Psychologie – Genese einer Wissenschaft

Psychologie – Genese einer Wissenschaft von Zalewski,  Ingmar
Die Genese der Psychologie wird am Diskurs des Unbewussten problemgeschichtlich aufgearbeitet und ihre Etablierung mit Wundts Wissenschaftstheorie begründet. Wundts integrative Psychologie zwischen Geistes- und Naturwissenschaft wird dabei mit Blick auf die Dilthey-Ebbinghaus-Kontroverse und Debatten um eine Historische Psychologie neu diskutiert.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Assoziationspsychologie und Gestaltpsychologie

Assoziationspsychologie und Gestaltpsychologie von Amin,  Ismail
Die vorliegende Arbeit sucht die geschichtliche Entwicklung wie auch die Lehre der Assoziations- und Gestaltpsychologie darzulegen und aufzuzeigen, wie sich die Gestaltpsychologie als Reaktion auf die mechanische Assoziationspsychologie herausgebildet hat. Die Untersuchung orientiert sich an den Schlüsselbegriffen «Assoziation» und «Gestalt» bzw. «Ganzheit» und will die Exponenten der einen wie der anderen psychologischen Grundauffassung in ihrer konkreten geistesgeschichtlichen Situation darstellen.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Erziehung und Konfession

Erziehung und Konfession von Steinmetz,  Richard
Die Arbeit untersucht die «Volkserziehung» in Bayern im Spannungsfeld der christlichen Bekenntnisse zwischen Spätmittelalter und Aufklärung. Ausgehend vom pädagogischen Humanismus interpretiert sie die schichtenspezifischen Auswirkungen einer «konfessionellen Kultur» auf die kognitiven und affektiven Verhaltensweisen, die bis in die Gegenwart zu verfolgen sind. Dabei werden die Konsequenzen der konfessions- typischen Bildungsakzente und ihre Reflexionen im kulturellen Wandel und im bildungssoziologischen Erscheinungsbild deutlich. Die Periodisierung und kategoriale Bestimmung der Elementarbildung vertiefen die soziokulturell orientierte Bildungsgeschichte.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Gotteserkenntnis bei Blaise Pascal

Gotteserkenntnis bei Blaise Pascal von Stolz,  Peter
Blaise Pascal (1623-1662) unterscheidet in seiner Gottesvision vom November 1654, dem «Jahr der Gnade», zwischen einem Gott der Philosophen und dem Gott der Liebe. Augustinischer und dionysischer Gottesbegriff, verbunden mit bernhardinischer Liebestheologie und quietistischer Mystik, sind die argumentativen Voraussetzungen zum Verständnis von Pascals beunruhigender zweifacher Gotteserkenntnis. Unentbehrlich für jede theologische und philosophische Auseinandersetzung mit Pascal ist der heterodoxe Augustinismus der nachtridentinischen katholischen Theologie, als deren wichtigste Theoreme die Lehre von der Urstandsintegrität und die jansenistische Gnadentheologie anzusehen sind. Die averroistischen Aspekte einer strikten Trennung von Theologie und Philosophie zeigen, daß Pascals doppelte Gotteserkenntnis in der Unmittelbarkeit von natürlicher Erkenntnis und erwählender Gnade nicht allein von der lauteren Liebe, sondern ebenso vom Verlangen nach persönlichem Heil geprägt ist.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die anti-utopische Tradition

Die anti-utopische Tradition von Meyer,  Stephan
Besonders seit 1989 ist die Diskussion um das «Ende der Utopien» wieder heftig entbrannt. Die in der Debatte präsentierten Argumente gegen Utopien sind dabei so alt wie die literarisch manifestierten Utopievorstellungen. Die spezifischen Artikulationsmuster werden in der Untersuchung zu einer ideengeschichtlichen Traditionslinie utopischen Denkens gebündelt und zeitspezifische Artikulationsformen, Argumentationspräferenzen und Problemfokussierungen anti-utopischen Denkens dargestellt. Dabei sind die anti-utopischen Romane als wirkungsmächtigste Medien von Utopiekritik Zielpunkt der Untersuchung. Sie werden als Untergattung literarischer Utopien und zugleich als idealtypische Falsifikationsmodelle utopischer Idealstaatsplanungen verstanden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Philosophische Ästhetik im China des 20. Jahrhunderts:- Ihre Stellung zwischen Tradition und Moderne

