100 Jahre nach der Bauhaus-Gründung wird mit der Zeitschrift bauhaus ein bedeutsames Schriftzeugnis dieser Ikone der Moderne wieder zugänglich gemacht. In der von 1926 bis 1931 periodisch erschienenen Zeitschrift kommen bedeutende Stimmen der Bewegung zu Wort, darunter zahlreiche Meister des Bauhauses, wie Josef Albers, Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer sowie Herbert Bayer, Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe, Gerrit Rietveld und andere.
Sie äussern sich zu den aktuellen Ereignissen in und um das Bauhaus, zu den Methoden und Schwerpunkten der eigenen Lehre und zu aktuellen Projekten von Schülern und Meistern. Damals in erster Linie an die Mitglieder des «kreis der freunde des bauhauses» gerichtet, wird in der von Gropius und Moholy-Nagy herausgegebenen Zeitschrift die authentische Stimme dieses Sprachrohrs der Avantgarde lesbar. Mit dem originalgetreuen Nachdruck soll der internationalen Diskussion und Forschung zum Bauhaus und seinen Theorien und Entwürfen neuer Schub verliehen werden.
Die Faksimile-Einzelhefte werden von einem Kommentarband mit einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis, einer englischen Übersetzung aller Texte sowie einem wissenschaftlichen Essay begleitet, der die Zeitschrift in ihren historischen Kontext einordnet.
Der reich bebilderte Band stellt die Arbeitsmethoden und Philosophie von ELEMENTAL vor und
zeigt seine wichtigsten Projekte.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Diese Monographie über das Werk des österreichischen Architekten Carl Pruscha gliedert sein Leben und Werk in drei geografische Bereiche: die Vereinigten Staaten, Kathmandu und Wien. Nach seinem Architekturstudium an der Akademie der Bildenden Künste Wien besuchte er Anfang der 1960er-Jahre die Graduate School of Design der Harvard University, ständig auf der Suche nach Inspiration und Visionen, einer Balance zwischen Arbeit und Freizeit sowie dem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung.
Die Einladung der UNO, 1964 nach Nepal zu gehen, verhalf ihm, sich als praktizierender Architekt zu etablieren. Verschiedene Bauprojekte sowie das Kathmandu Valley Development and Preservation Project ermöglichten es ihm, zu beobachten und zu dokumentieren, zu planen und zu bauen. Das Leben in einer fremden Kultur ermutigte Pruscha, Rollen und Privilegien in der Gesellschaft zu hinterfragen und sich mit den Werken von Kenzo Tange und Louis Kahn auseinanderzusetzen.
Nach seiner Rückkehr nach Wien 1978 wurde er Professor und später Leiter der Akademie der Bildenden Künste. Pruschas akademischer und gesellschaftlicher Einfluss machte die Unterschiede zwischen Lehre und Praxis in der Architektur deutlich und den Aktivisten und Bohemien zu einer prägenden Figur der Stadt Wien.
Begleitet werden die drei Kapitel von fotografischen Portfolios von Iwan Baan und Hertha Hurnaus, zahlreichen Projektdokumentationen und einem detaillierten Zeitplan, der die geopolitischen, kulturellen und technologischen Entwicklungen rund um das Leben und die Zeit von Carl Pruscha veranschaulicht.
Aktualisiert: 2022-03-25
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Sigfried Giedions kurzes, doch eindringliches Manifest «Befreites Wohnen» (1929) ist ein früher Ausdruck der Ideenlehre modernistischen Wohnens. Als solches ist es ein Schlüssel zum tieferen Verständnis der Kernfragen der Internationalen Kongresse Moderner Architektur (CIAM) und der Auseinandersetzung mit der Industrialisierung der Produktionsprozesse sowie ihrem Einfluss auf den öffentlichen Wohnungsbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Manifest Giedions, einem der führenden Verfechter moderner Architektur, bezieht seine argumentative Stärke aus bildlichen Vergleichen und ist das einzige Buch, das der Kunsthistoriker selbst verfasst und gestaltet hat.
