Es handelt sich um den siebten und abschließenden Band zur Ortsgeschichte von Werder (Havel). Neben drei historisch angelegten und drei thematisch akzentuierten Bände kommt ihm eine Sonderstellung zu. In gewisser Weise resümiert und verallgemeinert er Aussagen und Erkenntnisse der vorhergehenden Bände. Zugleich stellt er etwas Eigenes dar, indem er den historischen Wurzeln des heutigen Lebensgefühls und der Eigenheiten der heute lebenden Einwohner nachspürt.
Der dramaturgische Trick unterstellt einen fiktiven Stadtrundgang, auf dem einer fiktiven Besuchergruppe Offensichtliches und Verborgenes aus der Ortsgeschichte erläutert werden. Insofern kann der Band auch jenen Lesern anempfohlen werden, denen die vorangegangenen Bände nicht geläufig sind.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Im September 2021 wird es 110 Jahre her sein, dass ein Luftschiff der Bauart „Zeppelin“ auf dem neuen Luftschiffhafen Potsdam niederging. Potsdam war ursprünglich als Luftschiffhafen der Metropole Berlin vorgesehen. Bald wurde der Luftschiffhafen Potsdam mit seiner Bauwerft für Luftschiffe eine Zeitlang der wichtigste Außenstandort der Zeppelin-Holding.
1911 begann eine Geschichte, deren begriffliche und bauliche Spuren über die Gegenwart hinaus präsent sind. Aus dem Verkehrsplatz ging bald ein Industriestandort (Bau von Luftschiffen, Zweigwerk der Maybach-Motorenwerke, Propellerherstellung) hervor. Nach dem I. Weltkrieg kam es zur Umwidmung zu einer weithin beachteten modernen Sport- und Freizeitstätte, verbunden mit der Errichtung herausgehobener Bauten. Nach dem II. Weltkrieg wurde das Gelände neu aufgeteilt, und zwar in zwei Sportbereiche und in einen industriell geprägten Bereich. Nach 1990 wurden abermals gewichtige Veränderungen wirksam.
Anlass genug, eine neue, vor allem sehr umfängliche Publikation über jenen Ort vorzulegen, an den auch Potsdams Weltruf als Sportstadt gebunden ist. Ihre Aufgabe besteht darin, die vielfältigen Entwicklungen und Ereignisse an der Peripherie Potsdams in Text und Bild nachvollziehbar zu machen. Sportliche Ereignisse werden zwangsläufig einen breiteren Raum einnehmen, doch es war nicht intendiert, ein Sportbuch vorzulegen.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Auch im Zeitalter der Rolltreppen und Aufzüge bleibt der Mensch ein auf Treppen angewiesenes Wesen. Diese haben sich von recht einfachen und groben Steighilfen zu sehr soliden bis überaus kunstvollen und bisweilen auch technisch gewagten Bauelementen entwickel. Die Konstruktion und die herstellung von Treppen orientierten sich im Allgemeinen am menschlichen Steigeverhalten, am jeweiligen technischen und technologischen Niveau sowie an sozial geprägten Wertvorstellungen.Später wurden auch sehr unterschiedlich gefasste Bauordnungen bestimmend.
Der neueste SCALALOGIA-Band von der Hand des Altmeisters Professor Dr.-Ing. Friedrich Mielke geht den vielfältigen, oft nur wenig bedachten Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen und seinen Treppen nach. Wieder greift er weite historische Zeitspannen und unterschiedliche Kulturkreise ab, um seine Leser zu überraschenden Einsichten zu führen. Unter anderem erörtert der Autor die Entstehung der Treppen und konstruktive Besonderheiten, stellt repräsentative Wendeltreppen sowie Treppen in Wohnbauten, Warenhäusern und Türmen vor. Letztere sind damit nicht mehr als Desiderat der Scalalogie anzusehen.
Aktualisiert: 2020-08-28
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Aktualisiert: 2020-12-29
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Aktualisiert: 2020-12-29
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Im Frühjahr 1944 griffen amerikanische Bomberverbände erstmals Berlin und die Umgebung der genannten Reichshauptstadt am Tage an. An Bord eines der Bomber vom Typ B-24 „Liberator“ („Befreier“) der Air Force befanden sich zehn junge Männer, alle Mitte zwanzig. Neun von ihnen, darunter Pilot und Copilot, kannten bislang nur Übungsflüge. Jetzt ging es gegen den Feind, gegen Nazideutschland. Ihre Bombergruppe wurde von der Flak und von deutschen Jagdfliegern attackiert.
