Victor Tuxhorn (1892–1964) begann seine künstlerische Ausbildung an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Bielefeld und studierte von 1921 bis 1923 an der Kunstakademie in Dresden bei Otto Gussmann, Oskar Kokoschka, Robert Sterl und als Meisterschüler bei Richard Dreher.
Beeinflusst von den Malereien von Vincent van Gogh und Paul Cézanne schuf Tuxhorn ein bedeutendes Werk mit lokalem Bezug zu Ostwestfalen. 1909 gründete er mit Peter August Böckstiegel, Heinz Lewerenz, Ernst Sagewka und Max Westhäuser die Künstlervereinigung Rote Erde. Wichtige Motive in seiner Kunst sind Stadtansichten von Bielefeld und seiner Umgebung, Reisemotive, Porträts und Darstellungen seiner Familie. Neben Ölgemälden entwickelte er ein umfangreiches grafisches Werk, welches vor allem Holzschnitte umfasst.
Die Publikation erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Haus Opherdicke in Holzwickede (09.10.2022 bis 19.02.2023) anlässlich des 130. Geburtstags des Künstlers und setzt sich kritisch mit seiner künstlerischen Entwicklung und seinem gespaltenen Verhältnis zur Nazidiktatur auseinander.
Aktualisiert: 2023-04-06
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Sachsens Geschichte ist reich an bedeutenden Menschen, die auf die Entwicklung von Kunst, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur des Freistaates herausragenden Einfluss hatten und im Gedächtnis vieler Menschen lebendig geblieben sind. Z. B. reicht das Spektrum der Schriftsteller, die in enger Beziehung zu Sachsen standen, vom barocken Dichter und Forschungsreisenden Paul Fleming über die Aufklärer Christian Fürchtegott Gellert und Gotthold Ephraim Lessing oder den weltberühmten Klassizisten Friedrich Schiller, der 20 Jahre in Sachsen lebte, bis zu modernen Klassikern wie Erich Kästner oder Joachim Ringelnatz; und es sind damit nicht einmal annähernd alle genannt. Weltweiten Ruhm erlangten auch Johann Sebastian Bach, Richard Wagner, Caspar David Friedrich, Käthe Kollwitz, Johann Gottlieb Fichte oder Johann Joachim Winckelmann.
Die Museen und Gedenkstätten, die ihnen – und zahlreichen anderen "Sachsen" – zu Ehren errichtet wurden, stellt der Museumsführer von Franz Eisel vor, beschreibt die Ausstellungsschwerpunkte und besonders gelungenen Präsentationen. So wird z. B. das Karl-May-Museum in Radebeul vorgestellt, die Wohn- und Arbeitsstätte des Chemikers und Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald oder das Sterbehaus der Künstlerin Käthe Kollwitz in Moritzburg. Darüber hinaus werden die Biographien z. B. des Aufklärers und Dramatikers Gotthold Ephraim Lessing oder des Erbauers der Dresdner Frauenkirche, George Bähr, skizziert, sodass sich zugleich eine lebendige, konkrete Geschichte des Freistaates ergibt. Gewissermaßen nebenbei gewährt der Museumsfachmann Franz Eisel auch noch tiefe Einblicke in die sächsische Museumsgeschichte.
Aktualisiert: 2020-03-14
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Die 'Dresdener Kunstblätter' bieten ihren Lesern seit über fünfzig Jahren kompakte, kurzweilige und fundierte Texte quer durch die mannigfaltigen Sammlungs- und Wirkungsbereiche der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, nehmen sie mit auf Forschungs- und Entdeckungsreisen. Ebenso lebendig und lesefreundlich wie wissenschaftlich qualifiziert geschrieben, führen die Beiträge zu einem jeweils neuen Thema das breite Spektrum der Museen vor Augen, in Forschung, Restaurierung und Ausstellungen. Seit 2013 erscheint die Zeitschrift in neuer, frischer und großzügiger Gestaltung - viermal im Jahr, viermal mit spannenden Themen - aktuelle Einblicke inklusive.
Band 2/2013 versammelt zehn Beiträge über Kunst und Künstler aus der Galerie Neue Meister - zuEhren des scheidenden Direktors Ulrich Bischoff.
Aus dem Inhalt:
Herausragende Erwerbungen
'Es war vollkommen ein Bild von Friedrich'. Ludwig Richter in Kiel an der Ostsee
Zwei Frühwerke von Wilhelm Trübner aus Italien
Große Inszenierung: Franz von Stuck, 'Das verlorene Paradies' und sein Rahmen
'Carl,mich kriegen sie nicht klein.' Zwei Ludwig-Renn-Porträts von Carl Lohse im Albertinum
'Im Dritten Reich geht es mir sicher schlechter.' Hans Posse an Robert Sterl 1931
Die Hefte sind im Abonnement für 4,50 Euro erhältlich.
Abonnementanmeldung unter Tel.: (0351) 440780 bzw. E-Mail: verlag@sandstein.de
Aktualisiert: 2022-10-22
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