Außen- und Sicherheitspolitik im geteilten Deutschland

Außen- und Sicherheitspolitik im geteilten Deutschland von Meiers,  Franz-Josef
»Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg, sondern nur noch Frieden ausgehen«, so fassten Kanzler Helmut Schmidt und SED-Generalsekretär Honecker bei ihrem Treffen am Werbellinsee im Dezember 1981 das Verbindende in den deutsch-deutschen Beziehungen zusammen. Mit Honecker bekannte sich Schmidts Nachfolger Helmut Kohl zu einer deutsch-deutschen »Koalition der Vernunft« in einer Zeit erneut wachsender Spannungen zwischen den beiden Supermächten. Anhand der Deutschlandpolitik im Wandel des Ost-West-Konflikts, des KSZE-Prozesses und unter dem Einfluss des NATO-Doppelbeschlusses wird die deutsch-deutsche Verflechtungsgeschichte von der doppelten Staatsgründung bis zur deutschen Vereinigung am 3. Oktober 1990 nachgezeichnet. Die Öffnung der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze am 9. November 1989 und damit das nahende Ende der deutschen Teilung kommentierte Willy Brandt mit den Worten: »Jetzt sind wir in einer Situation, in der wieder zusammenwächst, was zusammengehört.« Die deutsche Einheit setzt Konrad Adenauers Grundentscheidung für den Weg nach Westen als zwingende Konsequenz der deutschen Geschichte fort.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Außen- und Sicherheitspolitik im geteilten Deutschland

Außen- und Sicherheitspolitik im geteilten Deutschland von Meiers,  Franz-Josef
»Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg, sondern nur noch Frieden ausgehen«, so fassten Kanzler Helmut Schmidt und SED-Generalsekretär Honecker bei ihrem Treffen am Werbellinsee im Dezember 1981 das Verbindende in den deutsch-deutschen Beziehungen zusammen. Mit Honecker bekannte sich Schmidts Nachfolger Helmut Kohl zu einer deutsch-deutschen »Koalition der Vernunft« in einer Zeit erneut wachsender Spannungen zwischen den beiden Supermächten. Anhand der Deutschlandpolitik im Wandel des Ost-West-Konflikts, des KSZE-Prozesses und unter dem Einfluss des NATO-Doppelbeschlusses wird die deutsch-deutsche Verflechtungsgeschichte von der doppelten Staatsgründung bis zur deutschen Vereinigung am 3. Oktober 1990 nachgezeichnet. Die Öffnung der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze am 9. November 1989 und damit das nahende Ende der deutschen Teilung kommentierte Willy Brandt mit den Worten: »Jetzt sind wir in einer Situation, in der wieder zusammenwächst, was zusammengehört.« Die deutsche Einheit setzt Konrad Adenauers Grundentscheidung für den Weg nach Westen als zwingende Konsequenz der deutschen Geschichte fort.
Aktualisiert: 2023-06-19
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»… und am Himmel standen die Sterne, aber wir sahen sie nicht«

»… und am Himmel standen die Sterne, aber wir sahen sie nicht« von Dommes,  Bianca
In dieser Studie werden die sogenannten Fassbinder-Kontroversen der 1970er- und 1980er-Jahre in ihrem zeitgeschichtlichen Zusammenhang umfassend dargestellt und analysiert. Basierend auf einer Reihe von zum Teil erstmals ausgewerteten schriftlichen und mündlichen Quellen rekonstruiert Bianca Dommes den Verlauf, die Konstellation und die Argumente in den verschiedenen Kontroversen und legt die innere Tektonik eines der größten Theaterskandale der bundesdeutschen Nachkriegszeit frei. Im Zentrum steht die Frage, ob der Antisemitismus-Vorwurf als Erklärung für den vehementen Kampf gegen das Stück hinreichend ist oder ob bei den beteiligten Akteuren andere handlungsleitende Interessen zu identifizieren sind. Beim Blick auf die Argumentationslinien der Aufführungsbefürworter und -gegner wird sichtbar, dass das Theaterstück »Der Müll, die Stadt und der Tod« Anlass, aber nicht Ursache der Kontroversen war. Vielmehr bezieht es seine besondere Bedeutung aus der Rolle als Katalysator für eine längst überfällige Debatte über das deutsch-jüdische Verhältnis nach 1945.
Aktualisiert: 2023-06-16
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»… und am Himmel standen die Sterne, aber wir sahen sie nicht«