Der Bomber war nur einer von vielen, der bei diesem Angriff von der Abwehr getroffen wurde. Seine Trümmer fielen in den Glindower See. Acht der Männer schafften es nicht, die Maschine zu verlassen. Im Rumpf derselben versanken sie im See. Der Pilot und der Copilot wurden aus der B-24 geschleudert und landeten an ihren Fallschirmen.
In dem Gewässer blieben Jahrzehnte später die Netze der Fischer immer wieder an Hindernissen hängen. 1999 wurden dort drei Flugmotore geborgen, von denen einer im früheren Zweirad- und Technikmuseum viele Jahre lang ausgestellt war. Gleich nach der Bergung der Artefakte hatte zudem eine Spurensuche begonnen, die mit Unterbrechungen bis in die Gegenwart dauerte und zu beachtlichen Resultaten führte.
Der Autor berichtet mit deutlicher Empathie sowohl über die Tücken der Suche, als auch über die vielgestaltigen Erkenntnisse. Sie betreffen die involvierten Personen, deren Familien und militärgeschichtliche Details.
Aktualisiert: 2020-08-28
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Geschichte wiederholt sich nicht. Und doch ereignet sie sich oft gleich mehrfach. Einmal im realen Ablauf, dann in der Erinnerung von Akteuren und schließlich in der Aufbereitung und Aufarbeitung zumeist durch Angehörige einer ganz bestimmten Zunft, die der Historiker.
Der vorliegende Band scheint ein Zwitter zu sein. Zuvorderst enthält er die Lebenserinnerungen eines Menschen, der sich in der Mitte des vielfach gebeutelten 20. Jahrhunderts seinen Lebensweg mühevoll erringen musste und ihn dann mit zunehmender Verantwortung konsequent beschritt. Selbst der genannten Zunft zugehörig, verbindet der Autor seine Reminiszenzen mit dem Versuch einer kritischen historischen Analyse. Dieser liegt kein Vorsatz zugrunde und sie ist auch kein irgendwie aktuell motiviertes Schnellprodukt. Insofern wird sich dereinst auch die Historiografiegeschichte dieser Erinnerungen intensiv annehmen.
Die ersten Fassungen der Schrift entstanden lediglich als ein kleines Nachschlagewerk für die eigenen Kinder und Enkel. Auch durch Zureden von außen wurde daraus das jetzt Vorliegende. In dem Buch ist viel zu erfahren über die Personalpolitik jenes deutschen Nachkriegsstaates, dessen Führungselite ihn bis zuletzt als den Zukunftsträchtigen ausgab. Am Beispiel eines eher kleinen Fachgebietes wird zudem durch die Schilderung einst sehr interner Vorgänge deutlich, wie jene Machthaber das Verhältnis von Politik und Wissenschaft deformiert haben, während sie ihre Politik stets als zutiefst wissenschaftlich fundiert ausgaben.
Aus dem Buch spricht letztlich in nahezu jeder Zeile die tiefe Besorgnis des Autors um den Erhalt des Friedens, die sich auch aus dem eigenen, für ihn zum Glück kurzen unmittelbaren Erleben eines entfesselten Krieges speist. "Die Hoffnung bleibt" - so das Credo des weit über neunzigjährigen Autors. Und er vermag es, den Leser auf seinen Weg mitzunehmen.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Band 3 der Ortsgeschichte schließt die mit den Bänden 1 und 2 begonnene historische Darstellung von der frühen Besiedlung des Havellandes bis in unsere Gegenwart ab. Er behandelt den geschichtlich gesehen eher kleinen Zeitraum von 1945 bis zum Beginn des neuen Jahrtausends. Doch in diese sechs Jahrzehnte fielen zwei gravierende gesellschaftspolitische Umbrüche, deren weitreichende Auswirkungen zu untersuchen und darzustellen waren: die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg sowie die 1989 eingeleitete politische Wende einschließlich der Aufbauleistungen nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Das Buch entführt Kind gerecht in den fiktiven Märchenwald. Dort leben und kommunizieren Märchenfiguren, Fabelwesen, Tiere Pflanzen freundschaftlich und sich gegenseitig helfend Miteinander. Vorurteile und Stigmatisierungen haben dort keinen Platz.
Aus dieser Perspektive werden einige der altbekannten Märchen neu erzählt. Die so vermittelte Harmonie hilft kleinen Kindern beim Einschlafen. Größere Märchenfreunde werden schmunzeln über die unbekannten Wendungen innerhalb vertrauter Sujets.
