Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter

Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter von Käbisch,  Edmund
Seit 1992 suchte Edmund Käbisch das offene Gespräch mit DDR-Zeitzeugen, Akteuren des Regimes, die ihn als „Feind“ angesehen, behandelt und bearbeitet hatten. In freiwillig und offen geführten Gesprächen, Briefwechseln und öffentlichen Diskussionen wurden Erfahrungen und Sichtweisen der SED-Diktatur und im Umgang mit der Vergangenheit ausgetauscht. „Ich spürte, dass die meisten der über fünfzig Zeitzeugen sich für ihr damaliges und heutiges Denken, Reden und Handeln verantwortlich fühlen, aber zum Teil auch ihre Geheimdienstarbeit glorifizieren. Aus meiner Sicht haben diese Zeitzeugen mit dazu beigetragen, dass sich das Ende der DDR 1989 in unserem Land als Friedliche Revolution ereignen konnte und es nicht zu Gewalt oder Eskalation kam.“ Ausgehend von seiner eigenen Stasi-Akte nähert sich Käbisch in Forschung und Gesprächen den Motiven, Vorgehensweisen und Akteuren der Stasi an. Er dokumentiert das „Zwickauer Modell“, eine planmäßige Einflussnahme auf die Evangelische Kirche in Sachsen. Kirchliche Amtsträger sollten im Sinne von SED und Stasi die „Kirche von unten“ und deren Streben nach Freiheit, Menschenrechten und Demokratie unterdrücken und so unbewusst zu effektiven Erfüllungsgehilfen der Diktatur werden. Die langen Schatten dieser Methode wirken bis heute nach, was nicht nur der Autor am eigenen Leib erfahren musste, sondern auch ein Grund für den dramatischen Vertrauensverlust und den Einbruch der Mitgliederzahlen der Evangelischen Kirche ist. „Hinter jeder Akte steht ein menschliches Schicksal [...] Die Rechte von Menschen zu unterdrücken, um die Macht einer Partei nicht zu gefährden, das war in großen Teilen Auftrag der Stasi, aber auch von SED-Funktionären. Die Stasi-Akten geben davon ein schriftliches Zeugnis. In den Akten steht aber auch vieles über das Leben und Funktionieren derer, die Verantwortung für die Unterdrückung getragen haben: inoffizielle Mitarbeiter, hauptamtliche Offiziere, Funktionsträger der Partei. Die Dokumente des MfS beschreiben nämlich auch das Funktionieren in einer Unterdrückungsbürokratie und einem Geheimpolizeiapparat und beleuchten damit, wie Menschen zu Handlangern der Repression wurden.“ Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Aktualisiert: 2023-06-25
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Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter

Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter von Käbisch,  Edmund
Seit 1992 suchte Edmund Käbisch das offene Gespräch mit DDR-Zeitzeugen, Akteuren des Regimes, die ihn als „Feind“ angesehen, behandelt und bearbeitet hatten. In freiwillig und offen geführten Gesprächen, Briefwechseln und öffentlichen Diskussionen wurden Erfahrungen und Sichtweisen der SED-Diktatur und im Umgang mit der Vergangenheit ausgetauscht. „Ich spürte, dass die meisten der über fünfzig Zeitzeugen sich für ihr damaliges und heutiges Denken, Reden und Handeln verantwortlich fühlen, aber zum Teil auch ihre Geheimdienstarbeit glorifizieren. Aus meiner Sicht haben diese Zeitzeugen mit dazu beigetragen, dass sich das Ende der DDR 1989 in unserem Land als Friedliche Revolution ereignen konnte und es nicht zu Gewalt oder Eskalation kam.“ Ausgehend von seiner eigenen Stasi-Akte nähert sich Käbisch in Forschung und Gesprächen den Motiven, Vorgehensweisen und Akteuren der Stasi an. Er dokumentiert das „Zwickauer Modell“, eine planmäßige Einflussnahme auf die Evangelische Kirche in Sachsen. Kirchliche Amtsträger sollten im Sinne von SED und Stasi die „Kirche von unten“ und deren Streben nach Freiheit, Menschenrechten und Demokratie unterdrücken und so unbewusst zu effektiven Erfüllungsgehilfen der Diktatur werden. Die langen Schatten dieser Methode wirken bis heute nach, was nicht nur der Autor am eigenen Leib erfahren musste, sondern auch ein Grund für den dramatischen Vertrauensverlust und den Einbruch der Mitgliederzahlen der Evangelischen Kirche ist. „Hinter jeder Akte steht ein menschliches Schicksal [...] Die Rechte von Menschen zu unterdrücken, um die Macht einer Partei nicht zu gefährden, das war in großen Teilen Auftrag der Stasi, aber auch von SED-Funktionären. Die Stasi-Akten geben davon ein schriftliches Zeugnis. In den Akten steht aber auch vieles über das Leben und Funktionieren derer, die Verantwortung für die Unterdrückung getragen haben: inoffizielle Mitarbeiter, hauptamtliche Offiziere, Funktionsträger der Partei. Die Dokumente des MfS beschreiben nämlich auch das Funktionieren in einer Unterdrückungsbürokratie und einem Geheimpolizeiapparat und beleuchten damit, wie Menschen zu Handlangern der Repression wurden.“ Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Aktualisiert: 2023-06-25
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Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter

Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter von Käbisch,  Edmund
Seit 1992 suchte Edmund Käbisch das offene Gespräch mit DDR-Zeitzeugen, Akteuren des Regimes, die ihn als „Feind“ angesehen, behandelt und bearbeitet hatten. In freiwillig und offen geführten Gesprächen, Briefwechseln und öffentlichen Diskussionen wurden Erfahrungen und Sichtweisen der SED-Diktatur und im Umgang mit der Vergangenheit ausgetauscht. „Ich spürte, dass die meisten der über fünfzig Zeitzeugen sich für ihr damaliges und heutiges Denken, Reden und Handeln verantwortlich fühlen, aber zum Teil auch ihre Geheimdienstarbeit glorifizieren. Aus meiner Sicht haben diese Zeitzeugen mit dazu beigetragen, dass sich das Ende der DDR 1989 in unserem Land als Friedliche Revolution ereignen konnte und es nicht zu Gewalt oder Eskalation kam.“ Ausgehend von seiner eigenen Stasi-Akte nähert sich Käbisch in Forschung und Gesprächen den Motiven, Vorgehensweisen und Akteuren der Stasi an. Er dokumentiert das „Zwickauer Modell“, eine planmäßige Einflussnahme auf die Evangelische Kirche in Sachsen. Kirchliche Amtsträger sollten im Sinne von SED und Stasi die „Kirche von unten“ und deren Streben nach Freiheit, Menschenrechten und Demokratie unterdrücken und so unbewusst zu effektiven Erfüllungsgehilfen der Diktatur werden. Die langen Schatten dieser Methode wirken bis heute nach, was nicht nur der Autor am eigenen Leib erfahren musste, sondern auch ein Grund für den dramatischen Vertrauensverlust und den Einbruch der Mitgliederzahlen der Evangelischen Kirche ist. „Hinter jeder Akte steht ein menschliches Schicksal [...] Die Rechte von Menschen zu unterdrücken, um die Macht einer Partei nicht zu gefährden, das war in großen Teilen Auftrag der Stasi, aber auch von SED-Funktionären. Die Stasi-Akten geben davon ein schriftliches Zeugnis. In den Akten steht aber auch vieles über das Leben und Funktionieren derer, die Verantwortung für die Unterdrückung getragen haben: inoffizielle Mitarbeiter, hauptamtliche Offiziere, Funktionsträger der Partei. Die Dokumente des MfS beschreiben nämlich auch das Funktionieren in einer Unterdrückungsbürokratie und einem Geheimpolizeiapparat und beleuchten damit, wie Menschen zu Handlangern der Repression wurden.“ Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Aktualisiert: 2023-06-25
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Zumutbare Wahrheiten

Zumutbare Wahrheiten von Böttger,  Martin, Käbisch,  Edmund
Der ehemalige Zwickauer Dompfarrer Edmund Käbisch berichtet von seinen Bemühungen, die Vergangenheit von Drittem Reich und SED-Diktatur aufzuarbeiten. Dass sich Stasi-IM der Vergangenheitsaufarbeitung mit juristischen Mitteln zu erwehren versuchen, darf man erwarten; erschreckend ist aber, welche Hürden Käbisch im Umfeld der evangelischen Kirche in Sachsen seit 20 Jahren in den Weg gestellt werden. In der DDR kümmerte sich Käbisch intensiv um sog. Problembürger, aus der Überzeugung heraus, dass die Kirche auch für die Menschen offen sein müsse, die nicht den offiziellen Verhaltens- und Denkmustern entsprachen. So stellte er auch das vermeintlich gute Staat-Kirche-Verhältnis in Frage und geriet schnell ins Visier der Stasi, die ihn intensiv bearbeitete. Doch auch in der Kirchenleitung, die unter schwierigen Bedingungen agieren musste, stieß seine Tätigkeit auf Kritik. Wiederholt musste er erleben, wie er für sein Engagement mit den Mitteln des Kirchenrechts diszipliniert werden sollte. Als Käbisch 1992 Einblick in seine umfangreiche Stasiakte nehmen konnte, bemühte er sich um Aussprache und Aussöhnung mit denen, die willentlich oder unwissentlich die menschenverachtenden Zersetzungsmethoden der Stasi gegen ihn und andere angewandt hatten. Doch gerade in der Kirchenleitung gab es kaum Bereitschaft zum Gespräch und zum Überdenken der Maßnahmen, die unter dem vermutlichen Einfluss der Stasi und als Wirkung von deren Zersetzungswerk ergriffen worden waren. Stattdessen verlegte man sich auf die Psychiatrisierung und versetzte Käbisch schließlich mit 55 Jahren in den Ruhestand. Seine Bestandsaufnahme schließt Käbisch mit einer Alternative zum Schweigen über die Vergangenheit. Als Religionslehrer im entkirchlichten Westsachsen setzte er ein religionspädagogisches Konzept um, das neben Sachwissen auch Handlungskompetenz und Urteilsvermögen auf Basis des christlichen Glaubens anstrebt. Entstanden sind dabei zahlreiche Wanderausstellungen, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellten. Zwei beispielhafte, fächerübergreifend realisierbare Unterrichtseinheiten laden Lehrkräfte aller Schulformen und vieler Fächer dazu ein, mit ihren Schülern ebenfalls die jüngere deutsche Geschichte aufzuarbeiten.
Aktualisiert: 2023-05-31
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Die Wahl