Diesen Herbst erscheint erstmalig eine Faksimileausgabe von «Befreites Wohnen». Detaillierte Anmerkungen
sowie ein wissenschaftlicher Essay von Reto Geiser, der das Werk in den Kontext seiner Zeit stellt und seine Relevanz für den zeitgenössischen architektonischen Diskurs hervorhebt,
ergänzen den Band.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Social Design ist Gestaltung für die Gesellschaft und mit der Gesellschaft. Als soziale Innovation und auf der Basis von Dialog und Partizipation setzt Social Design auf eine neue Vernetzung von Individuum, Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft. Social Design reagiert damit auf eine global agierende Wachstumsökonomie und deren Folgen für Menschen und Umwelt: Produktionsmittel und Ressourcen werden knapper, eine Neugestaltung von sozialen Systemen, Lebens- und Arbeitsumgebungen steht zur Diskussion.
Seit jeher nehmen Architekten und Designer eine fundamentale Rolle bei der Gestaltung dieser sozialen Kultur ein. «Social Design» stellt eine längst überfällige Bestandsaufnahme der aktuellen internationalen Positionen von interdisziplinärer Breite dar, die von neuen Infrastrukturen bis zur Rückeroberung von Städten durch ihre Bewohner reicht. Die rund 27 Projekte aus den Bereichen urbaner Raum und Landschaft, Wohnen, Bildung und Arbeit, Produktion, Migration, Netzwerke und Umwelt werden von drei Forschungsbeiträgen gerahmt, die ausgehend von den historischen Wurzeln und Grundlagen des Social Designs einen Blick auf den gegenwärtigen, theoretischen Diskurs und seine zukünftigen Tendenzen werfen.
Aktualisiert: 2020-01-14
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In Double Take rekonstruiert das Künstlerduo Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger weltbekannte Fotografien, welche in die Geschichte eingingen, und liefert dabei aussergewöhnliche Neuinterpretationen. Das Duo stellt die bekannten Fotoaufnahmen in detailgetreuer Miniaturausgabe nach und bildet diese abermals mittels Fotografien ab. Unter den Sujets befinden sich das letzte Abbild der Titanic vor ihrem Untergang sowie der Angriff der japanischen Luftstreitkräfte auf Pearl Harbor.
Die berühmtesten Bilder der Fotografiegeschichte haben sich so stark in unser visuelles Gedächtnis eingeschrieben, dass wir sie kaum mehr einer genauen Betrachtung unterziehen. Mit einer verblüffenden Methode und spitzbübischem Schalk gelingt es dem Künstlerduo, diese Ikonen neu zu beleuchten und unsere Schaulust zu wecken. Ihre kluge, witzige Betrachtung des Mediums Fotografie wirft höchst aktuelle Fragen auf: Was ist echt? Was ist Täuschung? Und können wir den Bildern noch trauen? Double Take ist ein Augenöffner und ein Verwirrspiel zugleich.
Das Schweizer Fotografenduo Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger haben sich während ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt. Ihr gemeinsames Abschlussprojekt über Kunstpaare bildete erst den Anfang ihres erfolgreichen Schaffens.
Aktualisiert: 2022-01-08
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«Make Love Not War», «Soyez réalistes, demandez l’impossible», «Keine Macht für Niemanden», «We are the 99%» – durch die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte zieht sich ein konstanter Strom von widerständigen Äusserungen und Praktiken im Hinblick auf die herrschenden Verhältnisse. Was von den Rändern der Gesellschaft in deren Mitte dringt, meist ungeordnet und unbändig, manchmal gewalttätig, selten kontrollierbar, bricht sich Bahn in Form eines Protestes. Dieser findet in (realen oder virtuellen) Räumen statt und wird von (ebenso realen und virtuellen) Körpern vollzogen. Die Räume und die Körper, auf die sich der Protest bezieht, sind jene der Politik und der Gesellschaft. Virtuos und kreativ bedient er sich der aktuellen Zeichen und Symbole, unterwandert und verwandelt sie, schafft neue Ästhetiken und Bedeutungen und öffnet so einen Raum, der sich der Kontrolle entzieht. Ironie, Subversion, Provokation sind ihm Mittel, um aus der Position der Machtlosigkeit dem kontrollierenden Herrschaftssystem kleine, aber spürbare Nadelstiche zu versetzen.