»… und am Himmel standen die Sterne, aber wir sahen sie nicht« von Dommes,  Bianca
In dieser Studie werden die sogenannten Fassbinder-Kontroversen der 1970er- und 1980er-Jahre in ihrem zeitgeschichtlichen Zusammenhang umfassend dargestellt und analysiert. Basierend auf einer Reihe von zum Teil erstmals ausgewerteten schriftlichen und mündlichen Quellen rekonstruiert Bianca Dommes den Verlauf, die Konstellation und die Argumente in den verschiedenen Kontroversen und legt die innere Tektonik eines der größten Theaterskandale der bundesdeutschen Nachkriegszeit frei. Im Zentrum steht die Frage, ob der Antisemitismus-Vorwurf als Erklärung für den vehementen Kampf gegen das Stück hinreichend ist oder ob bei den beteiligten Akteuren andere handlungsleitende Interessen zu identifizieren sind. Beim Blick auf die Argumentationslinien der Aufführungsbefürworter und -gegner wird sichtbar, dass das Theaterstück »Der Müll, die Stadt und der Tod« Anlass, aber nicht Ursache der Kontroversen war. Vielmehr bezieht es seine besondere Bedeutung aus der Rolle als Katalysator für eine längst überfällige Debatte über das deutsch-jüdische Verhältnis nach 1945.
Aktualisiert: 2023-06-16
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»Liebster Herr College«

»Liebster Herr College« von Niemann,  Alexander, Schäfer,  Anne
Der Briefwechsel Hermann von Pückler-Muskaus mit Gärtner-»Collegen« ist ein bedeutendes und bisher nur zu einem geringen Teil erschlossenes Zeugnis der Gartengeschichte. Nach den Befreiungskriegen setzte in Preußen eine Welle von Neugestaltungen von Landschaftsgärten ein. Aus den Gärtnerbriefen lässt sich erahnen, welche zentrale Rolle der schriftliche und persönliche Austausch bei der Entstehung dieser Anlagen spielte. Im konkreten Fall von Branitz wird ein kommunikatives Netzwerk erkennbar, das die Verbindung Pücklers zu seinen Standesgenossen, zu den Gärtnern und der Gärtner untereinander umfasst. Der Umgang des Fürsten mit den manchmal eigenwilligen Persönlichkeiten ist besonders interessant. Die Korrespondenzen erhellen darüber hinaus in einzigartiger Weise die Entstehungsgeschichte des Branitzer Parks. Ergänzt um weitere Dokumente, wie zum Beispiel persönliche Berichte der Gärtner, geben sie eine Grundlage um die Anlage bestimmter Parkbereiche detailliert nachzuvollziehen. Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Gärtner, das nicht nur deren Wirkungsorte und -zeiträume umfasst, sondern auch familiären Hintergründe und persönliche Verhältnisse berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-06-16
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»Liebster Herr College«