Die Wahl von Gladd,  Laurence, Goldratt,  Eliyahu M., Goldratt-Ashlag,  Efrat, Lenhartz,  Christoph
Eli Goldratt (1947-2011) ist Millionen von Lesern weltweit als Bestseller-Autor, Wissenschaftler, Mentor und Wirtschaftsguru bekannt. Seine Theory of Constraints (TOC) wird an Wirtschaftshochschulen rund um den Globus gelehrt. Unzählige große und kleine Unternehmen in zahlreichen Branchen, staatliche Stellen, Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens sowie gemeinnützige Organisationen haben sich seine Methodik zu eigen gemacht. Eli Goldratt war zwar Wissenschaftler und Vordenker der Unternehmensführung, aber in erster Linie war er ein Philosoph; manche sagen, ein Genie. Ein Denker, der andere dazu anregt, das Gleiche zu tun. In Mittelpunkt dieses Buchs, das er selber für eines seiner wichtigsten hielt, steht Goldratts grundlegendes Denksystem, dieses Mal vorgestellt in Form eines Gesprächs mit seiner Tochter Efrat. Anhand von Beispielen und Diskussionen hilft uns Eli Goldratt, ganzheitlich zu verstehen, wie die Wechselbeziehung von Emotionen, Intuition und Logik unsere Fähigkeit beeinflusst, klar zu denken und Probleme zu lösen, wenn wir persönliche und berufliche Entscheidungen zu treffen haben. Dr. Goldratt ermuntert seine Leserinnen und Leser, ihr Leben und ihre unternehmerischen Methoden zu überprüfen und neu zu bewerten, indem sie eine andere Perspektive und eine klare neue Vision pflegen. Efrats Notizen und logische Karten sind hilfreiche Werkzeuge, um die Gedanken und Ideen, die in diesem Buch zum Ausdruck kommen, zu veranschaulichen und umzusetzen.
Aktualisiert: 2023-05-28
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Die Wahl

Die Wahl von Gladd,  Laurence, Goldratt,  Eliyahu M., Goldratt-Ashlag,  Efrat, Lenhartz,  Christoph
Eli Goldratt (1947-2011) ist Millionen von Lesern weltweit als Bestseller-Autor, Wissenschaftler, Mentor und Wirtschaftsguru bekannt. Seine Theory of Constraints (TOC) wird an Wirtschaftshochschulen rund um den Globus gelehrt. Unzählige große und kleine Unternehmen in zahlreichen Branchen, staatliche Stellen, Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens sowie gemeinnützige Organisationen haben sich seine Methodik zu eigen gemacht. Eli Goldratt war zwar Wissenschaftler und Vordenker der Unternehmensführung, aber in erster Linie war er ein Philosoph; manche sagen, ein Genie. Ein Denker, der andere dazu anregt, das Gleiche zu tun. In Mittelpunkt dieses Buchs, das er selber für eines seiner wichtigsten hielt, steht Goldratts grundlegendes Denksystem, dieses Mal vorgestellt in Form eines Gesprächs mit seiner Tochter Efrat. Anhand von Beispielen und Diskussionen hilft uns Eli Goldratt, ganzheitlich zu verstehen, wie die Wechselbeziehung von Emotionen, Intuition und Logik unsere Fähigkeit beeinflusst, klar zu denken und Probleme zu lösen, wenn wir persönliche und berufliche Entscheidungen zu treffen haben. Dr. Goldratt ermuntert seine Leserinnen und Leser, ihr Leben und ihre unternehmerischen Methoden zu überprüfen und neu zu bewerten, indem sie eine andere Perspektive und eine klare neue Vision pflegen. Efrats Notizen und logische Karten sind hilfreiche Werkzeuge, um die Gedanken und Ideen, die in diesem Buch zum Ausdruck kommen, zu veranschaulichen und umzusetzen.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Die Wahl

Die Wahl von Gladd,  Laurence, Goldratt,  Eliyahu M., Goldratt-Ashlag,  Efrat, Lenhartz,  Christoph
Eli Goldratt (1947-2011) ist Millionen von Lesern weltweit als Bestseller-Autor, Wissenschaftler, Mentor und Wirtschaftsguru bekannt. Seine Theory of Constraints (TOC) wird an Wirtschaftshochschulen rund um den Globus gelehrt. Unzählige große und kleine Unternehmen in zahlreichen Branchen, staatliche Stellen, Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens sowie gemeinnützige Organisationen haben sich seine Methodik zu eigen gemacht. Eli Goldratt war zwar Wissenschaftler und Vordenker der Unternehmensführung, aber in erster Linie war er ein Philosoph; manche sagen, ein Genie. Ein Denker, der andere dazu anregt, das Gleiche zu tun. In Mittelpunkt dieses Buchs, das er selber für eines seiner wichtigsten hielt, steht Goldratts grundlegendes Denksystem, dieses Mal vorgestellt in Form eines Gesprächs mit seiner Tochter Efrat. Anhand von Beispielen und Diskussionen hilft uns Eli Goldratt, ganzheitlich zu verstehen, wie die Wechselbeziehung von Emotionen, Intuition und Logik unsere Fähigkeit beeinflusst, klar zu denken und Probleme zu lösen, wenn wir persönliche und berufliche Entscheidungen zu treffen haben. Dr. Goldratt ermuntert seine Leserinnen und Leser, ihr Leben und ihre unternehmerischen Methoden zu überprüfen und neu zu bewerten, indem sie eine andere Perspektive und eine klare neue Vision pflegen. Efrats Notizen und logische Karten sind hilfreiche Werkzeuge, um die Gedanken und Ideen, die in diesem Buch zum Ausdruck kommen, zu veranschaulichen und umzusetzen.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Die Wahl