Die Publikation Protest. präsentiert und reflektiert aktuelle und vergangene Formen von Protest und blickt aus verschiedensten Perspektiven auf die widerständischen Praxen marginalisierter Gemeinschaften. Sozial- und kulturgeschichtliche, soziologische und politologische Perspektiven spielen darin ebenso eine Rolle wie bildtheoretische, populärkulturelle oder kulturwissenschaftliche Ansätze oder aktuelle Positionen aus den Künsten. Dabei werden insbesondere auch aktuelle Entwicklungen in den Blick genommen wie die Virtualisierung des Protestes, seine Wendung ins Fiktive oder seine Instrumentalisierung in der Politik von Machthabern jeglicher Couleur.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Zwanzig Tiere treffen sich zum Schönheitswettbewerb beim Fotografen. Auf Balthasar Burkhards Porträts sind alle Tiere gleichermassen schön. Die Protagonistin der Geschichte ist eine scheue Eselin, die dem fröhlichen Treiben zusieht. Liebevoll und mit viel Humor beschreibt Markus Jakob das illustre Stelldichein.
Neuauflage des 1997 erstmals erschienenen, von Kindern heiss geliebten Klassikers.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Eine der grössten Sammlungen Schweizer Gegenwartskunst wird mit diesem Katalog erstmals in Buchform zugänglich. Anfang der 1970er-Jahre begann das Sammler- und Stifterehepaar Peter und Elisabeth Bosshard Werke von Schweizer Kunstschaffenden zusammenzutragen. Mit grosser Leidenschaft bauten sie über die Jahre eine wertvolle Kunstsammlung auf, in der bekannte Namen wie Annelies Štrba, Adrian Schiess, Ueli Berger und Miriam Cahn, und auch Perlen wie Niklaus Rüegg oder Maureen Kaegi vertreten sind.
Zum Jubiläumsjahr 2018 (zehn Jahre Museumsbetrieb) erscheint mit Von Anselm bis Zilla der Sammlungskatalog der Sammlung Peter und Elisabeth Bosshard der Stiftung Kunst(Zeug)Haus. Es wird damit ein wichtiger Teil der über 6000 Kunstwerke von Schweizer Kunstschaffenden umfassenden Sammlung des Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona erstmals zugänglich gemacht.
Die Beiträge zu ausgewählten und repräsentativen Kunstschaffenden aus der Sammlung werden von Essays umrahmt, welche die Qualitäten der Sammlung unterstreichen, ihre Bedeutung für das Schweizer Kunstschaffen beleuchten und auf die architektonische Besonderheit des Kunst(Zeug)Hauses eingehen. Ein Interview mit Peter und Elisabeth Bosshard beantwortet zudem Fragen zur Sammlertätigkeit des Stifterehepaars und gibt Einblick in die persönliche Leidenschaft der Sammler.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Die Zürcher Fotografin Ruth Erdt besitzt die Begabung, ihre Welt auch mit Mitteln ausserhalb des eigenen Genres zu beschreiben: Eine ungemein eindrückliche autobiografische Schrift erzählt gemeinsam mit bislang unveröffentlichten Bildern ihr persönlich-künstlerisches Werden – und das der zeitgenössischen Fotografie.
Ruth Erdts Fotografie wendet sich dem Verborgenen zu, doch das dokumentierte Leben ist mehr als ein Abbild intimer Realität. Das Private, Vertraute, Einzelne ist Anlass für Zwischenmenschliches,
Quelle der Fiktion, Beginn des Erzählens. In der Tradition autobiographischer Fotografie entstehen Bilder von eindringlicher Offenheit – sie erlauben, die Welt mit Erdts Augen anders zu sehen.