»Liebster Herr College« von Niemann,  Alexander, Schäfer,  Anne
Der Briefwechsel Hermann von Pückler-Muskaus mit Gärtner-»Collegen« ist ein bedeutendes und bisher nur zu einem geringen Teil erschlossenes Zeugnis der Gartengeschichte. Nach den Befreiungskriegen setzte in Preußen eine Welle von Neugestaltungen von Landschaftsgärten ein. Aus den Gärtnerbriefen lässt sich erahnen, welche zentrale Rolle der schriftliche und persönliche Austausch bei der Entstehung dieser Anlagen spielte. Im konkreten Fall von Branitz wird ein kommunikatives Netzwerk erkennbar, das die Verbindung Pücklers zu seinen Standesgenossen, zu den Gärtnern und der Gärtner untereinander umfasst. Der Umgang des Fürsten mit den manchmal eigenwilligen Persönlichkeiten ist besonders interessant. Die Korrespondenzen erhellen darüber hinaus in einzigartiger Weise die Entstehungsgeschichte des Branitzer Parks. Ergänzt um weitere Dokumente, wie zum Beispiel persönliche Berichte der Gärtner, geben sie eine Grundlage um die Anlage bestimmter Parkbereiche detailliert nachzuvollziehen. Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Gärtner, das nicht nur deren Wirkungsorte und -zeiträume umfasst, sondern auch familiären Hintergründe und persönliche Verhältnisse berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-06-16
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»Liebster Herr College«

»Liebster Herr College« von Niemann,  Alexander, Schäfer,  Anne
Der Briefwechsel Hermann von Pückler-Muskaus mit Gärtner-»Collegen« ist ein bedeutendes und bisher nur zu einem geringen Teil erschlossenes Zeugnis der Gartengeschichte. Nach den Befreiungskriegen setzte in Preußen eine Welle von Neugestaltungen von Landschaftsgärten ein. Aus den Gärtnerbriefen lässt sich erahnen, welche zentrale Rolle der schriftliche und persönliche Austausch bei der Entstehung dieser Anlagen spielte. Im konkreten Fall von Branitz wird ein kommunikatives Netzwerk erkennbar, das die Verbindung Pücklers zu seinen Standesgenossen, zu den Gärtnern und der Gärtner untereinander umfasst. Der Umgang des Fürsten mit den manchmal eigenwilligen Persönlichkeiten ist besonders interessant. Die Korrespondenzen erhellen darüber hinaus in einzigartiger Weise die Entstehungsgeschichte des Branitzer Parks. Ergänzt um weitere Dokumente, wie zum Beispiel persönliche Berichte der Gärtner, geben sie eine Grundlage um die Anlage bestimmter Parkbereiche detailliert nachzuvollziehen. Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Gärtner, das nicht nur deren Wirkungsorte und -zeiträume umfasst, sondern auch familiären Hintergründe und persönliche Verhältnisse berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Johannes Stroux (1886–1954)

Johannes Stroux (1886–1954) von Schlunke,  Olaf
Der Klassische Philologe Johannes Stroux (1886–1954) gelangte als erster regulärer Rektor der Universität Unter den Linden nach ihrer Wiedereröffnung 1946 und als erster Präsident der Akademie der Wissenschaften zu einer exponierten Stellung in der Berliner Wissenschaftspolitik der Nachkriegsjahre. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits eine Karriere als bedeutender Vertreter seines Faches hinter ihm. Die Beiträge des Bandes beleuchten Leben, Werk und wissenschaftsorganisatorisches Wirken dieser bedeutenden Persönlichkeit im Wissenschaftsbetrieb von der Kaiserzeit über Weimarer Republik und »Drittes Reich« bis hin zur SBZ/DDR. Der Band, der viele bislang nicht oder wenig bekannte Quellen auswertet, enthält zudem eine Dokumentation der Ausstellung »Ein Rektor aus Lichterfelde. Johannes Stroux und der Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945« sowie Fotos und Dokumente aus den privaten Beständen der Familie Stroux. Mit Beiträgen von Sören Flachowsky, Olaf Schlunke, Wilt Aden Schröder und Richard Schumak.
Aktualisiert: 2023-06-06
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„…der Dienst der Diakonie, das sind Jesu Hände.“

