Effizienz, Konsistenz, Suffizienz

Effizienz, Konsistenz, Suffizienz von Behrendt,  Siegfried, Göll,  Edgar, Korte,  Friederike
In der Debatte über nachhaltiges Wirtschaften werden drei mögliche Leitstrategien diskutiert: Effi-zienz, Konsistenz und Suffizienz. Kurzgefasst stehen Effizienz für weniger Ressourceneinheit pro Serviceeinheit, Konsistenz für naturverträgliche Technologien und Strukturen und Suffizienz für die Reduktion des belastenden Konsums. Über die Definitionen und Abgrenzungen sowie den Stel-lenwert dieser Strategien für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft und ihr Verhält-nis zu einer anzustrebenden Green Economy existieren unterschiedliche Ansichten und wird teil-weise heftig gestritten . Die Effizienzstrategie gilt dabei in der Wirtschaft als besonders anschlussfähig und wird in zahlrei-chen Formen praktiziert. Eine Steigerung der Ressourcenproduktivität, der Rohstoff- und Energie-effizienz ist in wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht vorteilhaft, sprich, wirtschaftlich kosten-einsparend und ökologisch belastungsminimierend. Inzwischen spiegelt sich dieser Zusammenhang in einer dynamischen Entwicklung der globalen GreenTech-Märkte wider, deren „Volumen eine völlig neue Dimension“ erreicht (BMUB 2014). Der Effizienzstrategie wird sogar eine „Effizienzrevo-lution“ zugetraut. Andere Akteure sind hingegen deutlich weniger euphorisch, ja skeptisch und messen der Effizienzstrategie einen nachrangigen Stellenwert bei. Sie verweisen dabei auf Rebound-Effekte, die Effizienzgewinne geringer ausfallen lassen, sogar überkompensieren (Santa-rius 2012, Paech 2012).
Aktualisiert: 2019-08-20
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Recycling von Technologiemetallen

Recycling von Technologiemetallen von Behrendt,  Siegfried
Die vorliegende Transformationsfeldanalyse wurde im Rahmen des Projekts „Evolution2Green – Transformationspfade zu einer Green Economy: den Pfadwechsel gestalten“ angefertigt. Als eine von vier Studien aus dem Bereich Rohstoffe untersucht sie das Recycling von Technologiemetallen. Zusammen mit der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft führt die Verbreitung von Um-welttechnologien zu einer zunehmenden Nachfrage nach Technologiemetallen. Sie sind aufgrund ihrer Eigenschaften für die Funktionalität von Umwelttechnologien unerlässlich. Allerdings ist die Rohstoffversorgung mit Technologiemetallen keineswegs sicher und könnte deshalb zu einem Hemmnis für eine „grüne“ Transformation werden. Obgleich Recycling von Technologiemetallen ein wichtiger Ansatz für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement ist, sind dessen Potenziale bis dato kaum erschlossen worden. Das Papier beschreibt das Transformationsfeld sowie beteiligte Akteure. Im Rahmen der Untersu-chung wurden Pfadabhängigkeiten identifiziert, die eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise verhindern, sowie relevante Transformationsansätze analysiert.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Nichtraucherschutz und Rauchverbote

Nichtraucherschutz und Rauchverbote von Göll,  Edgar
Die vorliegende Fallstudie thematisiert die Transformation einer in der Gesellschaft verbreiteten Raucherkultur und die Einführung von Maßnahmen zu Nichtraucherschutz durch ausgewählte Rauchverbote. In Deutschland dominierte über Jahrzehnte eine Raucherkultur mit entsprechenden Akteuren und Interessen. Hier kommt hinzu, dass es um einen Akt individuellen Konsums geht. Eine solche „Kultur“ umzugestalten und nicht-nachhaltiges Verhalten zu verändern, ist höchst relevant.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Feedstock Change in der Chemieindustrie

