Diese Open-Access-Publikation mit dem Titel "Affe und Affekt" untersucht anhand populärwissenschaftlicher Forschungsmemoiren die Form und Funktion von Emotionen, Affekten und Gefühlen in der Feldforschung mit Affen – und wie gerade Literatur und Film das Verhältnis von Mensch, Affe und Affekt für die Wissenschaft produktiv reflektieren und analysieren. Der Mensch ist evolutionär betrachtet ein Affe unter anderen. Doch nennt er sich selbst , die anderen Affen im besten Fall die ‚Menschenaffen‘ - sonst aber , oder . Diese Unterscheidung ist nur ein kleines Puzzlestück in einer emotionsgetriebenen Rhetorik der Primatologie, der Wissenschaft von den Affen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Diese Open-Access-Publikation mit dem Titel "Affe und Affekt" untersucht anhand populärwissenschaftlicher Forschungsmemoiren die Form und Funktion von Emotionen, Affekten und Gefühlen in der Feldforschung mit Affen – und wie gerade Literatur und Film das Verhältnis von Mensch, Affe und Affekt für die Wissenschaft produktiv reflektieren und analysieren. Der Mensch ist evolutionär betrachtet ein Affe unter anderen. Doch nennt er sich selbst , die anderen Affen im besten Fall die ‚Menschenaffen‘ - sonst aber , oder . Diese Unterscheidung ist nur ein kleines Puzzlestück in einer emotionsgetriebenen Rhetorik der Primatologie, der Wissenschaft von den Affen.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Das Werk Adalbert Stifters zeichnet sich durch eine markante Aufmerksamkeit für das Kleine und vermeintlich Geringfügige aus, er gilt als Dichter des Details. Bereits die zeitgenössische Kritik hat sein „Diminutivtalent“ und Interesse für das „Kleinleben der Natur“ ins Visier genommen. So wie sich die Humanwissenschaften methodologisch auf die unwichtigen Nebensächlichkeiten, auf das Netz von geringfügigen Indizien und Symptomen zu stützen beginnen, so entdeckt dieser Sammelband Stifters Mikrologie als eine „unsichere Wissenschaft“, die sich gerade über unmerkliche Wahrnehmungen Aufschluss über größere Zusammenhänge erhofft. Der Zusammenhang von Literatur und Wissen, der hier aufgedeckt wird, bezieht sich auf Natur ebenso wie auf soziale Phänomene und beschreibt einen wesentlichen Aspekt der Poetologie Stifters.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Das Werk Adalbert Stifters zeichnet sich durch eine markante Aufmerksamkeit für das Kleine und vermeintlich Geringfügige aus, er gilt als Dichter des Details. Bereits die zeitgenössische Kritik hat sein „Diminutivtalent“ und Interesse für das „Kleinleben der Natur“ ins Visier genommen. So wie sich die Humanwissenschaften methodologisch auf die unwichtigen Nebensächlichkeiten, auf das Netz von geringfügigen Indizien und Symptomen zu stützen beginnen, so entdeckt dieser Sammelband Stifters Mikrologie als eine „unsichere Wissenschaft“, die sich gerade über unmerkliche Wahrnehmungen Aufschluss über größere Zusammenhänge erhofft. Der Zusammenhang von Literatur und Wissen, der hier aufgedeckt wird, bezieht sich auf Natur ebenso wie auf soziale Phänomene und beschreibt einen wesentlichen Aspekt der Poetologie Stifters.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ann-Kristin Haude spürt hier der Komplexität des Wasserraums nach, indem sie 14 Prosatexte aus der deutschsprachigen Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Zielsetzung untersucht, die literarische Architektur der Relationierung zwischen Wasserräumen und Wahrnehmung, Erkenntnis und Wissen zu konkretisieren. Die Analysen dokumentieren, dass sich der erkenntnistheoretische Wandel vom Idealismus zum Positivismus an Wasserräumen zeigt. Zugleich konturiert die Arbeit den Wasserraum als einen Chronotopos und liefert einen Beitrag zur im Medium der Literatur konstruierten Kultur- und Motivgeschichte des Wassers.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Ann-Kristin Haude spürt hier der Komplexität des Wasserraums nach, indem sie 14 Prosatexte aus der deutschsprachigen Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Zielsetzung untersucht, die literarische Architektur der Relationierung zwischen Wasserräumen und Wahrnehmung, Erkenntnis und Wissen zu konkretisieren. Die Analysen dokumentieren, dass sich der erkenntnistheoretische Wandel vom Idealismus zum Positivismus an Wasserräumen zeigt. Zugleich konturiert die Arbeit den Wasserraum als einen Chronotopos und liefert einen Beitrag zur im Medium der Literatur konstruierten Kultur- und Motivgeschichte des Wassers.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-02
