Cannabispolitik – quo vadis? Plädoyer für eine gute Beziehungsarbeit mit Jugendlichen und gegen eine Legalisierung oder Liberalisierung der Droge Cannabis

Cannabispolitik – quo vadis? Plädoyer für eine gute Beziehungsarbeit mit Jugendlichen und gegen eine Legalisierung oder Liberalisierung der Droge Cannabis von Geest,  Imke, Schlieckau,  Jürgen
Cannabis ist in Deutschland zu einer attraktiven Lifestyle-Droge geworden. Interessengruppen der Industrie sehen nun auch in Europa einen Markt für Cannabisprodukte. Cannabislobbyisten haben zudem einen hohen Einfluss auf die deutsche Politik sowie über die sozialen Medien auf die wichtige Zielgruppe der Jugendlichen gewonnen. Die offene oder versteckte Cannabiswerbung steht im direkten Konflikt mit gesundheitspolitischen Zielen. Dieses Buch ist ein kritischer Beitrag zur aktuellen politischen Diskussion. Die Autoren informieren über epidemiologische, erzieherische, medizinische, psychiatrische, pharmakologische, beraterische, rehabilitative, rechtliche und politische Aspekte. Nach einer ausführlichen Diskussion der Regulierungsmodelle fassen die Autoren ihre Ergebnisse in den „Cuxhavener Thesen für eine gesundheitsorientierte Cannabispolitik“ zusammen und fordern eine am Gemeinwohl und am Jugendschutz orientierte prohibitive Cannabiskontrollpolitik ein. Zielgruppen des Buches sind Entscheidungsträger in der Politik, Eltern und Interessierte.
Aktualisiert: 2020-07-01
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Der witzige Philosoph. Die politische Theorie des antiken Komödiendichters Aristophanes

Der witzige Philosoph. Die politische Theorie des antiken Komödiendichters Aristophanes von Dobelmann,  Jan
Seit Platon ist bekannt, dass die Antike interessante und wichtige Denkanstöße für die moderne politische Landschaft gab. Weniger bekannt ist hingegen, dass auch die Alte Komödie Wichtiges beizutragen hatte. Aristophanes setzte Maßstäbe in der Komik und in der Satire, in der phantastischen Literatur ebenso wie in der Demagogie-Analyse. Er befasste sich mit der Gleichstellung von Frauen, setzte sich mit der Gerechtigkeit in der attischen Polis auseinander und erdachte Gesellschaftsentwürfe, welche modernen Utopien in nichts nachstehen. Kurzum: Aristophanes setzte sich in den Jahrzehnten seines Schaffens mit fast allen Problematiken auseinander, welche auch uns heute noch betreffen. Das Denken dieses sehr vielfältigen Poeten liegt hier in einer Abhandlung vor, welche wertvolle Lehren für moderne Demokratien bereithält.
Aktualisiert: 2020-06-30
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Geschichte des jüdischen Friedhofs in Bremen

Geschichte des jüdischen Friedhofs in Bremen von Jakubowski,  Jeanette
Die „Geschichte des jüdischen Friedhofs in Bremen“ ist eine kulturgeschichtliche und historische Arbeit über 200 Jahre an einem besonderen Ort. Der Friedhof im heutigen Bremer Stadtteil Hastedt ist Denkmal jüdischer Kultur und der Lokalgeschichte der jüdischen Minderheit in Bremen. Seit seiner Gründung Ende des 18. Jahrhunderts hatte er vielfältige Funktionen: Ort der Pflege jüdischer und nichtjüdischer Traditionen, Ort des ungesicherten Bleiberechts, der Erinnerung und des Gedenkens, Schauplatz demonstrativer jüdischer Assimilation, nationaler Treue und religiöser Zugehörigkeit, demokratischer und antidemokratischer Bekenntnisse. Bekannte und unbekannte Familien und Personen sind hier bestattet. Ihre Biographien und Grabsteininschriften machen den Friedhof zu einem Ort, an dem nationale und lokale Geschichte in konkreten Schicksalen anschaulich werden.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Traumata in Kindheit und Jugend: Entwicklungs- und traumapsychologisches Wissen als Grundlage der Traumapädagogik in den stationären Erziehungshilfen