Die Wahl von Gladd,  Laurence, Goldratt,  Eliyahu M., Goldratt-Ashlag,  Efrat, Lenhartz,  Christoph
Eli Goldratt (1947-2011) ist Millionen von Lesern weltweit als Bestseller-Autor, Wissenschaftler, Mentor und Wirtschaftsguru bekannt. Seine Theory of Constraints (TOC) wird an Wirtschaftshochschulen rund um den Globus gelehrt. Unzählige große und kleine Unternehmen in zahlreichen Branchen, staatliche Stellen, Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens sowie gemeinnützige Organisationen haben sich seine Methodik zu eigen gemacht. Eli Goldratt war zwar Wissenschaftler und Vordenker der Unternehmensführung, aber in erster Linie war er ein Philosoph; manche sagen, ein Genie. Ein Denker, der andere dazu anregt, das Gleiche zu tun. In Mittelpunkt dieses Buchs, das er selber für eines seiner wichtigsten hielt, steht Goldratts grundlegendes Denksystem, dieses Mal vorgestellt in Form eines Gesprächs mit seiner Tochter Efrat. Anhand von Beispielen und Diskussionen hilft uns Eli Goldratt, ganzheitlich zu verstehen, wie die Wechselbeziehung von Emotionen, Intuition und Logik unsere Fähigkeit beeinflusst, klar zu denken und Probleme zu lösen, wenn wir persönliche und berufliche Entscheidungen zu treffen haben. Dr. Goldratt ermuntert seine Leserinnen und Leser, ihr Leben und ihre unternehmerischen Methoden zu überprüfen und neu zu bewerten, indem sie eine andere Perspektive und eine klare neue Vision pflegen. Efrats Notizen und logische Karten sind hilfreiche Werkzeuge, um die Gedanken und Ideen, die in diesem Buch zum Ausdruck kommen, zu veranschaulichen und umzusetzen.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Die Wahl

Die Wahl von Gladd,  Laurence, Goldratt,  Eliyahu M., Goldratt-Ashlag,  Efrat, Lenhartz,  Christoph
Eli Goldratt (1947-2011) ist Millionen von Lesern weltweit als Bestseller-Autor, Wissenschaftler, Mentor und Wirtschaftsguru bekannt. Seine Theory of Constraints (TOC) wird an Wirtschaftshochschulen rund um den Globus gelehrt. Unzählige große und kleine Unternehmen in zahlreichen Branchen, staatliche Stellen, Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens sowie gemeinnützige Organisationen haben sich seine Methodik zu eigen gemacht. Eli Goldratt war zwar Wissenschaftler und Vordenker der Unternehmensführung, aber in erster Linie war er ein Philosoph; manche sagen, ein Genie. Ein Denker, der andere dazu anregt, das Gleiche zu tun. In Mittelpunkt dieses Buchs, das er selber für eines seiner wichtigsten hielt, steht Goldratts grundlegendes Denksystem, dieses Mal vorgestellt in Form eines Gesprächs mit seiner Tochter Efrat. Anhand von Beispielen und Diskussionen hilft uns Eli Goldratt, ganzheitlich zu verstehen, wie die Wechselbeziehung von Emotionen, Intuition und Logik unsere Fähigkeit beeinflusst, klar zu denken und Probleme zu lösen, wenn wir persönliche und berufliche Entscheidungen zu treffen haben. Dr. Goldratt ermuntert seine Leserinnen und Leser, ihr Leben und ihre unternehmerischen Methoden zu überprüfen und neu zu bewerten, indem sie eine andere Perspektive und eine klare neue Vision pflegen. Efrats Notizen und logische Karten sind hilfreiche Werkzeuge, um die Gedanken und Ideen, die in diesem Buch zum Ausdruck kommen, zu veranschaulichen und umzusetzen.
Aktualisiert: 2023-05-01
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Freunde miteinander unterwegs

Freunde miteinander unterwegs von Lenhartz,  Christoph, Schützinger,  Inge, Schützinger,  Klaus
Michael. Georg. Hartmut. Dominik. Vier Freunde. Männertreffen einmal im Jahr. Diesmal in den südfranzösischen Cévennen. Ein französischer Gast ist auch dabei, Alain. Ein Reise-Roman. Man entdeckt mit den Männern diese faszinierende, urtümliche Mittelgebirgslandschaft. Erfährt nebenbei viel Wissenswertes über Gegend, Geschichte und Kultur. Begegnet Originalen. Wird angesteckt von der guten Stimmung und genießt mit den Fünfen die deftige, regionale Küche, probiert mit ihnen die schweren südlichen Weine. Sie finden zu einer engen Gemeinschaft zusammen, in der jeder sein kann, wie er ist. Sie entpuppen sich als eigenwillige, liebenswürdige, aufgeschlossene Charaktere. Sie diskutieren leidenschaftlich. Abends feiern sie ausgelassen, singen sich mit bekannten Chansons die Seele frei. Voller Lebensfreude. Sie sind Genießer, Träumer, Romantiker und zugleich wache und neugierige Zeitgenossen. Sie rütteln schnell an grundsätzlichen Fragen. Europa, das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen. In Gegenwart und in Vergangenheit. Um die Zukunftsfähigkeit. Und um Naturerfahrungen. Ein anregender und unterhaltsamer Roman, der leise Töne anschlägt und das Leben feiert. Eine Liebeserklärung an die deutsch-französische Freundschaft.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Abenteuer in den Cévennen

