Hier bin ich für mich und zusammen mit anderen

Hier bin ich für mich und zusammen mit anderen von Aliwanoglou,  Irini, Waßmuth,  Rüdiger
Wir werden immer älter, mit und ohne Behinderung. Ob jung oder alt – ins Heim will niemand! Und: Inklusion ist für uns alle. Wie kann man diesen drei Herausforderungen in Zukunft noch besser gerecht werden? Dieses Buch zeigt – aus den individuellen Perspektiven der Beteiligten – neue Wege auf, wie Menschen mit und ohne Behinderung oder Pflege- und Betreuungsbedarf, wie jung und alt zusammen in Hausgemeinschaften und Quartiersprojekten leben und wohnen können. Unter dem Leitsatz So viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Hilfe wie nötig werden konzeptuell und praktisch erfolgreiche Beispiele vorgestellt, wie inklusive Wohn,- Pflege- und Betreuungsformen realisiert werden können und wie bestehende Versorgungsstrukturen weiterentwickelt werden sollten. Konkret geht es um innovative Antworten auf die Fragen, die uns der demografische Wandel immer drängender stellt, und gleichzeitig um die kritische Reflexion der bereits gemachten Erfahrungen.
Aktualisiert: 2020-11-19
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Psychiatrisches Alphabet

Psychiatrisches Alphabet von Goebel,  Werner, Rave-Schwank,  Maria, Werner,  Wolfgang
Aufrichtigkeit, Begleitung, Chemie/Chaos/Christentum, Dabeisein, „Elfmeter“, Freiheit, Gegangen, Hunger, Ich, Joker, Kunst, Langsamkeit, Mensch, Nachfragen, Ordnen, Pharmakotherapie, Qualität, Ruhe, Sexualität, Treue, Unvollkommenheit, Verkehr, www.ww.de, Xavier wie Xenos, y = liberté, egalité, fraternité, Zuverlässigkeit Wolfgang Werner – international engagierter Klinikchef aus dem Saarland – ließ sich vom „gülden ABC“ des Matthias Claudius inspirieren und verfasste 26 Kurztexte zu Schlüsselbegriffen der Begleitung im psychiatrischen Alltag. Er sandte diese regelmäßig – eingebettet in den imaginären Lebensweg eines Kurt Valentin – als Kolumnen-Beitrag an die „Zeitschrift zwischen Psychiatrie und Gesellschaft“ DEVIANT nach Amsterdam. Jetzt erscheint das komplette „Psychiatrische Alphabet“ erneut in einer liebevoll gestalteten Einzelausgabe mit Fotografien von Werner Goebel.
Aktualisiert: 2021-01-27
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Auf der Spur des Morgensterns

Auf der Spur des Morgensterns von Buck-Zerchin,  Dorothea S, Hansen,  Hartwig, Krieger,  Hans
Dieser Titel erscheint als Neuausgabe im Paranus Verlag der Brücke Neumünster gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Anne Fischer Verlag, Norderstedt. Der Erlebnisbericht von Dorothea Buck wurde zu einem Fanal im doppelten Sinn: Einerseits klagt er in überzeugender Weise eine gesprächslose und defizitorientierte Psychiatrie an. Andererseits ist er ein ermutigendes Beispiel dafür, dass eine Psychose heilbar sein kann, wenn ihr Sinn verstanden und ins Leben einbezogen wird. Dieses mittlerweile zum Klassiker gewordene Buch hat sehr viel in Bewegung gebracht. Davon erzählt die Autorin unter dem Titel "Wie es weiterging" in einer Ergänzung dieser Neuausgabe. Mit bildhauerischen Arbeiten der Autorin. Gleichzeitig zur Neuausgabe erscheint in Zusammenarbeit mit dem Dorothea-Buck-Haus in Bottrop das Hörbuch (MP3-Format auf CD): Die Autorin selbst liest den Originaletext des Buches. ISBN 3-926200-66-9
Aktualisiert: 2021-04-01
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Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Die Farben des Alltags

Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Die Farben des Alltags von Blume,  Jürgen, Bremer,  Fritz, Hansen,  Hartwig, Poersel,  Henning
Dieser Titel erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Was Dir ganz und gar banal, Du sagst vielleicht alltäglich, erscheint, ist für mich eine ganz ungewöhnliche, seltene Bereicherung. Was mir aber langweiliger, bekannter Alltag, ist Dir sensationell. Das ist Alltag, das ist ungewöhnlich. Das ist unerschöpfliche subjektive Sicht- und Erlebensweise. Hinter dem mit der Beimischung „grau“ diffamierten Wort „Alltag“ verbirgt sich eine unfassbare Dimension von vielfältigen Lebensformen - und das alles, gleichzeitig und überall! Das profitable Vorhaben, die gegebene Vielfalt medienmäßig zu überbieten, ist irre. Das Gegebene, unsere Lebenswelt, ist schon immer das Vielfältigste, Alltäglichste, etwas, das kein Gedanke, keine Vorstellung wirklich fassen kann. Wie viele verschiedene Alltage gibt es gleichzeitig? Schulalltag eines Kindes, der plötzliche Alltag der Arbeitslosigkeit stehen neben dem Alltag in der Politik, neben dem Alltag in Gefangenschaft, neben vielen Formen von Alltag mit psychischer Erkrankung, von Alltag in psychiatrischen Einrichtungen. Gab es so etwas wie „Alltag“ in der Psychiatrie im NS-Staat? Ja. Es gab wohl auch da Alltag. Und auf unfassbare Weise waren auch die Tage der Deportationen Alltage. So unfassbar, schillernd und vielfältig der Alltag, so bunt und spannend sind die vielen Text- und Bildbeiträge im neuen Brückenschlag. Wir freuen uns, dass viele langjährige AutorInnen wieder mitgewirkt haben. Und wir begrüßen viele neue AutorInnen im Brückenschlag Band 16. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung bei Entstehung und Verbreitung! Inhaltsverzeichnis Berichte · Aufsätze · Stellungnahmen Heinrich Kupffer: Grau oder bunt?. 11 Jürgen Schiedeck/Martin Stahlmann: Aller All-tage Abend?. 18 Michael Kruhl: Der Himmel auf Erden?. 28 Kurt Becker/Peter Kendzia: Brief an einen Freund. 38 M. Jamal Haji Mohammadi: Von Freiheit keine Spur. 49 Ingrid Stahmer: Harte Bretter. 53 Gert Börnsen: Politikeralltag. 60 Hans-Ludwig Siemen: Die uns berichten könnten, sind tot. 67 Michael Von Cranach: Ernst Lossa. 71 Irene Stratenwerth: Leben und Sterben in Sayn. 77 Adrian Palfy: Die Farben des Alltags wechseln. 88 Wolfhardt Behrendt: Da lebte ich mit Göttern. 94 Gertud auf dem Garten: Schreiben und Leben. 97 Herbert Rimkus: Die unendliche Geschichte des Alltags. 106 Ernst Dieckmann u.a.: Alltägliche Brückenschläge. 108 Awa Rothen: Nach und nach. 110 Gerald Köhn: Das Karussell der Gefühle. 112 Gordon Müllenbach: Einweisung…. 115 Anne E. Wild: Protokoll meiner Präpsychose. 118 Cornelia Dauter: Und dann dieser Schock…. 122 Holger L.: Irrfahrt. 123 Thomas Bock: Alltag und Manie. 130 Leni Langstrumpf: Abgedreht. 135 Marion Donath: So gut es noch geht. 144 Gabriele Löffler: Das Gedankenpuzzle. 149 Michael Schiebel: Sportstudent und Hausbesuche. 163 Ronald Mundhenk: Der Sonntag im Alltag. 169 Hans Lehmann: Die Transplatane. 174 Michael Eink: Alltägliche Gewalt – Gewalt im Alltag. 182 Dagmar Barteld-Paczkowski: Schwierigkeiten auf dem Weg zur Selbstbestimmung. 188 Gedichte · Bilder · Texte Heinrich Detering: bei uns am Rande. 16 Jutta Jentges: Die Seele/Halten lassen. 26 Alfons Satz: Dauernd finde ich/Batterie-Ladegerät/Ziel. 31 Bernd Engelmartin: Blick aus dem Fenster. 33 Jutta Jentges: Seelenspuren in tristen Fluren. 34 Hartmut Selle: Die Dinge des Tags/ leicht und schwer/Heute. 36 Maske Blauhaus in Tinaia: Bilder. 47/48 Joachim Müller: Bilder. 51/52 Leo Navratil: Der Künstler Fritz Opitz. 86 Leo Navratil: Aus meinem Tagebuch. 99 Gerald Köhn: Tagesration/Foto. 113/114 Arnhild Köpcke: Aquarelle. 146 Jana Todt: Depression. 147 Gabi Peters: Dieses Gefühl/Gedanken. 148 Heino Bartling: Wenn man traurig ist/In der Gastwirtschaft. 155 Brief an W. Werner. 158 Wolfgang Werner: Von der Traurigkeit zu schreiben. 156 Lutz Debus: Warter, Maler, Hände. 159 Ralf Morscheck: Bilder. 161/162 Christian B. Born: Cartoons. 181 Peter Frömmig: Gelb und rund. 200 Ulrich Vogelsang: Lyrische Systematik. 205 Jürgen Landt: energie endlos. 206 Charlotte Koning: Morgens. 211 Bärbel Reetz: mit haut und haar. 213 Alexander Kurfürst: Der Traumarbeiter. 214 Kurt Schrage: Askese des Blickes. 216 Margrit Fillies: Bild. 227 Kurzgeschichten & kurze Geschichten Henning Poersel: Büro, schneebedeckt. 104 Fritz Bremer: In den Fächern des Alltags ist das Üben eine unendliche Stunde. 195 Sabine Peters: Take it easy. 201 Hartwig Hansen: Knochenlos. 207 Charlotte Koning: Theater. 211 Marina Schnurre: Farben des Alltags. 222 Charlotte Koning: Gorenje. 225 Heiner Egge: Im Winterbett. 229 Buchbesprechungen · Anhang Jürgen Blume über 'Hungersterben' von Faulstich; 'Auschwitz' von Klee; 'Krankenschwestern in der NS-Psychiatrie', von Steppe/Ulmer; 'Heyde/Sawade-Affäre' von Godau-Schüttke; 'Psychiatrie im NS' von Siemen/von Cranach. 233 Hartwig Hansen zu E. Shorters: 'Geschichte der Psychiatrie';. 239 zu Josuran/Hoehne/Held: 'Mittendrin und nicht dabei'. 246 zu S. Maryas 'Schmetterlingsfrauen'. und Schreibaufruf. 247 Harald Pfannkuch zu Längle/Welte Buchkremer: 'Arbeitsrehabilitation im Wandel'. 241 Ronald Mundhenk zu Posners: 'Religiösität und Glaube'. 242 Thomas R. Müller zu Jürgen Müllers: 'Oskar Panizza'. 244 Herzlichen Dank an die Autorinnen und Autoren. 249 Schreibaufruf: Brückenschlag Band 17. 255
Aktualisiert: 2022-12-30
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Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Stimmen Welten

Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Stimmen Welten von Blume,  Jürgen, Bremer,  Fritz, Hansen,  Hartwig
Dieser Titel erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster gGmbH. Wären Moses und Hildegard von Bingen heute in einer psychiatrischen Klinik? Die lange Liste der Stimmen hörenden Menschen zieht sich durch die Jahrhunderte. Stimmenhören kann, muss aber nicht krankhaft sein. Viele Menschen hören Stimmen, haben aber nie eine Psychose erlebt. Manche hören gute Stimmen und nutzen diese zur spirituellen Erweiterung. Andere hören sehr böse Stimmen und landen letztlich in der Psychiatrie. Der neue “Brückenschlag” versucht, das Spektrum der Stimmenwelten auszuloten und herauszufinden, welchen Sinn sie für die Betroffenen haben könnten. Er versammelt Essays, Geschichten, Berichte, Gedichte und Bilder von Stimmenhörenden selbst und von Nicht-Stimmenhörenden, die sich dem Phänomen aus der Außensicht nähern. Inhaltsverzeichnis Berichte · Aufsätze · Stellungnahmen Editorial (Andreas Gehrke & Jürgen Blume). Stimmen – Hören. 9 Heinrich Kupffer: Wer Ohren hat zu hören … 11 Heinrich Detering: Der Rosenkranz der heiligen Bernadette Soubirous. 17 Thomas R. Müller: …wir gemeinen Leut, das hat keine Tugend. 29 Ronald Mundhenk: Vom Verstummen der Götter. 35 Ben Steultjens: Im Banne der Stimmen. 41 Hannelore Klafki: Die Befreiung aus dem Opfer-Teufelskreis. 47 Monika Hoffmann: Warum brauche ich das Netzwerk Stimmenhören?. 53 Dirk Corstens und Marius Romme: Mit den Stimmen reden. 65 Andreas Gehrke: Ich bastelte mir meinen eigenen Gott zusammen. 77 Gabi Lummas: Unausprechliches be-greifbar machen. 84 Helene Bartels: Alles spricht. 89 Gabriele Löffler: Der Kon. 92 Helga Sommer: Es war so anders und doch so vertraut. 100 Carla: Stimmenhören – Fluch oder Segen?. 102 Liane: Eine Geschichte vom Sinn des Stimmenhörens. 114 Olaf Armleder: Zwei Welten, zwischen denen ich pendele. 117 Dieter Frangenheim: Die Hölle auf Erden. 120 B. L.: Shirly. 124 Arnhild Köpcke: Honeymoon und Horrortrip. 127 Jessica Biegajski: Schwester. 135 Melanie Rottmann: Hannover im Wohnheim/Der Suizidversuch. 140 Roya Luna: Vom MAUL-HALTEN & anderen Dingen. 143 Carmen Caputo: Ihr seid meine Höhlenkinder. 149 Sigrun Ehrhardt: Ausgrenzung verschlimmert die Seelenqual. 152 Silke Esterl: Kannst du nicht auch mal was Freundliches sagen?. 160 Gedichte · Bilder · Texte Heinrich Silbermann: Zeichnung. 13 Margrit Prümm: Bild. 27 Thomas Kirschstein: Bild. 28 Jörg Paul Käse: Bild/Collage. 40/161 Christian BOB Born: Comic. 52 Stefan Wolff: Zeichnungen. 64/199 Gabi Lummas: Bilder/Tonfiguren. 86/87 Siegrid Appel: Fotos. 90/91 Sabine Heimann: Bilder. 96/139 Regina Siedler: Bild. 103 M. K.: Bilder. 119/137 Christian Regenbrecht: In meinem Kopf. 138 Harthold Hammer-Holle: Bild. 145 Fe Berg: Stimmen. 164 Ulrich Bergmann: Tinnitus. 165 Birte Hasselmann: Bild. 166 Markus Schmidt: Blaue Wunder. 167 Alfons Satz: Gedichte. 168 Hartmut Selle: Klänge. 174 Thomas Böndell: hahnenschrei. 175 Eva Koziol: Bilder. 171/184 Stefan Kryskiewicz: Die innere Fessel. 182 Ohne Stimme. 183 Kurzgeschichten & Jürgen Blume). Stimmen – Hören. 9 Heinrich Kupffer: Wer Ohren hat zu hören … 11 Heinrich Detering: Der Rosenkranz der heiligen Bernadette Soubirous. 17 Thomas R. Müller: …wir gemeinen Leut, das hat keine Tugend. 29 Ronald Mundhenk: Vom Verstummen der Götter. 35 Ben Steultjens: Im Banne der Stimmen. 41 Hannelore Klafki: Die Befreiung aus dem Opfer-Teufelskreis. 47 Monika Hoffmann: Warum brauche ich das Netzwerk Stimmenhören?. 53 Dirk Corstens und Marius Romme: Mit den Stimmen reden. 65 Andreas Gehrke: Ich bastelte mir meinen eigenen Gott zusammen. 77 Gabi Lummas: Unausprechliches be-greifbar machen. 84 Helene Bartels: Alles spricht. 89 Gabriele Löffler: Der Kon. 92 Helga Sommer: Es war so anders und doch so vertraut. 100 Carla: Stimmenhören – Fluch oder Segen?. 102 Liane: Eine Geschichte vom Sinn des Stimmenhörens. 114 Olaf Armleder: Zwei Welten, zwischen denen ich pendele. 117 Dieter Frangenheim: Die Hölle auf Erden. 120 B. L.: Shirly. 124 Arnhild Köpcke: Honeymoon und Horrortrip. 127 Jessica Biegajski: Schwester. 135 Melanie Rottmann: Hannover im Wohnheim/Der Suizidversuch. 140 Roya Luna: Vom MAUL-HALTEN & anderen Dingen. 143 Carmen Caputo: Ihr seid meine Höhlenkinder. 149 Sigrun Ehrhardt: Ausgrenzung verschlimmert die Seelenqual. 152 Silke Esterl: Kannst du nicht auch mal was Freundliches sagen?. 160 Gedichte · Bilder · Texte Heinrich Silbermann: Zeichnung. 13 Margrit Prümm: Bild. 27 Thomas Kirschstein: Bild. 28 Jörg Paul Käse: Bild/Collage. 40/161 Christian BOB Born: Comic. 52 Stefan Wolff: Zeichnungen. 64/199 Gabi Lummas: Bilder/Tonfiguren. 86/87 Siegrid Appel: Fotos. 90/91 Sabine Heimann: Bilder. 96/139 Regina Siedler: Bild. 103 M. K.: Bilder. 119/137 Christian Regenbrecht: In meinem Kopf. 138 Harthold Hammer-Holle: Bild. 145 Fe Berg: Stimmen. 164 Ulrich Bergmann: Tinnitus. 165 Birte Hasselmann: Bild. 166 Markus Schmidt: Blaue Wunder. 167 Alfons Satz: Gedichte. 168 Hartmut Selle: Klänge. 174 Thomas Böndell: hahnenschrei. 175 Eva Koziol: Bilder. 171/184 Stefan Kryskiewicz: Die innere Fessel. 182 Ohne Stimme. 183 Kurzgeschichten & kurze Geschichten Kathleen Hanke: Der Waldspaziergang. 94 Martin C. Stoffel: Kann ich ein Zeichen haben?. 97 Frank Fischer: Aus der Kurve. 109 Georg Walz: Die Stimme. 131 Edelraud Schönfeldt: Wände. 170 Susanne Konrad: Das Flüstern aus der Stille. 176 Richard Wolf: Es spricht aus jedem Haus, aus jedem Stein und jeder Blume 185 Ingo-Michael von Groeling: Unterwegs. 189 Florian Wacker: Nahes Ufer. 195 Sibylle Prins: Begegnung. 198 Buchbesprechungen · Anhang Jürgen Blume zu Thomas Bock: 'Achterbahn der Gefühle'. 201 Susanne Czuba-Konrad zu Renate Klöppel: 'Die Schattenseite des Mondes'. 204 Sibylle Prins zu S. Mentzos/A. Münch: 'Psychose und Literatur'. 205 Hartwig Hansen zu Claudia Guderian: 'Magie der Couch – Bilder und Gespräche über Raum und Setting in der Psychoanalyse'. 206 Jürgen Blume zu Peter Frömmig: 'Anderswo. Novelle aus diesen Tagen'. 208 Sibylle Prins zu Frauen für Frauen e.V.: 'Jetzt kann ich wieder lachen. Wege aus der Gewalt'. 209 Herzlichen Dank an die Autor/inn/en. 210 Schreibaufruf: Brückenschlag Band 22. 216
Aktualisiert: 2022-12-30
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Erfolgreich behandeln – armselig sterben