Traumata in Kindheit und Jugend: Entwicklungs- und traumapsychologisches Wissen als Grundlage der Traumapädagogik in den stationären Erziehungshilfen von Eschrich,  Elena
In Einrichtungen der stationären Hilfe werden deutschlandweit tagtäglich ca. 100 Kinder und Jugendliche aufgenommen. Häufig haben sie aufgrund ihrer biografischen Erfahrungen, einhergehend mit Traumata und seelischer Belastung, einen intensiven pädagogischen Betreuungsbedarf. Die psychosozialen Fachkräfte aus dem Bereich der Sozialen Arbeit und (Heil-)Pädagogik müssen somit nun den weitaus größten Teil der Traumaversorgung leisten. Doch ein effizienter pädagogischer Umgang mit ihnen setzt ein Wissen über den körperlichen, kognitiven und psychosozialen sowie emotionalen Entwicklungsstand des Heranwachsenden sowie traumapsychologische Grundbegriffe voraus. Kenntnisse über unterschiedliche Traumata und deren Folgen und nicht zuletzt die Erkenntnisse der Bindungsforschung, der Neurobiologie und über Schutzfaktoren erleichtern diese Herangehensweise. Das vorliegende Buch leistet in diesem Zusammenhang einen Beitrag, gibt Einblicke in die Entwicklungs- und Traumapsychologie und beleuchtet praxisnah die noch junge Disziplin der Traumapädagogik.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Wenn Schule zur Schikane wird: Was tun bei Mobbing unter Schülern?

Wenn Schule zur Schikane wird: Was tun bei Mobbing unter Schülern? von Deichmann,  Sandra
Mobbing – ein längst bekanntes Phänomen, das an Aktualität bis heute noch nichts eingebüßt hat. Um Mobbing erfolgreich vorzubeugen oder in akuten Fällen wirksam intervenieren zu können, ist die umfassende Auseinandersetzung mit der Thematik sowie den verfügbaren Präventions- und Interventionsansätzen eine unbedingte Voraussetzung. Jedoch streuen zahlreiche populärwissenschaftliche Texte wissenschaftlich nicht gesicherte oder nicht haltbare Informationen und sorgen dadurch für reichlich Unklarheit. Die vorliegende Arbeit möchte nicht nur dazu beitragen, wesentliche Informationen aus der Fülle der Mobbingliteratur und weiterer Quellen herauszufiltern, sondern die Leser selbst zu Experten machen, die in der Lage sind, die Problematik sowie die diversen Präventions- und Interventionsmaßnahmen selbst kritisch zu reflektieren. In fünf Kapiteln werden zunächst die wesentlichen Eigenschaften der Mobbingproblematik und Erkenntnisse des aktuellen Forschungsstands sowie die wichtigsten Präventions- und Interventionsansätze vorgestellt. Sämtliche Maßnahmen, die in den beiden Kapiteln zu Prävention und Intervention beschrieben sind, werden direkt im Anschluss einer differenzierten Bewertung unterzogen. Jeweils am Ende dieser Kapitel, die den Kern der Arbeit bilden, finden sich übersichtliche Gegenüberstellungen aller erwähnten Konzepte sowie Ausführungen über die Rückschlüsse, die diese Vergleiche zulassen. In diesem Zusammenhang wird auch ein eigenes Modell vorgestellt, das Lehrern, Sozialpädagogen und weiteren Akteuren in der Jugendarbeit eine Handlungsempfehlung im akuten Mobbingfall bietet.‚Man kann die Überlegungen von Sandra Deichmann in der Tat als Erkenntnisfortschritt auf dem Gebiet der Mobbingforschung bezeichnen. Zugleich gibt sie Pädagogen damit ein wertvolles Instrument zur praktischen Arbeit an die Hand.‘(Lesermeinung)
Aktualisiert: 2020-01-10
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Deutschland – ein Land ohne Ärzte? Über den Ärztemangel und dessen Auswirkungen

