Der blaue Strand

Der blaue Strand von Eriksson,  Erik
Im Mittelpunkt des zweiten Bandes der vierteiligen schwedischen Familiensaga 'Liebe und Krieg' steht die 22-jährige Kristina vom Hof Nygården, die Enkelin Johannas aus dem 1. Band, 'Das brennende Meer'. Man schreibt das Jahr 1854, und der Krimkrieg hat die Menschen im Gebiet des Åländischen Meeres erreicht, vor Grisslehamn segeln englische Kriegsschiffe mit åländischen Gefangenen. Unter dramatischen Umständen lernt Kristina den jungen englischen Deserteur Robert kennen und rettet ihn vor dem Ertrinken. Sie hilft ihm, sich vor den Engländern zu verstecken, um ihn vor der Todesstrafe zu bewahren, und verlässt gegen den Willen ihrer Familie mit ihm Nygården. Unterstützung erfährt sie nur von ihrer Großmutter Johanna. Als die Situation der beiden immer gefährlicher wird, muss Robert schließlich wieder aufs Meer hinaus fliehen und Kristina zurücklassen …
Aktualisiert: 2019-09-24
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Die neuen Serapionsbrüder

Die neuen Serapionsbrüder von Gutzkow,  Karl
Daß nach seiner Erstpublikation ein überaus bemerkenswerter Beitrag zur bürgerlich realistischen Schreibkultur schon sehr bald in Vergessenheit geriet, kann nur verwundern, wie auch Arno Schmidt in seiner hellsichtigen Bitte um mehr Aufmerksamkeit für die "Ritter vom Geist" erstaunt festgestellt hat. Denn Gutzkow entwirft modellartig ein Spiegelbild der Gründerzeit nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71, anknüpfend an seine großen "Panorama-Romane" der 50er Jahre, "Die Ritter vom Geiste", "Der Zauberer von Rom". Und einsichtig wird jetzt, mit welchen Schwierigkeiten und Konsequenzen, gerade poetologischer Art, es Gutzkow gelingt, seine bis auf den heutigen Tag zukunftweisende Idee eines "Romans des Nebeneinander" bis in die Gründerjahre fortzuschreiben. Konturen eines Querdenkers werden sichtbar in den Hohlräumen literarischer Normierung, weil sich sein Werk einer eindeutigen Verortung im "poetischen Realismus" und dann auch Spielhagens gleichzeitig formulierter Romantheorie irritierend dissonant entzieht.
Aktualisiert: 2020-03-01
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Des Todes langer Schatten

Des Todes langer Schatten von Baum,  Jost
Nazijäger Chaim Miller sucht im heutigen mecklenburgischen Graal-Müritz den ehemaligen Lagerkommandanten der Luftwaffenerprobungsstelle Rechlin und deren anhängendem KZ. Aber der von Miller aufgesuchte Max Mühlbauer behauptet steif und fest, im Zweiten Weltkrieg als britischer Spion im Nazi-Reich eingesetzt gewesen zu sein und Peter Duncan zu heißen. Ein wahnwitziges Verwirrspiel führt den Leser durch die Jahrzehnte von Rio de Janeiro über London bis Salzburg und immer wieder an die Ostsee. Jost Baum verbindet geschickt historische Fakten und Personen wie die bekannten deutschen Flieger Ernst Udet und Hanna Reitsch mit seiner fiktiven Version einer der letzten heutigen Suchen nach ehemaligen Nazi-Größen.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Das Mondlicht

Das Mondlicht von Roth,  Jürgen
Ein Hörspiel-Doppel von Jürgen Roth aus dem Jahr 2012 zu Ehren von Ror Wolf. 'Jetzt wandert das Mondlicht an der rechten Seite des Zimmers entlang.' ist ein Hörbild zu Ror Wolfs 80. Geburtstag und würdigt sein lebenslanges Schaffen als Autor. Im Originalton zu hören sind u. a.: Ror Wolf, Ludwig Harig, Eckhard Henscheid, Rudi Michel und Franz Mon. Wolf selbst schrieb einmal: 'Die Schriftstellerei ist eine der schönsten Arten, das Leben zu verbringen, weil sich ein Autor nicht unterwerfen muß.' 'Stunden der Wahrheit' ist ganz in der Art der Ror Wolfschen Fußballhörspiele der 70er Jahre entstanden und kombiniert in dessen raffend-chronologischem und dokumentarischem Verfahren O-Töne der Europameisterschaft 2012, die das Turnier gewissermaßen in Echtzeit abbilden, jedes Spiel mit mindestens einem O-Ton berücksichtigend, und zwar an Hand von O-Tonaufnahmen aus Fußballkneipen, Gasthäusern und einem Biergarten. Die knappe halbe Stunde ist das Konzentrat aus über vierzig Stunden Material.
Aktualisiert: 2020-01-07
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GLEIS 22 – Fünfundzwanzig Jahre Konzerte