Feedstock Change in der Chemieindustrie von Behrendt,  Siegfried
Die vorliegende Transformationsfeldanalyse wurde im Rahmen des Projekts „Evolution2Green – Transformationspfade zu einer Green Economy: den Pfadwechsel gestalten“ angefertigt. Als eine von vier Studien aus dem Bereich Rohstoffe untersucht sie die Möglichkeiten für einen „Feedstock Change in der Chemieindustrie“. Das Papier beschreibt das Transformationsfeld sowie beteiligte Akteure. Im Rahmen der Untersuchung wurden Pfadabhängigkeiten identifiziert, die eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise verhindern, sowie relevante Transformationsansätze analysiert. Ein Feedstock Change in der Chemieindustrie, also ein Wechsel der Rohstoffbasis weg von Erdöl hin zu nachwachsenden Rohstoffen, findet bis dato nicht statt. Zwar verläuft die Entwicklung auf dem Gebiet der Spezial- und Feinchemikalien positiv, Basischemikalien, die die großen Stoffströme der Chemieproduktion ausmachen, werden bisher aber nur selten biobasiert hergestellt.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Produkte länger nutzen. Wie das Problem der Obsoleszenz lösen?

Produkte länger nutzen. Wie das Problem der Obsoleszenz lösen? von Behrendt,  Siegfried, Göll,  Edgar
Den schnellen Verbrauch von Konsumgütern durch eine längere Nutzung von Produkten zu reduzieren, ist eine Schlüsselstrategie einer ökologischen Transformation, um die mit Blick auf eine Green Economy notwendige Entkopplung der weltweit unverändert steigenden Wirtschaftsleistung vom Ressourcenverbrauch und seinen negativen Umweltwirkungen zu erreichen. Mit Blick darauf zeigt die vorliegende Roadmap neue Ansätze und Lösungswege für einen Pfadwechsel auf. Kurz- bis mittelfristig geht es um die Stärkung der Produktverantwortung der Hersteller und Vertreiber von Konsumprodukten. Dabei geht es um die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für die Sicherung einer Mindestlebensdauer für Produkte und der Reparierbarkeit. Dar-über hinaus sind die Verbraucherrechte zu stärken. Dazu müsste das Gewährleistungsrecht verändert werden, außerdem müssen Deklarations- und Informationspflichten mit Blick auf Lebensdauer und Reparierbarkeit für Unternehmen eingeführt werden.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Mikroschadstoffe in Gewässern

Mikroschadstoffe in Gewässern von Behrendt,  Siegfried
Die vorliegende Transformationsfeldanalyse wurde im Rahmen des Projekts „Evolution2Green – Transformationspfade zu einer Green Economy: den Pfadwechsel gestalten“ angefertigt. Als eine von vier Studien aus dem Bereich Rohstoffe untersucht sie das Transformationsfeld „Mikroschadstoffe in Gewässern“. Das Papier beschreibt das Transformationsfeld sowie beteiligte Akteure. Im Rahmen der Untersuchung wurden Pfadabhängigkeiten identifiziert, die eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise verhindern, sowie relevante Transformationsansätze analysiert. Mikroschadstoffe überschreiten in vielen Gewässern die gesetzlich vorgegebenen Umweltqualitätsnormen. Für die Verringerung der Mikroschadstoffe stehen sowohl quellenorientierte und nachsorgende Maßnahmen zur Verfügung stehen, die jeweils ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben. Allerdings sind die Maßnahmen unterschiedlich weit entwickelt und konkretisiert. Während für nachsorgende Maßnahmen die Techniken für eine 4. Reinigungsstufe faktisch ausgereift sind und es hier vor allem um eine flächendeckende Umsetzung geht, ist die Situation bei den vorbeugenden Maßnahmen deutlich heterogener. Viele der Ansätze sind bis dato wenig entwickelt.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Verpackungsarmes und -freies Einkaufen

Verpackungsarmes und -freies Einkaufen von Göll,  Edgar, Zwiers,  Jakob
Die vorliegende Fallstudie untersucht verpackungsarmes/-freies Einkaufen in Bezug auf die Frage, wie eine solche Nischenaktivität verbreitet und ggf. Teil des Mainstreams werden kann. Verpackungsarmes/-freies Einkaufen reagiert auf das Phänomen stark anwachsenden Verpackungsmülls, das Folge eines rohstoffintensiven Lebensstils ist und weltweit in immer mehr Ländern in einem problematischen Maße zunimmt. In dieser Studie wird eine Abschätzung dahingehend beabsichtigt, ob bzw. unter welchen Bedingungen verpackungsarmes/-freies Einkaufen von vereinzelten Initiativen größere Segmente von KonsumentInnen erreichen und eine hohe Wachstumsdynamik erzielen könnte.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Kommunale Transformation