Deutschland – ein Land ohne Ärzte? Über den Ärztemangel und dessen Auswirkungen von Hochheim,  Martin
„In absehbarer Zeit werden sich ‚weiße Flecken’ in der hausärztlichen Versorgung auftun. Ganze Landstriche werden ohne einen Hausarzt dastehen“, schrieb Kopetsch 2011. Immer häufiger werden Berichte wie dieser veröffentlicht, in denen ein Ärztemangel beschrieben oder prophezeit wird. Diese Studie zeigt auf, inwieweit ein solcher tatsächlich besteht und welche messbaren Auswirkungen er auf die Inanspruchnahme ambulant-medizinischer Leistungen hat. Zunächst wird hergeleitet, wieso ein Ärztemangel befürchtet wird. Thematisch analysiert werden hier unter anderem der Rückgang der Allgemeinärzte, der demografische Wandel und seine Folgen sowie das zunehmende Vorhandensein von Multimorbidität in der deutschen Bevölkerung. Nach der theoretischen Erschließung des Ärztemangels wird empirisch dessen Auswirkung gemessen. Hierzu wird Andersens Behavioral Model of Health Service Use verwendet. Anhand der Ergebnisse lässt sich einschätzen, ob ein Einfluss des Ärztemangels auf das Inanspruchnahmeverhalten der Patienten besteht und wie stark ein solcher ist, sodass zum Abschluss ein umfassendes Bild über das Vorhandensein und die Auswirkungen des Ärztemangels in Deutschland entsteht. In einem kurzen Ausblick werden Handlungsmöglichkeiten und Strategieansätze vorgestellt, um das Defizit zu beheben.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Das Tourette-Syndrom im sprachheilpädagogischen Kontext: Ein Überblick für Lehrer, Erzieher und Eltern

Das Tourette-Syndrom im sprachheilpädagogischen Kontext: Ein Überblick für Lehrer, Erzieher und Eltern von Sulzbach,  Susann
Das Tourette-Syndrom ist für die Betroffenen mehr als eine Herausforderung. Gleiches gilt für das Umfeld. Auch im schulischen Kontext sind den Besonderheiten des Syndroms Rechnung zu tragen. Mit diesem Buch soll Lehrern, Erziehern, Eltern und Interessierten ein Überblick zu Symptomen, Begleiterscheinungen und Ursachen gegeben werden. Besonderes Augenmerk wird auf die sprachlichen Aspekte der Erkrankung gerichtet. Darüber hinaus werden diagnostische Ansätze und Behandlungsmöglichkeiten kurz umrissen. Einen Schwerpunkt bildet die Betrachtung und möglicher Interventionen betroffener Kinder im Schulalltag. Ein Fallbeispiel gibt einen knappen praxisnahen Einblick in das Spannungsfeld Tourette und Schule.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Komplexität, Dynamik und Folgen eines vielschichtigen Krieges: Bosnien-Herzegowina im Zweiten Weltkrieg 1941-1945

Komplexität, Dynamik und Folgen eines vielschichtigen Krieges: Bosnien-Herzegowina im Zweiten Weltkrieg 1941-1945 von Plivac,  Ernest
Ein halbes Jahrhundert vor dem Krieg in Bosnien-Herzegowina anfangs der 1990er Jahre tobte in diesem Gebiet ein noch brutaler und grausamerer Krieg, in welchem die Verluste an Menschenleben um ein Vielfaches größer waren und der eine ungeheure Zerstörungskraft aufwies.Die Intention des Autors dieses Buches war in erster Linie eine möglichst objektive und wissenschaftlich fundierte Analyse der wichtigsten Begebenheiten in der Zeit von 1941 bis 1945 anschaulich zu machen. Die Vielschichtigkeit des Krieges, eine große Anzahl kausal abhängiger Handlungen sowie die Beziehungen unter den Entscheidungsträgern werden in dieser Studie untersucht. Ein kritischer Umgang mit den Quellen ermöglicht eine zusammenhängende und nachvollziehbare Rekonstruktion der historischen Ereignisse mithilfe der Synthese mit aktuellen Forschungen.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Buna-Werk Auschwitz: Die maßgeblichen Entscheidungsgründe der IG Farben für die Standortwahl Dwory-Monowitz