Die meisten der in dem Band vereinten Märchen und Geschichten hat der Autor schon vor vielen Jahren für seine Enkel notiert. Während diese für eine Veröffentlichung bearbeitet wurden, brach die Flüchtlings- und Migrationsproblematik in das gesellschaftliche Leben ein. Gerade in diesem Kontext sind die von Hops und Peter so liebevoll vermittelten Botschaften als besonders wertvoll anzusehen.
Das Buch arbeitet auch der musischen Bildung von Kindern entgegen, indem bestimmte Handlungsabläufe in Gestalt von Gedichten vermittelt werden. Verfasst hat sie die Hauptfigur Hops, in seinem Volk als Poet geschätzt.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Lindenbäume und Fledermäuse gehören in der heutigen Modernität ohne Zweifel zu den randständigen beziehungsweise vernachlässigbaren Erscheinungen. Hubertus Paul Knabe lehnt sich gegen diese verkehrte Wahrnehmung auf und zeigt anhand sehr persönlicher Erfahrungen, was der moderne Mensch an Wichtigem zu übersehen geneigt ist.
Im Kontext vermittelt der Autor Einblicke in das beschauliche, gelegentlich von skurrilen Eigenheiten durchsetzte Leben in der früheren Provinz Ostpreußen. Sein kindliches Gemüt empfing dort für den weiteren Lebensweg prägende Anstöße, insbesondere die hohe Sensibilität für die Natur und den Umgang des Menschen mit ihr.
Die traurig endende Geschichte um den Fledermausbaum hat den Autor ein Leben lang bewegt. Das nunmehr in neuer Bearbeitung vorliegende Buch ist vielleicht sein persönlichstes Werk, in dem sich Altersweisheit in philosophischen und moralischen Überlegungen artikuliert. Dennoch kommen Humor und Schelmereien nicht zu kurz.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Ein anerkannter Denkmalpfleger und Nestor der internationalen Treppenforschung lässt in diesem Band einen wenig beachteten Bereich Nürnberger Bauten erlebbar werden. Er führt seine Leser in die meist verborgene Welt der Hofräume und Treppenhäuser und damit ganz nahe an die wirklichen Wohnverhältnisse heran. Treppen sind für ihn die kommunikativen Zentren jedes mehrgeschossigen Baues, in denen sich Wollen und Können der Treppenbauer wie auch der Treppennutzer spiegeln.Sie sind ein untrüglicher Indikator für die wahren Wohnverhältnisse.
In dem Band werden die Treppen von 61 Gebäuden vorgestellt, von denen heute nur noch neun im Original oder Nachbau vorhanden sind. Der Leser erhält wichtige Informationen zu baullichen und nutzungsgeschichtlichen Eigenheiten, die durch eine Vielzahl von Grundrissdarstellungen, anspruchsvollen Zeichnungen - viele von der Hand des Autors - und historischen schwarz-weiß-Fotos ergänzt werden.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Die Broschüre lässt eine besondere Facette des bürgerlichen Lebens im Potsdam nach dem I. Weltkrieg aufleben. Auf einem kleinen vormaligen Kasernengrundstück etablierte sich ein Reiterhof mit einer breiten Palette von Angeboten für Schüler und Erwachsene. Unter anderem lieh sich dort der zeitweilig in Potsdam lebende Dirigent und Komponist Wilhelm Furtwängler nach Bedarf ein Pferd für Ausritte durch Potsdam und in seine Umgebung aus. Auch die UfA und andere Filmgesellschaften gehörten zur Kundschaft des Potsdamer Stalls, wenn sie für Filmaufnahmen Reitpferde brauchten.
Die handliche Publikation berichtet auch über die militärische Vorgeschichte des Areals, das nach dem II. Weltkrieg für Jahrzehnte erneut einer militärischen Nutzung unterlag. Heute sind dort ein Kongresshotel und eine hochwertige Wohnanlage zu finden.