Kommunale Transformation von Göll,  Edgar
In diesem IZT-Text werden Diskussionen innerhalb des Diskurskomplexes kommunaler Basisbewe-gungen untersucht. Aus dem Forschungsprojekt „Nachhaltigkeit 2.0 – Modernisierung zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung“ hervorgehend adressiert die vorliegende Studie die Frage, ob und inwiefern diese Diskussionen zur Stärkung des Leitbilds nachhaltige Entwicklung (LNE) beitragen. Seit den ersten Definitionen und Beschreibungen von Nachhaltiger Entwicklung wurde das LNE maßgeblich geprägt durch den Rio-Prozess der 1990er Jahre, erhielt mit der Nachhaltigkeitsstrate-gie der Bundesregierung eine offizielle Form und durch die weltweite Annahme der in der UN-Agenda 2030 formulierten 17 SDGs erneut besondere Akzente. Aufgrund des in dieser Entwicklung sich implizit vollziehenden Wandels der konkreten Gestaltungserfordernisse und -möglichkeiten ergeben sich für den Diskurs zur Nachhaltigkeit ebenfalls neue Herausforderungen. Im Hinblick auf die Diskussionen kommunaler Basisbewegungen werden diese Herausforderungen in der folgen-den Teilstudie beispielhaft anhand der drei Teilfelder Urban Farming/Gardening, Commons und Solidarische Ökonomie in Bezug auf wesentliche Akteure, Storylines und mögliche Diskurskoalitio-nen dargestellt und diskutiert. Die Untersuchung der benannten Felder erfolgt der Reihe nach im Rahmen der gesellschaftlichen Subsysteme: Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Schlagwörter: Diskurse, Nachhaltigkeit, nachhaltige Entwicklung, kommunale Basisbewegungen, Urban Farming/Gardening, Commons, Solidarische Ökonomie
Aktualisiert: 2019-08-20
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Energieeffiziente Dienstleistungen von Stadtwerken als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz

Energieeffiziente Dienstleistungen von Stadtwerken als Beitrag zum kommunalen Klimaschutz von Degel,  Melanie, Hackfort,  Sarah
Die Stadtwerke sind zentrale Akteure bei der Umsetzung der Energiewende in den Städten und Kom-munen. Ihre Kompetenzen bei der Strom- und Wärmeversorgung sind gefragt um neue emissionsfreie und -arme Versorgungkonzepte zu entwickeln. Stadtwerke sind wichtige Investoren, sie sind zudem Entwickler und Anbieter von neuen Dienstleistungsangeboten. Allerdings ist es aus Sicht der Unter-nehmen nach wie vor eine große Herausforderung gleichzeitig wirtschaftliche Geschäftsmodelle zu erarbeiten und erfolgreiche Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen (Niemann 2012). Wurde lange da-von ausgegangen, dass Stadtwerke von der Energiewende quasi automatisch profitieren, zeigte sich mit der Zeit, dass dies nicht notwendigerweise der Fall ist. Vielmehr bedeutete der damit einherge-hende energiewirtschaftliche Strukturwandel für die kommunalen Versorger große Herausforderun-gen und wirtschaftliche Risiken. Die kommunalen Energieversorger haben bisher noch sehr wenig in-vestiert in die neu entstandenen Geschäftsfelder (Bruckner 2017). Vor diesem Hintergrund beleuchtet die vorliegende Studie den Umgang von Stadtwerken mit diesen Herausforderungen und die Bedeu-tung von Energieeffizienzdienstleistungen. Stadtwerke sind kommunale Unternehmen, die Dienstleistungen und Güter für die Daseinsvorsorge bereitstellen. Rein rechtlich wird der Begriff Versorgungsbetriebe verwendet. Diese können ein Eigen-betrieb oder ein Regiebetrieb der Kommune sein. In Abhängigkeit von der Betriebsgröße werden Stadtwerke in der Regel mit der Rechtsform Aktiengesellschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben. Ihre Aufgaben sind vielfältig, als Standardaufgabe nehmen Stadtwerke meistens die Strom- und Gasversorgung wahr. Einige Betriebe verfügen über eigene Erzeugungsanlagen. Viele agieren auch nur als reiner Vertrieb. Neben Strom und Gas bieten die Betriebe oft auch Nah- und Fern-wärme an. Hinzu kommen die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie der Betrieb des da-zugehörigen Rohrleitungsnetzes der Gemeinde (MINILEX 2017). Die wichtigsten Geschäftsbereiche von Stadtwerken sind der Vertrieb von Gas und Strom sowie der Netzbetrieb in diesen Bereichen. Hinzu kommen der Vertrieb von Wärme sowie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (siehe Abbildung 1). Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 67 Stadtwerken nach ihren wichtigsten Geschäftsbereichen. Neben den klassischen Produkten haben die Stadt-werke als Erzeuger und Anbieter von erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle übernommen. Zusätzlich zur Stromerzeugung ist auch der Bereich Energiedienstleistungen ein relevanter neuer Geschäfts-bereich.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Energiewende modellieren: Realität und Akzeptanz