Buna-Werk Auschwitz: Die maßgeblichen Entscheidungsgründe der IG Farben für die Standortwahl Dwory-Monowitz von Kilian,  Andreas
Die vorliegende im März 2002 abgeschlossene Arbeit befasst sich mit der Vorgeschichte des IV. Buna-Werks der IG-Farbenindustrie AG (IG), das in den Jahren 1941 bis 1945 am Rande der oberschlesischen Kleinstadt Auschwitz (Oswiecim), zwischen Monowitz (Monowice) und Dwory erbaut wurde und mit der Frage, ob das KL Auschwitz eine maßgebliche Rolle im Entscheidungsfindungsprozess für die Standortfrage gespielt hat. Sie beschränkt sich daher im Wesentlichen auf den Zeitraum von Dezember 1940 bis Februar 1941 und endet mit der Göring-Weisung vom 18. Februar 1941, die wesentliche Grundlage für den Häftlingseinsatz des KL Auschwitz bei der IG war. Die akribische Darstellung der zeitlichen Abfolge der Standortdiskussion, also die Entwicklung von der Aufwerfung der Standortfrage über das Einsetzen der Standortsuche bis zur Entscheidung in der Standortwahl und anschließend in Angriff genommenen Standortbauplanung mit einhergehender weit reichender Standortprüfungen soll zu einer historischen Einordnung und vor allem zur Differenzierung der Vorgänge beitragen. Auf diese Weise wird ein möglichst vollständiges Bild des Entscheidungsfindungsprozesses dargestellt und ein Beitrag zur Erforschung unternehmerischen Handelns im Rahmen staatlicher Wirtschaftspolitik vorgelegt.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Vernehmungscoaching für die anwaltliche Praxis

Vernehmungscoaching für die anwaltliche Praxis von Jakobson,  Bertil
Wie kann man Menschen beeinflussen und manipulieren?Woran erkennt man Hinweise für eine Lüge?Welche praktische Bedeutung besitzt nonverbale Kommunikation?Wieso treffen Menschen vorhersagbar irrationale Entscheidungen?Die menschliche Kommunikation ist ein hochkomplexer Vorgang, der nicht nur aus dem gesprochenen Wort alleine besteht. Lautlose Signale wie Körperhaltung, Gestik, Mimik, Emotionen und Gefühle beeinflussen ein Gespräch nachhaltiger, als das gesprochene Wort es alleine vermag. Menschen treffen vorhersagbar irrationale Entscheidungen, erliegen kognitiven Täuschungen und sind für Manipulationen wie Suggestionen empfänglich.Mit dem vorliegenden Buch erläutert ein Rechtsanwalt anhand real geschehener und fiktiver Sachverhalte die mannigfachen Möglichkeiten, mittels Fragen und anderer Gesprächstechniken steuernden Einfluss auf die zwischenmenschliche Kommunikation auszuüben. Zu den Inhalten des Buches gehören u.a.:• Aktive und passive Gesprächstechniken• Vernehmungstaktische Fragetechniken• Die Bedeutung und Auswirkung nonverbaler Kommunikation• Der Einfluss von Emotionen und Gefühlen auf Kommunikation • Kognitive Täuschungen• Aussagepsychologische Grundlagen• Manipulationstechniken• Gedächtnisfehlleistungen• Gerichtliche Beweiswürdigung und Tatsachenfeststellung • Sprachproduktion und Psycholinguistiku.v.m.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Die Politische Theologie Carl Schmitts: Kontext – Interpretation – Kritik

Die Politische Theologie Carl Schmitts: Kontext – Interpretation – Kritik von Spindler,  Wolfgang
Carl Schmitt (1888–1985) gehört zu den international meistgelesenen Staatsrechtlern und politischen Theoretikern des 20. Jahrhunderts. In der bis heute anhaltenden Rezeption seines Werks spielt der von ihm geprägte Begriff und das gleichnamige Werk „Politische Theologie“ (1922) eine zentrale Rolle. Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, Schmitts Intentionen im Interesse eines produktiven Zugangs zu seinem Werk freizulegen. Nach der kontextorientierten Herausarbeitung des Begriffs und der Grundzüge der „Politischen Theologie“ werden die im Laufe der Jahrzehnte entstandenen Lesarten systematisch vorgestellt und kritisch gewürdigt. Autoren der Weimarer Republik wie etwa Hugo Ball finden ebenso Berücksichtigung wie führende Staatsphilosophen unserer Zeit (z. B. Ernst-Wolfgang Böckenförde). Die Arbeit mündet in die Frage nach der (fundamental-)theologischen Relevanz der Politischen Theologie. Es wird deutlich: Theologie kann politisch niemals „unschuldig“ sein.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Unternehmenssteuerung und Ethik: Eine empirische und theoretische Untersuchung ausgewählter Fallbeispiele aus der Finanzbranche und anderen Branchen