Aktualisiert: 2020-12-29
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In dem Band erzählt der Autor, wie er als Innenarchitekt nach Westberlin kam, um in Steglitz am Innenausbau des Klinikums am Teltowkanal mitzuwirken. Bald wurde er Mitinhaber der Einrichtungsboutique CUBUS in der Bleibtreustraße, der noch eine weitere in der Kantstraße folgte. Die in vielem noch unerfahrenen, aber von einem hohen Anspruch durchdrungenen Geschäftsinhaber hatten viele Erlebnisse mit Kunden, Nachbarn und Kindern aus der Umgebung. Einige davon sind in dem kleinen Bändchen aufgezeichnet. Sie regen zum Schmunzeln an und zum Nachdenken, gehen zurück in eine Zeit, in der manches ruhiger und anders lief als heute.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Der Bildband veranschaulicht, wie die sechs Jahrzehnte lang militärisch genutzten Werderschen Wiesen zu einer hellen, freundlichen und vielgesichtitigen Gartenstadt am Wasser umgstaltet werden. Der Band erscheint in der Endphase dieser Entwicklung um den Weg zu dem heute schon deutlich erkennbaren Ziel zu veranschaulichen. Das Bildmaterial, darunter viele Luftbilder, stammt aus Archiven und Sammlungen sowie von Hobbyfotografen aus Werder (Havel) und Umgebung. Die Abbildungen und Fotografien wurden einzelnen Themenbereichen zugeordnet, denen kurze, informative Einführungstexte vorangestellt sind.
Der Bildband kann als Ergänzung beziehungsweise zweiter Teil der 2012 im gleichen Verlag erschienenen Darstellung der Geschichte der Havelauen verstanden werden. Beide Bücher sind auch äußerlich aufeinander bezogen.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Das Bornstedter Feld - heute ein Ort des Wohnens und der Freizeitgestaltung - war lange Zeit der Große Exerzierplatz der Garnison Potsdam. Im ersten Teil des 192 Seiten starken Werkes wird chronologisch die Historie des Bornstedter Feldes erläutert. Der zweite wendet sich der Geschichte einzelner Gebäude und Objekte zu. Der Darstellung liegt eine umfangreiche wissenschaftliche Recherche zugrunde, in deren Rahmen es gelang, bisher unbekannte Archivquellen zu erschließen. Die militärische Nutzung des Bornstedter Feldes nimmt den größten Teil des Buches ein, denn sie prägte über fast 300 Jahre hinweg diesen Teil Potsdams. Das Buch enthält zahlreiche, überwiegend nicht oder nur wenig bekannte Illustrationen.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Im Norden der alten Obst- und Weinstadt Werder (Havel) nimmt ein neuer Stadtteil mehr und mehr Gestalt an und zwar die einer Gartenstadt. Historischgesehen werden damit Bebauungsplanungen umgesetzt, die schon einhundert Jahre alt sind. Strukturell verabschiedet sich die Stadt von ihrem militärischen Erbe und realisiert in dem großen Konversionsgebiet die Devise "Schwerter zu Pflugscharen".
Diesen schwierigen und facettenreichen Weg haben zwei Historiker auf ihre Weise ausgeleuchtet und legen nunmehr ihre zum Teil überraschenden Erkenntnisse einer breiten Leserschaft vor. Entstanden ist ein anspruchsvolles Buch, das mit zahlreichen historischen Kartenbeilagen, Foptos, Lageplänen, Übersichten und anderen Beigaben ausgestattet ist. Gestützt auf zum Teil erstmals erschlossenes Quellenmaterial wird der historische Bogen von den Werderschen Wiesen des 18. und 19. Jahrhunderts, über die frühen Planungen zu ihrer Umgestaltung in ein Gartenstadt im beginnenden 20. Jahrhundert, die Jahrzehnte währende militärische Nutzung seit 1935, bis in die Dynamik aufnehmende Umgestaltung seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschlagen. Der abschließende Teil gibt Ausblick auf die in Verantwortung der HPG und der TRAX zu realisierende Entwicklung der Havelauen zu einer grünen Gartenstadt.
Orientierendes Motiv der Darlegungen ist ein Überblick zur Entwicklung der Stadt als Ganzes - nicht nur für Neu-Werderaner lesenswert. DIe nachfolgenden Abschnitte über die einstigen Werderschen Wiesen und ihre wechselvolle Geschichte verstehen sich stets als Teil der Stadtgeschichte und zeigen so manche Wechselwirkung auf. den Abschluss des Buches bildet nicht die sonst übliche Zusammenfassung beziehungsweise ein Schlusswort. Statt dessen stellen sich auf den letzten Buchseiten einige Unternehmen und Einrichtungen vor - gewissermaßen das das wirtschaftliche und kulturelle Rückgrat der heutigen Havelauen.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Der Knotenpunkt Verlag hat eine repräsentative Edition erstellt, in der die über Jahrzehnte hinweg zerstreut erschienenen Schriften von Prof. Dr.-Ing. Friedrich Mielke über das historische Potsdamer Stadtschloss zusammengefasst und in authentischer Gestalt erneut veröffentlicht werden. Außerdem enthält das Buch eine Reihe von Fotoaufnahmen von der Stadtschlossruine und ihrer Umgebung, die überwiegend noch nicht veröffentlicht sind.