Erfolgreich behandeln – armselig sterben von Dörner,  Klaus, Kürten,  Claudio
Bei diesem Titel handelt es sich um die ehemalige ISBN 3-926278-24-2 (Verlag Jakob van Hoddis, Gütersloh) jetzt mit neuer ISBN im Paranus Verlag, Neumünster. Im Dezember 1990 wurde bekannt, dass auf der Internistischen Abteilung der Westfälischen Klinik Gütersloh ein Pfleger mehrere Patienten getötet hatte. Die 43. Gütersloher Fortbildungswoche wollte sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, musste aber aus rechtlichen Gründen abgesagt werden. 1992 fand eine Thementagung in Berlin statt, die hier dokumentiert ist. Betroffene Mitarbeiter und Freunde haben, ohne sich zu schonen, alles zusammengetragen, was Krankentötungen fördern kann, und alles gesammelt, was dieses schlimmste denkbare Verbrechen verhindern oder unwahrscheinlicher machen kann. Diese Buch gehört in die Hände aller, die nicht nur an der Verhinderung von Krankentötungen, sondern vor allem auch an der Entwicklung von Krankenhäusern und Heimen interessiert sind, die nicht dem institutionellen Selbstzweck, sondern den Bedürfnissen der Patienten dienen sollen. Der Inhalt – Claudio Kürten: Einführung – Bärbel Irion: Warum sollte ich nicht töten? – Georg Seeßlen: Die Krankenhaus-Maschine – Christine Funkel / Beate Oberschür: Edel sei die Schwester, hilfreich und gut: Zeit für die verdrängten Minderwertigkeitsgefühle, Ohnmachts- und Machtbedürfnisse – Uli Lewe: Über Knechtschaft und Zivilcourage – Claudio Kürten: Patienten zwischen Fachlichkeit und Menschlichkeit – Claudio Kürten: Patienten als Partner – vom Gottes-Lohn zum Tariflohn in der Pflege – Antje Drescher: Zu Hause sterben Wir sind wir? Omega – mit dem Sterben Leben e.V. – Klaus Dörner: Wie kann ich heute und morgen „Helfer“ sein? – Prüf-Fragen zu Krankentötungen – mögliche Gründe und Maßnahmen
Aktualisiert: 2022-12-30
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Warum sollte ich jemand anderes sein wollen?

Warum sollte ich jemand anderes sein wollen? von Dörner,  Klaus, Dörr,  Günter, Saal,  Fredi
Dieser Titel erscheint als Wiederauflage 2011 in der Edition Jakob van Hoddis im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Fredi Saal (1935 - 2010) hat uns mit diesem Buch seine Lebensgeschichte geschenkt: Als Kind in eine Anstalt für geistig Behinderte gesteckt, als nicht bildungsfähig eingestuft, fand er schließlich als Schriftsteller für die schwierigsten ethischen Fragen die richtigen Worte. Die Lektüre seiner Geschichte ist atemberaubend – zugleich ein Sittengemälde der Nachkriegsjahrzehnte in der Bundesrepublik: Wie er unter unendlichen Mühen zwischen ebenso vielen behindernden wie hilfreichen Menschen seinen Weg zu sich selbst und seinen Standort in dieser Gesellschaft findet. Im Kampf gegen das Mitleid mit Behinderten hält er den Nichtbehinderten und Behinderten ebenso schonungslos wie liebevoll den Spiegel vor. So wurde er zum Vorkämpfer und Sprachrohr für das Selbstbestimmungsrecht Behinderter. Dies ist keine Pflicht-, sondern eine Lustlektüre – eben ein Geschenk – für alle, die darum kämpfen, mit ihrer körperlichen, psychischen oder geistigen Behinderung als gleichberechtigte Bürger anerkannt zu werden, für ihre Angehörigen, und für alle Professionellen, die von ihnen leben und als Gegenleistung bereit sind zu lernen, sie nicht ändern zu wollen, sondern sie auf ihrem Weg zu begleiten. Nach dem Tod von Fredi Saal am 2.9.2010 erscheint dieses wichtige Buch als Neuauflage in der Edition Jakob van Hoddis im Paranus Verlag.
Aktualisiert: 2022-12-30
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Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Turboleben und neue Ausgrenzung

Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Turboleben und neue Ausgrenzung von Blume,  Jürgen, Bremer,  Fritz, Hansen,  Hartwig
Der "Brückenschlag" erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster gGmbH. Unser aller Leben ist zunehmend geprägt durch Beschleunigung und wachsende Komplexität. Forderungen nach Leistung, Mobilität, Flexibilität, höherer Geschwindigkeit sind im Berufsleben und in der öffentlichen Debatte ständig gegenwärtig. Wer nicht mehr mitkommt, fällt vom rasenden Karussell. Nicht nur behinderte Menschen sind im Zuge der Sozialstaat-„Reformen“ von Kürzungen finanzieller Leistungen betroffen. Greift da eine modernisierte Form von Ausgrenzung – Ausgrenzung dadurch, dass der Zugang zu notwendigen Hilfen erschwert oder versperrt wird? Bedeutet – nachdem „gemeindenahe Versorgung“ die Ausgrenzung durch das Leben in großen Anstalten weitgehend abgelöst hat – „Anderssein“ heute wirklich gleich gültig oder wieder zunehmend gleichgültig zu sein? Gibt es in Folge ausgrenzenden Verhaltens anderer, in Folge von Ausgrenzung durch andere so etwas wie Selbstausgrenzung? Leben in der ständigen Erwartung, nicht erwünscht zu sein, nicht gebraucht zu werden? Wie wirkt das alles eigentlich auf Menschen, die beeinträchtigt sind? Bewirkt die Beeinträchtigung, das Anderssein selbst die Ausgrenzung? Oder entsteht Ausgrenzung durch die Reaktionen anderer, durch die Anforderungen des sozialen, beruflichen, technischen Umfeldes? Der neue Brückenschlag versucht Antworten in Form von Essays, Berichten, Geschichten, Bildern und Gedichten. Mit einem Abonnement unterstützen Sie unsere Arbeit sehr. Inhaltsverzeichnis Berichte · Aufsätze · Stellungnahmen Petra Urbaniak: Hallo, Brückenschlag!. 9 Fritz Bremer: 'Du bist Deutschland' und die Radikalisierung von Ausgrenzung. 11 Petra Alice Berg: Extegrierte Persona non grata. 21 Christoph Butterwegge: Ausgrenzung im Sozialstaat – Sozialstaat im Abbruch?. 27 Friedhelm Hengsbach: 'Mehr Markt' erzeugt gesellschaftlichen Ausschluss. 33 Gundula Kayser: Hartz IV und die Folgen. 41 Sisy Phos: Kein Mensch mehr. 50 Gabriele Goettle: Produktion von Parias. 53 Maria Thies: Wünsche. 67 Hep Krekel: Briefe aus der Arbeitslosigkeit. 69 Renate Schernus: Tyrannei des Gelingens. 81 Arnhild Köpcke: Vom MAN. 89 Julie Tränkle: Mut zum Anderssein. 93 Manfred Dechert: Getrieben. 97 Sigismund Oheim: Diagnose als Ausgrenzung?. 99 Frank Dahmen: Ungleichbehandlung in der Psychiatrie und in der Betreuung. 100 Gert Springmann: Einblick in die Tagesstätte. 103 Gabriele Löffler: Erfahrungen mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst. 107 Sibylle Prins: Ausgerechnet vom Staat … 109 Ilja Ruhl: Psychiatrie-Erfahrenen-Presse als Instrument der Anti-Stigma-Arbeit. 113 Charlotte Koning: … und raus bist du!. 118 Heinrich Kupffer: Selbstausgrenzung – Chance und Risiko. 122 Klaus Dörner: Medizin als Menschendienst statt als Marktdienstleistung. 127 Sibylle Prins: Behinderung. 136 Kerstin Rodenwald: Randgruppenkultur. 140 Christine Morgenroth/Oskar Negt: Eine Bleibe in der Psychiatrie?. 143 Tanja Afflerbach: Verordnete Schizophrenie. 153 Irene Hoppe: Gespräche statt Spritzen. 158 Michaela Schröder: Engelschöre. 162 Jürgen Blume: Ausgegrenzt. 166 Bettina: Da sein dürfen. 170 Gerald Köhn: Uuuiiiii!. 172 Thomas Hecht: Waldesruh. 175 Gedichte · Bilder · Texte Detlef Schulte: Auf der Suche nach mir. 5 Regina Siedler: Foto. 10 Thomas Kirschstein: Bilder. 26/92 Alfons Satz: Bilder. 34/112 Arnhild Köpcke: Bilder. 40/98 Sabine Heimann: Bilder. 63/198 Thomas Riesner: Radierung. 75 Helmut Silbermann: Bild. 83 Christian 'BOB' Born: Comic. 139 Henschel/Atac-Geiger/Beller/Naruszewicz: Arbeiten aus Speckstein.148/149 Irene Hoppe: Bild. 159 Franko Soric: Schizophren. 160 Bodo-Engelhard Rokosch: Visite. 168 Bettina: Bild. 171 Thomas Bachert: Bild. 181 Joachim Harry Müller: Träume/Das Fenster. 182 Joachim Harry Müller: Bilder. 183/186 Alfons Satz: Gedicht. 184 Klaus Mattern: Gedichte. 185 Alexander Kurfürst: Bild. 189 Hartmut Selle: Die andere Seite. 190 Harthold Hammer-Holle: Grenzgänger im Rollenkonflikt. 191 Harthold Hammer-Holle: Tarot-Karten. 193 Kurzgeschichten & kurze Geschichten Manfred Weinert: Erobert die Marktplätze!. 76 Eva Quick: Faul Schnell / Ich, das Mädchen Moses und deutsche Regeln. 80/142 Lena Grünberg: Kaltes Kreuzberg. 187 Sabine Prigge: Halt dich fern von dem Haus. 194 Richard Wolf: Ich erzähle dir … 199 Buchbesprechungen · Anhang Christiane Wiedstruck zu T. Bock/A. Koesler: 'Bipolare Störunge – Manie und Depression verstehen und behandeln'. 202 Anja Musculus-Viehöfer zu Matthias Krisor: 'Aufgehoben in der Gemeinde, Entwicklung und Verankerung einer offenen Psychiatrie'. 203 Gerald Köhn zu Erich Wulff: 'Das Unglück der kleinen Giftmischerin'. 206 Gerald Köhn zu Ronald Mundhenk: 'Der geteilte Mantel'. 207 Sabine Marya zu Didi Lindewald: 'Schritte zurück ins Leben'. 209 Sibylle Prins zu Susanne Konrad: 'Camilles Schatten'. 211 Herzlichen Dank an die Autorinnen und Autoren. 213 Schreibaufruf: Brückenschlag Band 23. 220 Aufruf für das BPE-Kulturnetzwerk. 221
Aktualisiert: 2022-12-30
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Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Sinn und Wahn