GLEIS 22 – Fünfundzwanzig Jahre Konzerte von Dietrich,  Frank, Skroblin,  David
Im September 2012 feiert das Gleis 22 in Münster sein 25jähriges Jubiläum als Konzertbühne. Hier haben sich im Laufe der Jahre bei insgesamt ungefähr 2.000 Konzerten so unterschiedliche Bands wie Maximo Park und Blumfeld, wie Art Brut und Kettcar die Klinke in die Hand gegeben. Das Team des Gleis 22 hat jetzt zusammen mit namhaften Photografen eine beeindruckende Sammlung der besten und interessantesten Bilder aus der langen Konzerttradition zusammengestellt
Aktualisiert: 2020-01-07
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Aufgreifen, begreifen, angreifen – Band 3

Aufgreifen, begreifen, angreifen – Band 3 von Walther,  Rudolf
Wie die beiden Vorgänger enthält auch Band 3 historische Essays (Schwerpunkt französische Zustände), Porträts gegen das Vergessen (von Adorno über Guy Debord bis hin zum Abbé de Saint-Pierre), ins Grundsätzliche gehende politische Kommentare jenseits des tagespolitischen Handgemenges sowie Verrisse von Sachbüchern – eine Sammlung aus der 18-jährigen Tätigkeit des Autors als Publizist, Kolumnist und Sachbuch-Kritiker. Der Titel ist auch dieses Mal geblieben, einen besseren gibt es für Walthers Methode nicht: 'Aufgreifen, begreifen, angreifen'. Nicht um der bloßen Kritik willen, sondern um durch Aufklärung zu mehr Humanität zu gelangen.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Verlogen, dumm und unverschämt

Verlogen, dumm und unverschämt von Wackernagel,  Christof
Dieser Essayband versammelt Texte Christof Wackernagels von 1977 bis heute, beginnend mit Reflexionen zur Rolle der RAF, deren Mitglied er war, weswegen er 10 Jahre in verschiedenen Gefängnissen verbrachte, bis hin zur Dokumentation der Situation im afrikanischen Mali, wo er 10 Jahre in der Hauptstadt Bamako lebte. Die Texte dokumentieren seine kritische Auseinandersetzung mit der Haltung der Kulturindustrie und ihrer Rolle innerhalb der gesellschaftlichen Tendenz zu einer Meinungseinebnung, die einzig das Ziel verfolgt, gesellschaftliche Verhältnisse, politische Machtpositionen und wirtschaftliches Handeln der Profitmaximierung zu zementieren.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Schärenmorde

Schärenmorde von a.,  u., Eriksson,  Erik
Seit dem Sommer 2011 hat der Autor Erik Eriksson mit Journalisten der Tageszeitung Norrtelje Tidning jedes Jahr einen Fortsetzungskrimi geschrieben, der in Norrtälje und dem angrenzenden Schärengebiet spielt. Jedes Kapitel stammt von einem anderen Verfasser, so dass selbst diese bis zuletzt über den Ausgang der Geschichten im Unklaren blieben. Hauptfiguren aller drei Teile sind die Kriminalpolizistin Fatima Barsawi und ihre beste Freundin Malin Skogh. Krimi 1: Der pensionierte Gymnasiallehrer Gustavsson wird eines Morgens tot aus dem Hafenbecken gefischt – einziger Verdächtiger ist ausgerechnet Malins Bruder. Bei den Nachforschungen geraten Fatima und Malin in die Schusslinie eines gefährlichen Schmuggelkartells. Krimi 2: Fatima und Malin verschlägt es auf die abgelegene Insel Söderarm, wo sie einen Selbstfindungskurs besuchen. Bald zieht ein mächtiger Sturm auf und schneidet die Teilnehmer vom Festland ab. Als dann auch noch eine Teilnehmerin auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, droht Panik auszubrechen. Krimi 3: In einem Wald in den Außenbezirken Norrtäljes wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote stellt alle vor ein Rätsel: Warum wurde der junge Mann erschossen? Was hat es mit den GPS-Koordinaten in seiner Hosentasche und der roten Feder in seinem Mund auf sich?
Aktualisiert: 2020-01-07
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Das menschliche Optimum