Unternehmenssteuerung und Ethik: Eine empirische und theoretische Untersuchung ausgewählter Fallbeispiele aus der Finanzbranche und anderen Branchen von Conrad,  Christian A.
Historisch betrachtet haben sich die Unternehmens- und Wirtschaftskrisen in den letzten Jahren gehäuft. Es handelt sich nicht um zufällige Erscheinungen. Vielmehr weisen die Krisen auf massive Schwächen im derzeitigen Wirtschaftssystem hin. Ein Kennzeichen der Unternehmenskrisen ist eine individuelle Bereicherung der Manager auf Kosten des langfristigen Unternehmenserfolgs, was wie im Fall der Finanzkrise auch massive negative Auswirkungen auf die Gesellschaft hatte. Der vorliegende Sammelband fasst die Ergebnisse des Master-Seminars „Angewandte Wirtschaftsethik“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes im Jahr 2015 mit dem Titel „Unternehmenssteuerung und Ethik“ zusammen. Ziel war es hier, mit Hilfe der Wirtschaftsethik nach Gründen für die negative Entwicklung in der Unternehmenssteuerung zu suchen. Es zeigten sich massive Schwächen in der Unternehmenssteuerung, die vor allem auf fehlende Ethik und falsche oder falsch angewendete Unternehmenssteuerungsansätze und –instrumente zurückzuführen sind.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Familienzentren – von der Idee zum Konzept: Ganzheitliche Unterstützungsstrukturen für Familien entwickeln

Familienzentren – von der Idee zum Konzept: Ganzheitliche Unterstützungsstrukturen für Familien entwickeln von Drosten,  Rabea
Die frühe Bildung von Kindern ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus geraten, wenn es um die Frage geht, wie wir mehr Chancengerechtigkeit und soziale Durchlässigkeit in unserer Gesellschaft erreichen können. Die frühe Förderung von Kindern ist jedoch nur ein wichtiger Aspekt, der nötig ist, um ihnen eine bessere Lebensperspektive zu ermöglichen. Ein weiterer ist die außerordentliche Bedeutung des familiären Systems, das in Deutschland den Bildungsweg eines Kindes maßgeblich bestimmt. In der fachwissenschaftlichen Diskussion wird daher immer stärker betont, dass ein wirkungsvolles Konzept zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit unserer Kinder beide Ansätze berücksichtigen und sich sowohl die bestmögliche Förderung der Kinder als auch die ganzheitliche Unterstützung von Familien und die Verbesserung des familiären Zusammenlebens zum Ziel machen muss. Auch in der Praxis ist diese Erkenntnis bereits angekommen, wie man an der Hochkonjunktur der Thematik Familienzentren erkennen kann. So gibt es bereits seit einigen Jahren in fast allen Bundesländern auf verschiedenen qualitativen und quantitativen Ebenen Bestrebungen, Zentren für Familien aufzubauen, auch wenn diese teilweise sehr unterschiedlich benannt werden. Die Ausgestaltung dieser Zentren ist sehr heterogen und die Entwicklung der Angebote richtet sich nur selten nach konkreten Standards, welche die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit sicherstellen. So gibt es zwar in einzelnen Städten und Bundesländern Förderprojekte, die teilweise bestimmte Qualitätsstandards bereithalten, Doch vielerorts geschieht diese Entwicklung noch ungesteuert und konzeptlos, da einzelne Einrichtungen spüren, dass sie sich an die veränderten Bedarfe der Familien anpassen müssen, ohne das nötige Know-how und die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung zu haben. Die Folgen können von der Überlastung der Teams bis hin zum Scheitern der einzelnen Projekte reichen. Die vorliegende Arbeit möchte daher einen Weg aufzeigen, wie sich Einrichtungen systematisch zu Familienzentren (weiter-)entwickeln können und ihnen konkrete Qualitätskriterien und Handlungsstrategien an die Hand geben, welche die Qualität und Professionalität der Arbeit sicherstellen und gleichzeitig eine flexible Ausrichtung an den jeweils unterschiedlichen Bedarfen und Strukturen der Sozialräume ermöglichen. Ziel dieser Arbeit soll es sein, einen praxisrelevanten Vorschlag für ein systematisches und qualitätsgeleitetes Vorgehen zur Entwicklung von Familienzentren zu entwerfen. Hierfür soll ein breiter Bogen gespannt werden von den theoretischen Grundlagen bis hin zur konkreten Entwicklung einer sozialraumbezogenen Konzeption.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Erziehen ist eine Kunst. Gestaltpädagogik in der Jugendhilfe