„…der Dienst der Diakonie, das sind Jesu Hände.“ von Rose,  Wolfgang
Als „Jesu Hände“ begriffen die evangelisch-lutherischen Schwestern des Diakonissenmutterhauses im Gubener Naemi-Wilke-Stift ihre Tätigkeit des Helfens und Heilens. Anknüpfend an die 2005 erschienene Publikation zur historischen Entwicklung dieser einzigartigen diakonischen Institution im Land wird hier die Geschichte derjenigen erzählt, durch deren persönlichen Einsatz ganz wesentlich die Aufgabe der Stiftung als „Werk christlicher Liebestätigkeit“ mit Leben erfüllt wurde. Das Wirken der Diakonissen war von Frömmigkeit ebenso wie von lebenspraktischem Realismus geprägt. Unter Verwendung kollektiv-biografischer Methoden entsteht das Bild einer Gemeinschaft, die unter wechselnden politischen und sozialen Bedingungen an dem Anspruch festhielt, Dienst für die Schwächsten der Gesellschaft zu leisten. Zugleich kommen die Ursachen für Entstehung, Blütezeit und Ende der weiblichen Diakonie als einer historisch bedingten Form sozialer Arbeit in den Blick. Mit zahlreichen Abbildungen und historischen Dokumenten.
Aktualisiert: 2023-06-08
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Erinnern, Mahnen, Gedenken

Erinnern, Mahnen, Gedenken von David,  Matthias, Sehouli,  Jalid
Die Beiträge in diesem Band widmen sich aus verschiedenen Perspektiven dem Thema Medizin im Nationalsozialismus und der kontroversen Aufarbeitung der historischen Ereignisse in der Nachkriegszeit und bis in die Gegenwart. Wie wurde beispielsweise das in der Bundesrepublik eingeführte Sterilisationsgesetz vor dem Hintergrund von NS Zwangssterilisationen gesehen? Welche Rolle spielt der Nürnberger Kodex bis heute für die Medizin und wie werden damit verbundene medizinethische Fragen diskutiert? Warum ist es wichtig, dass »Medizin im Nationalsozialismus« Teil des Medizinstudiums ist? Die Komplexe Erinnern, Mahnen und Gedenken werden anhand historischer Ereignisse und Zusammenhänge sowie aktueller medizinhistorischer Forschungsergebnisse beleuchtet, reflektiert und diskutiert. Mit Beiträgen von Matthias David, Fritz Dross, Andreas D. Ebert, Hanfried Helmchen, Hans-Joachim Lang, Benjamin Kuntz, Sabine Schleiermacher, Jalid Sehouli, Christian Zippel und einem Vorwort von Detlev Ganten.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Deutschland und Polen

Deutschland und Polen von Seewald,  Enrico, Unkauf,  Urs
Die Literatur zum deutsch-polnischen Verhältnis ist auf beiden Seiten unübersehbar, eine quellenbasierte Gesamtdarstellung zu den bilateralen amtlichen Beziehungen gab es bisher aber nicht. Die hier vorgelegte Studie wurde nach den Überlieferungen der Berliner Archive und deutschen Standardwerken verfasst, wobei der große Umfang des Materials zu strengster Fokussierung auf das Thema zwang. Im Mittelpunkt stehen Angaben zu den amtlichen Vertretungen, ihren Dienstgebäuden und Persönlichkeiten sowie Schilderungen ihrer Tätigkeit. Militärische Belange sind im Kontext erwähnt. In der mehr als tausendjährigen Nachbarschaft zwischen Deutschland und Polen gab es nicht nur kriegerische Phasen, sondern auch Verständigung und Austausch. Dabei waren die bilateralen Vertretungen hauptsächlich politisch, aber auch auf kulturellem, wirtschaftlichem und juristischem Gebiet aktiv. Einige dieser Aspekte werden in dem vorliegenden Buch thematisiert. Viele Illustrationen und in Faksimile wiedergegebene Schlüsseldokumente belegen zusammen mit dem Text die Intensität der Beziehungen.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Johannes Stroux (1886–1954)