Abenteuer in den Cévennen von Lenhartz,  Christoph, Müller-Attinger,  Stefanie, Schützinger,  Klaus
Vier Kinder aus Deutschland, drei Jungen und ein Mädchen, verbringen die Sommerferien bei ihren Großeltern in den Cévennen in Südfrankreich – eine wilde Landschaft mit Bergen, Tälern, Schluchten und reißenden Gebirgsflüssen, voller Geheinmisse und aufregender Entdeckungen. Stolz geben sich die vier geheimnisvolle Namen und erkunden die neue Umgebung. Auf ihren Abenteuern helfen sie einem verletzten Reh, stoßen auf einen Ameisenhügel und eine Wasserschlange und begegnen Wölfen, die eine Schafsherde angreifen und müssen sich vor einem Waldbrand in Sicherheit bringen. Sie freunden sich mit französischen Kindern an, treffen den Schäfer Robert und Eva, die sie auf einem Ausflug mit einem Esel begleitet. Und sie lernen ein wenig die französische Sprache. In der Wildnis der Cévennen sind vier Tiere ihre Freunde und treuen Begleiter, die sie beschützen: der Hund, das Eichhörnchen, die Smaragdeidechse und die Schwalbe.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Worte auf der Reise

Worte auf der Reise von Hobbi,  Ghiath, Munteanu,  Georgiana
In ihren Gedichten und kurzen Texten beschreiben Ghiath Hobbi und Georgiana Munteanu Menschen, Orte, Impressionen und Begegnungen in einer gefühlvollen Sprache voller Melancholie und Empfindungen des Verlusts, aber auch voller Hoffnung, Kraft und Lebensfreude. Immer wieder schimmert durch die Texte, die oft ihren Ursprung im blumigen Arabisch oder melodiösen Italienisch und Rumänisch nicht verstecken, eine Sehnsucht nach dem Verlorenen und nach einer erfüllten Zukunft. Die Texte der jungen Autoren, die auf unterschiedliche Weise ihre Heimat verloren haben, verdeutlichen die universelle Verbundenheit von Menschen über alle Geschichte und Herkunft hinweg und geben der universellen Sehnsucht nach friedlichem und fruchtbarem Zusammenleben Ausdruck.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Demand Driven Material Requirements Planning (DDMRP)

Demand Driven Material Requirements Planning (DDMRP) von Lenhartz,  Christoph, Ling,  Richard (Dick), Ptak,  Carol, Smith,  Chad
Demand Driven: in Echtzeit Veränderungen in der Kundennachfrage erkennen und Planung und Produktion unmittelbar daran anpassen, während die Versorgung ausgehend von den Lieferanten als Pull-System funktioniert. Im Lauf der 1950er Jahre hat Material Requirements Planning (MRP) die industrielle Welt grundlegend und nachhaltig verändert. Aber diese Welt hat sich fortentwickelt — Kunden erwarten immer kürzere Lieferzeiten, Produktkomplexität und -vielfalt haben dramatisch zugenommen und die Supply Chains erstrecken sich nun über die ganze Welt. Das herkömmliche MRP, der Kern aller Planungs- und ERP-Systeme, hält für diese »Neue Normalität« (die schwankungsanfällige, unsichere, komplexe und uneindeutige VUCA-Welt) keine passenden Antworten bereit. Demand Driven Material Requirements Planning (DDMRP) ist eine praxisbewährte, innovative Methode zur Planung und Ausführungssteuerung von Materialbedarf und -fluss, die der ursprünglichen Idee des MRP in der modernen Welt ihre Relevanz zurückgibt. DDMRP schafft, schützt und beschleunigt einen Fluss relevanter Informationen und Güter. »Positionieren, schützen und ziehen« auf mehreren Ebenen erlaubt es, Bestände und Materialfluss angesichts zahlreicher externer und interner Anforderungen, Rahmenbedingungen und Einschränkungen bestmöglich und zum Nutzen des Unternehmens, seiner Kunden und Lieferanten zu gestalten und kontinuierlich zu verbessern. DDMRP entkoppelt die unvermeidlichen Prognosefehler von der Erzeugung der Nachschubaufträge, es richtet Beschaffung, Fertigung, Vertrieb, Distribution und den Rückfluss am Istbedarf des Marktes aus und fördert bestmögliche Entscheidungen in Planung und Ausführung. So entwickeln Supply Chain und Betrieb höhere Geschwindigkeit und Agilität. DDMRP bietet den planerischen Rahmen, in dem auch Industrie 4.0 und Internet of Things ihren Nutzen voll entfalten können. Diese bessere operative Leistung schafft und fördert Wettbewerbsvorteile und verbessert die Rentabilität des Unternehmens und seiner Anlagen und Investitionen. Das Referenzwerk – verfasst von den Entwicklern und Vordenkern des DDMRP. Das Buch zum Demand Driven Planner Program Konkrete Beispiele und über 300 Abbildungen mit farbigen Puffern: - Entdecken Sie alle Aspekte des DDMRP und seine Schlüsselinnovationen. - Verstehen Sie, wo und warum herkömmliche Planungsmethoden versagen. - Schlagen Sie eine Brücke zu Ihrer Situation mit Hilfe konkreter Beispiel aus verschiedenen Branchen und Produktions- und Vertriebsmodellen. - Verbinden Sie DDMRP mit dem Betriebsmodell des Demand Driven Operating Model und dem Unternehmensmodell der Demand Driven Adaptive Enterprise. - Führen Sie DDMRP ein, indem Sie den beschriebenen Schritten folgen und erreichen Sie eine durchgreifende, nachhaltige Verbesserung ihre operativen und finanziellen Ergebnisse. - Folgen Sie dem Beispiel von Michelin, Coca Cola, Shell, Stemcell, Total, Unilever, BSH, Miba, Mann + Hummel, British Telecom und vielen anderen.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter

Lange Schatten meiner Stasi-Bearbeiter von Käbisch,  Edmund
Seit 1992 suchte Edmund Käbisch das offene Gespräch mit DDR-Zeitzeugen, Akteuren des Regimes, die ihn als „Feind“ angesehen, behandelt und bearbeitet hatten. In freiwillig und offen geführten Gesprächen, Briefwechseln und öffentlichen Diskussionen wurden Erfahrungen und Sichtweisen der SED-Diktatur und im Umgang mit der Vergangenheit ausgetauscht. „Ich spürte, dass die meisten der über fünfzig Zeitzeugen sich für ihr damaliges und heutiges Denken, Reden und Handeln verantwortlich fühlen, aber zum Teil auch ihre Geheimdienstarbeit glorifizieren. Aus meiner Sicht haben diese Zeitzeugen mit dazu beigetragen, dass sich das Ende der DDR 1989 in unserem Land als Friedliche Revolution ereignen konnte und es nicht zu Gewalt oder Eskalation kam.“ Ausgehend von seiner eigenen Stasi-Akte nähert sich Käbisch in Forschung und Gesprächen den Motiven, Vorgehensweisen und Akteuren der Stasi an. Er dokumentiert das „Zwickauer Modell“, eine planmäßige Einflussnahme auf die Evangelische Kirche in Sachsen. Kirchliche Amtsträger sollten im Sinne von SED und Stasi die „Kirche von unten“ und deren Streben nach Freiheit, Menschenrechten und Demokratie unterdrücken und so unbewusst zu effektiven Erfüllungsgehilfen der Diktatur werden. Die langen Schatten dieser Methode wirken bis heute nach, was nicht nur der Autor am eigenen Leib erfahren musste, sondern auch ein Grund für den dramatischen Vertrauensverlust und den Einbruch der Mitgliederzahlen der Evangelischen Kirche ist. „Hinter jeder Akte steht ein menschliches Schicksal [...] Die Rechte von Menschen zu unterdrücken, um die Macht einer Partei nicht zu gefährden, das war in großen Teilen Auftrag der Stasi, aber auch von SED-Funktionären. Die Stasi-Akten geben davon ein schriftliches Zeugnis. In den Akten steht aber auch vieles über das Leben und Funktionieren derer, die Verantwortung für die Unterdrückung getragen haben: inoffizielle Mitarbeiter, hauptamtliche Offiziere, Funktionsträger der Partei. Die Dokumente des MfS beschreiben nämlich auch das Funktionieren in einer Unterdrückungsbürokratie und einem Geheimpolizeiapparat und beleuchten damit, wie Menschen zu Handlangern der Repression wurden.“ Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Aktualisiert: 2023-03-28
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Reise mit dem Esel durch die Cévennen

Reise mit dem Esel durch die Cévennen von Klesse,  Monika, Lenhartz,  Christoph, Stevenson,  Robert L
1878 durchquerte der berühmte schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson die Cévennen in Begleitung der Eselin Modestine. Aus seinem Reisetagebuch entstand diese mittlerweile berühmt gewordenen Erzählung, in der sich Gedanken über Land, Leute und Geschichte mit der Reisebschreibung vermischen. Manchmal anrührend, dann wieder ironisch und voller Humor, melancholisch oder auch zutiefst realistisch, singt Stevenson das Lied der Landschaft in kräftigen und packenden Tönen, gelegentlich schleicht sich eine elegische Note der Sehnsucht nach der fernen Geliebten ein. Neben umfangreichen Anmerkungen enthält der Band den Essay 'Fußwanderungen' sowie das Fragment 'Eine Stadt in den Bergen Frankreichs'. Letzteres war von Stevenson ursprünglich als Einleitung der Reise mit dem Esel vorgesehen. Abgeschlossen wird das Buch durch einen ausführlichen Anmerkungsapparat, der dem Leser den historischen und literarischen Kontext der Erzählung erschließt.
Aktualisiert: 2020-01-28
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Win-Win-Lösungen

Win-Win-Lösungen von Lenhartz,  Christoph, Nowak,  Franz, Simon,  Claudia, Techt,  Uwe
Entscheidungskonflikte (Dilemmata) und Konflikte zwischen Menschen und Abteilungen sind alltägliche Erscheinungen. Lassen Sie sich durch Dilemmata und widerstreitende Handlungsoptionen nicht in Ihrer Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit lähmen. Entwickeln Sie stattdessen Lösungen, mit denen Sie Ihre Ziele erreichen können, ohne an den dazu notwendigen Voraussetzungen und Ihren Bedürfnissen Abstriche machen zu müssen. Ersetzen Sie Kompromisse, Unterwerfungen, Machtspiele etc. durch effektive und nachhaltige Lösungen, bei denen alle Beteiligten gewinnen (Win-Win). Beugen Sie anhaltenden und chronischen Konflikten vor, und verhindern Sie, dass Beziehungen in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Verein durch ungelöste Konflikte Schaden nehmen. Mit Hilfe dieses Arbeitsbuchs trainieren Sie die Fähigkeiten, die Sie benötigen, um Konflikte und Entscheidungsdilemmata transparent zu machen und Win-Win-Lösungen zu finden.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Tu deinen Mund auf für die Schwachen