Das menschliche Optimum von Kortmann,  Christian
Dr. Roderick Glaser beherrscht ein neuartiges medizinisches Verfahren: Er pflanzt Menschen einen Parasiten ein, der bewirkt, dass sie keine Fehler mehr machen. Aus der ganzen Welt reisen Patienten an, um sich operieren zu lassen. Doch mit jedem Eingriff wachsen Glasers Zweifel, ob er in der fehlerlosen Gesellschaft leben will, die er chirurgisch erschafft. Dann begibt er sich auf einen abenteuerlichen Trip und entdeckt die Zukunft der Optimierten und ihre unfassbaren geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Christian Kortmann entwirft in „Das menschliche Optimum“ ein faszinierend zeitnahes Science-Fiction-Szenario. Ausgehend von den Bestrebungen der gegenwärtigen Verbesserungsmedizin zeigt er eine Welt, die durch die ungeheuerliche Kulturtechnik der Menschenoptimierung zu erkalten droht.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Nur noch Fußball!

Nur noch Fußball! von Roth,  Jürgen
'Jürgen Roth schließt […] so gut wie nahtlos an die thematisch verwandten Texte der Dichter Ror Wolf und Eckhard Henscheid an, hat dabei aber seine ganz eigenen originellen Stoffe und Perspektiven so eigenständig im Griff, daß tatsächlich Neuland als vermessen gemeldet werden darf!' schreibt Dieter Steinmann in dem Magazin Bewegungsmelder. Da will man nicht widersprechen – und läßt auf die Sammelbände Fußball! – Vorfälle von 1996 bis 2007 und Noch mehr Fußball! – Vorfälle von 2007 bis 2010 frohgemut die nächste Chronik allerhand fußballerischer und allgemeinsportlicher Tollheiten folgen. Denn wenn auf etwas Verlaß ist, dann auf die systemische Stupidität in der höllischen Welt der Hochleistungsleibesübungen, auf die, kurzum: ubiquitäre 'Sportidiotie' (Karl Kraus). Nur noch Fußball! versammelt im wesentlichen Glossen, Polemiken, Satiren, Rundfunkarbeiten und Homagia aus den vergangenen vier Jahren – und zwar unter dem Motto des großen Muhammad Ali: 'Ich weiß nicht immer, wovon ich rede. Aber ich weiß, daß ich recht habe.' Ja eben.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Der Pilsener Urknall

Der Pilsener Urknall von Rudolf,  Michael
Expeditionen ins Bierreich Der 'Bier-Papst' (dpa), 'Biergegenpapst' (BILD) und 'Bierscharfrichter' (tz München) Michael Rudolf unternimmt Ausflüge in die Geschichte des Bierbrauens und erkundet die elysischen Orte des Genusses, wo die schönen Biermythen noch heimisch sind: in den belgischen Klosterbrauereien, in der Fränkischen Schweiz, in sächsischen und thüringischen Familienbrauereien. Der Pilsener Urknall ist so amüsant wie lehrreich – nicht nur für passionierte Bierfreunde. Neuauflage mit aktuellem Vorwort von Jürgen Roth.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Die neuen Serapionsbrüder

Die neuen Serapionsbrüder von Gutzkow,  Karl
Daß nach seiner Erstpublikation ein überaus bemerkenswerter Beitrag zur bürgerlich realistischen Schreibkultur schon sehr bald in Vergessenheit geriet, kann nur verwundern, wie auch Arno Schmidt in seiner hellsichtigen Bitte um mehr Aufmerksamkeit für die 'Ritter vom Geist' erstaunt festgestellt hat. Denn Gutzkow entwirft modellartig ein Spiegelbild der Gründerzeit nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71, anknüpfend an seine großen 'Panorama-Romane' der 50er Jahre, 'Die Ritter vom Geiste', 'Der Zauberer von Rom'. Und einsichtig wird jetzt, mit welchen Schwierigkeiten und Konsequenzen, gerade poetologischer Art, es Gutzkow gelingt, seine bis auf den heutigen Tag zukunftweisende Idee eines 'Romans des Nebeneinander' bis in die Gründerjahre fortzuschreiben. Konturen eines Querdenkers werden sichtbar in den Hohlräumen literarischer Normierung, weil sich sein Werk einer eindeutigen Verortung im 'poetischen Realismus' und dann auch Spielhagens gleichzeitig formulierter Romantheorie irritierend dissonant entzieht.
Aktualisiert: 2020-03-01
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Das Erbe von Samara und New York