Zusätzlich ist dem Band eine vom Mitherausgeber Klaus Wunder geschaffene DVD beigefügt, die Mitschnitte einer Lesung Professor Mielkes enthält, durchsetzt mit zusätzlichen Informationen und Bildmaterial. Den inhaltlichen Teil des Buches eröffnet ein Grußwort des früheren Oberbürgermeisters Matthias Platzeck und ein Essay des Mitherausgebers Norbert Blumert.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Das Buch enthält einen ereignisreichen Lebensbericht, dessen Schwerpunkt im Frühjahr 1945 liegt. Der leser erfährt, wie ein von seinem Vater lange als "Weichei" empfundener Flakhelfer und der inzwischen gesundheitlich angeschlagene Berufsoffizier, der zeitweilig mit Erfolg die Angriffsspitze des Afrikakorps befehligte, am Ende des II. Weltkrieges und durch dieses befördert unverhofft zueinander finden. Beiden gelingt es, sich komödienreif und unter vergleichsweise angenehmen Begleitumständen aus dem Kriegsgetümmel zu entfernen. Ein langer, überwiegend auf Schusters Rappen absolvierter Heimweg vermittelt Zustände und Befindlichkeiten der ersten Nachkriegszeit. Der mit Streiflichtern zu ostpreußischen Lebensverhältnissen nach dem I. Weltkrieg eingeleitete Bericht läuft aus in skizzenhaften Passagen über die Zeit nach 1945. Unter dem Strich blieb die zentrale Vater-Sohn-Beziehung offen, weil wichtige Gespräche auf ein "Später" verschoben wurden, das es aber nicht geben sollte.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Kennern der preußischen, mecklenburgischen und der Militärgeschichte ist Gebhard Leberecht von Blücher als verwegener Husar und entschlossener Feldherr ein Begriff. Obwohl es über ihn zahlreiche Publikationen gibt, bleibt der Mensch hinter dem Helden häufig verborgen oder unscharf.
Eine sehr spezielle Sicht auf den "Marschall Vorwärts" ermöglichen die vom Herausgeber ausgewählten Briefe Blüchers an seine um drei Jahrzehnte jüngere Frau. Im Gegensatz zu den meisten schon früher veröffentlichten Briefen sind die der vorstehenden Publikation gewissermaßen naturbelassen, also nicht in die gängige Schreibweise übertragen. Der Leser muss sich zum Glück nicht durch die nahezu unleserliche handschrift des Briefeschreibers quälen. Aber eine gewisse Kombinationsgabe ist durchaus hilfreich, um über dessen ausgesprochen eigene Art des Schreibens zum Inhalt der Briefe vorzudringen. Die vom Herausgeber verfasste Einleitung und mehrere Einführungen in Briefgruppen vermitteln dem interessierten Leser dabei wichtige Handreichungen. Gewissermaßen als Lohn winkt ein tieferes Verständnis des Menschen Blücher, der sich rührend um Frau, Kinder, Freund und Bekannte sorgte, seiner Empörung freien Lauf ließ und der den zahlreichen Ehrungen seiner Person recht ironisch begegnete. Insofern bringt die Publikation eine Persönlichkeit näher, die Geschichtsbücher, Denkmale und zahlreiche Platz- und Straßenbenennungen zum einsamen Helden erstarren ließen.
Die Briefe hat ein Potsdamer Historiker in überschaubaren Gruppen zusammengestellt und mit hilfreichen Erläuterungen versehen. Über die meisten der Briefe erhält der Leser durch Fußnoten ergänzende Informationen. Außerdem sind einige zeitgenössische Dokumente und Briefe an Blücher in die Abfolge der Briefe eingestreut.
Zweifellos wendet sich die sehr ansprechende, schon bibliophilen Charakter tragende Edition an eine eher kleinen Leserkreis. Diesem ist sie auch als ein besonderes Buch und Buchgeschenk zu empfehlen.
Aktualisiert: 2020-12-29
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Die zum 15. Jahrestag der deutschen Einheit vorgelegte Publikation ist einer originellen Facette des Einigungsprozesses gewidmet. In Wort und Bild vermittelt sie Stikker-Art im Spannungsfeld von Problembewältigung und kreativer Herausforderung, konkret die mit Humor und Selbstironie vollzogene "Hochzeit" der vormals unterschiedlichen Hoheitszeichen auf den Rückseiten von Trabant, Wartburg und Co.
Aktualisiert: 2020-12-29
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