Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-04-01
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Aktualisiert: 2023-04-04
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Die vierbändige 'Interkulturelle Ethik' versucht am Beispiel des antiken Kulturvergleichs zwischen Europa und China transkulturelle Gemeinsamkeiten zu erarbeiten, die dazu dienen können, die philosophische Verständigung zwischen den Menschen zu verbessern. Eine aus einer modernen leibphilosophischen Perspektive erfolgende, intensive Auseinandersetzung sowohl mit den klassischen Texten der Moraltheorien als auch mit der Praxis ethischer Techniken soll dazu dienen, Stärken und Schwächen der verschiedenen Richtungen zu verdeutlichen, um so einen gegenseitigen Lernprozess zu fördern. Dadurch wird eine konzeptuelle Fundierung moralphilosophischen Denkens angestrebt, die nicht mehr auf einer Dominanz europäischen Denkens beruht, sondern den Blick auf eine Ethik des gleichberechtigten friedlichen Zusammenlebens der Menschen frei gibt.
Aktualisiert: 2020-06-08
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Hegels Maß ist die Einheit von Qualität und Quantität oder genauer die
Qualität, die sich über den Rückbezug der Quantität auf sich selber
ergibt. Diese Bestimmung entpuppt sich jedoch bald als in sich
widersprüchlich. Die Entwicklung der Kategorie des Maßes besteht nun
darin, dass fortlaufend neue Konstellationen entworfen werden, die es
ermöglichen sollen Qualität und Quantität konsistent in einem Begriff
vereint zu denken. Diese Bemühungen gipfeln allerdings nicht in der
allumfassenden Bestimmung eines Maßes aller Dinge, sondern lassen
das Maß in der absoluten Indifferenz zu Grunde gehen, nicht jedoch
ohne darin auf die gänzlich neue Bestimmung des Wesens zu
verweisen.
Aktualisiert: 2020-02-04
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In sechs Beiträgen wird die Frage, inwieweit die Wurzeln des gegenwärtigen Europa bis in die Antike zurückreichen, aus fachwissenschaftlicher und schulischer Perspektive behandelt. Bereits dem Europa-Begriff der Griechen und Römer wohnte eine ideologische Dimension inne, nämlich die bewusste Absage an einen ‚despotischen' Orient. Europa ist nicht reduzierbar auf geographische Definitionen. Daher bieten die kultur- und ideengeschichtlichen Implikationen dem Unterricht in den Fächern Geschichte und Alte Sprachen Chancen sowohl zur Profilbildung von Schulen wie auch zur flexiblen Gestaltung fächerübergreifender Projektarbeiten. Moderne Europäer brauchen die Antike!
Aktualisiert: 2020-06-08
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Zu Teilband I: Im Unterschied zu dominanten naturwissenschaftlichen Konzepten vom Menschen, die insbesondere durch die gehirnphysiologischen Forschungen der letzten Zeit verstärkte öffentliche Wirkung erzielen, aber auch in kritischer Abgrenzung gegenüber geistmetaphysischen Vorstellungen, die seit 2500 Jahren die Ethikdiskussion der europäischen Tradition bestimmen, geht es in diesem Band um die Ausarbeitung von Grundlagen einer Anthropologie, die von ethischen Phänomenen und der moralischen Qualität des Menschen ausgeht. Diese werden als eine spezifische Weise menschlicher Existenz verstanden, deren Wurzeln bis tief ins Leiberleben hineinreichen. Zwischen dem Neuronenfeuer auf der einen und dem ‚Geist’, der ‚Seele’ oder dem ‚Bewusstsein’ auf der anderen Seite soll in kritischer Abhebung mit dem Begriff des Leibes, seiner Vitalität, seiner mnemonischen Potenz und seiner Fähigkeit zur Kommunikation ein an empirischen Phänomenen orientiertes terminologisches Fundament gelegt werden, auf dem sowohl die weitere personale Ethik mit den sie fundierenden moralischen Gefühlen als auch eine interkulturell vergleichende Betrachtung von antiken Ethikkonzepten aufbauen kann.
Zu Teilband II: Eine moderne Ethik bedarf eines begrifflichen Fundaments, das die emotionalen und intellektuellen Seiten des Menschen adäquat berücksichtigt. Dieses wird in der vorliegenden Ethischen Anthropologie mit dem Begriff der Person angeboten, zu dessen Verständnis auch die Begriffe der personalen Identität, der Willensfreiheit und Verantwortung sowie der Gesinnung und des Gewissens gehören. Deren Erarbeitung erfordert einen phänomenologisch-historischen Blick auf das Verständnis der Gefühle und des Denkens in der europäischen Kultur, der jene Aspekte offen legt, die durch den dominanten Zweig der Metaphysik in ihrer Relevanz für die Moralbegründung weitestgehend zurückgedrängt wurden. Aus dieser Perspektive heraus sucht die Personale Ethik ihre Basis im Gefühlserleben, ohne das ein Verständnis moralischer Qualität unmöglich ist, und das am Beispiel des moralfundierenden Gefühls der Sympathie diskutiert wird. Doch moralische Gefühle allein reichen nicht aus, sondern bedürfen der kritischen Stützung durch die Vernunft und durch ein Bemühen um Selbstkultivierung. Nur dann können sie Teil jenes ausgewogenen Weges zum Gelingen des Lebens bilden, der es dem Menschen ermöglicht, seine moralische Potenz ihrer lebensweltlichen Vollendung entgegen zu führen.
Aktualisiert: 2020-02-04
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In der heutigen Zeit des Zusammenwachsens der Kulturen ist die Frage nach einer kulturübergreifenden Ethik von ausschlaggebender Bedeutung. Angesichts der immer wieder aufgeworfenen Behauptungen, dieser ständen große Unterschiede zwischen europäischem und außereuropäischem Denken im Weg, wird eine kritische Sichtung solcher Thesen unternommen und nachgewiesen, dass diese meist unberechtigt sind. Indem bestimmte dominante europäische Perspektiven von der Antike über die Neuzeit bis in die Moderne verfolgt werden, entlarvt der Band die ethnozentristischen Aspekte der Tradition postkonventioneller Ansätze. Dadurch treten auf der anderen Seite verstärkt jene Zeit und Raum übergreifenden Gemeinsamkeiten hervor, die auch von vielen modernen kulturrelativistischen Ansätzen zu wenig berücksichtigt werden. Der Band versucht, durch den Abbau von Vorurteilen auf beiden Seiten ein neues interkulturelles Gespräch über Ethik einzuleiten.
Aktualisiert: 2020-06-08
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