Tu deinen Mund auf für die Schwachen von Käbisch,  Edmund, Tillich,  Stanislaw, Trogisch,  Jürgen
Diese Materialsammlung thematisiert die ideologisch motivierte Zwangssterilisation und Ermordung unzähliger, vermeintlich minderwertiger, Menschen während des Dritten Reiches anhand von umfangreichem Quellenmaterial, das erstmals in dieser Veröffentlichung zugänglich gemacht wird. Biografien und Dokumente aus der Region Zwickau wurden für einen kompetenzorientierten Unterricht so aufgearbeitet, dass Schülerinnen und Schüler konkrete Arbeitsaufgaben und Arbeitsmaterialien erhalten. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, sich in die Opfer, aber auch in die Verhältnisse, Machtstrukturen und Unterdrückungsformen im Dritten Reich sowie in die Täter hineinzuversetzen. So können sie Mitgefühl für die Opfer entwickeln, was eine wichtige, wenn auch nicht hinreichende Voraussetzung für die eigene ethische Urteilsfähigkeit ist. Empathie und Mitgefühl können aber dazu führen, persönliche Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Insbesondere geht es um die Befähigung, die Trennlinien zwischen Demokratie und Diktatur zu erkennen, das Wissen zu Geschichte und Politik des Nationalsozialismus zu erweitern, einen eigenen Standpunkten zu formulieren, sich verantwortlich in die Gesellschaft einzubringen, die Demokratie mitzugestalten und sich für den Erhalt des Rechtsstaates und den Schutz der Menschenwürde einzusetzen. Dieses Buch will erreichen, "dass wir aus diesem schrecklichen, zutiefst beschämenden Abschnitt unserer sächsischen und deutschen Geschichte lernen. Dass wir lernen, demokratisch zu denken, zu fühlen und zu handeln. Dass wir lernen, jeden unserer Mitmenschen als Gleichen zu achten. Gleichheit und Solidarität sind die Grundlage jeder demokratischen Gesellschaft. Wo eine Gruppierung, gar der Staat anfängt, zu selektieren, ist der Weg von der Diskriminierung zur Tötung Einzelner bis zum millionenfachen Mord im industriellen Maßstab nicht weit." - so Stanislaw Tillich, Ministerpräsident von Sachsen, im Geleitwort. Einleitend beschreibt und würdigt das Buch die Arbeit zahlreicher Schülerinnen und Schüler, die in Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen und mit der Übergabe ihrer Rechercheergebnisse an öffentliche Archive einen Beitrag zu diesem Lernprozess leisten. Zusatzinformationen und weiteres Material im Internet: www.euthanasie-ausstellung.de
Aktualisiert: 2020-01-28
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Akteure der Friedlichen Revolution

Akteure der Friedlichen Revolution von Gauck,  Joachim, Käbisch,  David, Käbisch,  Edmund
Die Friedliche Revolution im Herbst 1989 ist das wichtigste Datum der jüngeren deutschen Geschichte. Tausende Menschen gingen damals auf die Straße, um ihre Lebensverhältnisse zu verbessern, Freiheitsrechte einzufordern und die DDR im Sinne einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu reformieren. Ohne Blutvergießen ermöglichten sie damit das Ende eines totalitären Überwachungsstaates. Auch wenn die Friedliche Revolution ihren Höhe- und Wendepunkt im Herbst 1989 hatte, darf heute nicht vergessen werden, dass sie viele Vordenker hatte. Auch in der Zwickauer Region versammelten sich nach der Einführung des Wehrkundeunterrichts im Jahr 1978 mutige Menschen, um mit dem biblischen Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ für alternative Formen der Konfliktlösung einzutreten. In den 1980er Jahren kamen Gruppen hinzu, die sich unter dem Dach der Kirche für Haftentlassene einsetzten, sich um Ausreisewillige kümmerten, Meinungs- und Reisefreiheit einforderten und Umweltprobleme benannten. Wie in einem Brennglas lässt sich an der Zwickauer Region aber auch beobachten, welche Gegenmaßnahmen der Staat mit Hilfe der Stasi ergriff und welche innerkirchlichen Konflikte die oppositionellen Gruppen hervorriefen. Die Akteure der Friedlichen Revolution gewähren nicht nur einen Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse, es werden mit ihrem Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz auch ethische Handlungsfelder benannt, die heute noch von Bedeutung sind. Die Handlungsmotive und Lebensgeschichten der „Revolutionäre“ stehen daher im Mittelpunkt der hier erstmals publizierten Materialien. Ausgehend von den Lehrplanvorgaben für den Geschichts-, Ethik- und Religionsunterricht stehen dabei drei didaktische Anliegen im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler sollen den damaligen Umgang mit Andersdenkenden kennenlernen, die Konflikte verstehen und die bleibende Bedeutung einer an Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung orientierten Ethik erkennen. Die Materialien fühlen sich dabei dem didaktischen Prinzip der Regionalität verpflichtet: Denn wenn sich der Zehntklässler – wie Joachim Gauck in seinem Geleitwort schreibt – überhaupt „für Geschichte interessiert, dann am ehesten, wenn die Straßen, durch die die Revolutionäre zogen, auf seinem Schulweg liegen und er den Platz vor der Kirche, auf dem sich der Friedenkreis 1989 zum Gebet versammelte, vom Fußballspielen kennt.“
Aktualisiert: 2023-03-28
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Politisch Verfolgte in der DDR