Erziehen ist eine Kunst. Gestaltpädagogik in der Jugendhilfe von Walter,  Klaus
Gestaltpädagogik adaptiert die Erkenntnisse der Gestalttheorie und die Erfahrung der Gestalttherapie an pädagogische Erfordernisse. Dieses Fachbuch wendet sich an PädagogInnen und TherapeutInnen aus der Jugendhilfe, die an ganzheitlichem Lernen und Erleben ihres Berufes interessiert sind. Es sucht den Spagat zwischen der Information über die Inhalte von Gestaltpädagogik für die Jugendhilfe und der Werbung für die Teilnahme an selbsterfahrungsorientierter Fortbildung. Dabei kommt es immer wieder zu dem Schluss, dass die angebotene Theorie alleine nicht genügt, sondern um ganzheitliches Erleben ergänzt werden muss. Dies mündet in der Erkenntnis, dass Erziehen im Grunde keine Wissenschaft ist, sondern eine Kunst.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Graffiti Writing in Deutschland. Seine Ästhetik und sein sozialer Kontext: „Imagine your name here“

Graffiti Writing in Deutschland. Seine Ästhetik und sein sozialer Kontext: „Imagine your name here“ von Temeschinko,  Johannes
Die Fahrt von der S-Bahnstation Berlin Schönhauser Allee über den ehemaligen Grenzstreifen, der bis 1989 die Stadt teilte, bis zur Station Gesundbrunnen im Wedding dauert heute nur noch knapp anderthalb Minuten. Aber in diesen anderthalb Minuten rauscht der arglose Passagier an einer Menge visuellen Inputs vorbei.BAD, DISTER, AKIM, EHSONE: Namen von unmissverständlicher Intensität.Meterhoch und dichtgedrängt kleben sie an den Wänden der Tunnel, an den Brückenpfeilern und Häuserfassaden, an den Schallschutzmauern und den Betonabdichtungen. Groß, bunt und ins Auge stechend – man kann sich ihrer optischen Präsenz nicht entziehen, selbst, wenn man es wollte. Das Schauen aus dem Fenster rückt ohne Ausweichmöglichkeit Bilder ins Blickfeld des Betrachters, die heutzutage in mindestens ähnlicher Größe wie die alten Meisterstücke im Louvre um die Aufmerksamkeit des Schauenden kämpfen. Urbanes Graffiti zu Beginn des 21. Jahrhunderts.Oder besser gesagt: in erster Instanz kryptisch anmutende Zeichen, die sich neben- und übereinander lagernd die Wände entlang schlängeln, sodass aus dem vorbei rauschenden Zug eine Art zweite Haut, ein Überzug aus Farben an den Mauern suggeriert wird. [.]Daher gilt es in dieser Arbeit zunächst, das Zeichensystem der urbanen Graffiti-Kultur in seinen einzelnen Ausprägungen vorzustellen und anhand exemplarischer Abbildungen ein Fazit zu treffen, inwiefern Graffiti-Zeichen durch ihre ästhetische Komponente als verbindliche visuelle Ausdrucksform aufgefasst werden. Und zwar aufgefasst als ein neues Zeichensystem, das sich in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren in Deutschland etabliert hat und möglicherweise als ein weltweit verständlicher Code anzusehen ist. Zu diesem Zweck werde ich mich nach einem historischen Abriss über die Entwicklung der Graffiti-Kultur auf die Hauptstadt Berlin konzentrieren, da hier nicht nur das politische Zentrum zu finden ist, sondern Berlin daneben als eine der Graffiti-Metropolen Europas angesehen wird.Einleitend wird ein Überblick über den Forschungsstand gegeben, denn die Graffiti-Szene zeichnet sich – dabei beziehe ich mich nur auf Deutschland – nicht durch eine differenzierte Darstellung im zeitgenössischen Diskurs aus, und dies zu ändern ist nicht zuletzt mein Anliegen mit dem vorliegenden Buch. [.]
Aktualisiert: 2020-01-10
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Methoden und Konzepte des Schauspiels: Eine Rundreise durch Theorie und Handwerk

