Der 28. September 1794 bildet einen scharfen Einschnitt im Leben Jacobis: Er flieht vor den französischen Revolutionstruppen aus Pempelfort nach Hamburg und in das damals dänische Holstein. Dort führt er in den folgenden Jahren ein nicht unkomfortables, von vielfältigen neuen Kontakten zu Hamburger und Holsteiner Kreisen wie auch zu prominenten französischen Emigranten geprägtes »Zigeunerleben«, wie Jacobi es nannte. Philosophisch ist diese Zeit durch die Ausarbeitung des ›Woldemar‹ (1796), die Freundschaft mit Reinhold und die Auseinandersetzung mit Fichtes Denken bestimmt, dessen erster Brief an Jacobi den Band eröffnet.
The end of September 1794 represents a radical change in Jacobi‹s life: In order to escape from the attacks of the French revolutionary troops, he leaves Düsseldorf-Pempelfort and emigrates to Holstein, at the time part of Denmark. Over the following four years, Jacobi moves from place to place, leading, in his own words, a »Gypsy life«, albeit not an uncomfortable one. It is a life marked by manifold new contacts – not least with prominent French emigrants. Philosophically, this is the period of the work on ›Woldemar‹ (1796) and the critical analysis of Fichte‹s way of thinking. His first letter to Jacobi opens this volume.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Jacobis letzte Jahre in Pempelfort sind geprägt von der gedanklichen Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution, aber auch von der erneuerten Verbindung mit Goethe sowie der Überarbeitung der Romane ›Allwill‹ (1792) und ›Woldemar‹ (1794). Einen wichtigen Bestandteil der Korrespondenz bilden die ausführlichen Berichte seines Sohnes Georg Arnold von der Italienreise mit F. L. Graf zu Stolberg. Doch Jacobis eigene Reisepläne werden bereits überschattet vom Krieg mit Frankreich. Über die zunehmende Bedrohung wird Jacobi auch durch zahlreiche Nachrichten seines in Aachen lebenden Sohnes unterrichtet; sie werden ihn veranlassen, beim Vormarsch der Franzosen im September 1794 seinen erst kurz zuvor neu gestalteten Wohnsitz zu verlassen.
Characteristic of Jacobi’s final years in Pempelfort was his study of the French Revolution, but also the renewal of his contact to Goethe as well as the revision of his two novels, ›Allwill‹ (1792) und ›Woldemar‹ (1794). The detailed reports sent by his son Georg Arnold from his trip to Italy with Count F.L. zu Stolberg are an important part of the correspondence. Jacobi‘s own travel plans, however, were already overshadowed by the war with France. Informed of the increasing threat in numerous messages from his son, who lived in Aachen, he decided to leave the home he had just renovated when the French advanced in September of 1794.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Dieser Kommentarband erschließt und erläutert die zahlreichen neu in Friedrich Heinrich Jacobis Blickfeld tretenden Personen und Gegenstände, welche in den Briefen aus dem Zeitraum seines norddeutschen Exils thematisch sind (Briefwechsel I,11). Er bietet Material zu den Ereignissen des ersten Koalitionskrieges, zu Jacobis persönlichen Verhältnissen, zur Neuauflage (1796) und der französischen Übersetzung seines Romans ›Woldemar‹ sowie nicht zuletzt zu seinen philosophischen und belletristischen Lektüren, insbesondere zu denjenigen, die mit seiner Beziehung zu Fichte, Reinhold und Goethe in Zusammenhang stehen.
Aktualisiert: 2022-01-27
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Die Wirkungsgeschichte von F.H. Jacobis philosophischem Roman 'Woldemar' wird seit dessen Erscheinen durch die Fehlurteile der Rezensionen W.v. Humboldts und F. Schlegels überschattet. Die vorliegende Untersuchung weist nach, daß Humboldt zum Zeitpunkt der 'Woldemar'-Rezension die literaturkritischen Grundkenntnisse fehlten und er sich deshalb in eine Kantische Deutung «rettete». Schlegel war nach seinem Antiken-Studium durch das Schönheitsideal in sich ruhender Vollkommenheit der Blick für den Bildungsroman verstellt. Das Urteil vom «verfehlten Helden» (Schlegel) wird durch die Darstellung von Jacobis sittlicher Begründung von Freundschaft in der Idee der Freiheit in der Vermittlung durch Fénelons Begriff der 'reinen Liebe' widerlegt.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Characteristic of Jacobi’s final years in Pempelfort was his study of the French Revolution, but also the renewal of his contact to Goethe as well as the revision of his two novels, ›Allwill‹ (1792) und ›Woldemar‹ (1794). The detailed reports sent by his son Georg Arnold from his trip to Italy with Count F.L. zu Stolberg are an important part of the correspondence. Jacobi‘s own travel plans, however, were already overshadowed by the war with France. Informed of the increasing threat in numerous messages from his son, who lived in Aachen, he decided to leave the home he had just renovated when the French advanced in September of 1794.
Aktualisiert: 2023-03-14
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The end of September 1794 represents a radical change in Jacobi‹s life: In order to escape from the attacks of the French revolutionary troops, he leaves Düsseldorf-Pempelfort and emigrates to Holstein, at the time part of Denmark. Over the following four years, Jacobi moves from place to place, leading, in his own words, a »Gypsy life«, albeit not an uncomfortable one. It is a life marked by manifold new contacts – not least with prominent French emigrants. Philosophically, this is the period of the work on ›Woldemar‹ (1796) and the critical analysis of Fichte‹s way of thinking. His first letter to Jacobi opens this volume.
Aktualisiert: 2023-03-14
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Aktualisiert: 2020-01-03
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