Brückenschlag. Zeitschrift für Sozialpsychiatrie, Literatur, Kunst / Sinn und Wahn von Bock,  Thomas, Bremer,  Fritz, Buck,  Dorothea, Grön,  Ortrud, Jentges,  Jutta, Poersel,  Henning, Sieg,  Wolfgang, Strasser,  Johano, Wulff,  Erich
Dieser Titel erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Über das Buch Editorische Notiz zur zwölften Ausgabe BrückenSchlag Band 12 präsentiert Beiträge zu "Sinn und Wahn" – Berichte, Aufsätze, Geschichten, Gedichte, Bilder. Ein modisches Thema? Hoffentlich modisch, denn schon immer wichtig und deshalb gar nicht oft genug auf der Tagesordnung. Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Sinn und Wahn ist ein wesentliches Anliegen unserer Zeitschrift – seit Beginn. Zentral ist die Aufmerksamkeit für die lebensgeschichtliche Bedeutung des Wahnerlebens. Wir gehen von der Annahme aus, daß jedes, auch das außerordentlichste, scheinbar unverständlichste Erleben, Verhalten Teil und Ausdruck menschlicher Entwicklung ist. Der vorliegende Band enthält zu diesem Aspekt beeindruckende Zeugnisse. Beispielhaft weisen wir auf die äußerst intensiven und genauen Texte von Dorothea Buck-Zerchin, Ortrud Grön, Jutta Jentges und Hans-Jürgen Claußen hin. Auf der Ebene aktueller psychiatrischer, sozialpsychiatrischer Theoriediskussion befassen sich Erich Wulff und Thomas Bock mit Möglichkeiten des Verstehens psychotischen Erlebens. Erich Wulff ist einer der Wegbereiter sozialpsychiatrischer Reformarbeit, einer der Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP). Thomas Bock ist Mitinitiator der Psychoseseminare, die der sozialpsychiatrischen Arbeit dringend notwendige neue Impulse gaben und geben. Wir sind froh, daß gerade diese beiden mit ihren Beiträgen unsere Sammlung bereichern. Auch im wissenschaftlichen Zeitalter, auch in der Epoche der Datenverarbeitung und des Internet machen Menschen metaphysische, religiöse, mythische Erfahrungen und stellen Fragen dazu. Individuelles und kollektives Unbewußtes sind trotz der Macht der Rationalität real, sind sozusagen virulent. Das Unbewußte sucht Ausdruck, drückt sich aus in Träumen, in psychosenahem Erleben, in symbolischem Bedeutungserleben, im Wahn. Die Auseinandersetzung mit diesen und anderen vergleichbaren Erfahrungen ist notwendiger Teil lebensgeschichtlicher Entwicklung im Prozeß der Individuation (C.G. Jung). Zu diesem zweiten, wesentlichen Aspekt der Frage nach "Sinn und Wahn" finden Sie vielfältige Hinweise in den Beiträgen der oben schon genannten Autorinnen und Autoren, darüber hinaus bei Ilka Christof, Gertrud Auf dem Garten, Helmut Mohelsky und in vielen anderen Berichten aus dem "Hinterland der Augen". Und wir verweisen gerade an dieser Stelle auf die versammelten Bilder, Zeichnungen, Gedichte und Geschichten des Bandes. Viele Arbeiten können gesehen oder gelesen werden als Zeugnisse der Suche nach dem, was hinter den Fassaden der Rationalität verborgen und womöglich zu finden ist. Wir sind sehr froh, daß wir so viele Einsendungen künstlerischer und literarischer Arbeiten erhalten. Viele Autorinnen und Autoren trauen sich zum ersten Mal, etwas aus der Hand zu geben. Wir bemühen uns, möglichst auf jede Einsendung zu antworten, können aber natürlich nicht jeden Text, jedes Bild veröffentlichen. Wir bitten um Verständnis. Wir freuen uns, daß wir wieder Texte von Autoren wie Wolfgang Sieg, Johano Strasser, Theodor Weißenborn, Ernst F. Wiedemann u.a. vorstellen können. Herzlichen Dank für die Mitarbeit! Beim Thema "Sinn und Wahn" ergibt sich ein weiterer Aspekt, den wir kulturkritisch nennen wollen, wohl fast zwangsläufig. Die Journalistin Irene Stratenwerth stellt in ihrem Beitrag die Frage nach dem Umgang mit dem Psychose-Erleben in den Medien. Heinrich Kupffer fragt vom Turmbau zu Babel bis zum Wolkenkratzer nach Sinn und Wahn menschlicher Bauwerke. Desweiteren finden Sie Beiträge von Michael Kruhl, Jürgen Schiedeck, Martin Stahlmann und anderen. Wir wollen mit dieser Sammlung zum Sinn des Wahns, zum Wahn des Sinns zu einer mutigen und offenen Auseinandersetzung beitragen, weder Wahnerleben idealisieren, noch die Suche nach Sinn kurzschlüssig für erledigt erklären. Wir möchten in einer Zeit der Sparpolitik, der Abwendung vom Sozialen, der Diktatur des Ökonomischen, der Budgetierung des Krankenhausetats, der gravierenden Veränderungen im Bundessozialhilfegesetz, des Pyrrhus – Siegeszuges des "freien Wettbewerbs" all diejenigen, die in der psychosozialen, psychiatrischen, sozialpsychiatrischen Behandlung und Betreuung tätig sind, auffordern, sich gerade jetzt der inhaltlichen und persönlichen Auseinandersetzung mit dem Sinn- und Wahnerleben zu stellen. Nur wirkliche Verbundenheit mit den Menschen und ihren Geschichten kann uns davor bewahren, zu bloßen Konkurrenten und Abzockern auf dem Psycho-, Reha-, Wohlfahrtsmarkt zu werden. Zugleich möchten wir psychose- und psychiatrieerfahrene Menschen ermutigen, ihre Erfahrungen offensiv zu vertreten, ihre Interessen zu formulieren, vor den scheinbar immer schon geklärten, von Ökonomie und Rationalität beherrschten Erklärungen nicht aufzugeben. Wir könnten es so zusammenfassen: Klaus Dörners Aufforderung zur Radikalisierung der Psychiatriereform wird dringlicher, die Gründe für die Notwendigkeit dieser Forderung sichtbarer, die Aufgabe, in dieser Lage kämpferisch zu sein, unübersehbar. Wir wissen, daß Literatur selten bis nie eine unmittelbare Wirkung hat, hoffen aber doch, mit dieser Sammlung einen Beitrag zur oben beschriebenen Auseinandersetzung zu leisten. Unser besonderer Dank gilt Dorothea Buck-Zerchin, die durch Ideen, Hinweise und Vermittlungen wesentlich zur Vielfalt dieses Bandes beigetragen hat. Wir danken auch der Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Frau Gisela Böhrk, ebenso der Landesgeschäftsstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, namentlich Frau Christel Achberger für die fortgesetzte Unterstützung unserer Zeitschrift. Wir danken nicht zuletzt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Druck und Paranus-Verlag der Brücke Neumünster e.V. für die engagierte Arbeit am BrückenSchlag Band 12. Wir wünschen auch dieser Ausgabe viele interessierte Leserinnen und Leser. Fritz Bremer
Aktualisiert: 2022-12-30
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Zu Hause sein im Fragen

Zu Hause sein im Fragen von Bader,  Kurt, Elster,  Christian, Hansen,  Hartwig, Ludewig,  Birte
Dieser Titel erscheint in der Reihe Paranus goes Wissenschaft im Paranus Verlag der Brücke Neumünster gGmbH. Das Forschungsprojekt Lebenswelten ist ein ungewöhnliches wissenschaftliches Vorhaben. Kurt Bader, Christian Elster und Birte Ludewig von der Universität Lüneburg wollten nicht über psychiatrieerfahrene Menschen forschen, sondern zusammen mit ihnen herausfinden, was deren Lebensqualität verbessern könnte. Wie könnten sie im gemeinsamen Handeln ihre Situation verbessern und ihre sozialen Beziehungen stärken, wie sie sich selbst und gegenseitig helfen? „Gegenstand“ der Forschung war insofern die alltägliche Lebensführung der an dem Projekt beteiligten Menschen. Forschen hieß hier auch Helfen, nämlich ein Stück des Wegs gemeinsam zu gehen, nicht nach der Verallgemeinerung zu suchen, sondern nach der Individualität, nach den besonderen persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten des Einzelnen. Die Forscherinnen und Forscher berichten in diesem vielstimmigen und vielfarbigen Buch über ihre Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen, mit ambulanten und stationären Angeboten der Psychiatrie. Dabei erzählen sie Lebensgeschichten – keine Krankengeschichten. Die Frage: „Was ist ein guter Profi?“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Beiträge. Ein guter Profi, so viel sei verraten, fühlt sich im Fragen zu Hause. Weil es gemeinsames Fragen und nicht hierarchisches Antworten ist, das Offenheit und Aufbruch signalisiert.
Aktualisiert: 2022-12-30
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Das Puzzle muss vollständig sein