Das Erbe von Samara und New York von Eriksson,  Erik
Erik Erikssons persönliche Familiengeschichte handelt von Heimatsuche und Heimatverlust, von der Einsamkeit im Miteinander und den Tücken menschlicher Kommunikation. Während seine Großeltern mütterlicherseits in den Wirren der russischen Oktoberrevolution von Samara an der Wolga nach Schweden fliehen müssen, versuchen die Eltern seines Vaters im verheißungsvollen Amerika einen Lebensstandard zu finden, den sie im ärmlichen Schweden niemals erreichen könnten – scheitern aber. So lernen sich Erikssons Eltern eher unfreiwillig in Schweden kennen, wo beide ihrer Meinung nach nicht hingehören. Erik Eriksson hat sich intensiv mit seiner Familiengeschichte auseinandergesetzt, er beschönigt und verklärt nichts und lässt gerade dadurch zu, dass der Leser sich sehr eindrücklich in der Mitte dieser Familie wiederfindet.
Aktualisiert: 2020-01-07
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iZen – Für denkende Menschen

iZen – Für denkende Menschen von Weh,  Dr. Michael
iZen® - Der vollständige Befreiungsweg in einem Buch Unser ruheloser Verstand quält uns jeden Tag mit seinem Gedankenkarussell. Wie die wellige Oberfläche eines Sees muss der Geist erst zur Ruhe kommen, damit wir wirklich erkennen können. Lernen Sie in der zweiten Auflage mit zahlreichen, neuen Methoden zu sehen ohne zu denken: your mind! iZen® kombiniert moderne Hypnose (NLP) mit spiritueller Weisheit des Zen (und anderer Religionen) - leicht verständlich für jeden eigenständig denkenden Menschen.
Aktualisiert: 2016-01-06
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Die Diakonissin

Die Diakonissin von Gutzkow,  Karl
Gutzkows düster grundierter Kurzroman 'Die Diakonissin' (1855) setzt sich mit der seit 1849 immer einflussreicher werdenden ›Inneren Mission‹ und dem damit verknüpften Diakonissenwesen auseinander. Bereits seit 1850 hatte sich Gutzkow mit dieser Reaktion protestantisch-konservativer Kreise auf die zunehmende soziale Verelendung, die wachsende Zahl ›Ungläubiger‹ und das Erstarken demokratischer und sozialistischer Bewegungen kritisch auseinandergesetzt. Die Ausübung christlicher Nächstenliebe erschien ihm suspekt, weil sie verbunden mit kirchlichem Bekehrungseifer und klerikaler Agitation auftrat. Aber auch die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer drängender werdende ›Frauenfrage‹ greift Gutzkow in dem Roman auf: das Verhältnis von weiblicher Erwerbstätigkeit, Selbständigkeit und ehelicher Bindung. Im Mittelpunkt des Romans steht die junge Constanze Artner, die den Entschluss gefasst hat, ihre gescheiterte Verlobung mit dem Arzt Alfred Wolmar zu kompensieren, indem sie der Liebe gänzlich entsagt und als Diakonisse Kranke und Sterbende pflegt. Eines der zentralen Kapitel besteht aus den Tagebuchaufzeichnungen von Constanze Artner aus ihrer Probezeit in einem Krankenhaus, für das die 1847 eröffnete Diakonissenanstalt 'Bethanien' in Berlin das Vorbild abgab. Zwar finden am Ende die Liebenden, beide nunmehr geprüft und geläutert, unterstützt durch einen wohlgesonnenen Freundeskreis doch noch zueinander, doch aufgrund der nicht mehr hintergehbaren Erkenntnis der tristen conditio humana bleibt eine melancholische Grundstimmung bestehen.
Aktualisiert: 2021-03-04
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Aufgreifen, begreifen, angreifen – Band 2

Aufgreifen, begreifen, angreifen – Band 2 von Walther,  Rudolf
Wie der erste Band enthält auch dieser Texte aus den letzten 18 Jahren von Rudolf Walthers Tätigkeit als Publizist, Kolumnist und Sachbuch-Kritiker: aufklärende historische Essays, Porträts gegen das Vergessen, ins Grundsätzliche gehende politische Kommentare jenseits des tagespolitischen Handgemenges sowie Verrisse von Sachbüchern. Der Titel – 'Aufgreifen, begreifen, angreifen' – ist der gleiche geblieben. Erstens fanden ihn viele Leserinnen und Leser treffend und zweitens merkte Walther selbst erst bei der Zusammenstellung der Texte für diesen und die folgenden Bände, wie präzise er seine Schreibhaltung beschreibt: 'Ich möchte mit meinen Arbeiten begreifen, was ich als Thema aufgreife oder was mir von Redaktionen an Themen zum Aufgreifen angeboten wird. Im Prozess des Begreifens des Aufgegriffenen spielt das kritische Moment – das Angreifen von Positionen, Institutionen, Bräuchen und Personen, kurz ›der böse Blick‹ (Adorno) jeder angemessenen Gesellschaftskritik – eine wesentliche Rolle. Das Begreifen – einen Sachverhalt auf den Begriff zu bringen – funktioniert als Scharnier zwischen dem Aufgreifen eines Themas und der Adressierung von Kritik, Reflexion und Würdigung.'
Aktualisiert: 2020-01-07
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Schon wieder einer tot