Energiewende modellieren: Realität und Akzeptanz von Degel,  Melanie
Mit Energieszenarien werden die Rahmenbedingungen der Energieversorgung beschrieben. Ihr zentraler Gegenstand ist das Energiesystem, dessen Komplexität mit Modellen möglichst gut er-fasst werden soll. Energiesystemmodelle sind deshalb ein wichtiges Instrument im politischen Dis-kurs der Energiewende. AkteurInnen fordern immer wieder einen einzigen gültigen Umsetzungs-plan als Grundlage für die Transformation. Einen solchen statischen Masterplan können Modelle aber nicht liefern. Das hat viele Gründe, vor allem aber liegt es an den bereits dynamischen und komplexen Eingangsdaten, aufgrund derer es unendlich viele Lösungsmöglichkeiten zur Gestaltung unserer zukünftigen Energielandschaft gibt. Ein Dialog mit allen Akteuren der Energiewende ist daher unumgänglich. Diskutiert werden sollten die Annahmen der Modellrechnungen, die gene-rierten Lösungen sowie der bestehende Kontext. Ein Anspruch der Energiesystemmodellierung besteht darin die Berechnungsmethoden stetig weiterzuentwickeln. Daneben zeigt sich der Mehrwert eines Modells aber vor allem darin, Komplexitäten auf das Wesentliche zu reduzieren. Grundsätzlich sollten Arbeiten mit Szenarien, Modellen und Simulationen wissenschaftlich valide, transparent und ergebnisoffen sein. Gegenwärtige Modelle zur Simulation des zukünftigen Energiesystems beruhen überwiegend auf technischen und ökonomischen Kriterien. Aktuelle Entwicklungen zeigen jedoch, dass soziale und ökologische Faktoren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies wird insbesondere durch den Stellenwert der gesellschaftlichen Akzeptanz beim Ausbau der Windenergie und dem Stromüber-tragungsnetz deutlich. Daher sind diese Themenfelder Hauptgegenstand des Forschungsprojektes VerNetzen, anhand derer ein Ansatz zur Integration sozial-ökologischer Faktoren in die Modellie-rung erarbeitet wird. Im Anschluss daran werden mit dem entwickelten Verfahren die Effekte auf die Verteilung der Windenergieleistung und den Netzausbau untersucht und erste Schlussfolge-rungen abgeleitet. Neben den quantitativen Ergebnissen der Modellrechnungen, ist ihre Ver-wendbarkeit bei gesellschaftlichen Dialogen in Zukunft ein weiteres Qualitätsmerkmal. In der Ener-giesystemmodellierung sind zukünftig interaktive Modelle denkbar, die AkteurInnen befähigen eigene Lösungsentwürfe miteinander zu diskutieren. Mittelfristig werden sie somit ein Instrument für eine partizipative Zielgestaltung der Energiewende. Die Ergebnisse im Forschungsprojekt bilden hierfür eine Grundlage. Ziel des Projekts ist die methodische Integration sozial-ökologischer Fakto-ren gesellschaftlicher Akzeptanz, beim Windenergie- und Netzausbau, in ein Strommarktmodell sowie die Entwicklung von Ausbauszenarien bis 2050. Die Basis hierfür sind qualitative Untersu-chungen heutiger lokaler Akzeptanzprobleme und quantitative ökonomische und technische Da-ten. Konkret werden im Projekt zwei Forschungsfragen beantwortet: • Wie kann gesellschaftliche Akzeptanz beim Ausbau der Windenergie und beim Netzaus-bau in die Modellierung integriert werden? • Welche Effekte ergeben sich auf die Verteilung der Windenergieleistung und die verfüg-baren Netzkapazitäten? Die Bearbeitung ist gegliedert in drei inhaltliche Teile: 1. Die Erhebung von Einflussfaktoren gesellschaftlicher Akzeptanz von Windenergie und beim Netzausbau sowie die Analyse politisch-rechtlicher Rahmenbedingungen. 2. Die Integration von den Schlüsselfaktoren gesellschaftlicher Akzeptanz in das Strom-marktmodell. 3. Definition von Zukunftsszenarien und Simulation des Energiesystems.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Leitfaden für Peer-to-Peer Sharing-Plattformen