Das Puzzle muss vollständig sein von Stüssel,  Hermann
Bei diesem Titel handelt es sich um die ehemalige ISBN 3-926278-45-5 (Verlag Jakob van Hoddis, Gütersloh), jetzt mit neuer ISBN im Paranus Verlag, Neumünster. „Stellen Sie sich ein Puzzle mit 600 Teilen vor. Sie setzen das Bild zusammen und merken, dass ein Teil fehlt. Sie können das Bild nicht vollenden. Bei etwa jeder 600. Geburt kommt ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt. Diese Menschen gehören zu uns – ohne Wenn und Aber. Und ohne sie ist das Puzzle ‘menschliche Gesellschaft’ nicht vollständig.“ (dpa-Wissenschaftsdienst) Der Herausgeber Hermann Stüssel gehört selbst zu den betroffenen Eltern und ist Vorsitzender des Arbeitskreises Down-Syndrom in Bielefeld. Er lässt Eltern, Mediziner, Politiker, Pädagogen sowie Vertreter aus Kirchen und Selbsthilfegruppen zu Wort kommen. Die Autorinnen und Autoren stellen ethische Überlegungen zur pränatalen Diagnostik an, betrachten den Umgang mit Behinderten in unserer Gesellschaft, befassen sich mit ihren schulischen Möglichkeiten und berichten über die Wünsche der Eltern an Ärzte, etwa bei der genetischen Beratung.
Aktualisiert: 2022-12-30
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Die Wanderung

Die Wanderung von Hansen,  Hartwig, Petry,  Detlef
Dieser Titel erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Detlef Petry hat die erste trialogische Biografie in Deutschland geschrieben: Er macht Ernst mit dem Grundsatz "Verhandeln statt Behandeln auf gleicher Augenhöhe". Petry - selbst Psychiater in Maastricht seit fast 25 Jahren - erzählt hier nicht nur die persönliche Geschichte "seines Patienten" Bert Boers und die dessen Großfamilie, sondern bezieht sich mit ein und stellt seine persönliche Geschichte daneben. Der Patient wird Mit-Mensch, die Stigmatisierung durch eine psychiatrische Diagnose wird aufgehoben. Seine Familie wird ernst genommen in ihrem Leid und freigesprochen von "Schuld". Und der Psychiater wird "demaskiert" - er steigt herab von dem hohen Ross des "Spezialisten, wird Freund des Patienten, ein Teil der Familie. Er wird zum "Lebensassistenten". Detlef Petry ist Psychiater - und ein mutiger Mensch.
Aktualisiert: 2022-12-30
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Der alte Mensch im Krankenhaus

Der alte Mensch im Krankenhaus von Nübel,  Gerhard, Remlein,  Karl H
Dieser Titel erscheint in der Edition Jakob van Hoddis im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Aktuell wurde in den Niederlanden ein Gesetz zur legalen Sterbehilfe verabschiedet. Auch in Deutschland wird engagiert darüber gestritten. - Wie können alte, verunsicherte und ängstliche Menschen durch die „Mühle“ der modernen Medizin begleitet werden, ohne Schaden zu nehmen? - Welche Konzepte muss die Pflege entwickeln – von einer geeigneten Sprachkultur bis hin zu einer guten Pflegeüberleitung bei der Entlassung? - Wie können sich die Kliniken, die somatischen wie die psychiatrischen, auf die wachsende Zahl der Altersverwirrten einstellen? - Und: Wo und in welcher Form müssen wir uns der Begleitung und Pflege der Sterbenden widmen? Das 5. Gerontopsychiatrische Symposium in Gütersloh betrat Neuland, indem es sich diesen immer drängenderen Fragen sowohl von pflegerischer, von somatisch-medizinischer als auch von psychiatrischer Seite unter dem Motto näherte: Der alte Mensch im Krankenhaus – umsorgt oder entsorgt? Mit einem Beitrag von Oswalt Kolle zur Sterbehilfe in den Niederlanden. Der Inhalt: – Heinz-Peter Kuhlmann, Gerhard Nübel: Vorwort – Kurt Henrich: Leidensweg eines Patienten – Petra Weber: Der alte Mensch im Krankenhaus – Franz Sitzmann: Wortklauberei oder Sprachhygiene – Marly Joosten: Die Pflege-Überleitung – Siegfried Borker: Das Phänomen „Nahrungsverweigerung in der Pflege“ – Helmut Frohuhofen: Schlafstörungen und Alter – Heinz-Ottfried Altstaedt: Chirurgie beim alten Menschen – Möglichkeiten, Pflichten, Grenzen – Oswalt Kolle: Sterbehilfe in den Niederlanden – Karl Beine: Vom Mitleid zum Mord – Herbert Kaiser: Hospizarbeit in Institutionen – ein Widerspruch in sich? – Rainer Kortus: Gewalt gegen alte Menschen (am Beispiel der Demenzkranken) – Peter Netz: Der alte Mensch im Krankenhaus – Abschied von zu Hause? – H. Wormstall, W. Schmidt: Das Gerontopsychiatrische Konsil im Rahmen des baden-württembergischen Geriatriekonzeptes – Wilhelm Stuhlmann: Neuere psychopharmakologische Intervention in der Gerontopsychiatrie – Christel Dietz-Grygier: Psychotherapie in der Gerontopsychiatrie – Ute Zemaitis: Übergangspflege nach Böhm – Marly Joosten/ Eckhard Pawlowski: Arbeitsgruppe Pflegeüberleitung – Marlene Kuhlmann/Ingbert Vienken: „Und wenn sie da noch kränker werden?“ – Die schwierigen Alten im Krankenhaus – Heinz-Peter Kuhlmann: Hopfen und Malz verloren? – Behandlungsangebote für alte Alkoholiker
Aktualisiert: 2022-12-30
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Herr Dörner kommt mit dem Zug