Dem fotografischen Werk steht der autobiographische Text in nichts nach. Eine direkte und unnachgiebige Sprache eröffnet Erdts Welt, in harten und weichen Tönen zeichnet sie ihr persönliches und fotografisches Leben nach, von der Jugend bis in die Gegenwart. Die langsame, sorgfältige Arbeit mit dem Negativ, die Entwicklung im Labor, die Einzigartigkeit und Verletzlichkeit des Materials – ein Teil davon kommt erst in der Sprache zu uns. In dieser Welt ist der Betrachtende nicht Eindringling, sondern Gast, nicht in der Fremde, sondern eigentlich bei sich.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Eine Partitur ist eine besondere Darstellungsform. Sie wird mit Handlungsanweisungen verknüpft und schaut nach vorn anstatt nach hinten: auf die Planung eines bevorstehenden Ereignisses. Die «offene Partitur» geht noch einen Schritt weiter: Sie artikuliert den Prozess der Herstellung neuer Realitäten und dessen Unbestimmtheit. In seiner jüngsten Publikation skizziert Christopher Dell eine «offene Stadt-Partitur». Der Begriff bezieht sich weder auf die Darstellung einer urbanen Klangtextur, noch wird die Stadt in einem ästhetischen Sinn oder im Sinn von Musikprogrammierung interpretiert. Stattdessen werden städtische Prozesse in neuer Form sichtbar gemacht, indem eine musikalische Art der Konzeption von Raum als Filter und Perspektive eingesetzt wird; denn Zeitlichkeit und die Dimension des aktiven Tuns sind bei der Enthüllung von visuellen Strukturen praktischer, städtebaulicher Phänomenen wichtige Komponenten.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Dafi Kühne ist ein Schweizer Gestalter, der mit analogen und digitalen Mitteln arbeitet, um frische und einzigartige Plakate im Hochdruckverfahren herzustellen. Mit unterschiedlichen Werkzeugen für die Produktion – vom Computer bis zum Pantograf – verschieben seine Kompositionen die Grenzen der Gestaltung. Ohne Angst vor schmutzigen Händen integriert Dafi Kühne in seiner Werkstatt den gesamten Schaffensprozess eines Plakats von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. Er verbindet dabei moderne Mittel mit der jahrhundertealten Tradition des Buchdrucks und schafft mittels Typografie und Form ein neues Vokabular zeitgenössischer Kommunikation. Seine Arbeiten sind nicht «retro» und finden kluge Antworten auf der Suche nach neuen Wegen des grafischen Ausdrucks: echte Druckgrafik.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Der Schweizer Architekt Hans Bernoulli baute 1924 und 1928 in zwei Etappen eine Reihenhaussiedlung für die Zürcher Arbeiterschicht. Die kleinen Häuser mit Gärten sollten ein Zuhause für Familien bieten, bezahlbar sein und ein Gefühl von Gemeinschaft erzeugen. Die Innen- und Aussenräume waren ursprünglich, typisch für eine Reihenhaussiedlung, identisch aufgebaut. Doch mit der Zeit und dem Einzug neuer Bewohner veränderten sich die Grundrisse, Wände wurden abgerissen und neu gebaut und jedes Haus nach Belieben individualisiert. Fotografien von Marc Bachmann und Texte der Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher, die selbst Besitzerin eines Bernoullihauses ist, stellen die Menschen in Porträts vor, erzählen deren Geschichte und zeigen das Leben in diesen einmaligen Häusern.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Die Bauten von Le Corbusier gehören längst zum unverrückbaren Kanon der Architektur des 20. Jahrhunderts. Kaum bekannt und bisher gar nicht gewürdigt, wurde Le Corbusiers Schaffen als Buchgestalter und Autor: Le Corbusier hat in seinem Leben über vierzig Bücher minutiös geplant und realisiert.