Johannes Stroux (1886–1954) von Schlunke,  Olaf
Der Klassische Philologe Johannes Stroux (1886–1954) gelangte als erster regulärer Rektor der Universität Unter den Linden nach ihrer Wiedereröffnung 1946 und als erster Präsident der Akademie der Wissenschaften zu einer exponierten Stellung in der Berliner Wissenschaftspolitik der Nachkriegsjahre. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits eine Karriere als bedeutender Vertreter seines Faches hinter ihm. Die Beiträge des Bandes beleuchten Leben, Werk und wissenschaftsorganisatorisches Wirken dieser bedeutenden Persönlichkeit im Wissenschaftsbetrieb von der Kaiserzeit über Weimarer Republik und »Drittes Reich« bis hin zur SBZ/DDR. Der Band, der viele bislang nicht oder wenig bekannte Quellen auswertet, enthält zudem eine Dokumentation der Ausstellung »Ein Rektor aus Lichterfelde. Johannes Stroux und der Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945« sowie Fotos und Dokumente aus den privaten Beständen der Familie Stroux. Mit Beiträgen von Sören Flachowsky, Olaf Schlunke, Wilt Aden Schröder und Richard Schumak.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Außen- und Sicherheitspolitik im geteilten Deutschland

Außen- und Sicherheitspolitik im geteilten Deutschland von Meiers,  Franz-Josef
»Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg, sondern nur noch Frieden ausgehen«, so fassten Kanzler Helmut Schmidt und SED-Generalsekretär Honecker bei ihrem Treffen am Werbellinsee im Dezember 1981 das Verbindende in den deutsch-deutschen Beziehungen zusammen. Mit Honecker bekannte sich Schmidts Nachfolger Helmut Kohl zu einer deutsch-deutschen »Koalition der Vernunft« in einer Zeit erneut wachsender Spannungen zwischen den beiden Supermächten. Anhand der Deutschlandpolitik im Wandel des Ost-West-Konflikts, des KSZE-Prozesses und unter dem Einfluss des NATO-Doppelbeschlusses wird die deutsch-deutsche Verflechtungsgeschichte von der doppelten Staatsgründung bis zur deutschen Vereinigung am 3. Oktober 1990 nachgezeichnet. Die Öffnung der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze am 9. November 1989 und damit das nahende Ende der deutschen Teilung kommentierte Willy Brandt mit den Worten: »Jetzt sind wir in einer Situation, in der wieder zusammenwächst, was zusammengehört.« Die deutsche Einheit setzt Konrad Adenauers Grundentscheidung für den Weg nach Westen als zwingende Konsequenz der deutschen Geschichte fort.
Aktualisiert: 2023-06-06
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Sozialgeschichte der Danziger Juden im 19. Jahrhundert

Sozialgeschichte der Danziger Juden im 19. Jahrhundert von Schulz,  Michael K.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildeten die Danziger Juden eine der größten jüdischen Gemeinschaften Preußens. Diese Monographie skizziert die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft Danzigs vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung in Deutschland: des Bevölkerungswachstums, der wirtschaftlichen Konjunkturen, der Neuorganisation des Gemeinde- und Vereinswesens, der Modernisierung des Judentums, der Akkulturation sowie des modernen Antisemitismus. Die sozialhistorische Lokalstudie basiert auf größtenteils erstmals ausgewerteten Akten der Danziger jüdischen Gemeinden aus den Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem, auf Quellen aus Berliner und Danziger Archiven sowie auf umfangreichem zeitgenössischem Pressematerial.
Aktualisiert: 2023-05-30
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Jüdische Kinder- und Jugendbildung in Deutschland seit 1945