Herr Dörner kommt mit dem Zug von Bremer,  Fritz, Hansen,  Hartwig, Zechert,  Christian
„Ja! Rufen Sie mich an, wir machen was aus. Ich steh im Telefonbuch von Hamburg.“ Klaus Dörner, der wohl bekannteste deutsche Sozialpsychiater, ist neugierig geblieben auf Menschen. Er reist bis zu 200 Tage im Jahr durch die Lande, in Groß- und Kleinstädte, auf Dörfer, Kongresse und Tagungen. Der „Heimauflöser“ und Erfolgsautor hat eine Mission: Er begeistert die Menschen dafür, das nachbarschaftliche Miteinander wieder neu zu beleben, damit alle – egal, ob anders, alt oder allein – dort leben und sterben können, wo sie hingehören. Dabei ist er charismatisch und bescheiden zugleich: „Ein Spurenleger, ein Entgrenzungskünstler, ein Mutmacher.“ „Er lebt, was er schreibt.“ „Klaus Dörner fasziniert das Publikum, und zwar nicht durch eine ‚hochakademische’ Rede, sondern mit der Kunst, jeden zu erreichen.“ Seine drei Verlage danken Professor Klaus Dörner und gratulieren ihm zu seinem 80. Geburtstag mit diesem besonderen Buch. Hier kommen nicht nur langjährige Weggefährten zu Wort, sondern vor allem die Menschen im „dritten Sozialraum“, die er besucht, inspiriert und überzeugt hat: „Sie waren Vordenker und Weichensteller zugleich, haben sich mit Besitzstandswahrern und Bedenkenträgern angelegt und dem Amtsschimmel mehr als einmal die Stirn gezeigt.“ „Was ich an Klaus Dörner wirklich bewundere, ist seine Wandelbarkeit. Er ist noch immer so nah dran am Leben, und blieb seinen Themen all die Jahre treu.“ „Nach dem Vortrag brachte ich ihn zum Zug, wir winkten noch, als er davonfuhr. Hinter der Scheibe sah ich die wachen Augen, das weiße Haar, die dunkel Lederjacke. Bis zum nächsten Mal, großer Zauberer.“
Aktualisiert: 2022-12-30
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EX-IN Kulturlandschaften

EX-IN Kulturlandschaften von Jahnke,  Bettina, Utschakowski,  Jörg
Eine Expertin aus Erfahrung auf Erkundungsreise durch die Republik. Die EX-INlerin und Journalistin Bettina Jahnke besucht Entscheidungsträger, die sich seit Jahren um die Inklusion von psychiatrieerfahrenen Menschen verdient machen. Von diesen Wegbereitern will sie wissen, ob, wo und wie ihre EX-IN Fachkollegen Fuß fassen konnten und was sie als Genesungsbegleiter bzw. Inklusionsbeauftragte in Zukunft bewegen können. Ihre Fragen zur aktuellen Bestandsaufnahme der EX-IN Bewegung lauten dabei: – Was motiviert Sie, die EX-IN Idee zu unterstützen? – Wie können weitere Wege für EX-IN Fachkräfte geebnet werden? – Brauchen wir ein neues Berufsbild des EX-IN Genesungsbegleiters? – Welche neuen Spannungsfelder tun sich mit EX-IN auf? und – Was können EX-INler zur Verwirklichung von Inklusion beitragen? Ein vielstimmiger, inspirierender, gut lesbarer und kritischer Beitrag zur politischen Diskussion um das Thema Inklusion. Die Gesprächspartner von Bettina Jahnke sind: – Angelika Lacroix und Uwe Gonther – Mario Wagenbrenner, Benno Rehn und Tom Klein – Stephan Hekermann und Stefan Corda-Zitzen – Friederike Steier-Mecklenburg und Ingrid Stumpf – Ulla Becker, Dieter Schax und Simone Weymar – Dorothea von Haebler – Peter Lehmann – Sibylle Prins – Fritz Bremer, Bärbel Bremer und Sigismund Oheim – Elke Radermacher – Gyöngyvér Sielaff und Thomas Bock – Wolfgang Monheimius und Jürgen Bombosch
Aktualisiert: 2021-04-01
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Ermutigungen

Ermutigungen von Bremer,  Fritz, Buck,  Dorothea, Fischer-Buck,  Anne, Hansen,  Hartwig
Dieses Buch erscheint in Kooperation mit dem Anne Fischer Verlag, Norderstedt. Was Dorothea Buck durch ihren bahnbrechenden Lebensbericht „Auf der Spur des Morgensterns. Psychose als Selbstfindung“ und ihr langjähriges Engagement für die Interessen von psychoseerfahrenen Menschen in Deutschland und Europa in Bewegung gesetzt hat, ist einzigartig in der Psychiatriegeschichte der letzten Jahrzehnte. Es gibt wohl wenige Menschen, die wegen ihrer kämpferischen Gradlinigkeit so anerkannt und verehrt werden wie die beständige Mahnerin, die sich auch heute noch im hohen Alter als Jahrhundert-Zeugin immer wieder kritisch und ermutigend zu Wort meldet. So gibt es tatsächlich keinen besseren Buchtitel für ihre jetzt erscheinenden gesammelten Aufsätze, Vorträge und Briefe aus den letzten vierzig Jahren als den, wofür Dorothea Buck mit ihrem Lebenswerk steht: Ermutigungen. In ihrem Nachwort bekräftigt Anne Fischer-Buck als jüngere Schwester eine solche Zuversicht und zeigt, welche gesellschaftliche Unterstützung auch die Angehörigen brauchen.
Aktualisiert: 2022-12-30
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Maries Mörder

Maries Mörder von Herrnkind,  Kerstin
Erweiterte Neuausgabe des Buches "Maries Akte" (vormals weissbooks) Über Marie wird in der Familie nicht geredet. Mit 19 erfährt die Autorin durch eine abfällige Bemerkung beim Abendbrot von ihrer Großtante. Sie wagt nicht nachzufragen. Da schlummerte etwas im Nebel der Familiengeschichte, an dem man besser nicht rührte. Fast zwanzig Jahre später macht sie sich auf die Suche nach Marie und stößt auf sorgsam gehütete Familiengeheimnisse. Marie hielt sich für Jesus, litt unter Schizophrenie und wurde von den Nazis als „lebensunwertes Leben” ermordet. Eine andere Verwandte, Magdalena, die glaubte, die Mutter Gottes gesehen zu haben, wird dagegen noch heute als „böhmische Bernadette” verehrt. Die Katholische Kirche hat ihre „Erscheinung” anerkannt. Eine unglaubliche, wahre Geschichte über zwei Frauen, die beide „verrückt” waren und über die der Zeitgeist völlig unterschiedlich richtete. Am Ende findet Kerstin Herrnkind tatsächlich Maries mutmaßlichen Mörder. Und enthüllt einen bislang unbekannten Skandal um einen NS-Verbrecher. In einem Nachwort zu dieser Neuausgabe schildert die Autorin, was sie nach der Veröffentlichung ihres Buches erlebte und was für Wellen ihre Recherche geschlagen hat.
Aktualisiert: 2022-12-30
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Wie die oben genannten Verlage legt auch Die Brücke Neumünster besonderes Augenmerk auf die inhaltliche Qualität der Veröffentlichungen. Für die Nutzer von buch-findr.de: Sie sind Leseratte oder Erstleser? Benötigen ein Sprachbuch oder möchten die Gedanken bei einem Roman schweifen lassen? Sie sind musikinteressiert oder suchen ein Kinderbuch? Viele Verlage mit ihren breit aufgestellten Sortimenten bieten für alle Lese- und Hör-Gelegenheiten das richtige Werk. Sie finden neben