Methoden und Konzepte des Schauspiels: Eine Rundreise durch Theorie und Handwerk von Gehrcke,  Werner
Die Schauspielkunst fußt auf einem soliden Handwerk und umfasst verschiedene Arbeits- und Spielweisen. In diesem Buch werden die Grundkonzepte und Methoden des Schauspiels vorgestellt und ergründet. Die Rundreise durch den „Schauspielkosmos“ beginnt mit einem Streifzug durch die Theatergeschichte. Anschließend wird das Schauspielhandwerk nach Stanislawski ausführlich vorgestellt. Es folgen die Erweiterungen innerhalb des Stanislawski- Systems: Lee Strasberg, Stella Adler, Michael Tschechow. Mit Keith Johnstone und dem Thema Status und Raum, werden ganz wesentliche Elemente dramatischer Arbeit hinzugefügt. Auf Jerzy Grotowskis „Armes Theater“ und die Desillusionisten Meyerhold und Brecht, folgt Augusto Boal und sein Theater der Unterdrückten. Im letzten Kapitel wird das postdramatische Theaterkonzept erläutert und exemplarisch am Theater Rene Polleschs skizziert. Anschaulich gehalten und mit einem „Spritzer“ Humor versehen, richtet sich dieses Buch an professionell Studierende des Schauspiels und der Theaterpädagogik, sowie an Lehrer, Schüler und interessierte Laien und Semiprofis.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Der Erstbesuchsdienst – Hilfe oder Kontrolle?: Eine Untersuchung des Doppelmandats

Der Erstbesuchsdienst – Hilfe oder Kontrolle?: Eine Untersuchung des Doppelmandats von Preuß,  Franziska
Familie = Vater + Mutter + Kind? In den vergangenen Jahrzehnten hat sich nicht nur die Institution Familie verändert, sondern auch der Umgang mit dieser. Sie ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung der nachfolgenden Generationen und verantwortlich für deren Wertebildung. Familie wird zwar als „Kern der Gesellschaft“ und als „ihr kleinstes Element“ betrachtet, doch ist ihre Stabilität durch den Wandel der Gesellschaft der letzten Jahrhunderte gesunken. So brechen ehemals gelebte „klare und wertgebende Strukturen“ auseinander – sie gilt als bedroht. In Art. 6 GG heißt es: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Und dennoch wird dieser Grundsatz von Eltern immer wieder missachtet und missbraucht. Kinder werden verletzt, misshandelt, sexueller Gewalt ausgesetzt, vernachlässigt und im schlimmsten Fall sogar getötet. Aus diesem Grund wurde eine Vielzahl von Hilfsangeboten für belastete Eltern und Kinder erstellt, welche zur familiären Stärkung und Vermeidung missbräuchlicher Handlungen an Kindern führen sollen. Um Eltern aller Milieus erreichen zu können, ist es besonders wichtig, niederschwellige Hilfsangebote zu unterbreiten. Das Angebot der Babybegrüßungsdienste ist ein Teil der aufsuchenden Elternarbeit. Im Rahmen der Debatte über Frühe Hilfen wurden in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands von den Jugendämtern oder freien Trägern lokale Babybegrüßungsdienste, die sogenannten Willkommens- oder Erstbesuchsdienste ins Leben gerufen. Diese Dienste besuchen junge Familie in den ersten Wochen nach der Geburt ihres Kindes, wodurch die Möglichkeit einer Begleitung von Anfang an besteht. Es gilt nun zu erforschen, wie das Angebot der Begrüßungsdienste von den jungen Familien selbst wahrgenommen wird – als Hilfe oder Kontrolle?
Aktualisiert: 2020-01-10
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Akademisierung in der Pflege: Aktueller Stand und Zukunftsperspektiven