Catherine de Smet, Kunsthistorikerin und Kritikerin, zeichnet erstmals, zum Teil anhand von unveröffentlichtem Archivmaterial, den Entstehungsprozess dieser Werke nach und erläutert, welche Bedeutung Le Corbusier dem Buch als wesentlichem Medium in seinem Schaffen beigemessen hat.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Mit seinem Essay Ex Nihilo – Eine Geschichte von zwei Städten reflektiert der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom die Stadt der Moderne. Anhand der Beispiele Brasília und Chandigarh untersucht er, wie diese streng am Reissbrett entstandenen Musterbeispiele des modernen Städtebaus von ihren Bewohnern verändert und genutzt werden. Die begleitenden Bilder des Fotografen Iwan Baan treten in einen Dialog mit Nootebooms Text. Sie zeigen die alltägliche Verwendung der Architektur der Meisterarchitekten Oscar Niemeyer und Le Corbusier durch die Menschen, die hier leben. Das Buch ist eine Neuausgabe unserer Publikation Brasília – Chandigarh in deutscher Sprache und handlichem Format.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Die Publikation untersucht Verfahren zur Bildung flexibler Erscheinungsbilder für öffentliche und kulturelle Einrichtungen. Konventionelle Logos, wie sie klassischerweise für Firmen verwendet wurden, sind das Resultat eines einmaligen Verdichtungs- und Abstraktionsvorgangs. Im Gegensatz dazu verbergen flexible Erscheinungsbilder die vielfältigen Komponenten nicht in ihrem Logo, sondern bilden aus ihnen eine komplexe Zeichenfamilie. Mit der Kombination von Basislogo und Zeichenfamilie ist das Erscheinungsbild in der Lage, das Grundsätzliche (die Philosophie der Institution, das Programm) und das Spezifische zu repräsentieren (z.B. die wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen). Die Autorin beschreibt die Wirkung und Potentiale von Erscheinungsbildern und bietet allgemeine Kriterien an, wodurch sich ausgereifte dynamische Erscheinungsbilder auszeichnen. Das Thema wird zusätzlich über künstlerische Projekte sowie Referenzbeispiele aus den Natur- und Geisteswissenschaften vorgestellt. Fallstudien von bekannten Gestaltern wie Karl Gerstner und Ruedi Baur dienen der Vertiefung der Analyse.
Aktualisiert: 2022-01-08
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unbestimmt handelt von Wolken und clouds, von Granularem, von Unschärfen, Übergängen und Flaneuren, von Zufall und Imperfektion: Figuren, an denen unsere üblichen Erwartungen scheitern, die Welt nach Kategorien und Gestalten zu bestimmen. Die Reflexion dieser Figuren kann vielleicht andere Aspekte des neu erfahrenen Verlustes vertrauter Bestimmtheiten – beispielsweise an Börsen und Finanzmärkten, im Strassenbild, in wissenschaftlichen und künstlerischen Gewissheiten – beleuchten. Was, wenn die sonst geübten Bestimmtheiten selbst ein wirkender Teil aktueller Krisen wären? Das Buch bringt die Frage zur Anschauung, wie sich das, wovon sich nicht in bestimmenden Kategorien sprechen lässt, seriös zur Darstellung bringen lässt.
Aktualisiert: 2022-01-08
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"100 Jahre Schweizer Grafik" bietet einen frischen Blick auf hundert Jahre Schweizer Typografie und Fotografik, Plakat, Erscheinungsbild, Buchgestaltung, Publizistik und Schriftdesign. Der Band zeigt mit anschaulich geschriebenen Beiträgen ausgewiesener Fachleute, visuell optimal in Szene gesetztem Bildmaterial und der Buchgestaltung durch NORM aus Zürich sowohl heutige visuelle Gestaltung wie auch die feinen Traditionslinien, die zwischen der Arbeit verschiedener Epochen verlaufen. Auf einer Zeit- und Themenachse verknüpft und beschreibt die Publikation unterschiedliche Perioden, Generationen- und Paradigmenwechsel, ihre visuellen Sprachen und Überzeugungen, aber auch Tätigkeitsfelder, Medien und das Verhältnis zu Werbung, Kunst und Politik. Grafik aus der Schweiz spiegelt internationale Tendenzen ebenso wie lokale Unruhe. Hohe konzeptionelle und formale Qualität, Ironie und Witz sind ihre Begleiter. Ein neues, umfassendes Referenzwerk Schweizer Designs.