Leitfaden für Peer-to-Peer Sharing-Plattformen von Behrendt,  Siegfried, Bröse,  Iris, Henseling,  Christine
In den vergangenen Jahren haben sich innovative Formen des kollaborativen Konsums entwickelt, bei denen der Zugang zu Produkten und nicht mehr ihr Besitz im Vordergrund steht. Autos, Kleidung, Wohnungen – viele Produkte und Dienstleistungen werden mittlerweile von Privat zu Privat verliehen, getauscht und verkauft. Innovative Online-Plattformen vermitteln zwischen Nutzer/innen und Anbieter/innen. Noch ist dieses Peer-to-Peer Sharing ein Nischenphänomen, es weist allerdings eine beachtliche Dynamik auf und umfasst vielfältige Konzepte und Angebote aus unterschiedlichen Konsumbereichen. In den letzten 10 Jahren sind über hundert neue Plattformen gegründet worden. Die Vermittlung von Privatunterkünften oder geteilter Autonutzung sowie der Handel mit Gebrauchtgegenständen sind zwar erfolgreiche Beispiele. Viele Geschäftsmodelle befinden sich aber in einem frühen Entwicklungsstadium: es fehlt an Anwendungserfahrungen, anspruchsvolle kundenspezifische Problemlösungen müssen noch entwickelt werden, für die Vermarktung werden risikobereite Investoren, tragfähige Finanzmodelle und starke Durchsetzungspartner benötigt.
Aktualisiert: 2019-08-20
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JuHdo

JuHdo von Jacobs,  Mattis, Oertel,  Britta, Thio,  Sie Liong
Im Forschungsprojekt „Diskurs ELSA: Junge Menschen und ihr Umgang mit ethischen, rechtlichen und sozialen Fragen der Leistungssteigerung durch Hirndoping (Akronym: JuHdo)“ standen die mit dem Gebrauch kognitiv leistungssteigernder Präparate zusammenhängenden Implikationen im Mittelpunkt. Das Vorhaben integrierte mehrere Diskurselemente mit dem Ziel, einen reflektierten Umgang mit kognitiv leistungssteigernden Mitteln anzuregen.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Zukunftsverträgliche Arbeits- und Unternehmensgestaltung in der Tourismuswirtschaft