Philosophische Ästhetik im China des 20. Jahrhunderts:- Ihre Stellung zwischen Tradition und Moderne von Geiger,  Heinrich
Im China des 20. Jahrhunderts leitet die Reflexion der philosophischen Ästhetik durchweg das Interesse an der Einrichtung des Ganzen der Gesellschaft. Ihr Argumentationsmodus führt deutlich vor Augen, dass sie in diesem Punkt mit den empirischen und analytischen Wissenschaften konkurriert, ja sich selbst als ein Korrektiv der gesellschaftlichen Entwicklung versteht. Vorliegende Arbeit leistet hierzu einen wichtigen ersten Forschungsbeitrag, sowie zum Verhältnis von Tradition und Moderne in der chinesischen Ästhetik des 20. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Literatur und Sprache im Deutschunterricht der Reformpädagogik

Literatur und Sprache im Deutschunterricht der Reformpädagogik von Mieth,  Annemarie
Die Arbeit geht dem Zusammenhang zwischen Literaturaneignung und Sprachbildung am Beispiel reformpädagogischer Strömungen zwischen 1900 und 1933 nach (u.a. Pädagogik vom Kinde aus, Kunsterziehungsbewegung, Konzeption der Hamburger und Bremer Schulreformer sowie des Deutschunterrichts an der Leipziger Gaudigschule und des Leipziger Lehrervereins). Der problemgeschichtliche Zugriff wird methodologisch mit Hilfe eines kommunikativ gefaßten Ausgangsabstraktums realisiert. Hauptertrag sind Methoden und Verfahren, die den selbsttätigen, sprachbewußten, sich individuell mit Literatur in Beziehung setzenden Schüler betreffen. Regressionen durch die sog. völkische Schule und Defizite des Literaturunterrichts der DDR werden aspektgebunden einbezogen.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Der Begriff der freien Kinderzeichnung in der Geschichte des Zeichen- und Kunstunterrichts von ca. 1890-1920

Der Begriff der freien Kinderzeichnung in der Geschichte des Zeichen- und Kunstunterrichts von ca. 1890-1920 von Hespe,  Reiner
Die Arbeit revidiert das Bild von der frühen Kunsterziehungsbe- wegung. Die Devisen «Wachsenlassen», «das Kind als Künstler» und «vom Kinde aus» waren keineswegs nur Ausdruck eines musisch-exal- tierten Irrationalismus. Die Reformer des Zeichenunterrichts und ihre Fach- und Bezugswissenschaftler waren eher einem erfahrungs- wissenschaftlichen Positivismus verpflichtet. Auf der Grundlage einer sich «darwinistisch» verstehenden Entwicklungsästhetik er- hofften sie sich von der Kinderzeichnung Aufschlüsse über die menschheitsgeschichtlichen Kunstanfänge. Ihre pädagogische Absicht war, das, was die Kinder von sich aus spontan zeichnen, durch adäquate Aufgabenstellungen zu klären, zu differenzieren, auszu- bauen. Die Haupt-, Neben- und Irrwege bei diesen historischen Problemlösungsversuchen werden erstmals gezeigt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Technik und Bildung