Mit Beiträgen der Herausgeber sowie von Hans-Rudolf Bosshard, Christoph Bignens, Max Bruinsma, Jürgen Döring, Meret Ernst, Ulrike Felsing, Roland Früh, Ariel Herbez, Richard Hollis, Martin Jaeggi, Andres Janser, Roxane Jubert, Urs Lehni, Claude Lichtenstein, Kerry William Purcell, François Rappo, Jörg Stürzebecher und Ruedi Widmer.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Die Suche nach dem richtigen Umgang mit der digitalen Flut an Informationen und Bildern, die Veränderung des Verhältnisses zwischen Mensch und Technologie sowie die damit einhergehende Tendenz zur fortschreitenden Entköperlichung sind Themen, die heute breit diskutiert werden. Sie sind aber nur vermeintlich Erscheinungen unserer Zeit. In seinem künstlerischen Werk und mit dem experimentellen Einsatz neuer Medien nahm der Avantgardist und Bauhaus-Lehrer László Moholy-Nagy (1895–1946) die aktuellen Diskussionen vorweg; bereits in den 1920er-Jahren war er überzeugt, dass die Menschen Unterstützung brauchen, um mit der Sinnesüberreizung in einer zunehmend technologisierten und – hier erweist sich Moholy-Nagys Voraussicht als beinah prophetisch – digitalisierten Umwelt zurechtzukommen. In diesem Band untersucht Oliver A. I. Botar die Methoden, mit denen sich Moholy-Nagy in seinem Werk mit Technologie befasst hat und geht der Frage nach, inwieweit er als Pionier des Digitalen zu betrachten sei. Ausserdem möchte der Band auch jüngere Leser an die wegweisende Figur heranführen und die Relevanz von Moholy-Nagys Arbeit für aktuelles künstlerisches Schaffen unterstreichen.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Die von Max Bill im Auftrag des Schweizerischen Werkbundes SWB konzipierte internationale Wanderausstellung "Die gute Form" wurde zum ersten Mal 1949 anlässlich der Schweizerischen Mustermesse in Basel präsentiert. 80 von Bill gestaltete Tafeln zeigten von ihm ausgewählte, beispielhaft geformte Konsumgegenstände aus aller Welt. Die Schau sorgte in der Schweiz für einigen Ärger, über die Landesgrenzen hinaus für Furore und Gesprächsstoff; und sie hatte eine weitreichende Wirkung – etwa auf die Art, in der Konsumgegenstände wahrgenommen wurden. Die Publikation dokumentiert Bills Initiative mit den originalen Ausstellungstafeln und zahlreichen zeitgenössischen Texten, und sie stellt die Wanderschau in einen theoretischen, wirkungs- und designgeschichtlichen Kontext.
Mit Beiträgen von Max Bill, Jakob Bill, Claude Lichtenstein, Renate Menzi und Deyan Sudjic.
Aktualisiert: 2022-01-08
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Mensch Klima! setzt sich zum Ziel, das komplexe Klima system zu erkunden, die Erkenntnisse der Klimaforschung verständlich darzustellen und die Hintergründe der Klimapolitik aufzuzeigen. Denn das Wissen um Fakten und Zusammenhänge ist Voraussetzung für Problembewusstsein und Meinungsbildung.
Das Buch gewährt Einblicke in die Klimageschichte der Erde und zeigt, welche Faktoren für den Klimawandel verantwortlich sind. Mensch Klima! stellt Fragen und gibt Antworten: Warum wird es auf der Erde wärmer? Mit welchen Folgen müssen wir rechnen? Was können wir dagegen tun? Wer bestimmt die Zukunft?
Als Bildband und Lesebuch wendet sich Mensch Klima! in einprägsamen Texten und packenden Bildsequenzen an alle, die sich mit Kenntnis und Verstand dem wohl akutesten Problem unseres Planeten stellen wollen.
Aktualisiert: 2022-01-08
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