, dass die Jiftacherzählung Numeri 20-22 reinszeniert. Nur wer den innerbiblischen Dialog zwischen der Tora und der Jiftacherzählung bemerkt, wird verstehen, warum Jiftach gegenüber den Ammonitern mit Moab argumentiert. Der intertextuelle Bezug macht auch deutlich, dass Jiftachs Tochter ein Israelsymbol ist. Das «Menschenopfer» symbolisiert Israels Untergang, den die Führung verschuldet.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Diese Arbeit versucht, auf der Basis der neueren Intertextualitätstheorie die enge literarische Beziehung zwischen den beiden Klassikern des höfischen Romans – Hartmann von Aue und Gottfried von Straßburg – zu fassen. Ausgehend von einem konsequent rezeptionsästhetischen Standpunkt werden lexemindizierte Verweise im auf die Werke Hartmanns ermittelt und interpretiert. Vor deren Hintergrund werden bisherige Interpretationen auf ihre Gültigkeit befragt und Um- bzw. Neuakzentuierungen der -Deutung vorgenommen. Die Analyse erfolgt unter verschiedenen thematischen Einzelaspekten sowie als Gesamtdurchgang zum Thema «Liebe und Gesellschaft».
Aktualisiert: 2019-12-19
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Das in der Straf- und Militärgeschichte ebenso wie in Kunstwerken häufig anzutreffende Motiv der Enthauptung steht am Bespiel der Enthauptungen von Medusa und Holofernes unter drei leitenden Aspekten zur Debatte: semiologisch, insofern Enthauptungen das Wesen des Zeichens reflektieren, poetologisch, insofern eine Ästhetik des Schrecklichen im Spannungsfeld von Distanzierung und Vergegenwärtigung verhandelt wird, und intertextuell, insofern Verschränkungen empirischer und fiktionaler Motivausprägungen nachgegangen wird. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Quellenbestand des Medusenmythos, auf dem apokryphen «Buch Judith» und schließlich auf Johann Nestroys Einakter «Judith und Holofernes». Die Untersuchung legt zum einen die verschiedenen Diskursivierungsstufen des Motivs frei, zum anderen werden die Konsequenzen für die das Enthauptungsmotiv integrierenden Texte herausgearbeitet und neue Lektüren vorgestellt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Kosztolányis und Camus’ sind Varianten des paradigmatischen Invarianten aller absurden Figuren, Sisyphos. Unbeschränktes Freiheitsbewußtsein und seine Folgen bilden die Handlung. Kosztolányis Roman (1921) und Camus’ Drama (1938) sind nicht nur durch Themenwahl miteinander verbunden: Quer durch das Konvolut ihrer biographischen und kunstliterarischen Texte werden Topoi und Symbole selektiert, die den Produktionsverlauf beider Autoren zwischen ihren außerliterarischen und literarischen Aussagen sichtbar machen. Interpretationsziel ist: die teilweise außerliterarischen Konsequenzen zu kontrollieren und jene Stellen beider Texte zu markieren, an denen sich Äquivalenzverhältnisse konstituieren, die außer textuellen Entsprechungen über die Repräsentation kulturellen Alltagswissens und historisch entstandenen Sinns hinausreichen.
Aktualisiert: 2023-04-12
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