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Obduktionen sind heute omnipräsent. In der Obduktion, so heißt es immer wieder, erzählt eine Leiche ihre Geschichte. Der tote Körper erscheint als Text, den Rechtsmediziner*innen lesen und der alle Details um den Tod und das Leben des Opfers bereithält. In ihrer Studie zeigt Stephanie Langer, dass dieses Konzept von einer genuin gegenwärtigen Rhetorik geprägt ist, indem sie die Kultur- und Mediengeschichte der Rechtsmedizin in Goethezeit, Moderne und Gegenwart nachvollzieht. Anhand ausgewählter literarischer Texte, die mit zeitgenössischen Fällen kontextualisiert werden, fragt sie nach den Medien und den Metaphern der Rechtsmedizin sowie nach dem Einsatzpunkt von Literatur in der Geschichte des toten Körpers.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Obduktionen sind heute omnipräsent. In der Obduktion, so heißt es immer wieder, erzählt eine Leiche ihre Geschichte. Der tote Körper erscheint als Text, den Rechtsmediziner*innen lesen und der alle Details um den Tod und das Leben des Opfers bereithält. In ihrer Studie zeigt Stephanie Langer, dass dieses Konzept von einer genuin gegenwärtigen Rhetorik geprägt ist, indem sie die Kultur- und Mediengeschichte der Rechtsmedizin in Goethezeit, Moderne und Gegenwart nachvollzieht. Anhand ausgewählter literarischer Texte, die mit zeitgenössischen Fällen kontextualisiert werden, fragt sie nach den Medien und den Metaphern der Rechtsmedizin sowie nach dem Einsatzpunkt von Literatur in der Geschichte des toten Körpers.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Obduktionen sind heute omnipräsent. In der Obduktion, so heißt es immer wieder, erzählt eine Leiche ihre Geschichte. Der tote Körper erscheint als Text, den Rechtsmediziner*innen lesen und der alle Details um den Tod und das Leben des Opfers bereithält. In ihrer Studie zeigt Stephanie Langer, dass dieses Konzept von einer genuin gegenwärtigen Rhetorik geprägt ist, indem sie die Kultur- und Mediengeschichte der Rechtsmedizin in Goethezeit, Moderne und Gegenwart nachvollzieht. Anhand ausgewählter literarischer Texte, die mit zeitgenössischen Fällen kontextualisiert werden, fragt sie nach den Medien und den Metaphern der Rechtsmedizin sowie nach dem Einsatzpunkt von Literatur in der Geschichte des toten Körpers.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Ein neuer, wissen(schaft)sgeschichtlicher Blick auf den Krimi und das detektivisches Erzählen
Aktualisiert: 2023-06-28
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Ein neuer, wissen(schaft)sgeschichtlicher Blick auf den Krimi und das detektivisches Erzählen
Aktualisiert: 2023-06-28
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Ein neuer, wissen(schaft)sgeschichtlicher Blick auf den Krimi und das detektivisches Erzählen
Aktualisiert: 2023-06-28
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Die Studie untersucht den Reynke de Vos (1498) aus narratologischer, rhetorischer und wissensgeschichtlicher Perspektive. Über den als Redner und Erzähler agierenden listklugen Fuchs entwirft das Tierepos >füchsische Rede- und Erzählstrategien< und leitet dazu an, rhetorische Techniken, speziell die des exemplarischen Erzählens, zur Durchsetzung der eigenen Interessen einzusetzen.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Walter Benjamin hat sein Denken und Schreiben verschiedentlich als Ausdruck von extremen Konstellationen gedeutet. Doch welche konkreten Schreibverfahren resultieren daraus? Die Studie untersucht diese Frage anhand einer einflussreichen intellektuellen Begegnung, die in der Benjamin-Forschung bisher kaum berücksichtigt wurde: Benjamins Rezeption von Salomo Friedlaenders ‚Schöpferische Indifferenz‘. Entlang einer vergleichenden Untersuchung wird gezeigt, wie beide Autoren die Denkfigur der ‚Polarität‘ als zeitdiagnostisches Erkenntnismedium nutzen, um die Krisen, Spannungen und Extreme der Zeit auf ihren Begriff zu bringen. Mit den Untersuchungen von konkreten Einflüssen und intertextuellen Verweisen erschließt die Arbeit einen Knotenpunkt der kleinteiligen intellektuellen Debatten, in denen Benjamins Schriften verortet sind und leistet zugleich einen Beitrag zur Wiederentdeckung des Philosophen und Schriftstellers Salomo Friedlaender.
Aktualisiert: 2023-06-12
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Die Studie untersucht den Reynke de Vos (1498) aus narratologischer, rhetorischer und wissensgeschichtlicher Perspektive. Über den als Redner und Erzähler agierenden listklugen Fuchs entwirft das Tierepos >füchsische Rede- und Erzählstrategien< und leitet dazu an, rhetorische Techniken, speziell die des exemplarischen Erzählens, zur Durchsetzung der eigenen Interessen einzusetzen.
Aktualisiert: 2023-06-05
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Walter Benjamin hat sein Denken und Schreiben verschiedentlich als Ausdruck von extremen Konstellationen gedeutet. Doch welche konkreten Schreibverfahren resultieren daraus? Die Studie untersucht diese Frage anhand einer einflussreichen intellektuellen Begegnung, die in der Benjamin-Forschung bisher kaum berücksichtigt wurde: Benjamins Rezeption von Salomo Friedlaenders ‚Schöpferische Indifferenz‘. Entlang einer vergleichenden Untersuchung wird gezeigt, wie beide Autoren die Denkfigur der ‚Polarität‘ als zeitdiagnostisches Erkenntnismedium nutzen, um die Krisen, Spannungen und Extreme der Zeit auf ihren Begriff zu bringen. Mit den Untersuchungen von konkreten Einflüssen und intertextuellen Verweisen erschließt die Arbeit einen Knotenpunkt der kleinteiligen intellektuellen Debatten, in denen Benjamins Schriften verortet sind und leistet zugleich einen Beitrag zur Wiederentdeckung des Philosophen und Schriftstellers Salomo Friedlaender.
Aktualisiert: 2023-05-30
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