Technik und Bildung von Kos,  Olaf
Sucht man in der Erziehungswissenschaft des Nachkriegsdeutschlands nach bildungstheoretischen Analysen, die die Interdependenzen zwischen Naturwissenschaft, Technik, Pädagogik und den anderen Praxisbereichen menschlichen Handelns in einem systematisch-problemgeschichtlichen Diskurs thematisieren, so sind derartige Untersuchungen eher die Ausnahme. Wenn es sie gibt, dann stehen die Konzeptionen wegen ihrer unterschiedlichen philosophischen, bildungstheoretischen und bildungspolitischen Wurzeln oft in einer wenig fruchtbaren Konkurrenz zueinander. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten kommt es darauf an, die entwickelten Konzepte auf ihre Leistungen und Grenzen hin zu untersuchen, um einen pädagogischen Diskurs zu beginnen, der mit Blick auf die beginnende europäische Ost-West-Integration international anschlußfähig ist. Die Abhandlung vergleicht deshalb erstmals ausgewählte theoretische Konzepte technischer Bildung, die in der DDR und der BRD im Zeitraum von 1945 bis 1965 entwickelt worden sind. Im Zentrum der problemgeschichtlichen Rekonstruktion und Analyse stehen die Ansätze von T. Litt, E. Fink, W. Reischock und H. Frankiewicz.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Unterrichtsformen

Die Unterrichtsformen von Scholz,  Günter
Die Unterrichtsformen sind für didaktisches Denken und Handeln von zentraler Bedeutung. Dabei geht es wesentlich um die Frage, wie Lerngegenstand, Schüler und Lehrer so zueinander in Beziehung zu setzen sind, dass ein optimales Lernen möglich wird. Die Antworten, die im Laufe der Geschichte von Schule und Unterricht auf diese Frage gegeben wurden, lassen einen Weg von einem eher lehrer- zu einem eher schülerorientierten Vorgehen erkennen. Indes, dieser Weg verläuft nicht geradlinig, sondern die einzelnen Unterrichtsformen – von der Lehrerdarbietung bis hin zu den Lernspielen – haben unterschiedliche Wurzeln und treten zu verschiedenen Zeiten in je spezifischen Ausprägungen auf. Nicht zuletzt aus diesem Grund trägt diese problemgeschichtlich ausgerichtete Studie über sie auch dazu bei, ihre Leistungsfähigkeit für ein zeitgemäßes Lernen zu verdeutlichen.
Aktualisiert: 2023-04-12
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Politikdidaktik und Sozialisationsforschung

Politikdidaktik und Sozialisationsforschung von Grammes,  Tilman
Zentrale Ansätze der Politikdidaktik (Kerschensteiner, Wilhelm, Giesecke, Sutor, Christian, Schmiederer, Behrmann, Gagel) werden exemplarisch analysiert. Unter der Fragestellung nach dem Zusammenhang von Sozialisationslagen und didaktischen Handlungsspielräumen lassen die heterogenen, zwischen marxistischen und konservativen Positionen variierenden Ansätze überraschende Gemeinsamkeiten in didaktischen Grundfragen erkennen. Diese pragmatische Denktradition markiert gegenüber bisherigen Standpunktkontroversen nach dem Muster politischer Geographie ein fruchtbares forschungsleitendes Paradigma.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Das Projekt der «ideologisch-verwissenschaftlichten» Menschenbildung

Das Projekt der «ideologisch-verwissenschaftlichten» Menschenbildung von Gatzemann,  Thomas
Die Arbeit wendet sich in einem zweifachen Sinne heiklen pädagogischen Konzepten zu: Sie untersucht die Entwicklung des Standpunktes politischer Bildung in der DDR. Der steht für eine ideologieausgerichtete Menschenbildung, die für sich den Anspruch erhoben hat als wissenschaftlich zu gelten, dabei jedoch die Grenzen zur Indoktrination überschritten hat. Es geht aber auch um die Problematik der Konzepte, die sich ausdrücklich als widerstreitende Alternative dazu verstanden haben. Analysiert werden theoretische Kontroversen und konkrete Bildungspläne, wobei affine und divergierende Entwicklungstrends in der bildungspolitischen und -theoretischen Ausrichtung herausgearbeitet werden. Am Ende stehen Kriterien, die den Begriff «Indoktrination» aus bildungstheoretischer Sicht bestimmen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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