Jüdische Kinder- und Jugendbildung in Deutschland seit 1945 von Springborn,  Matthias
Diese historische Studie erforscht die Entwicklung jüdischer Bildung für Kinder und Jugendliche in Deutschland seit der Schoah mit einem Fokus auf die Institutionen- und Akteursebene und unter Einbindung von Exkursen in Bildungsmedien. In einem chronologischen Dreischritt werden dabei die Bildungsarbeit jüdischer Displaced Persons-Lager der unmittelbaren Nachkriegszeit, der neugegründeten jüdischen Organisationen und Gemeinden in der Bundesrepublik, sowie die jüngeren Entwicklungen seit der deutschen Wiedervereinigung behandelt. Schlaglichter fallen dabei u. a. auf die Bildungs- und Kulturarbeit jüdischer Hilfsorganisationen in den DP-Lagern, auf Curricula und Schulbücher der DPs, auf die Bedingungen des Wiedereinrichtens jüdischen Religionsunterrichts in den neugegründeten jüdischen Gemeinden, auf die Ferienlager der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden (ZWST) oder auf jüdische Kultur- und Schulbuchkommissionen des Zentralrats der Juden im Verbund mit den Rabbinerkonferenzen.
Aktualisiert: 2023-05-30
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Die Charedim in Israel im 21. Jahrhundert

Die Charedim in Israel im 21. Jahrhundert von Dödtmann,  Eik
Die Charedim, die isolationistisch-fundamentalistisch lebenden ultraorthodoxen Juden, sind die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe in Israel. Bis Mitte des 21. Jahrhunderts, so sagen Prognosen voraus, wird ihr Anteil auf fast ein Drittel der Juden in Israel angewachsen sein. In seiner Studie beschreibt Eik Dödtmann die aktuellen Entwicklungen und Wechselwirkungen zwischen der säkular-jüdischen Mehrheit und der strengreligiösen charedischen Gesellschaft. Er untersucht dabei den politischen Einfluss der Charedim auf die Innen- und Außenpolitik Israels, die juristische Konstellation einer Semi-Theokratie und ihren Einfluss auf die Freiheit des Individuums. Dödtmann analysiert die Problemfelder des zerklüfteten Bildungssystems, die schwierige Integration charedischer Männer in den Arbeitsmarkt, die Umgehung des Wehrdienstes in einer militarisierten Gesellschaft und den Kampf um das öffentliche Leben am Schabbat, dem heiligen Tag der jüdischen Woche.
Aktualisiert: 2023-05-30
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»Liebster Herr College«

»Liebster Herr College« von Niemann,  Alexander, Schäfer,  Anne
Der Briefwechsel Hermann von Pückler-Muskaus mit Gärtner-»Collegen« ist ein bedeutendes und bisher nur zu einem geringen Teil erschlossenes Zeugnis der Gartengeschichte. Nach den Befreiungskriegen setzte in Preußen eine Welle von Neugestaltungen von Landschaftsgärten ein. Aus den Gärtnerbriefen lässt sich erahnen, welche zentrale Rolle der schriftliche und persönliche Austausch bei der Entstehung dieser Anlagen spielte. Im konkreten Fall von Branitz wird ein kommunikatives Netzwerk erkennbar, das die Verbindung Pücklers zu seinen Standesgenossen, zu den Gärtnern und der Gärtner untereinander umfasst. Der Umgang des Fürsten mit den manchmal eigenwilligen Persönlichkeiten ist besonders interessant. Die Korrespondenzen erhellen darüber hinaus in einzigartiger Weise die Entstehungsgeschichte des Branitzer Parks. Ergänzt um weitere Dokumente, wie zum Beispiel persönliche Berichte der Gärtner, geben sie eine Grundlage um die Anlage bestimmter Parkbereiche detailliert nachzuvollziehen. Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Gärtner, das nicht nur deren Wirkungsorte und -zeiträume umfasst, sondern auch familiären Hintergründe und persönliche Verhältnisse berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-05-26
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»Liebster Herr Kollege«