Schon wieder einer tot von Wondratsch,  Irene
'Schon wieder einer tot'. und man könnte ergänzen: schon wieder war eine die Mörderin. Denn im überwiegenden Teil der 17 Kurzkrimis entledigen sich Frauen ihrer langweiligen, schikanösen, despotischen oder unsensiblen Ehemänner, Liebhaber, Partner und Vorgesetzten. Wenn dann auch mal ein betagter Sohn seine Mutter oder ein Pensionär die Nachbarn auf dem Gewissen hat, macht das das kriminelle Gesamtbild dieses Bandes noch ein wenig runder. Dass diese Kurz-Krimis nicht explizit verortet sind wie ansonsten die Bücher unserer Reihe 'Mord & Nachschlag' (Regionale Krimis mit Rezepten), mag zunächst ein wenig befremden, aber diverse kleine Hinweise, der Sprachduktus und nicht zuletzt die Herkunft der Autorin Irene Wondratsch lassen schnell erkennen, dass die Kulisse für die Vielfalt der gereichten Morde eine österreichische ist.
Aktualisiert: 2020-07-15
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Das Wetter ist doch das Letzte

Das Wetter ist doch das Letzte von Stegemann,  Corinna
Der tägliche Wetterkasten auf der Wahrheit-Seite der taz diente ursprünglich dazu, den Lesern die tatsächlichen Wetterinformationen zu liefern. Das wurde den damaligen Redakteuren aber bald zu langweilig, so dass sie die Informationen in immer absurdere Formulierungen verpackten. Das ging so weit, dass die Wetter-Informationen bald mehr und mehr wegfielen und der Wetterkasten sich zu dem Format entwickelte, das er heute ist: Er beherbergt täglich eine kleine, absurde oder witzige Kurzgeschichte. Die Texte sind oft skurril oder haben unerwartete Pointen, mit denen die Leser überrascht werden sollen. Manchmal wird aus einem besonders erquicklichen Sujet sogar eine ganze Serie von Kurzgeschichten, etwa die Abenteuer des Piratenkäptens Tütü, die spannende Schatzsuche von Baxter und Scott Columbus oder die herzergreifende Arzt-Romanze um Dr. Sündikuss. Alle Texte werden im Buch auf je einer Seite präsentiert, eingezeichnete Schnittmarken zeigen an, dass die Texte nicht bloß gelesen sein wollen, sondern darauf hoffen, in Umlauf gebracht zu werden. Einmal ausgeschnitten, kann man sie z. B. per Post versenden, an Laternenpfähle kleben oder bei der nächsten Bundestagswahl statt eines Stimmzettels abgeben. Seit dem Jahr 2000 schrieb Corinna Stegemann 95,73 % der Wettergeschichten, alle Texte des Buches sind von ihr. Das Covermotiv ist von taz-Wahrheit-Zeichner ©Tom, der auch im Buch seinen illustratorischen Beitrag leistet.
Aktualisiert: 2020-01-07
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Und die Titanic fährt doch

Und die Titanic fährt doch von Land,  Ulrich
14. April 1912, 23:39 Uhr. Was jetzt? William McMaster Murdoch, der Erste Offizier, steht schockstarr auf der Außenbrücke der Titanic. Vor ihm der Eisberg! In den wenigen verbleibenden Sekunden trifft Murdoch eine völlig unorthodoxe, jedem Instinkt zuwiderlaufende Entscheidung! Mit dem Erfolg, dass er zwar anderthalbtausend Menschen das Leben rettet, nun aber von den aufgebrachten Reederei-Oberen attackiert wird. Denn die elegante Buglinie des Luxusdampfers hat Schaden genommen! Murdochs Gedanken schlagen Kapriolen! Und wieso grinst ihn der Revolver so auffordernd an, der da vor ihm auf dem Tisch der Kabine liegt?
Aktualisiert: 2020-01-07
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