Politisch Verfolgte in der DDR von Böttger,  Martin, Käbisch,  Edmund
Diese Materialsammlung thematisiert die politische Verfolgung in der DDR. Auf Grundlage umfangreicher Recherchen werden beispielhaft Menschen vorgestellt, die zwischen 1945 und 1989 aus politischen Gründen verfolgt, verhaftet, verhört und zu langjährigen Zuchthaus- bzw. Gefängnisstrafen oder sogar zum Tod verurteilt wurden. Das umfangreiche, authentische Quellenaterial und die Biographien der Verfolgten sollen es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, das Denken, Fühlen und Handeln von Menschen nachvollziehen zu können, die unter den Bedingungen der DDR-Diktatur ihr Grundrecht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen haben. Biographien und Dokumente wurden für einen kompetenzorientierten Unterricht so aufgearbeitet, dass Schülerinnen und Schüler konkrete Arbeitsaufgaben und Arbeitsmaterialien erhalten. So werden sie in die Lage versetzt, sich in die DDR-Verhältnisse, SED-Machtstrukturen und Stasi-Arbeitsweisen hineinzuversetzen, um Mitgefühl für politisch Verfolgte zu entwickeln. Mitgefühl ist, wie die neuere didaktische Forschung herausgestellt hat, eine Vorraussetzung für die eigene ethische Urteilsfähigkeit. Empathie und Mitgefühl können dazu führen, persönliche Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Insbesondere geht es um die Befähigung, die Trennlinien zwischen Demokratie und Diktatur zu erkennen, das Wissen zur Geschichte und Politik der DDR zu erweitern, die diktatorischen und repressiven Aspekte der DDR zu beschreiben, zu eigenen Standpunkten zu gelangen, sich dann selbst verantwortlich in die Gesellschaft einzubringen, die Demokratie mitzugestalten und sich für den Erhalt des Rechtsstaates einzusetzen. Jeder politisch Verfolgte wird im Zeitkontext vorgestellt und sein besonderes Handeln wie Wirken herausgearbeitet. Die Verfolgten mussten unter den Bedingungen der SBZ und DDR leben und gerieten wegen ihres Denkens, Fühlens und Handelns in Konflikt mit der sozialistischen Staatsideologie. Sie wurden zu „Feinden“ erklärt, bekämpft und mussten „liquidiert“ (so die wiederkehrende Bezeichnung in Stasi-Dokumenten) werden. Dieses menschenverachtende Vorgehen der SED-Machthaber durchzieht wie ein roter Faden die ganze DDR-Geschichte und gehörte zum Machterhaltungsmechanismus des Unrechtsstaates. Soweit möglich, endet die Darstellung der politisch Verfolgten nicht mit der Friedlichen Revolution, sondern mit der juristischen, psychischen und historischen Aufarbeitung des erlittenen Unrechts in der Bundesrepublik. Die einstmals Verfolgten wurden rehabilitiert und bringen sich bis heute in die Gesellschaft ein, woran die Kontinuität und Nachhaltigkeit ihres verantwortlichen Denkens und Handelns deutlich wird. Zugleich können Schülerinnen und Schüler erkennen, dass sich die Geschichte bis in die Gegenwart auswirkt und sie selbst Mitgestalter der Zukunft sind. Zusatzinformationen und weiteres Material im Internet: www.dr-kaebisch.de/verfolgte
Aktualisiert: 2023-03-28
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Zwischen Braun und Rot

Zwischen Braun und Rot von Brückl,  Hans, Maser,  Peter
Schon Ende der 60er Jahre begann Hans Brückl in der DDR, die politagitatorischen Zumutungen der SED-Propaganda zu dokumentieren. Zwölf Jahre nach dem Zusammenbruch des DDR-Regimes liegt nun diese basisnahe, facettenreiche und persönlich geprägte Studie zu Mißbrauch und Instrumentalisierung des DDR-spezifischen Antifaschismus vor. Geradezu plastisch wird an ein System erinnert, das heute von vielen, die sich als Antifaschisten verstehen, längst vergessen ist, gar verharmlost, wenn nicht glorifiziert wird. Dabei hatte dieses System mit dem vorangegangenen nationalsozialistischen Regime so viele Gemeinsamkeiten. Die Beispiele sprechen für sich. Dabei wird auch ein erschütterndes Einzelschicksal geschildert. Wilhelm Kunze, in den letzten Kriegsmonaten wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ von den Nazis aus dem Dienst entlassener Wehrmachtsgeneral, wurde nach Kriegsende von einem sowjetischen Militär-Tribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1953 vorzeitig in die DDR entlassen, trat er der NDPD bei und ließ sich in die SED-gesteuerte Propagandaarbeit unter ehemaligen Wehrmachtsoffizieren einspannen. Als Geheimer Informator der Stasi lieferte Kunze nicht genügend Informationen, äußerte sich zudem kritisch über die Zustände in der DDR und wurde so selbst zum Objekt der Mielke-Schnüffler. Im März 1960 wegen „staatsgefährdender Propaganda und Hetze“ zu einer Gefängnisstrafe von anderthalb Jahren verurteilt, starb der krebskranke Kunze im August 1960 in der Haft. Brückl zeichnet anhand penibler Aktenrecherche und -dokumentation ein eindrückliches Bild der widerspruchsvollen Persönlichkeit Kunzes. „Daß er die Fähigkeit zum kritischen Denken auch in der emotional aufgeheizten Atmosphäre des Kalten Krieges und des Blockdenkens im Schwarzweißklischee der zwei Lager offensichtlich nicht gänzlich verlor, ließ ihn zwischen die Stühle geraten.“ In Hans Brückls Studie, der ich eine vielfältige Beachtung in einer Zeit wünsche, in der von altbekannter Seite erneut Schindluder mit Begriff und Sachanliegen des Antifaschismus getrieben wird, findet sich ein reichhaltiges Anschauungsmaterial zu jener These [.] „Ein spezifischer Antifaschismus war konstitutives Element der SED-Diktatur.“ Aus dem Vorwort von Prof Dr. theol. Peter Maser
Aktualisiert: 2020-01-28
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