»Liebster Herr Kollege« von Niemann,  Alexander, Schäfer,  Anne
Der Briefwechsel Hermann von Pückler-Muskaus mit Gärtner-»Collegen« ist ein bedeutendes und bisher nur zu einem geringen Teil erschlossenes Zeugnis der Gartengeschichte. Nach den Befreiungskriegen setzte in Preußen eine Welle von Neugestaltungen von Landschaftsgärten ein. Aus den Gärtnerbriefen lässt sich erahnen, welche zentrale Rolle der schriftliche und persönliche Austausch bei der Entstehung dieser Anlagen spielte. Im konkreten Fall von Branitz wird ein kommunikatives Netzwerk erkennbar, das die Verbindung Pücklers zu seinen Standesgenossen, zu den Gärtnern und der Gärtner untereinander umfasst. Der Umgang des Fürsten mit den manchmal eigenwilligen Persönlichkeiten ist besonders interessant. Die Korrespondenzen erhellen darüber hinaus in einzigartiger Weise die Entstehungsgeschichte des Branitzer Parks. Ergänzt um weitere Dokumente, wie zum Beispiel persönliche Berichte der Gärtner, geben sie eine Grundlage um die Anlage bestimmter Parkbereiche detailliert nachzuvollziehen. Ergänzt wird der Band durch ein Verzeichnis der Gärtner, das nicht nur deren Wirkungsorte und -zeiträume umfasst, sondern auch familiären Hintergründe und persönliche Verhältnisse berücksichtigt.
Aktualisiert: 2023-05-23
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„…der Dienst der Diakonie, das sind Jesu Hände.“

„…der Dienst der Diakonie, das sind Jesu Hände.“ von Rose,  Wolfgang
Als „Jesu Hände“ begriffen die evangelisch-lutherischen Schwestern des Diakonissenmutterhauses im Gubener Naemi-Wilke-Stift ihre Tätigkeit des Helfens und Heilens. Anknüpfend an die 2005 erschienene Publikation zur historischen Entwicklung dieser einzigartigen diakonischen Institution im Land wird hier die Geschichte derjenigen erzählt, durch deren persönlichen Einsatz ganz wesentlich die Aufgabe der Stiftung als „Werk christlicher Liebestätigkeit“ mit Leben erfüllt wurde. Das Wirken der Diakonissen war von Frömmigkeit ebenso wie von lebenspraktischem Realismus geprägt. Unter Verwendung kollektiv-biografischer Methoden entsteht das Bild einer Gemeinschaft, die unter wechselnden politischen und sozialen Bedingungen an dem Anspruch festhielt, Dienst für die Schwächsten der Gesellschaft zu leisten. Zugleich kommen die Ursachen für Entstehung, Blütezeit und Ende der weiblichen Diakonie als einer historisch bedingten Form sozialer Arbeit in den Blick. Mit zahlreichen Abbildungen und historischen Dokumenten.
Aktualisiert: 2023-05-17
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Mehr als eine Tracht / Wecej ako drastwa

Mehr als eine Tracht / Wecej ako drastwa von Kuschy,  Sabrina, Mietk,  Thomas
Das sorbische/wendische Leben im Landkreis Dahme-Spreewald (niedersorbisch: Wokrejs Dubja-Błota) ist reich an Traditionen und Bräuchen. Bis in die heutige Zeit bewahrten sich die Sorben/Wenden ihre eigene Sprache, Kultur und Identität. Sie bereichern und prägen mit der Pflege zahlreicher Traditionen und Bräuche auf vielfältige Weise die Region, die sich mitten im UNESCO Biosphärenreservat Spreewald befindet. Zum reizvollen Erscheinungsbild gehören die sorbischen/wendischen Trachten, die vielerorts zu besonderen Anlässen getragen werden. Dieser Band bietet einen Überblick zur sorbischen/wendischen Geschichte, zur Entwicklung der Bräuche und Trachten sowie zu den Menschen, die sich mit ihrer Heimat, der Kultur und der Sprache der Sorben/Wenden im Landkreis Dahme-Spreewald verbunden fühlen. Er dokumentiert das Wirken vieler engagierter Menschen, nicht nur von Sorben/Wenden, und zeigt auch Wege auf, wie Tradition und Sprache erhalten werden können.
Aktualisiert: 2023-05-11
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