Zukunftsverträgliche Arbeits- und Unternehmensgestaltung in der Tourismuswirtschaft von Feil,  Thomas, Oertel,  Britta, Richter,  Matthias, Rosdale,  Ray M, Scheermesser,  Mandy, Spalteholz,  Bianca, Thio,  Sie Liong
Trotz des Wachstums der Tourismuswirtschaft zeigen sich bei einer mehr differenzierten Betrachtung regionale und in einigen Fällen sogar gegensätzliche Entwicklungen. Es sind hauptsächlich wirtschaftlich schwach entwickelte Regionen in peripheren oder ländlichen Gebieten, die nicht von der allgemein positiven Wirtschaftsentwicklung des Tourismus haben profitieren können. Insbesondere diese Regionen stehen vor der Notwendigkeit, angesichts der globalen Dimensionen des internationalen Wettbewerbs, zur Stärkung der Wettbewerbs-fähigkeit ihrer Destinationen, neue Handlungsoptionen zu erarbeiten. Ausserdem mussen sie berücksichtigen, dass der Markt sich kontinuierlich wandelt und dass die Kundenansprüche stets steigen. Die erforderliche Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Destinationen stößt aber auf ein vergleichsweise geringes Innovationstempo und eine geringe Neigung, neue Technologien für neue Formen der Arbeits- und Unternehmensgestaltung und Prozessinnovationen durch E-Business zu nutzen. Diese Zurückhaltung gilt es überwinden. Auf der Grundlage einer gezielten Mix aus Forschungs- und Beratungsleistungen, bei denen die Strukturierung und Typologisierung der Beratungs- und Unterstützungsbedarfe hinsichtlich Technik, Unternehmens- und Arbeitsorganisation im Mittelpunkt stehen, sind eine Optimierung der Betriebs- und Arbeitsorganisation sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen entwickelt und bereitgestellt worden. Obwohl die technischen Aspekten eine große Rolle spielen, werden hier auch die Fragen, ob und wie den Anforderungen an regionale Tourismusakteure durch EBusiness- Lösungen besser entsprochen werden und wie Informations- und Kommunikationstechnologie zur zukunftsfähigen Gestaltung von Unternehmen beitragen kann, adressiert. Vor diesem Hintergrund werden bei den vorzunehmenden Vermittlungs- und Veränderungsprozessen insbesondere der Einsatz des E-Learning und Change-Management geprüft und die Möglichkeiten der Telearbeit erörtert. Es zeigt sich, dass bei der Anwendung von E-Learning als Vermittlungsform vom Wissen und Kompetenzen unternehmens- und mitarbeiterspezifische Bedingungen stärker berücksichtigt werden sollten. Hinsichtlich des "change management" besteht Konsens darüber, dass dieses neuartige Instrument der Organisations- und Strukturberatung in der deutschen Tourismuswirtschaft einen höheren Stellenwert künftig erreichen wird. Außerdem wurde bestätigt, dass nicht ausschließlich die harten ökonomischen Eckdaten eines Unternehmens relevant sind: die weichen Faktoren, wie z. B. die Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit, tragen ebenfalls erheblich zur besseren Wettbewerbsposition einer Organisation oder eines Unternehmens bei.
Aktualisiert: 2019-08-20
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Nachhaltige Wohnungswirtschaft

Nachhaltige Wohnungswirtschaft von Bergner,  Anke, Scharp,  Michael, Spars,  Guido
Der vorliegende WerkstattBericht “Nachhaltige Wohnungswirtschaft” basiert auf den Ergebnissen mehrjähriger Forschungsarbeiten des IZT auf den Gebieten Bauen, Wohnen, Wohnungswirtschaft und nachhaltige Entwicklung sowie auf der Diplomarbeit von Anke Bergner mit einer empirischen Befragung von Wohnungsunternehmen in den neuen Bundesländern. In dem WerkstattBericht wird die Genese des Begriffs der Nachhaltigen Entwicklung mit dem Fokus auf die Wohnungswirtschaft untersucht. Auf Basis der Diskussion der nachhaltigen Entwicklung werden Handlungsfelder für die Wohnungswirtschaft vorgeschlagen, die für die nachhaltige Entwicklung besonders relevant sind. Zu jedem Handlungsfeld wird ein Beispiel aus der Wohnungswirtschaft gegeben. Von besonderem Interesse für diese Forschungsarbeit war der Blickwinkel der Wohnungswirtschaft auf die Nachhaltigkeit. Um diesen zu erfahren, wurde eine empirische Befragung unter verbandlich organisierten Wohnungsunternehmen des GdW bzw. seiner Landesverbände in den neuen Bundesländern durchgeführt. Ein interessantes Ergebnis dieser Befragung ist, dass die Wohnungsunternehmen der nachhaltigen Entwicklung eine hohe Bedeutung beimessen und sich Vorteile davon versprechen, wenn sie ihre Unternehmenspolitik nachhaltiger ausrichten. The present paper „Sustainable Housing Organisations“ draws upon the results of long-term research at the IZT on housing and building, housing organisations, sustainable development and on the diplom thesis of Anke Bergner. Mrs. Bergner carried out an empirical survey with housing organisations in East Germany. This paper shows the genesis of the sustainable development in the field of housing and points out the role of housing and housing enterprises within the discussion of sustainable development. We outline several fields of action for housing organisations which are relevant to achieve the goals of sustainable development. Each field of action is illustrated with an example. The paper examines some empirical results in the field sustainable development and housing organisations by using an electronic questionnaire. Our survey concentrates on housing organisations, which are organized in the regional housing associations of the GdW (German association of housing organisations). One of the interesting results of the empirical data has been the high importance of sustainable development for housing companies. Furthermore: They don’t think having disadvantages if they try to act more sustainable.
Aktualisiert: 2019-08-20
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