Akademisierung in der Pflege: Aktueller Stand und Zukunftsperspektiven von Hundt,  Nicola, van Hövell,  Clara
Die Akademisierung in der Pflege ist ein Thema, welches in den vergangen Jahren zunehmend an Relevanz gewonnen hat. Mehr und mehr etablieren sich an deutschen Hochschulen grundständige Pflegestudiengänge, bei denen die Studierenden im Rahmen dualer Studienprogramme neben der beruflichen Ausbildung auch einen Bachelorabschluss in der Pflege erwerben. Bundesweit drängen somit nach und nach studierte Pflegekräfte auf den Arbeitsmarkt. Welche genauen Tätigkeitsfelder die Absolventen dieses in Deutschland neuartigen Studienmodells in der Pflege einnehmen werden und wie die Einrichtungen des Gesundheitswesens die Qualifikationen der Absolventen bestmöglich nutzen können, ist häufig noch unklar. Aus diesem Grund beschäftigt sich das vorliegende Buch mit genau dieser Problematik. Im Rahmen leitfadengestützter Interviews wurden die Einschätzungen verschiedener Expertengruppen erfasst. Die Auswertung der erfassten Daten erfolgt mithilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Mut zur Demokratie: Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Mut zur Demokratie: Partizipation in Kindertageseinrichtungen von Leyens,  Ines
Trotz der Neuorientierung der Verankerung von Partizipationsrechten von Kindern in den Bildungsplänen zeigt die Praxis, dass Anspruch und Wirklichkeit noch weit auseinander liegen. Im Gegensatz zu vergleichbarer Literatur zu diesem Thema, stellt dieses Buch die Zusammenhänge mit der Ausbildungssituation von ErzieherInnen dar. Außerdem behandelt es den theoretischen Hintergrund der Bedeutung von Partizipation von Anfang an. Ziel ist eine Auseinandersetzung mit der Ausbildung von ErzieherInnen unter dem Aspekt der Partizipation von SchülerInnen in der Fachschule für Sozialpädagogik und im Gegenzug mit dem Anspruch und der Wirklichkeit von Partizipation von Kindern im Kindergarten.Mangelnde Partizipationsmöglichkeiten von Heranwachsenden betrachtet man oft als Ursache für politische Apathie sowie als Grund für ein Gefühl der Minderwertigkeit von Kindern und Jugendlichen. Der Kindergarten als Institution hat einen wichtigen Einfluss auf die Sozialisation der Kinder. Mitbestimmungsmöglichkeiten von Kindern regen solche Kompetenzen an, die Werte wie Toleranz, Akzeptanz und Demokratiebewusstsein entstehen lassen. Dieses Buch richtet sich insbesondere an ErzieherInnen, LehrerInnen, Leitung von KITAs und Berufkollegs, die ErzieherInnen ausbilden.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Der Einfluss des Elternmilieus auf den Medienumgang der Kinder

Der Einfluss des Elternmilieus auf den Medienumgang der Kinder von Weber,  Nina
Die Nutzung medialer Geräte bei Kindern ist stark angestiegen, besonders Familien unterer sozialer Gesellschaftsschichten wird unterstellt, durch erhöhten Medienkonsum ihre Kinder zu schädigen.Diese Analyse überprüft den Zusammenhang zwischen Medienverhalten von Kindern und der Schicht- bzw. Milieuzugehörigkeit ihrer Eltern.Dazu wird das Nutzungsverhalten der Kinder im Umgang mit dem Fernsehen, Computer und Internet dargestellt sowie die Funktion und der Aufbau von Schichtungs- und Milieumodellen beschrieben.Die Auswertung der Ergebnisse der verwendeten Studien belegt, dass Medien im Leben der Kinder eine große Bedeutung einnehmen. Es zeigt sich ferner, dass die einzelnen Schichten und Milieus Unterschiede in ihrem Nutzungsverhalten zeigen.
Aktualisiert: 2020-01-10
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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei disserta Verlag

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